Masuyama 20 mm 85º für APM 150 Fernglas

Antonio130

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Hallo, wenn ich an Okulare denke, die zwischen dem UFF30 und dem APM 12,5 mm liegen, gibt es mehrere Kandidaten, die berücksichtigt werden müssen, … aber die Masuyamas 20 mm 2 Zoll und der 85° AFOV klingen sehr gut. Konnte niemand sie ausprobieren? Danke
 

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Hallo Antonio,
die werden an dem Fernglas wohl nicht gut funktionieren. Das nutzbare Feld wurd sich auf ca 50 - 60% beschränken. Das Okulardesign geht ab ca F/10 gut, bei schnelleren Optiken werden die Sterne zu Bögen, je weiter von der Bildmitte weg, desto ausgeprägter…

Grüße Rainer
 
Das habe ich befürchtet, ja. Die Idee des Morpheus 17,5 mm überzeugt. Ich habe das 6,5-mm-Okular und finde, dass es im 120SD ein außergewöhnliches Okular ist. Ich wüsste zum Beispiel nicht, wie ich zwischen diesen 76° und den 82° des Televue unterscheiden soll. Vielen Dank und ein frohes neues Jahr an alle deutschen Freunde. Grüße aus Spanien
 
Hallo Antonio,

ich setze an meinem APM 150mm die 32mm Kasai ein, die ja praktisch mit den 32mm Masuyama baugleich sind.
Ich bin mit den Okularen extrem zufrieden.

Die 20mm Masu kenne ich aber leider nicht, meine nächsten Okulare sind dann die Ethos 17mm, welche meiner Meinung nach die besten Okulare für das 150er überhaupt sind :)

Bei Cloudy Nights gibt es aber bestimmt jemanden, der diese Kombination getestet hat.

Grüße Jochen
 
Herzliche Neujahrsgrüße in die Runde der Grossfernglas-Liebhaber!

Lieber Antonio, die Nagler T5 20mm Okulare haben eine herrliche Abbildungsqualität, sind sehr immersiv (teilweise wegen des engen Pupillenabstands - nicht für Brille tauglich), angenehm am Bino (wenn man keine Probleme mit engem Pupillenabstand hat) und passen vom Gewichtsausgleich her gut zu den APM/Docter 12,5. Die T5 20 sind nicht die billigste Lösung, aber wenn wir über das APM 150mm Bino reden sind Finanzfragen ohnehin sekundär.

Ich habe sie mit den Nagler T4 22mm an meinen Doppelteleskopen mit 2-Zoll Anschluss verglichen und bin schliesslich bei den T4 22 geblieben - aber nur weil ich mit der gegebenen Austrittspupille im Bereich 3 bis 4mm meine Brille tragen muss und das grosse Gewicht der T4 22 eins meiner Geräte, ein umgebautes Flakglas 80/550, sauber austariert. Ich lasse die T4 22 fest in jenem Glas für 25x und geniesse es ohne Okularwechsel. Am 125/800 Doppelteleskop lasse ich genauso die Docter 12,5 drin für 64x.

Vom Okularwechsel am Doppelteleskop bin ich ganz abgekommen. 64x mit den Docter am 5-Zoll Doppelrefraktor ist so göttlich und so gut geeignet für alle Objekttypen, dass ich viele Jahre brauchen würde, um alles am Himmel zu tun, was damit geht. Wenn man die Sache vom Himmel her und nicht vom Gerät her denkt, sine für grossflächige galaktische Nebel >2° grosse Handferngläser im Vorteil, und für Hochvergrößerung ist ein größeres Teleskop im Vorteil. Aber das ist ein spezieller Ansatz zum Umgang mit Doppelteleskope und setzt einen gewissen Fuhrpark voraus. Ich verstehe den Ansatz, sich ganz auf ein einziges Grossfernglas zu konzentrieren, voll und ganz - hallo Jochen!

Wenn man wechseln will, ist der Balanceausgleich gerade am Grossfernglas oder Doppelteleskop wichtig. Dann passen die T5 20 als Wechselokulare in Verbindung mit den APM/Docter 12,5 gut. Mit 27mm Feldblende zeigen die T5 20 ein wesentlich größeres Feld als die Morpheus 17,5, der Effekt überwiegt für mein Gefühl den kleinen Vergrößerungsverlust im Vergleich zum Morpheus 17,5.

Gruß, Christopher
 
Hallo Antonio,

ich verwende die Masuyama 20 mm am APM 70 mm mit einem Spezialadpter, hab sie aber auch mal an einem f/6.5 160 mm Bino probiert. Sie sind ähnlich wie die Kasai 32 mm und wie Jochen schon schrieb schöne Okulare, nur eben nicht randscharf, das Einblickverhalten ist toll und man hat den Eindruck eines fast unbegrenzten Gesichtsfeldes. Die Randschärfe ist bei den Naglern sehr viel bessern, doch wirkt das Gesichsfeld subjektiv kleiner.

Wenn Geld keine Rolle spielt würde ich die 17 mm Ethos nehmen, die sind randscharf, das Gesichtsfeld ist nochmal weiter und ich finde sie gerade binokular sehr schön. Da vieles sehr stark Geschmacksache ist, kommst du um das Ausprobieren kaum herum.

beste Grüße

Thomas
 
Vielen Dank für Ihre Antworten. Letztendlich habe ich mich für das Morpheus 17,5 mm entschieden. Nach dem Kauf der 120SD und 150 ED konnte ich mein Budget nicht weiter ausdehnen. Vielleicht werde ich in Zukunft das Ethos 17 mm in Betracht ziehen oder vielleicht das Nikon HW17/14 mm, das sogar etwas schmaler ist. Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich mit meinem 70-mm-IPD ein Problem hätte
 
Übrigens lässt sich damit möglicherweise das Problem der Temperaturschwankungen und unterschiedlichen Materialien, die dazu führen, dass der Sonnenschirm in eiskalten Winternächten bei vollständig ausgefahrenem Schirm blockiert bleibt, endgültig lösen.
 

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Da haben Sie die beiden ETs Seite an Seite mit all ihrem Glamour.
 

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Herzlichen Glückwunsch Antonio zum APM APO 150er Fernglas,

damit kannst Du ein Leben lang viel Freude haben.

Wenn Du magst berichte mal vom First Light und den Unterschieden 150er zum 120er im Vergleich z B am Mond und Planeten,
wie Du es empfindest.

VG. Michael
 
Der 120 SD ist optisch wunderbar. Der Star hat keinen Premium-Apo zu beneiden. Im Planetarischen ist es sehr, sehr gut. Das Bild mit dem Morpheus 6,5 mm reicht mir. 100 % apochromatisches Bild mit einer Schärfe und Abwesenheit von Chromatik und Streuung von 10. Der 150 ist ein anderes Tier, das Gefühl der Dreidimensionalität ist brutal, und das gefällt mir am meisten daran. Alles ist großartig. In einem Vergleich, der nichts damit zu tun hat, den ich aber verstehe, wäre der 120 SD wegen seiner Raffinesse Florenz und der 150 ED wegen seiner Erhabenheit Rom.:risa:
 
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