Musou Black zum Schwärzen

Dane Vetter

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

nach dem ich bisher mit Black 3.0 sowie TS Black 4.0 mit dem Schwärzen von z.B. Hülsen Erfahrung gemacht habe, wollte ich nun was Neues ausprobieren, und habe mir das Musou Black zugelegt. Das Ergebnis finde ich recht ernüchternd, wie das gleich folgende Foto zeigt. Im Netz habe ich mehrfach gelesen, dass es erst effektiv wird, wenn man es mit der Sprühpistole aufträgt, damit es die matte Oberfläche bekommt, welche das Licht schluckt.

Arbeitet hier jemand mit Musou Black, und kann mir sagen, was ich möglicherweise falsch mache? Arbeitet hier jemand mit einer Sprühpistole, um Oberflächen zu schwärzen? Oder andere Techniken, um das richtig aufzutragen? Ich habe es nicht verdünnt, und bei Zimmertemperatur angewendet.

0D0A0470.JPG
 
Ich kann das nicht bestätigen. Du solltest die Oberfläche vorher natürlich etwas anrauen und mit Alkohol reinigen.
Die Flächen die ich mit der Farbe behandelt habe, sind absolut matt und kein Vergleich mit deinem Bild.
Hier mal ein kleiner Vergleich eines schwarzen Stück Blechs. Eine Seite mit normalem Mattlack und die andere gerade eben mit Musou Black und einem Pinsel aufgetragen und getrocknet.
IMG_3613.jpeg

Natürlich wird es sicher mit der Airbrush noch etwas gleichmäßiger. Aber man kann es auch übertreiben.

Tino
 
Moin,

ich habe die Farbe mal für das Tuning eines 130PDS benutzt.
Habe die Fangspiegelspinne und das Rohr des OAZ geschwärzt.

Ging ohne Probleme und habe auf nichts spezielles geachtet.
Pinsel in die Farbe.
Teile angestrichen.
Gewartet und es sah ähnlich aus wie bei Tino.

Grüße
Brian
 
Hallo zusammen,

danke für eure Meinungen. Bei mir sieht es definitiv nicht wie in gezeigten Beispiel aus. Die Oberfläche ist bei mir auch recht glatt, und scheint auch einen kleinen Hauch im Licht zu glänzen. Ich empfinde es auch als etwas dickflüssig, weshalb es eben auch diese Strukturen gibt.

Ich habe mein Beispiel mal an info@musoublack.com geschickt, vielleicht können die Auskunft geben. Vielleicht habe ich auch irgendwie ein Montagsprodukt erhalten.
 
Hallo Dane,

nicht schon wieder :eek:
 
Hallo Franz,

also mit Musou Black habe ich das erste Mal kontakt. Da lass ich mir nichts anhängen! :eek:

Ich habe diesbezüglich auch schon Rückmeldung auf meine Anfragen erhalten:

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Es sieht für mich so aus, als wäre zuviel aufgetragen worden. Am besten wäre auch mit dem Pinsel eine dünne Schicht zuerst aufzutragen, warten bis sie getrocknet ist und eine zweite oder dritte dünne Schicht zu pinseln. Vor jeder Schicht aber abwarten, bis die Farbe lufttrocken ist.
Es ist nicht das Schwarz allein der Farbe, das schwarz ist, sondern die Farbe hat nach der Trocknung feine Poren, worin sich das Licht verirrt und so absorbiert wird.

Ich versuche das bei nächster Gelegenheit dünner aufzutragen, wie auch immer das bei dem dickflüssigen Zeug gehen soll. Jedenfalls scheinen bei mir diese Poren zu fehlen, wie auch immer ich die los bekommen habe.
 
Hallo Franz,

also mit Musou Black habe ich das erste Mal kontakt. Da lass ich mir nichts anhängen! :eek:

Ich habe diesbezüglich auch schon Rückmeldung auf meine Anfragen erhalten:



Ich versuche das bei nächster Gelegenheit dünner aufzutragen, wie auch immer das bei dem dickflüssigen Zeug gehen soll. Jedenfalls scheinen bei mir diese Poren zu fehlen, wie auch immer ich die los bekommen habe.
lt. Dr. Google soll sprühen besser sein als pinseln.
Zudem kann man Musou Black mit 30% - 40% Wasser verdünnen, sollte man eine Sprühpistole verwenden.
 
Hallo Daniel,

ja das liest sich auch aus den Rezensionen bei z.B. Amazon so heraus. Dennoch wird die Farbe auch mit der Möglichkeit von Pinsel beworben. Ich hatte mir tatsächlich mal überlegt, eine von diesen billigen Sprühpistolen bzw. diese kleinen Kombis in denen Sprühpistole und Kompressor und Akku am Stück kombiniert sind. Aber keine Ahnung ob die was taugen, und ob die auch mit der Farbe gut klarkommen, weshalb ich es sein gelassen habe.

Ich hatte aber letztens der Farbe mal wieder eine Chance gegeben, und damit ein 3D-Druck Teil innen bepinselt. Das Ergebnis gefällt mir hier deutlich besser als auf den Aluminiumoberflächen von z.B. Hülsen und Adaptern.

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Hallo Daniel,

ja das liest sich auch aus den Rezensionen bei z.B. Amazon so heraus. Dennoch wird die Farbe auch mit der Möglichkeit von Pinsel beworben. Ich hatte mir tatsächlich mal überlegt, eine von diesen billigen Sprühpistolen bzw. diese kleinen Kombis in denen Sprühpistole und Kompressor und Akku am Stück kombiniert sind. Aber keine Ahnung ob die was taugen, und ob die auch mit der Farbe gut klarkommen, weshalb ich es sein gelassen habe.

Ich hatte aber letztens der Farbe mal wieder eine Chance gegeben, und damit ein 3D-Druck Teil innen bepinselt. Das Ergebnis gefällt mir hier deutlich besser als auf den Aluminiumoberflächen von z.B. Hülsen und Adaptern.

Den Anhang 492838 betrachten
Ja das schaut sehr ordentlich aus! Das Grau leuchtet ja dagegen schon richtig!
 
Wobei das ja auch etwas versenkt und lichtgeschützt ist, was es noch mal schwarz erscheinen lässt. Aber bei genauerem Hinsehen war es auf jeden Fall dunkler, wie sonst das dunkelgrau, was ich bisher so damit gesehen hatte. Was aber hier den Einfluss hat, würde ich schon mal gerne wissen. Vielleicht liegt es bei meinen Aluteilen an der glatten Oberfläche, was bei dem 3D-Druck nicht so ist. Auf der anderen Seite ist der Unterschied der Oberflächen auch eher marginal.
 
Arbeitet hier jemand mit Musou Black, und kann mir sagen, was ich möglicherweise falsch mache? Arbeitet hier jemand mit einer Sprühpistole, um Oberflächen zu schwärzen? Oder andere Techniken, um das richtig aufzutragen? Ich habe es nicht verdünnt, und bei Zimmertemperatur angewendet.

ja das liest sich auch aus den Rezensionen bei z.B. Amazon so heraus. Dennoch wird die Farbe auch mit der Möglichkeit von Pinsel beworben. Ich hatte mir tatsächlich mal überlegt, eine von diesen billigen Sprühpistolen bzw. diese kleinen Kombis in denen Sprühpistole und Kompressor und Akku am Stück kombiniert sind. Aber keine Ahnung ob die was taugen, und ob die auch mit der Farbe gut klarkommen, weshalb ich es sein gelassen habe.

Also, ich kenne Musou Black nur von der Beschreibung, ich habe allerdings Erfahrung mit Farbauftrag mit der Sprühpistole. Seit dem ich meine kleine Airbrush habe, vermeide ich es, mit dem Pinsel zu arbeiten, falls möglich - wenn man einen perfekten Farbauftrag haben möchte, führt kein Weg an der Airbrush vorbei. Wenn man die nicht hat, ist das zweibeste Farbe aus der Sprühdose.

Diese kleinen Kompressoren, sofern ein kleiner Druckbehälter dabei ist (darauf würde ich bestehen), funktionieren schon. Gerade, wenn Du nur solche Kleinteile behandeln willst, wie Du sie hier genannt hast. Für größere Flächen sind die Mini-Kompressoren zu klein, aber das ist ja hier nicht der Fall. Man sollte die Düse (also die Größe der Düse) passend zum Vorhaben wählen. Ich denke mal, 0,25mm bis 0,3mm würde hier gut gehen, größere Düsen würden sich ohnehin verbieten, weil dafür diese Mini-Kompressoren wieder zu klein sind. Wem die Membran-Kompressoren zu laut sind, kann sich auch nach einem Mini-Kompressor mit Kältekompressor (Kühlschrankkompressor) umsehen - die sind flüsterleise und funktionieren ebensogut wie die Membran-Kompressoren.

Allerdings muß ich eines sagen: keiner erwartet von einem angehenden Astro-Fotographen, daß der erste Schuß mit der Kamera ein tolles Nebelbild wird. Ebensowenig darfst du verlangen, daß dein erster Einsatz einer Airbrush zu einem Ergebnis führt, daß dich befriedigt. Man braucht in allen Dingen, die man tut, ein klein wenig Übung. Man kann es lernen, es ist nicht schwer, aber man muß es einfach mal etwas ausprobieren, also Übung an anderen kleinen Gegenständen, bevor man sich daran macht, ein optisches Gerät zu behandeln. Man sollte sich ein/zwei Youtubes anschauen, man sollte die richtige Airbrush wählen: offener Tank oben, geschlossener Tank oben, angesaugter Tank von unten: ich rate zum geschlossenen Tank oben, mit etwa 5-7ml Fassungsvermögen.

Das Werkstück muß vorbereitet sein. Man muß prüfen, ob die Farbe auf dem Material überhaupt haftet. Das Objekt muß absolut sauber und fettfrei sein (Reinigung z.B. mit Isopropanol). Wenn möglich sollte man die Oberfläche anrauhen. Je nach Material sollte man vorher eine Grundierung aufbringen (natürlich auch mit der Airbrush). Die endgültige Farbe bringt man auch nicht in einem Farbauftrag auf, sondern besser in zweien. Dieses Vorgehen gilt generell, wenn man ein gutes Ergebnis haben möchte, Profis machen das nur so. Kleiner Tipp: Arbeitsabstand etwa 25cm. Die Airbrush hat eine Taste, mit der man die Farbe und Luftmenge steuert: Drücken heißt: Luft, nach vorne ziehen: Farbe. Man geht immer hin und gibt erst Luft, bewegt dann den Finger langsam nach vorne um Farbe dazuzugeben, dann erst streicht man über das Objekt. Nach einem Zug geht man nicht hin und läßt den Finger los um gleichsam Farbe und Luft abzustellen, sondern man geht erst mit der Farbe runter, und danach die Luft. Anfänger machen das verläßlich falsch, und bis sich das in das Hirn einbrennt dauert das noch eine Weile, bis dahin gibt es halt Farbkleckse.

Vielleicht hilft das. Und generell wird die Farbe verdünnt, wenn man eine Airbrush einsetzt.

PS: hat man das einmal erfolgreich hinbekommen, merkt man, daß man ein neues Level erreicht hat und man fragt sich, warum nicht schon früher. Man kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht und die Pinsel landen in der Ecke. Wenn man Gefallen an der Sache findet, und anfängt das Haus umzudekorieren, sollte man sich besser einen Abzug besorgen, der Farbnebel ist auf Dauer nicht gesund. Besonders ungesund sind die Nebel der Farben die auf Wasser basieren, da Wasser-basierende Farbtröpfchen sich besonders gerne mit der Lunge verbinden. Ich habe das Problem nicht, ich verwende nur Kunstharz oder Nitrolack.

Gruß
Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Andreas,

danke für deine ausführliche Erklärung. So einen Umfang hatte ich beim Einsatz mit einer Sprühpistole schon erwartet, was mich gleichzeitig aber auch genau deswegen abgehalten hat.

Nebenbei, das Gerät, welches ich im ursprnglich Sinn hatte, war dieses hier: https://www.amazon.de/Ykall-Airbrus...deraufladbare-Kuchendekoration/dp/B0DBY8MYQ4/

Aber ich vermute, es müsste eben eher so etwas wie das hier sein: https://www.amazon.de/InoKraft-Luftkompressor-Airbrushpistole-Airbrush-Modellbemalung/dp/B0F638VGJ9/

Ich möchte halt einfach nicht zu viel ausgeben, nur um mal ein paar kleine Flächen zu schwärzen. Sonst würde das Gerät bei mir eben gar nicht zum Einsatz kommen.
 
Hm, also dieses Teil für 30€ kannst Du ja einfach mal kaufen, um zu sehen, ob Du damit zurecht kommst, es ist manchmal erstaunlich, was man selbst mit solchen billigen Dingern hinbekommt, taugt vielleicht aber eher nur zum Proof of Concept, um es mal kennenzulernen, und um zu sehen, ob man etwas tiefer einsteigen möchte.

Dann vielleicht aber besser den hier: Klick die Pistole scheint brauchbar zu sein, und ist mit einem Schlauch mit dem Druckluftgerät verbunden, scheint mir etwas brauchbarer, ist aber vielleicht dennoch nur Spielzeug, aber wie gesagt, damit kann man erst mal eine Erfahrung machen.

Wenn es um den Kompressor geht, wie gesagt, nimm nichts ohne Drucklufttank, auch wenn der nur 2L hat, und wenn es ein Membrankompressor ist, dann mindestens zwei Kolben, also dann so etwas hier: Airbrush Kompressor Lufttank 2Zylinder 6BAR .

Es ist erstaunlich wie billig diese Sachen geworden sind - früher kamen gute Airbrushs aus den USA oder Korea, heute sind das alles billige Kopien made in China, die funktionieren aber auch. Halte Aussschau nach einer "Double-Action-Gun 130 D 0,3", die halte ich für geeignet, und ist auch nicht teuer. Ich bin nicht bei Amazon, daher die etwas anderen Links :-)

Gruß
Andreas
 
@Nebulös - Ich habe mir mal das von dir verlinkte Airbrush-Kompressor-Set auf Ebay erworben, und gestern mal den ersten Test damit gemacht. Meine Erwartungen waren aufgrund des billigen Gerätes für 27€ und meiner fehlenden Erfahrung recht niedrig angesetzt. Im Eifer des Gefechts habe ich ganz vergessen, an die Verdünnung des Musou Black zu denken, und habe es direkt eingefüllt, das sicher schon der erste Fehler war.

Mit aufgesetzter FFP2 Maske habe ich dann den ersten Testlauf in meiner Duschkabine gestartet, und ich muss sagen, ich war im ersten Moment positiv überrascht, wie sich die Farbe auftragen ließ. Der Effekt erscheint mir etwas besser, als mit einem Pinsel.

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Leider hat die Pistole im zweiten Durchgang angefangen zu spucken, und hat große Tropfen auf die Oberfläche verteilt. Beim Nachschauen habe ich gesehen, dass sich in der Düse vorne auch Farbe angesammelt hat. Vielleicht muss ich da zwischen drinnen mit einem Wattestäbchen zwischenreinigen.

0D0A1353.JPG


Aber die Deckung zwischen den Sprinklern gefällt mir schon besser wie beim Pinseln, und es glänzt weniger wie im Beispiel ganz oben.
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Man geht immer hin und gibt erst Luft, bewegt dann den Finger langsam nach vorne um Farbe dazuzugeben, dann erst streicht man über das Objekt. Nach einem Zug geht man nicht hin und läßt den Finger los um gleichsam Farbe und Luft abzustellen, sondern man geht erst mit der Farbe runter, und danach die Luft. Anfänger machen das verläßlich falsch, und bis sich das in das Hirn einbrennt dauert das noch eine Weile, bis dahin gibt es halt Farbkleckse.
An den Hinweis habe ich mich erinnert, und habe versucht, ihn zu beherzigen. Beim mir bläst es schon beim Einschalten automatisch zuerst Luft vorne raus. Ich weiß leider auch nicht, wie ich mit der Farbe runtergehen kann, die ist ja fix aufgeschraubt und lässt sich nicht steuern. Ich habe ja nur den Knopf oben, um die Farbe hinzuzugeben. Den kann ich drücken und loslassen. Wie gehe ich aber mit der Farbe runter? Oben das Loch im Tank zuhalten?
 
Hallo Dane,

ja freut mich, wenn es dir auf Anhieb gelungen ist, mit dieser simplen Airbrush einen Farbauftrag hinzubekommen, das ist besser, als ich gedacht habe. Das Experiment nenne ich mal gelungen.

Der Effekt erscheint mir etwas besser, als mit einem Pinsel.

Leider hat die Pistole im zweiten Durchgang angefangen zu spucken, und hat große Tropfen auf die Oberfläche verteilt. Beim Nachschauen habe ich gesehen, dass sich in der Düse vorne auch Farbe angesammelt hat. Vielleicht muss ich da zwischen drinnen mit einem Wattestäbchen zwischenreinigen.

Klekse sind die Folge von:
  • verstopfter Düse
  • zu niedrigem Druck
  • zu geringer Verdünnung
  • falscher Handhabung der Brush
Das Sauberhalten und Reinigen der Airbrush gehört zur wichtigsten Pflicht. Während der Arbeit kann man die Nadel um die Düse herum vorsichtig mit einem Wattetupfer versuchen zu reinigen. Die Nadelspitze ist sehr empfindlich. Nach der Arbeit wird die Airbrush zur Reinigung zerlegt, ich lasse die Nadel dabei aber meist drin.

... An den Hinweis habe ich mich erinnert, und habe versucht, ihn zu beherzigen. Beim mir bläst es schon beim Einschalten automatisch zuerst Luft vorne raus. Ich weiß leider auch nicht, wie ich mit der Farbe runtergehen kann, die ist ja fix aufgeschraubt und lässt sich nicht steuern. Ich habe ja nur den Knopf oben, um die Farbe hinzuzugeben. Den kann ich drücken und loslassen. Wie gehe ich aber mit der Farbe runter? Oben das Loch im Tank zuhalten?

Also das Loch im Tank wird nicht zugehalten. Deine Airbrush hat am hinteren Ende eine Schraube, mit der kannst Du die Farbmenge regulieren, die verstellt die Nadel. Aber halte dich mit den Ding nicht auf, das ist wohl keine Double-Action, bei dir wird Luft und Farbe in einem Zug betätigt, auch wenn es aussieht, als käme zunächst nur Luft. Diese Art der Airbrush neigt prinzipiell eher zum Verkleben der Düse. Ich hatte auch mal mit so etwas angefangen, wer es kann, kann damit sicher etwas anfangen, ich bin aber dann sehr bald zur Double-Action gekommen, da hatte die Kleckserei dann ein Ende.

Ich hatte Dir oben ja eine Double-Action empfohlen, und jetzt wäre der Zeitpunkt zu überlegen, noch einmal etwa 30€ in eine etwas brauchbarere Airbrush zu investieren. Die sollte sich normalerweise an deinen Mini-Kompressor anschliessen lassen.

PS: Es kann natürlich sein, daß deinem Mini-Kompressor bei einer echten Double-Action dann bald die Puste ausgeht.
PPS: Hier noch ein kleiner Crash-Kurs: Link
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

danke für deinen Input. Beim nächsten Versuch, wird auf jeden Fall mal verdünnt, und zwischen drinnen vorne die Düse gereinigt. Zur Verdünnung muss ich mal schauen, in welchem Verhältnis das hier sinn macht. Ich finde hierzu keine Angaben zum Musou Black. Deinen verlinken Crashkurs werde ich auch mal anschauen.

Was ich auch beim anschliessenden Reinigen gemerkt habe: Die Düse kann man vorne abschrauben, und dann gibt es einen Einsatz, in den die Nadel dann rein fährt. Dieser Einsatz war innen voll von schwarzen Pulver, welches nach dem Trocken herausgeklopft werden kann. Dort scheinen sich wohl die Partikel der Farbe zu stauen, und es hat sich da auch eine grössere Menge reingedrückt.

Was hier auf jeden Fall von Vorteil ist, dass die Pistole und der kleinste Tank wirklich och aufbaut. Bei der gezeigten M82 auf M54 Adaption hat es gut gepasst, dass man mit der Pistole auch in den Adapter ausreichend Tief rein kommt, auch wenn der Tank manchmal angestossen ist. Mein primärer Zwecke wäre das schwärzen diverser Hülsen und Adapter.

Wenn ich das mit dem Tropfen/Spucken in den Griff bekomme, bin ich schon bestens zufrieden. Perfekt muss das ja nicht sein, und auf jeden Fall ist es besser als das Auftragen per Pinsel.
 
Hi,

danke für deinen Input. Beim nächsten Versuch, wird auf jeden Fall mal verdünnt, und zwischen drinnen vorne die Düse gereinigt. Zur Verdünnung muss ich mal schauen, in welchem Verhältnis das hier sinn macht. Ich finde hierzu keine Angaben zum Musou Black. Deinen verlinken Crashkurs werde ich auch mal anschauen.

Was ich auch beim anschliessenden Reinigen gemerkt habe: Die Düse kann man vorne abschrauben, und dann gibt es einen Einsatz, in den die Nadel dann rein fährt. Dieser Einsatz war innen voll von schwarzen Pulver, welches nach dem Trocken herausgeklopft werden kann. Dort scheinen sich wohl die Partikel der Farbe zu stauen, und es hat sich da auch eine grössere Menge reingedrückt.

Was hier auf jeden Fall von Vorteil ist, dass die Pistole und der kleinste Tank wirklich och aufbaut. Bei der gezeigten M82 auf M54 Adaption hat es gut gepasst, dass man mit der Pistole auch in den Adapter ausreichend Tief rein kommt, auch wenn der Tank manchmal angestossen ist. Mein primärer Zwecke wäre das schwärzen diverser Hülsen und Adapter.

Wenn ich das mit dem Tropfen/Spucken in den Griff bekomme, bin ich schon bestens zufrieden. Perfekt muss das ja nicht sein, und auf jeden Fall ist es besser als das Auftragen per Pinsel.
lt. Herstellerinfos ca. 30%, kommt mir aber fast zu wenig vor.

Ich hab's eher bei 50% (Verhältnis: 50/50) angelegt. Kommt aber immer auf die Spitze drauf an. Bei 0,2mm wird man wohl eher auf 50% und bei 0,5mm auf 30% gehen müssen - nur mal so als Richtwert!
 
Danke für die Info, dann habe ich schon mal eine Richtlinie. Laut der Beschreibung handelt es sich bei mir um eine 0,3-mm-Düse. Also werde ich es eher Richtung 50% versuchen.
 
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