Nebulös
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin neulich während einer anderen Diskussion auf das KI basierte Deconvolution-Plugin Blur-X-Terminator für PixInsight aufmerksam geworden. Dabei stellt sich mir die Frage, wie sehr oder wie wenig dieses Tool die in der Aufnahme enthaltenden Bildinformationen verfälschen könnte.
Als ich mehr oder weniger zwanglos in diese Diskussion geraten bin, habe ich gemerkt, wie sehr die Frage um den Einsatz von KI polarisieren kann. Ich möchte diese Frage deshalb neutral behandeln, ich möchte einfach wissen, was das Tool mit den Bilddaten macht. Wer KI einsetzen möchte, soll das bitte tun, und wer es ablehnt, auch d'accord.
Für mich ist Astronomie bzw. die Astrofotographie keine Kunst um schöne Bilder zu produzieren, mein Anliegen ist es, den Dingen auf den Grund gehen zu können, die auf den Aufnahmen enthalten sind. Die Aufnahmen sollten natürlich von systematischen Aufnahmefehlern bereinigt sein, um diese Arbeit zu erleichtern. Deconvolution kann so ein bereinigender Schritt sein, wenn er behutsam mit den Daten umgeht. Daß man von einem Amateur keine Entdeckungen mehr erwarten kann, bzw. daß der Amateur keine besonderen Entdeckungen darin erwartet, steht jetzt auf einem anderen Blatt, das soll den Anspruch nach einer korrekten Datenquelle aber nicht in Frage stellen.
Und so will es der Zufall, daß ich neulich bei meiner momentanen Beschäftigung, das Guiding zu perfektionieren, eine für mich interessante Beobachtung gemacht habe, als ich Algorab (HD 108767) im Visir hatte. Im Guiding ist nämlich ein kleiner Stern (Eta Corvi) in seiner optischen Nähe zu beobachten, und es sieht scheinbar so aus, als wäre das ein kleiner Begleiter (was er aber nicht ist).
Jetzt frage ich mich, was würde wohl BlurXTerminator daraus machen?
Momentan habe ich nur diese Handy-Aufnahme (ein Light ist evtl. vorhanden). Kamera ist ein IMX290 Sensor, Brennweite des Objektivs 242mm, das ganze bei 2*2 Binning:

Würde der kleine Begleiter wegoptimiert werden?
Gruß
Andreas
ich bin neulich während einer anderen Diskussion auf das KI basierte Deconvolution-Plugin Blur-X-Terminator für PixInsight aufmerksam geworden. Dabei stellt sich mir die Frage, wie sehr oder wie wenig dieses Tool die in der Aufnahme enthaltenden Bildinformationen verfälschen könnte.
Als ich mehr oder weniger zwanglos in diese Diskussion geraten bin, habe ich gemerkt, wie sehr die Frage um den Einsatz von KI polarisieren kann. Ich möchte diese Frage deshalb neutral behandeln, ich möchte einfach wissen, was das Tool mit den Bilddaten macht. Wer KI einsetzen möchte, soll das bitte tun, und wer es ablehnt, auch d'accord.
Für mich ist Astronomie bzw. die Astrofotographie keine Kunst um schöne Bilder zu produzieren, mein Anliegen ist es, den Dingen auf den Grund gehen zu können, die auf den Aufnahmen enthalten sind. Die Aufnahmen sollten natürlich von systematischen Aufnahmefehlern bereinigt sein, um diese Arbeit zu erleichtern. Deconvolution kann so ein bereinigender Schritt sein, wenn er behutsam mit den Daten umgeht. Daß man von einem Amateur keine Entdeckungen mehr erwarten kann, bzw. daß der Amateur keine besonderen Entdeckungen darin erwartet, steht jetzt auf einem anderen Blatt, das soll den Anspruch nach einer korrekten Datenquelle aber nicht in Frage stellen.
Und so will es der Zufall, daß ich neulich bei meiner momentanen Beschäftigung, das Guiding zu perfektionieren, eine für mich interessante Beobachtung gemacht habe, als ich Algorab (HD 108767) im Visir hatte. Im Guiding ist nämlich ein kleiner Stern (Eta Corvi) in seiner optischen Nähe zu beobachten, und es sieht scheinbar so aus, als wäre das ein kleiner Begleiter (was er aber nicht ist).
Jetzt frage ich mich, was würde wohl BlurXTerminator daraus machen?
Momentan habe ich nur diese Handy-Aufnahme (ein Light ist evtl. vorhanden). Kamera ist ein IMX290 Sensor, Brennweite des Objektivs 242mm, das ganze bei 2*2 Binning:

Würde der kleine Begleiter wegoptimiert werden?
Gruß
Andreas

