joetaiga
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
eigentlich wollte ich heute den Anschluss für den Okularauszug für meinen Selbstbau vorbereiten. Heute Abend war aber überraschenderweise klar. Daher habe ich den Selbstbau sausen lassen und kurzerhand meinem Sohn seinen Maksy 60 entführt um ein paar Mondbilder zu machen. Einen Versuch hatte ich schon unternommen. Die Ergebnisse waren ganz gut, das mitgelieferte Amici Prisma hat allerdings seine Grenzen. Durch den 0,96" Anschluss hatte ich keine Wahl als durch das Prisma aufzunehmen. Mittlerweile habe ich aber einen Adapter und kann die Kamera direkt anschließen ohne durch das Prisma zu müssen. Also konnte ich einen neuen Versuch wagen.
Als erstes Stand der Mond auf dem Plan. Vor ein paar Tagen habe ich schon mal einen Versuch gestartet als Mond und Venus ihre Konjunktion hatten. Aber da musste ich lernen, dass auch kleine Maksutovs gerne ausgekühlt sein wollen. Das Bild war matschig und unbrauchbar. Bis der Maksutov ausgekühlt war, war der Mond schon wieder hinterm Nachbarhaus verschwunden.
Dieses mal habe ich es anders angegangen und den Maksy kühl in der Werkstatt gelagert. Aufgenommen habe ich mit einer ASI533MC. Das Bild war von an Anfang brauchbar, wurde aber mit der Zeit noch besser. Die ersten Serien habe ich daher verworfen und auf Jupiter geschwenkt. Hier ist ein Versuch von Jupiter mit seinen Monden Io, Europa und Kallisto. Jupiter stand 30° hoch. Seeing war solala. Aber das ist bei der Öffnung zum Glück nicht soo wichtig. Vom Sampling ist da sogar noch Luft nach oben. Vermutlich ginge da sogar noch etwas. Das ist für ein Spielzeugteleskop schon überraschend gut.
Danach kam nochmal der Schwenk zum Mond. Dieses mal habe ich mich bei der Bearbeitung für einen Mineralienmond entschieden.
Mit etwas Feld wirkt der Mond mit dem kleinen Maksy am besten. Ich habe aber noch eine farbneutrale Großaufnahme des Südpols mit mehr Frames gemacht um zu sehen wie der Maksy auflöst.
Da kann man nicht meckern. Man darf ja nicht vergessen mit was man es hier zu tun hat. Der Maksy 60 besteht praktisch nur aus Plastik und kostete in der Dobsonversion im Sonderangebot knapp über 100€. Ich hatte ehrlich gesagt arge bedenke an das weiche Plastik die schwere Kamera zu hängen. Auch die Klemmschrauben sind aus dem weichen Kunststoff. Meine ASI533 ist die Variante mit Kühlung. Die wiegt schon was. Hat aber gehalten. Der Optik ist echt überraschend gut. Wunder kann man nicht erwarten, aber das kann, was es können soll. Das Problem an dem Maksy ist eher die Lichtstärke. Nur 60mm und dann noch zwei Spiegel plus Obstruktion ist nicht die Welt. Jenseits von Mond und Planeten geht da halt nicht viel. Da ist ein Fernglas besser geeignet.
Grüße,
Joachim
eigentlich wollte ich heute den Anschluss für den Okularauszug für meinen Selbstbau vorbereiten. Heute Abend war aber überraschenderweise klar. Daher habe ich den Selbstbau sausen lassen und kurzerhand meinem Sohn seinen Maksy 60 entführt um ein paar Mondbilder zu machen. Einen Versuch hatte ich schon unternommen. Die Ergebnisse waren ganz gut, das mitgelieferte Amici Prisma hat allerdings seine Grenzen. Durch den 0,96" Anschluss hatte ich keine Wahl als durch das Prisma aufzunehmen. Mittlerweile habe ich aber einen Adapter und kann die Kamera direkt anschließen ohne durch das Prisma zu müssen. Also konnte ich einen neuen Versuch wagen.
Als erstes Stand der Mond auf dem Plan. Vor ein paar Tagen habe ich schon mal einen Versuch gestartet als Mond und Venus ihre Konjunktion hatten. Aber da musste ich lernen, dass auch kleine Maksutovs gerne ausgekühlt sein wollen. Das Bild war matschig und unbrauchbar. Bis der Maksutov ausgekühlt war, war der Mond schon wieder hinterm Nachbarhaus verschwunden.
Dieses mal habe ich es anders angegangen und den Maksy kühl in der Werkstatt gelagert. Aufgenommen habe ich mit einer ASI533MC. Das Bild war von an Anfang brauchbar, wurde aber mit der Zeit noch besser. Die ersten Serien habe ich daher verworfen und auf Jupiter geschwenkt. Hier ist ein Versuch von Jupiter mit seinen Monden Io, Europa und Kallisto. Jupiter stand 30° hoch. Seeing war solala. Aber das ist bei der Öffnung zum Glück nicht soo wichtig. Vom Sampling ist da sogar noch Luft nach oben. Vermutlich ginge da sogar noch etwas. Das ist für ein Spielzeugteleskop schon überraschend gut.
Danach kam nochmal der Schwenk zum Mond. Dieses mal habe ich mich bei der Bearbeitung für einen Mineralienmond entschieden.
Mit etwas Feld wirkt der Mond mit dem kleinen Maksy am besten. Ich habe aber noch eine farbneutrale Großaufnahme des Südpols mit mehr Frames gemacht um zu sehen wie der Maksy auflöst.
Da kann man nicht meckern. Man darf ja nicht vergessen mit was man es hier zu tun hat. Der Maksy 60 besteht praktisch nur aus Plastik und kostete in der Dobsonversion im Sonderangebot knapp über 100€. Ich hatte ehrlich gesagt arge bedenke an das weiche Plastik die schwere Kamera zu hängen. Auch die Klemmschrauben sind aus dem weichen Kunststoff. Meine ASI533 ist die Variante mit Kühlung. Die wiegt schon was. Hat aber gehalten. Der Optik ist echt überraschend gut. Wunder kann man nicht erwarten, aber das kann, was es können soll. Das Problem an dem Maksy ist eher die Lichtstärke. Nur 60mm und dann noch zwei Spiegel plus Obstruktion ist nicht die Welt. Jenseits von Mond und Planeten geht da halt nicht viel. Da ist ein Fernglas besser geeignet.
Grüße,
Joachim


