Suche Teleskop für meinen Sohn (und mich)

Also kurzgesagt: fast alles spricht für ein Smartteleskop.
Richtig, Hendrik: fast alles.

, ist sowas wie der Seestar meiner Meinung nichts. Die Bilder finde ich alle furchtbar.
[sic!]

Ich persönlich würde, wie Generationen von Neulingen vor mir, mit nichts Anderem anfangen, als mit einem kleinen gebrauchten Refraktor. (Frag' mal Schmitti).

Bei Kindern steht zunächst das Machen im Vordergrund, wie ich im Rahmen meiner Astronomie AG an der örtlichen Grundschule erfahren konnte. Mark hat mit seinen Kids dieselben Erfahrungen gemacht - aus erster Hand. Hochglanz-Bildband-Abbildungen von stellaren und planetarischen Schätzen finden die Youngsters sicher toll, aber der Weg dorthin ist ihnen viel wichtiger: "Wie funktioniert das? Wie kann ich das machen? Darf ich das auch mal machen? ... bittteeeee!"

Und, liebe Barbara, seht Euch nach etwas Gebrauchtem um. Es gibt so viele tolle gebrauchte Teleskope in sehr gutem Zustand. Meines Erachtens nach muss es nicht immer noch was Neues sein, zumal es jedes Mal neu produziert werden muss mit allem Ressourcenverbrauch, der damit einhergeht. Selbst in China.

Wenn Ihr Hilfe braucht, ein gutes gebrauchtes und dazu noch bezahlbares Teleskop zu finden, kann ich bei Bedarf gerne helfen. Auf diesem Weg ist es problemlos möglich, für 200 Euro eine absolut taugliche Anfängerausstattung zusammenzustellen - die dazu noch richtig gut ist und auch in fünf Jahren noch Spaß macht.

Aber geht vorher auf jeden Fall in die Sternwarte von Thomas! Einen besseren Einstieg wirst Du nicht finden.

Schöne Grüße vom
Urs
 
Zuletzt bearbeitet:
....Wir sind bereits im Jahr 2025 angekommen...
Hat außer Dir aber niemand gemerkt...:ROFLMAO:

Toll, wie viele Vorschläge hier gekommen sind. Die Einladung zur Sternwarte ist doch top, würde ich sofort machen. Was das Thema Handy und Kind angeht: schwierig. Kinder müssen Medienkompetenz erst erlernen und wie immer sind die Eltern Vorbild, leider oft keine guten, zumindest erlebe ich das in Kitas und Schulen immer wieder. Didaktisch wäre ein kleiner Seestar und ein einfacher Kaufhausrefraktor toll: das Kind lernt analogen und digitalen Content.
 
Hi,
irgendwie kommt mir der Verlauf des Threads seltsam bekannt vor ... man/frau wirft die Frage nach dem richtigen Teleskop für den Einstieg in die Astronomie in den Raum und ruck zuck geht's ab hier, dass es nur so rappelt im Karton :ROFLMAO:
VG CptB
 
Ich glaube auch nicht, dass ein 8 Jahre altes Kind mit einem solchen Teil klar kommt. Einmal anstoßen und der Planet ist verschwunden.
Ich habe mir eine Sternwarte diesen Sommer fertiggestellt, die ich der Öffentlichkeit zugänglich mache. Besonders Kinder möchte ich damit unterstützen. Bisher hatte ich schon einige Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren zu Besuch. Ein 12-Jähriger war sogar schon fünfmal da. Außerdem habe ich damit begonnen, sinnvolle Teleskop-Setups an Kinder auszuleihen.

Ich widerspreche daher der Meinung, dass solche Dinge zu kompliziert für Kinder seien. Nach einem ausführlichen Einführungstag sind die von dir genannten Probleme schnell überwunden Kinder sind so begeistert und lernwillig wenn sie sich dafür interessieren. Mit weiteren Besuchen können sie schon einiges mehr . Wichtig ist dabei, dass eine kompetente Person an ihrer Seite steht. Wie in der Pädagogik üblich, lasse ich die Kinder möglichst viel selbst ausprobieren und entdecken außerdem stärke ich sie darin das ich ihnen Vertraue, das stärkt sie. Der erwähnte 12-Jährige kann inzwischen wunderbar mit meinem 16-Zoll-Dobson Himmelsobjekte finden.

Was ich auch gerne mit Kindern mache, besonders wenn ich ein Teleskop verleihe, ist, dass ich sie das Teleskop selbst aufbauen lasse. Dabei entdecken sie, wofür die einzelnen Teile da sind, und ich unterstütze sie nur, wenn es nötig ist – beispielsweise bei einem 9-Jährigen, hab ich das so gemacht. Dem 12-Jährigen habe ich ein Setup aus einer alten EQ5-Montierung und einem sehr alten 80/1200-Refraktor ausgeliehen. Dieses lackieren wir gerade nach seinen Wünschen neu (die alte Farbe war ohnehin nicht mehr gut und wurde bereits einmal überstrichen). Im Zuge dessen haben wir das Teleskop vollständig auseinandergenommen. Nur so versteht man das System wirklich.

clear skies
Felix
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mir eine Sternwarte gebaut, die ich der Öffentlichkeit zugänglich mache. Besonders Kinder möchte ich damit unterstützen. Bisher hatte ich schon einige Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren zu Besuch. Ein 12-Jähriger war sogar schon fünfmal da. Außerdem habe ich damit begonnen, sinnvolle Teleskop-Setups an Kinder auszuleihen.

Ich widerspreche daher der Meinung, dass solche Dinge zu kompliziert für Kinder seien. Nach einem ausführlichen Einführungstag sind die von dir genannten Probleme schnell überwunden Kinder sind so begeistert und lernwillig wenn sie sich dafür interessieren. Mit weiteren Besuchen können sie schon einiges mehr . Wichtig ist dabei, dass eine kompetente Person an ihrer Seite steht. Wie in der Pädagogik üblich, lasse ich die Kinder möglichst viel selbst ausprobieren und entdecken außerdem stärke ich sie darin das ich ihnen Vertraue, das stärkt sie. Der erwähnte 12-Jährige kann inzwischen wunderbar mit meinem 16-Zoll-Dobson Himmelsobjekte finden.

Was ich auch gerne mit Kindern mache, besonders wenn ich ein Teleskop verleihe, ist, dass ich sie das Teleskop selbst aufbauen lasse. Dabei entdecken sie, wofür die einzelnen Teile da sind, und ich unterstütze sie nur, wenn es nötig ist – beispielsweise bei einem 9-Jährigen, hab ich das so gemacht. Dem 12-Jährigen habe ich ein Setup aus einer alten EQ5-Montierung und einem sehr alten 80/1200-Refraktor ausgeliehen. Dieses lackieren wir gerade nach seinen Wünschen neu (die alte Farbe war ohnehin nicht mehr gut und wurde bereits einmal überstrichen). Im Zuge dessen haben wir das Teleskop vollständig auseinandergenommen. Nur so versteht man das System wirklich.

clear skies
Felix
Hallo Felix,

So sind auch meine Kinder. Die wollen machen! Tubus an Montierung Schrauben. Mit dem Rotpunktsucher das Ziel "finden". Die Okukare wechseln und über die Feinenstellung das Ziel auch mal wiederfinden. Und wenn ich ihnen dann noch sage, dass das Licht im Okular ca. 30 Minten zu uns unterwegs war und dann noch erkläre warum das so ist... naja, das ist lernen und tun... machen eben.

Aber ich sagte es schon. Ich kann nur von meinen Kindern berichten.

So, genug von mir.

CS Mark
 
Hallo Felix,
ich bezog das lediglich auf ein 8" Dobson und ein 8-jähriges Kind.
Was beweist es da, wenn ein 12-jähriger mit einem 16" Dobson "Himmelsobjekte" finden kann.
Hier war der Wunsch, dass das Kind Nebel und Galaxien sehen kann. Sind für mich zwei unterschiedliche Sachen.
Deshalb hatte ich von einem Dobson abgeraten. Hatte aber oben geschrieben :"Nur meine persönliche Meinung."

Viele Grüße
Jürgen

Ich bin jetzt auch raus.
 
Aber deine Aussage liest sich eher so wie in Stein gemeiselt und das ist nicht richtig. ;)
Dass hier jeder nur seine persönliche Meinung kund tut, sollte doch klar sein. Wir sind doch alle keine Forum-Anfänger. Sobald man sich sprachlich minimal ungenau ausdrückt, oder einen Disclaimer vergisst, wird man in Social Media ans Kreuz genagelt. Alles vorhersehbar, daher auch kein Problem.
 
Mal sehen ob Barbara uns da noch mehr Infos geben wird.

Mich würde auch interessieren wie motiviert ihr Sohn da ist.
Woher kommt der Wunsch nach einem eigenen Teleskop ?

Ist er geduldig und hat z.B. Freude daran am Sternenhimmel die Sternbilder zu finden.
Stellarium wäre da eine sehr hilfreiche Freeware.

8 jährige Kinder können bei ernsthaften Interesse sehr wohl mit einem größeren Teleskop umgehen.
Vor vielen Jahren habe ich einen Astroabend mit einer 4. Klasse gemacht.
Da waren es aber mehr die 114/900mm Wackeldackel Newtons aber selbst das ging.
Zu der Zeit war das der Standard, da wäre ich über einen 8" F6 Dobson in einer Rockerbox froh gewesen.

Aber wie das jetzt hier aussieht keine Ahnung, da kann uns nur Barbara mit einer realistischen Einschätzung ihres 8 jährigen weiterhelfen.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Kindern steht zunächst das Machen im Vordergrund, wie ich im Rahmen meiner Astronomie AG an der örtlichen Grundschule erfahren konnte. Mark hat mit seinen Kids dieselben Erfahrungen gemacht - aus erster Hand. Hochglanz-Bildband-Abbildungen von stellaren und planetarischen Schätzen finden die Youngsters sicher toll, aber der Weg dorthin ist ihnen viel wichtiger: "Wie funktioniert das? Wie kann ich das machen? Darf ich das auch mal machen? ... bittteeeee!"

den Faden umfänglich gelesen und festgestellt, irgendwie haben alle recht.

Ich für meinen Teil finde den zitierten Ansatz als - zumindest - richtungsweisend.

Wenn ich mich beispielsweise für Pumas interessiere kann ich

1.
mir Bücher kaufen, hervorragende Dokus im TV / Internet ansehen oder gar den naheliegenden Zoo besuchen.
Größe, Gewicht, Verhalten, Charakter, Nahrung und Jagdstrategien ......... nichts, was ich nicht in Erfahrung bringen könnte ............. am Ende werde ich wahrscheinlich, je nach Intensität, ein Pumaexperte sein.
Alles mit wenig Aufwand, ohne viel mit eigenem Dazutun alles schnell verfügbar, ohne Entbehrung, Anstrengung...... etc.

oder

2.
ich kann mir aber auch den Rucksack nehmen, Wanderschuhe, Schlafsack und Zelt und ein Fernglas und fahre z.B. nach Patagonien.
Suche über Stunden bei Wind und Wetter, oder auch Wochen, mit Blasen an den Füßen und wenig Schlaf und das Essen aus den Tüten schmeckt auch nicht besonders.
Müde, verzweifelt und ohne weitere Lust.............. plötzlich spähe ich ihn aus, er liegt, nah bei einer Herde Guanakos im hügeligen kurzen Gras, lauernd schleichend, Meter für Meter elegant geschmeidig in seinen Bewegungen ..................... plötzlich ein Rivale im Revier. Brüllen, das Fauchen, die Pranke..............

sorry für die Märchenstunde. Aus 1 und 2 wird der gewonnene Erkenntnisgewinn mit unterschiedlichen Herangehensweisen ggf. der gleiche sein, es gibt jedoch einen großen Unterschied .....

bei 1 sammle ich keine Erfahrung, Interaktion, keine Sinneseindrücke wie den Geruch-den des Pumas und seinem Revier, den Geräuschen aus seinem Brüllen, direktes Sehen in SEINEM Habitat (Zoo=mein), empfinde wahrscheinlich keine Demut, evtl. Angst, Respekt, keine Einordnung meiner Selbst in der Unbedeutsamkeit.

Jetzt ist ein Stern kein Puma und der Himmel nicht Patagonien................. dennoch .................... der unverfälschte live Blick durch ein Okular, aufsuchen, Bedienung des Teleskopes mit dem Warum so .................. go to self ................
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!
Ja, war klar, dass das Angriffsfläche bietet. Ich stehe trotzdem zu der Aussage. Dass das jeder anders sehen kann, ist selbstverständlich.
Meine Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit ist, dass die Leute vor allem zu unseren Führungen kommen, um mal selbst durch ein Teleskop schauen wollen – sogar, wenn es gerade auf kein Objekt gerichtet ist und nur irgendwelche Sterne zeigt. Bunte Astro-Bilder gibt's heute im Überfluss, das ist nichts besonderes mehr.
Ich widerspreche daher der Meinung, dass solche Dinge zu kompliziert für Kinder seien.
:y: :y::y:Ebenfalls eine Erfahrung von den Führungen auf der örtlichen Sternwarte: Den Erwachsenen ist eine drehbare Sternkarte zu kompliziert; die Kinder haben keine Probleme damit – weil sie bereit sind, Sachen auszuprobieren und zu lernen, und keine Angst vor Fehlern haben.

Außerdem hey: Mal richtig lange aufbleiben dürfen ist doch klasse!

Ich vergleiche das mittlerweile ganz gerne mit der Landschaftsfotografie: Da kenne ich einige, die zwar gerne rausgehen und die Kamera dabei haben – aber die fertigen Fotos nachbearbeiten und anschauen interessiert dann nicht mehr. Die Motivsuche und Bildkomposition sowie die die Beschäftigung mit der Technik (Filter, Blende, Belichtungszeit) faszinieren diese Leute mehr, und wenn ein gutes Foto dabei rauskommt, umso besser. Der Weg ist das Ziel... Die Zeiten, wo man am Computer auch noch was über Computer gelernt hat und nciht nur Anwender war (erinnert sich noch wer an die config.sys und die Mühe, Arbeitsspeicher freizuschaufeln, um Programme zum laufen zu bringen?), sind auch vorbei – das sind Blackboxen geworden, genau wie Smartteleskope. Natürlich gibts auch da genug Leute, die in der Bildbearbeitung aufgehen und ihren Spaß damit haben – für die ist das perfekt, für ist das Ziel das Ziel, und nicht der Weg.

Sowohl ein "Fotoapparat" a la Seestar/Dwarf/evscope/... als auch ein gutes klassisches Teleskop können passen oder eben auch nicht.

Also langer Rede kurzer Sinn: Der Besuch auf einer Sternwarte ist die beste (und preiswerteste!) Möglichkeit rauszufinden, was passt und fasziniert – und Kontakte zu knüpfen, was auch nie schadet. Man muss ja nicht gleich beitreten.

Clear Skies,
Alex
 
Hallo,
ein Kommentar von Barbara wäre nach so vielen Vorschlägen nicht schlecht. Meine Meinung zum Thema ist geteilt: ein Seestar ist eine tolle Sache und man kann wunderbare farbige Nebel, Galaxien oder Sternhaufen sehen. Aber nur auf dem Smartphone und nur nach einiger Wartezeit, während der sich das Bild quasi entwickelt. Das kann auch ziemlich langweilig werden, wenn man nach dem Aussuchen eines Objektes längere Zeit auf das Ergebnis warten muß. Und: ein Blick zum Himmel ist da garnicht mehr erforderlich. Für eine aktive Person, wie viele Kinder es sind, halte ich das für keinen guten Weg, oder nur als Zweitgerät neben einem normalen Teleskop. Und das sollte einfach zu bedienen sein. Ich denke da an einen Refraktor mit 70 - 90 mm Durchmesser und f= 6 - 8. Auf einer AZ-Montierung oder auch einer EQ-Montierung. Das beschäftigt einen mit dem Aufsuchen von Mond und Planeten und erlaubt mit entsprechenden Okularen auch beeindruckende Ansichten. Auch für größere Sternhaufen ist so ein Teleskop noch geeignet. Für mein Dafürhalten ist das ein guter Weg für Anfänger und Kinder, sich mit dem Himmel und der Teleskoptechnik aktiv vertraut zu machen. Kombis aus solcherart Teleskopen und Montierungen sollten gebraucht und sogar neu gut zu finden sein. Und Angebote zum Besuch einer Sternwarte unbedingt wahrnehmen!
CS Alexander
 
Der Besuch auf einer Sternwarte ist die beste (und preiswerteste!) Möglichkeit rauszufinden, was passt und fasziniert – und Kontakte zu knüpfen, was auch nie schadet. Man muss ja nicht gleich beitreten.
und ggf. kann eine von den Kollegen ausgesprochene Empfehlung auch direkt in Augenschein genommen werden.
Beobachtergruppen sind quasi Händler mit reduziertem Lagerbestand unter freien Himmel.
 
Vor 20 Jahren bin ich auch in die Solinger Sternwarte gefahren, um selbst durch ein Teleskop zu schauen. Natürlich war ich geflashed, obwohl ich längst kein Kind mehr war. Als Kind wäre ich auch völlig begeistert gewesen. Das Problem ist aber: Wie nachhaltig ist dieses Erlebnis? Mit Teleskopen, die man sich selbst in die Wohnung stellt, sind solche Erlebnisse nicht zu vergleichen, da kann dann schnell Frust aufkommen. Klar wollen Kinder "machen", aber sie wollen auch Resultate sehen. Wenn dem Kind reicht, den Mond zu erkunden und die großen Planeten, dann ist ein eigenes visuelles Teleskop sicherlich okay. Dann würde ich auch keine Tausende bezahlen, aber für 500 EUR bekommt man dann einen Dobson, mit dem man das Sonnensystem hervorragend sehen kann und eben auch ein paar Wattebäuschchen aka Galaxien. Ich kann mir vorstellen, dass ein 8jähriger daran ein paar Monate Freude hat und dann steht das Ding in der Ecke. Das meine ich damit, dass der Blick durchs Okular überschätzt wird. Als Erwachsener hat man da einen anderen Zugang, man hat andere Motivationen, durch ein visuelles Teleskop zu schauen, man beschäftigt sich mit Sterntrennungen, versucht Dinge zu erkennen, die man zunächst nicht erkennen kann, man weiß auch mehr über die Objekte am Himmel. Ein 8jähriger fängt gerade an, sich mit Informationen über die Himmelskörper zu beschäftigen. Der Zugang dürfte doch ein anderer sein als bei denen, die das seit Jahrzehnten machen,

Sicher, ein Seestar hat andere Nachteile und steht vielleicht auch ein paar Monate später in der Ecke. Es zeigt aber mehr, bzw. auf andere Art, und das in Verbindung mit Multimedia, was heute auch 8jährige fesselt. Das ist weder besser noch schlechter. Die Frage ist halt, woran Barbaras Sohn interessiert ist.

CS Olaf
 
Servus,

der 8-Zoller wurde ja schon empfohlen. War auch mein Einsteiger und mach mir immer noch Spaß, somit würd ich den auch empfehlen.

Ich möchte eher auf das Thema Foto eingehen. Ja, ist möglich, dass du das am Teleskop mit dem Handy machst, die Ergebnisse sind aber eher ernüchternd. Das einzige was sich einigermaßen gut mit dem Dobson und dem Handy ablichten lässt, ist der Mond. Ein bisschen mehr kannst du rausholen, wenn du eine Nachführung hast. Da würds dann eine Plattform geben für die Rockerbox. Diese kann man sich entweder fix und fertig kaufen oder man baut sich da selber was. Ist dann auch beim längeren Beobachten ganz praktisch, aber natürlich erstmal auch mit zusätzlichem Geld bzw. Aufwand verbunden, dass dann der Rahmen von 500€ sprengt. Soll heißen: die großen Astroaufnahmen, wie hier im Forum oder anderswo kriegst du mit Handyhalter und Okular eigentlich nicht hin.

Nächster Punkt Beobachtungsplatz: Habt ihr eine Terrasse bzw. einen Garten zum Beobachten, oder müsst ihr jedes Mal raus? Solltet ihr raus müssen, dann muss man natürlich beachten, dass das Teleskop irgendwie transportiert werden will. Klar ist der 8-Zoller noch transportabel, man muss das aber auch mögen.

(Vorerst) letzter Punkt: habt ihr schon mal durch ein Teleskop geschaut und wisst, was euch erwartet? Essen hat eine Sternwarte mit Verein. Falls noch nicht passiert, könnt ihr da mal vorbeischauen und durch die Teleskope schauen. Evtl. steht ja auch zufällig der angepriesene Dobson da.

Grüße
Mathias
Wir haben einen großen Garten auf einem Hügel gelegen, also transportieren muss ich das Teleskop nur rein und raus aus dem Haus.

Über die Sternwarte in Essen werde ich aber tatsächlich erstmal schauen, wie viel Interesse da wirklich bei meinem Sohn besteht, bevor ich wirklich ein Teleskop anschaffe, gute Idee!
 
Hallo Barbara,
ich bin auch der Meinung ihr solltet erstmal gar kein Teleskop kaufen.
Die Walter-Hohmann Sternwarte oberhalb von Essen Werden / Kettwig ist
sicher ein guter Anlaufpunkt um sich mit aktiven Astronomen zu
unterhalten und mal durch ein Teleskop zu schauen. Das kann auch schnell
Ernüchternd sein.
Astrofotografie ist allerdings ein ganz anderes Thema das auch eine ganz andere
Ausrüstung benötigt.
Ansonsten, habt ihr einen Garten oder eine Terrasse? Freie Sicht in welche Richtung?
Oder wollt ihr zum Beobachten immer rausfahren?
LG Jens
Freie Sicht haben wir nach Süden und Westen bis zum Horizont, nach Norden etwa den halben Himmel.
 
Hallo und frohes neues Barbara,

8 jährige sind nach meiner Erfahrung allein eher noch überfordert. Insofern ist es gut, dass Ihr das zu zweit machen wollt und Du zumindest ein wenig Vorabinfos hast. Ergo ordne ich Größe und Gewicht weiter hinten an, als ich es für ein Kind normal tun würde.

Ort: Essen ist recht hell. So es also mit Deepsky sprich Galaxien und Nebeln was werden soll, werdet Ihr vermutlich Richtung Sauerland fahren müssen. Die Frage ist, wollt ihr das und macht Ihr das? Und was ist mit dem kalten Winter und dem Sommer in dem es vor 22 Uhr mehrere Monate lang nicht rentiert raus zu fahren. Zumindest die erste Zeit gehe ich davon aus, dass der Bub für Deepsky nicht so viele Gelegenheiten haben wird. Ergo 2. Frage, fährst Du dann allein raus? Hast Du Kontakte vor Ort?

Daran schließt sich an die Transportfrage. Wieviel Transportaufwand und Aufbauaufwand werdet Ihr nachhaltig erbringen /wollen?
Das zu bewerten geht nicht via Empfehlung und auch nicht durch Bildchen in Netz ansehen. Es wäre daher gut Ihr würdet das aus Erfahrung einschätzen können, weil Ihr sowas schon mal gesehen und ggf. probiert habt. Transport ist m.E: der Hauptgrund warum viele große Geräte nicht häufig genutzt werden und ist nicht zu unterschätzen als Faktor.

Vom Budget her könnte der vielfach genannte 8 Zoll Dobson eine Lösung sein. Er bietet optisch für relativ wenig Geld sehr viel, und das sowohl am Planeten, Mond und auch bei Deepsky. Galaxien und Nebel, das muss Euch klar sein, sind mit 8" oft nur grauweiße Strukturen oder Figuren vor dunklerem Hintergrund. Das hat nichts mit Fotos und Büchern zu tun. Das kann enttäuschen, kann aber auch begeistern. Wie Ihr das seht, wäre gut zu wissen, bevor Ihr kauft, oder?

Wenn Ihr kauft, vergesst nicht, dass das Zubehör im Paket, kaum mehr als nutzbar ist. Es wird, so man dabei bleibt, vielerlei Aufrüstungsideen und m.E: auch - Notwendigkeiten geben. Gerade Okulare sind weit mehr als Zubehör. Referenzokulare kosten inzw. rd. 1000,- EUR /Stück, Mittelklasse um 150,- . Man kann hier auf Jahre aufrüsten. Manches braucht man, manches nicht.

Brauchen: Ein ordentlicher Sucher mit dem man klar kommt. Gerade für Beginner, rege ich an Peilvarianten zu kaufen, weil sie intuitiv auch vom Kind meist gut zu handhaben sind. Ein Skysurfer oder ein Rigel ziehe ich dem verbreiteten Telrad vor, den ich einfach viel zu groß finde.
Okulare, werden insgesamt 4 bis 5 gebraucht um alle Möglichkeiten zu besetzen. Zu Beginn, werdet Ihr die Qualitäten nicht so kritisch sehen, wie sehr viele Leute. Wenn man aber mal den Unterschied nach oben live gesehen hat, werden Kaufgelüste bei ganz vielen geweckt.
Ein Sternatlas, eine rote Lampe, Justagehilfsmittel, ein Koffer für das Zubehör, ggf ein Tritt und/oder Stuhl und etwas Werkzeug brauchts eher zeitnah dazu.

Foto - ich weiß, will jeder machen, aber die Realität ernüchtert sehr viele sehr schnell. Das Thema würde ich hinten anstellen, sofern es über einen Mondschnappschuss durchs Okular per Handy hinaus geht - und der klappt auch nicht auf Anhieb.

Soweit ich weiß gibt es in Essen, Sternwarte, Planetarium und ne Astrogruppe. Dorthin würde ich Kontakt aufnehmen und vor einem Kauf die fehlenden Erfahrungswerte komplettieren. Das macht die Entscheidungsfindung sehr viel verlässlicher.

CS
Vielen Dank für diese ausführliche Antwort, auch mit Bezug auf die vorangegangenen. Fotografie sollte tatsächlich nur ein Schnappschuss übers Handy sein, aber ich höre schon raus, dass das schwierig werden könnte ;) Transportieren und durch die Gegend fahre, werde ich wahrscheinlich nicht, weder mit meinem Sohn, noch alleine . Das Teleskop würde einen festen Platz bekommen und dann stehen bleiben .
 
Hallo Barbara,

Als Vorsitzender der Walter-Hohmann-Sternwarte lade ich dich + Sohn einfach mal in die Sternwarte ein. Kommt vorbei, wenn es klar draußen ist, sind wir jeden Mittwoch am ungefähr 20 Uhr vor Ort. Da könnt ihr dann mit durch das Teleskop sehen, bekommt einen Eindruck, was euch erwartet. Vielleicht ist auch eine Mitgliedschaft bei uns im Verein was rür euch, da stehen tolle Sachen den Mitgliedern zur Verfügung und irgendwann wenn ihr genau wisst, was das richtige ist, dann kauft ihr was eigenes.

Viele Grüße
Thomas
Vielen vielen Dank Thomas, das ist wirklich die beste Idee ;)
 
Mal sehen ob Barbara uns da noch mehr Infos geben wird.

Mich würde auch interessieren wie motiviert ihr Sohn da ist.
Woher kommt der Wunsch nach einem eigenen Teleskop ?

Ist er geduldig und hat z.B. Freude daran am Sternenhimmel die Sternbilder zu finden.
Stellarium wäre da eine sehr hilfreiche Freeware.

8 jährige Kinder können bei ernsthaften Interesse sehr wohl mit einem größeren Teleskop umgehen.
Vor vielen Jahren habe ich einen Astroabend mit einer 4. Klasse gemacht.
Da waren es aber mehr die 114/900mm Wackeldackel Newtons aber selbst das ging.
Zu der Zeit war das der Standard, da wäre ich über einen 8" F6 Dobson in einer Rockerbox froh gewesen.

Aber wie das jetzt hier aussieht keine Ahnung, da kann uns nur Barbara mit einer realistischen Einschätzung ihres 8 jährigen weiterhelfen.

Gruß,
Holger
Mein Sohn ist sehr geduldig, ruhig und ausdauernd. Ganz im Gegensatz zu meiner Tochter, die hat damit gar nichts am Hut und würde das Teleskop wahrscheinlich am liebsten immer zusammen- und auseinander bauen, um zu verstehen, wie das funktioniert.
Mir ist auch klar, das ich selbst erstmal damit klar kommen muss, um es anderen erklären zu können. Also um alles mal zusammen zu fassen, ist hier die Grundmeinung es sollte ein Dobson oder ein Seestar werden, mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.
 
Hallo Barbara,

ja das klingt doch vielversprechend.
Dann kannst du dir die Geräte in der Sternwarte mal ansehen. Hoffentlich haben die auch einen Dobson.

Ich finde den ja echt praktisch und simpel: Box hinstellen, Tubus einhängen und loslegen.

Stellarium würde ich schon mal runterladen. Da kannst du deinen Ort eingeben und siehst genau den Himmel vor Ort.
So könnt ihr schon einmal einige Sternbilder kennenlernen und euch darüber am Himmel orientieren.
Das ist später für das eigene Aufsuchen sehr von Vorteil.

Seestar würde ich nicht einmal geschenkt haben wollen. Für mich gehört das eigene Ausfuchen usw... einfach mit dazu.
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass Mond und Planeten vielleicht doch Priorität haben werden und da braucht es mehr Öffnung / Brennweite.

Gruß,
Holger
 
Also um alles mal zusammen zu fassen, ist hier die Grundmeinung es sollte ein Dobson oder ein Seestar werden, mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.
Im Grunde hat beides seine Berechtigung, beides sind keine Alternativen zueinander, sondern unterschiedliche Dinge. Der Dobson ist ein Teleskop, der Seestar ist eine Foto-Maschine. Wenn es Dir und Deinem Sohn um ein Fernrohr klassischer Prägung geht und das haptische Erlebnis der Bedienung und Auseinandersetzung mit einem Teleskop geht, lass den Seestar beiseite und nimm den Dobson, egal in welcher Größe. Wenn es darum geht, möglichst viel sichtbar zu machen, auch außerhalb des Sonnensystems, ist der Seestar eine gute Wahl.

LG Olaf
 
Mein Sohn ist sehr geduldig, ruhig und ausdauernd. Ganz im Gegensatz zu meiner Tochter, die hat damit gar nichts am Hut und würde das Teleskop wahrscheinlich am liebsten immer zusammen- und auseinander bauen, um zu verstehen, wie das funktioniert.
Das muss sich tatsächlich nicht mal gegenseitig ausschließen. Ein Dobson ist ein Spiegelteleskop nach newtonscher Bauweise. Das ist ziemlich simpel aufgebaut. Viele bauen sich die Teile selber. Unter anderem auch ich. Mit nur hinstellen ist da übrigens auch nicht getan. Ab und an sollte man das mal justieren.

sollte ein Dobson oder ein Seestar werden, mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.
Der Nachteil am Dobson ist, dass man den immer mit der Hand etwas weiter schieben muss, damit das Motiv nicht aus dem Bildfeld driftet. Der Himmel bewegt sich am Äquator alle 4 min ein Grad. Bei 50x sieht man mit einem Plössl Okular genau ein Grad Himmelsausschnitt. Bei 100x ein halbes, was mehr oder weniger einem Vollmond entspricht und bei 200x ein viertel Grad. Ich nutze meistens das halbe Okularbildfeld. D.h. ich muss bei 50x alle zwei Minuten einmal nachschieben, bei 100x jede Minute einmal und bei 200x zweimal pro Minute. Darüber hinaus fängt es an zu nerven, weil man nicht in Ruhe schauen kann. Man kann natürlich Okulare mit größerem Bildfeld nehmen. Aber die kosten dann pro Stück gleich soviel wie das ganze Teleskop.

Es gibt natürlich auch Möglichkeiten Dobson Teleskope nachzuführen. Das ist z.B. die EQ Plattform. Die kann man kaufen oder auch einfach selber bauen. Meine habe ich selber gebaut ohne dass ich jetzt der Superhandwerken bin. Da muss man auch bei 400x eine Stunde lange einfach nur schauen. Auch einen Dobson kann man aufrüsten.

Der Seestar wurde gemacht, um zum einen dem Problem zu begegnen, dass der Mensch nachts den Himmel immer mehr aufhellt und dort wo die meisten Menschen leben kaum noch visuelle Beobachtung von Deepsky Objekten möglich ist. Zum anderen geht er das Problem an, dass klassische Astrofotografie teuer und nur schwer zugänglich ist. Das Teil macht mit einer kleinen Optik halt einfach kurz belichtete Aufnahmen und addiert die einfach so lange wie man das Teil laufen lässt. Das Prinzip ist ganz gut, aber die Umsetzung steckt noch in den Kinderschuhen. Man sieht etwas, aber besonders toll ist das nicht. Die Bilder sind verwaschen, verrauscht und die Farben komisch. Außerdem hat das Teil nur eine Brennweite. Für diese Brennweite gibt es keine 100 Motive bei denen man mehr sieht als einen verrauschten Fleck. Die hat man relativ schnell durch und danach ist das einfach immer wieder dasselbe. Das Teil ist einfach ein Fertigspielzeug. Das kann genau nur das. Sonst nichts. Das Ding fährt halt die gewünschten Objekte automatisch und addiert dann solange wie man es eben laufen lässt. Da hockt man nur am Bildschirm, was die Kinder ohnehin schon viel zu viel machen.

Interessanter finde ich da sowas wie das Smarteye von Pegasus, das dieses Frühjahr herauskommen soll.

Das Prinzip ist das selbe, aber es ist deutlich vielseitiger. Man kann es in jedes Teleskop stecken. Man kann reinschauen und sich die Bilder runterladen. Und man kann sich Linsen vorschrauben, die die Brennweite verlängern oder reduzieren. Das geht dann eher in die Richtung, wo ich persönlich etwas damit anfangen könnte.

Es gibt aber auch noch eine ganze Welt zwischen Dobson, Seestar und Smarteye. Das wären dann alle möglichen Sorten von Teleskopen, die auf einer parallaktischen Montierung nachgeführt werden. Der Nachtteil ist hier, der etwas höhere Preis im Vergleich zum Dobson. Und man muss bei den Komplettangeboten auf der Hut sein, weil die ihre Montierungen immer etwas zu schwach dimensionieren. Dafür hat man aber einfach die Möglichkeit neben der visuellen Beobachtung auch in die Fotografie einzusteigen. Auch mit dem Handy, wenngleich das natürlich seine Grenzen hat. Mit dem Dobson geht das bis auf den Mond eigentlich nur mit einer Nachführung. Und der Seestar ist halt einfach ein Blackbox, wo irgendwie mehr schlechte als rechte Bilder raus kommen.

Wenn kein tieferes Interesse da ist, steht beides schnell in der Ecke rum. Ob Seestar, Dobson oder sonst was, wird keinen großen Unterschied machen. Von daher ist die Frage, ob das Interesse bei deinem Sohn etwas ist, das tief aus ihm selbst kommt und ihn schon länger beschäftigt oder ob es eher etwas ist, wo du in ihm Wecken willst, weil er mal ein Buch darüber gelesen hat. Mein Sohn ist im ähnlichen Alter. Bei ihm ist ein gewisses Interesse zwar da, aber es ist nichts tieferes. Da dient das Teleskop schnell als Kleiderständer oder Staubfänger. Die meisten Zeit ist eh schlechtes Wetter und im Winter ist es kalt und im Sommer ewig hell. Vielleicht kommt das noch. Vielleicht auch nicht. Bei mir war das auf jeden Fall etwas anderes. Das war etwas, das tief in mir drin war. Da war es auch egal, wie oder was ich vorgesetzt bekommen habe. Ich habe das einfach alles aufgesogen und benutzt bis es auseinander fällt. In meinem Fall waren das am Anfang ein paar Büchlein, eine drehbare Sternkarte und ein Fernglas plus Balkon und Luftmatratze. Damit bin ich über zehn Jahre ausgekommen. Ich habe damit tausende Stunden unter freiem Himmel verbracht, die Milchstraße abgesucht und Sternschnuppen gezählt.

Heute sind natürlich andere Zeiten, aber das muss nicht heißen, dass einfache Lösungen schlecht sind. Die meiste Zeit beobachte ich heute immer noch so. Nur ist das Fernglas mittlerweile doppelt so groß und bildstabilisiert, den Balkon habe ich gegen einen Garten und die Luftmatratze gegen einen Gartensessel mit hydraulischer Rückenlehne mit Kuscheldecke getauscht. Mit Teleskopen beobachte ich eher selten und wenn dann am liebsten den Mond oder vielleicht auch Planeten wenn die gerade zu sehen sind.

Klar, heute muss alles toll und perfekt sein. Am besten gleich ein vollautomatisches Fototeleskop. Aber wenn ich sehe, was mein Sohn alles hat und womit er dann auch wirklich spielt, ist der Gegensatz schon erstaunlich. Da hat z.B. meine Frau vor paar Tagen einen Katzenklo bestellt, der in einem riesigen Karton kam. In dem Karton sitzt er seit drei Tagen und spielt Haus. Den Rest der Zeit spielt er mit einem Ball, den wir für paar Euro ungrad im Urlaub gekauft haben, weil der andere dort gleich kaputt gegangen ist. Das ganze tolle Zeug liegt nur rum. Das wird mal gezeigt, wenn Freunde kommen. Danach spielen die Ball...oder sitzen im Karton und spielen Haus.
 
...Interessanter finde ich da sowas wie das Smarteye von Pegasus, das dieses Frühjahr herauskommen soll.
...

1.600,-$ _affeaugen:
 
Hallo Barbara,

Ich habe mir vorgenommen beim Einstieg in die Astronomie für Kinder folgendes zu empfehlen:

1. Drehbare Sternenkarte
2. Buch: Astronomie mit dem Fernglas
3. Fernglas 8x40 oder 8x42 (100 Euro Fernglas genügt. Der Augenabstand sollte stimmen).

Diese Ausrüstung kann man auch noch später, falls es beim Hobby bleibt, weiter nutzen. Und jeder der ein Teleskop hat, sollte auch ein Fernglas haben.

Ein Fernglas nimmt keinen Platz weg und man kann es überall einsetzen.

Meine Kinder sind vom Blick durchs Fernglas auf jeden Fall begeistert.

Viele Grüße Mark
Hallo Mark

Empfelung Fernglas ist voll in Ordnung, nur ich denke da an 10 mal 50, plus ein Stativ dazu, die Auswahl ist groß, es solte fein bewegend sein, mit Bewegung Handgriff.

Manfred
 
Klar, heute muss alles toll und perfekt sein. Am besten gleich ein vollautomatisches Fototeleskop. Aber wenn ich sehe, was mein Sohn alles hat und womit er dann auch wirklich spielt, ist der Gegensatz schon erstaunlich. Da hat z.B. meine Frau vor paar Tagen einen Katzenklo bestellt, der in einem riesigen Karton kam. In dem Karton sitzt er seit drei Tagen und spielt Haus. Den Rest der Zeit spielt er mit einem Ball, den wir für paar Euro ungrad im Urlaub gekauft haben, weil der andere dort gleich kaputt gegangen ist. Das ganze tolle Zeug liegt nur rum. Das wird mal gezeigt, wenn Freunde kommen. Danach spielen die Ball...oder sitzen im Karton und spielen Haus.
Grossartig. Habe ich gerade meiner Frau ( Erzieherin ) vorgelesen. Sie hat herzhaft gelacht.
Unsere beiden Enkeltöchter (7 und 9) sind da sehr ähnlich strukturiert. Da steht die Stapelbox mit den vielen alten Holztieren und einem Bauernhof aus Holz ganz oben auf der Liste, obwohl Unmengen von modernem Spielzeug vorhanden sind.
Vielleicht ist der Weg mit der Astronomie klein anzufangen tatsächlich der bessere als gleich mit einem 8" Dobson oder einem Seestar.
Vielleicht ist gerade die langsame Steigerung das, was das Hobby für eine lange Zeit spannend macht.
Der Anspruch, gleich alles zu können, Planeten bewundern, Galaxien sehen, Nebel sehen ist vielleicht viel zu hoch.

CS
Jürgen
 
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