003sec
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Hallo,
da es bald in den Urlaub geht, werfe ich hier noch mal schnell meine Bildchen von 16. auf den 17.1. rein.
Unerwartet lichtete sich am Abend der Nebel und Nebel bedeutet fast immer gutes Seeing.
Jupiter zeigte seinen GRF, für mich das erste Mal in dieser Saison, also draufgehalten.
Das war schon mal ne Hausnummer. Ich habe viele Rot-Filme gemacht und auch viele mit der Farbkamera. Die Farbfilme waren kaum unschärfer, deshalb habe ich alles zusammengeworfen. Ich hatte zunächst alles aus den Daten herausgequetscht und danach bin ich dazu übergegangen, das Bild weicher zu machen. Der Weg gefällt mir und ich werde das wohl öfter so machen.
Dann stand nochmal das Methanband an:
Nicht so detailreich wie mein letztes, aber doch sehr interessant, weil es oben diese deutlichen Wirbel (ohne Methan) gibt. Autostakkert tat sich mit den extrem rauschigen Bildern schwer. Ich habe 100 Mal 30 s belichtet und dann jedes Bild derotiert. (Gibt es eigentlich Praktikanten, die so etwas machen?
)
Und dann stand Mars gefühlt schon fast im Zenit.
Ich habe experimentiert mit Rotfilter, Farbkamera und zum ersten Mal mit Blaufilter
Am Ende war alles irgendwie gut. Entschieden habe ich mich für das Bayer-RGB Bild mit der ASI178MC, und weil ich brauchbare Blaubilder hatte, habe ich diese Daten noch besonders eingepflegt. Jetzt zeigt mein Mars (etwas überhöht) auch eine Menge Dunst.
Hier mal ein Blaubild aus etwa 3 Min. Film. Wenig Kontrast, aber doch sehr fein durchgezeichnet, finde ich.
Weiter nach Osten stand der Mond schon günstig. Schon lange hatte ich keinen Mondspaziergang mehr gemacht. Plato und das Alpental sind Standardanfahrten bei mir. Es war ungewöhnlich, sie von der anderen Seite beleuchtet zu sehen, aber das Seeing war zunächst genial. Ich konnte die Rille im Alpental im Livebild auf dem Bildschirm sehen. 5 x 1 Min. und eine Min. mit der Farbkamera sollten reichen.
Dann wurde das Seeing doch erheblich schlechter. Kein Wunder, der Mond stand nur wenige Grad über dem Haus und das merkt man dann schon, wenn die Heizungen bollern. 4 mal 1 Min., auf Farbe habe ich verzichtet, mir wurde kalt und ich hatte ohnehin das Gefühl eine der genialen Nächte erwischt zu haben. Aber was für ein Fehler. Bei einer Verwendungsrate von 22 % war Plato doch noch knackescharf.
Beim nächsten Mal dann mache ich vor Ort wohl öfter mal einen Teststack.
Aber es bleibt dabei, das war eine dieser Nächte, die im Gedächtnis bleiben.
Viele Grüße
ralf
da es bald in den Urlaub geht, werfe ich hier noch mal schnell meine Bildchen von 16. auf den 17.1. rein.
Unerwartet lichtete sich am Abend der Nebel und Nebel bedeutet fast immer gutes Seeing.
Jupiter zeigte seinen GRF, für mich das erste Mal in dieser Saison, also draufgehalten.
Das war schon mal ne Hausnummer. Ich habe viele Rot-Filme gemacht und auch viele mit der Farbkamera. Die Farbfilme waren kaum unschärfer, deshalb habe ich alles zusammengeworfen. Ich hatte zunächst alles aus den Daten herausgequetscht und danach bin ich dazu übergegangen, das Bild weicher zu machen. Der Weg gefällt mir und ich werde das wohl öfter so machen.
Dann stand nochmal das Methanband an:
Nicht so detailreich wie mein letztes, aber doch sehr interessant, weil es oben diese deutlichen Wirbel (ohne Methan) gibt. Autostakkert tat sich mit den extrem rauschigen Bildern schwer. Ich habe 100 Mal 30 s belichtet und dann jedes Bild derotiert. (Gibt es eigentlich Praktikanten, die so etwas machen?
Und dann stand Mars gefühlt schon fast im Zenit.
Ich habe experimentiert mit Rotfilter, Farbkamera und zum ersten Mal mit Blaufilter
Am Ende war alles irgendwie gut. Entschieden habe ich mich für das Bayer-RGB Bild mit der ASI178MC, und weil ich brauchbare Blaubilder hatte, habe ich diese Daten noch besonders eingepflegt. Jetzt zeigt mein Mars (etwas überhöht) auch eine Menge Dunst.
Hier mal ein Blaubild aus etwa 3 Min. Film. Wenig Kontrast, aber doch sehr fein durchgezeichnet, finde ich.
Weiter nach Osten stand der Mond schon günstig. Schon lange hatte ich keinen Mondspaziergang mehr gemacht. Plato und das Alpental sind Standardanfahrten bei mir. Es war ungewöhnlich, sie von der anderen Seite beleuchtet zu sehen, aber das Seeing war zunächst genial. Ich konnte die Rille im Alpental im Livebild auf dem Bildschirm sehen. 5 x 1 Min. und eine Min. mit der Farbkamera sollten reichen.
Dann wurde das Seeing doch erheblich schlechter. Kein Wunder, der Mond stand nur wenige Grad über dem Haus und das merkt man dann schon, wenn die Heizungen bollern. 4 mal 1 Min., auf Farbe habe ich verzichtet, mir wurde kalt und ich hatte ohnehin das Gefühl eine der genialen Nächte erwischt zu haben. Aber was für ein Fehler. Bei einer Verwendungsrate von 22 % war Plato doch noch knackescharf.
Beim nächsten Mal dann mache ich vor Ort wohl öfter mal einen Teststack.
Aber es bleibt dabei, das war eine dieser Nächte, die im Gedächtnis bleiben.
Viele Grüße
ralf