ADC richtig einstellen ???

komposer

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Hallo,

meinem ZWO ADC habe ich bisher wie folgt eingestellt:

Horizintlinie am Tag ermittelt und eine Markierung am OAZ gemacht.
adc-horinzontlinie.jpg

Eingestellt habe ich hier einen waagerechten Zaun in der Nähe.
Dieser zeigt recht genau auf meinen Klebestreifen.
Das sollte doch eigentlich passen, oder ?

1. Beide Hebel zusammen auf Ausgangsposition zeigen auf die Markierung:
adc-ausgang.jpg


2. Beide Hebel gleichmäßig auseinandergezogen. Den unteren nach rechts, den oberen nach links.
adc-position-org.jpg

Die Mitte zwischen den Hebeln zeigt dabei auf die Markierung / Horizontlinie
So war auch am 10.08.25 ungefähr die Einstellung bei meinen Saturnaufnahmen.
Ganz genau ist das aber nicht, blau und rot laufen knapp links und recht aneinander vorbei.
Das sieht man auch am Summenbild, hier mit extra viel Sättigung:
Saturn_100825_030528_RGB_adc-align.jpg

Gestern habe ich das mit dem Firecapture ADC Align auch deutlich gesehen. Die drei Farbkreise kommen nicht zur Deckung.
Blau und Rot laufen beim Einstellen seiltich links und rechts aneinander vorbei.

Jetzt habe ich da gestern weiter herumexperimentiert. Ich wollte mal sehen ob ich die Kreise alle in die Mitte bringen kann.
Und mit dieser Einstellung ist mir das auch gelungen:
adc-position-neu.jpg

Im Prinzip habe ich von der Ausgangsposition nur den unteren Hebel nach recht gezogen.
Die Mitte der beiden Hebel zeigt dann aber nicht mehr auf die Horizintlinie.

Ist das normal ?

Bisher habe ich auch mit der alten Methode eine Verbesserung erzielen können aber sollte ich mich eher an den Kreisen in Firecapture orientieren und nur den unteren Hebel aus der Horizontlinie nach rechts bewegen ?
Was würdet ihr an meiner Stelle bevorzugen, oder war meine alte Herangehensweise falsch ?

Gruß,
Holger
 
Hallo,

noch zur Info, hier mein älterer Thread: ZWO ADC - Viele Rätsel & Fragen !!!
Ich musste da ein Prisma drehen damit es besser wurde.

Vielleicht stimmt die Nullposition der Prismen intern nicht mit den Hebeln überein ?
Eventuell ist da noch was verdreht und wenn beide Hebel an der selben Stelle stehen ist das gar nicht Null ?

Wäre auch kein Problem wenn ich dann halt nur den unteren Hebel verstellen müsste bzw. die Nullposition intern anders liegen würde.
Ich bin halt unsicher ob ich mich auf die Horizintlinie und den Hebeln in normaler Position verlassen soll oder mich einfach nach den 3 Kreisen in firecapture richten sollte. Nochmal an den Prismen möchte ich eigentlich nicht drehen, die Nullpunktverschiebung sind ja auch nur 20-30°.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

meinem ZWO ADC habe ich bisher wie folgt eingestellt:

Horizintlinie am Tag ermittelt und eine Markierung am OAZ gemacht.
Den Anhang 498144 betrachten
Eingestellt habe ich hier einen waagerechten Zaun in der Nähe.
Dieser zeigt recht genau auf meinen Klebestreifen.
Das sollte doch eigentlich passen, oder ?

1. Beide Hebel zusammen auf Ausgangsposition zeigen auf die Markierung:
Den Anhang 498143 betrachten

2. Beide Hebel gleichmäßig auseinandergezogen. Den unteren nach rechts, den oberen nach links.
Den Anhang 498146 betrachten
Die Mitte zwischen den Hebeln zeigt dabei auf die Markierung / Horizontlinie
So war auch am 10.08.25 ungefähr die Einstellung bei meinen Saturnaufnahmen.
Ganz genau ist das aber nicht, blau und rot laufen knapp links und recht aneinander vorbei.
Das sieht man auch am Summenbild, hier mit extra viel Sättigung:
Den Anhang 498148 betrachten
Gestern habe ich das mit dem Firecapture ADC Align auch deutlich gesehen. Die drei Farbkreise kommen nicht zur Deckung.
Blau und Rot laufen beim Einstellen seiltich links und rechts aneinander vorbei.

Jetzt habe ich da gestern weiter herumexperimentiert. Ich wollte mal sehen ob ich die Kreise alle in die Mitte bringen kann.
Und mit dieser Einstellung ist mir das auch gelungen:
Den Anhang 498145 betrachten
Im Prinzip habe ich von der Ausgangsposition nur den unteren Hebel nach recht gezogen.
Die Mitte der beiden Hebel zeigt dann aber nicht mehr auf die Horizintlinie.

Ist das normal ?

Bisher habe ich auch mit der alten Methode eine Verbesserung erzielen können aber sollte ich mich eher an den Kreisen in Firecapture orientieren und nur den unteren Hebel aus der Horizontlinie nach rechts bewegen ?
Was würdet ihr an meiner Stelle bevorzugen, oder war meine alte Herangehensweise falsch ?

Gruß,
Holger
Hi Holger ich mach das ähnlich wie du, nur verstelle ich beide Hebel gegengleich.
Wie weit ich die Hebel auseinanderziehen muss weiß ich dan aus Erfahrung auswendig, trotzdem kontrolliere ich mit Firecapture nach.
CS Mike
 
Hallo Mike,

gegengleich ?

Wie weit ich die Hebel auseinanderziehen muss weiß ich dan aus Erfahrung auswendig, trotzdem kontrolliere ich mit Firecapture nach.
Ja den ungefähren Abstand der Hebel habe ich mir auch gemerkt. Du kontrollierst also auch mit dem ADC Align von firecapture ?
Die drei Kreise alle übereinander ?

Eiegntlich müsste die Nullposition ja immer mittig zwischen den Hebeln liegen, oder ?
Und sollte auf die Horizontlinie ausgerichtet sein.

Bei mir zeigt bei der neuen Position der untere Hebel auf die Horizontlinie. Jetzt könnte es ja sein, dass die Hebel nicht richtig am Prisma ausgerichtet sind und gar nicht als Orientierung verwendet werden können.
Im Prinzip sitzt das obere Prisma nicht wirklich wie der Hebel auf der Markierung sondern enstprechend dem Winkel des unteren Hebels gegen den Uhrzeigersinn weiter links.

Wie gesagt, wenn nur das Ergebnis zählt und es nur wichtig ist, dass die drei Kreise im ADC Align von firecapture übereinaderliegen, wäre mir das auch egal.
Daran kann ich mich gewöhnen. Veilleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken, keine Ahnung.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger, ja gegengleich, also wenn ich die Hebel weiter auseinanderziehe(um auf ein höher befindliches Objekt zu schwenken), dann achte ich auf die markierte Skala und ziehe dein einen Hebel weiter auf die eine Seite und den anderen um den gleichen Betrag auf die andere.

Zur Endkontrolle nutze ich dann das ADC Werkzeug von Firecapture, aber eher weniger die bunten Kreise welche du beschreibst, sondern lieber das Werkzeug mit dem bunten Unrissen, ich bilde mir ein das ist genauer.
Screenshot_20250811_150702_Google.jpg

Um ganz sicher zu gehen kontrolliert mein Phanter Paulchen alles nach...
20250811_142131.jpg

Verklompliziert wird die Sache durch die EQ Plattform, der Dobso bleibt ja nicht eben und wird 90 Minuten nachgeführt. Während der Aufnahme verstell ich natürlich nichts auch wenn ich 20 Minuten belichte.

Die Absolute Entkontrolle bei winzigen Objekten ist dann Registaxx, wo man wenn notwendig um 1 oder 2 Pixel die Kanäle verschieben muss, z.B. neulich bei Titan.

CS Mike
 
und ziehe dein einen Hebel weiter auf die eine Seite und den anderen um den gleichen Betrag auf die andere.
Ja, genau so mache ich das auch. Nur laufen dann Blau und Rot leicht aneinander vorbei.
Ich dachte bisher: Naja, besser als ohne und wird wohl nicht anders gehen.

Gestern war dann das Seeing eh zu schlecht und da ich ja nunmal aufgebaut hatte, wollte ich das mal testen.
Der Winkel zwischen den Hebel war schon optimal, Blau und Rot genau auf gleicher Höhe.
Dann habe ich den kompetten ADC im OAZ im Uhrzeigersinn gedreht und siehe da, die Kreis bewegten sich aufeinander zu.

Es ging also doch, nur nicht mit der Mitte der Hebel auf Horizontlinie.
Daher meine Vermutung, dass da was mit der Prismenausrichtung intern nicht stimmen könnte.
Wenn beide Hebel zusammenliegen ist wahrscheinlich ein Prisma schon leicht gedreht und somit ist das gar nicht die Nullposition, die ich auf die Horizontlinie ausrichten muss.
Das wäre meine logische Erklärung.

Aber egal wie das Teil jetzt zusammengeschraubt ist, kann man sich auf das Firecapture Tool verlassen und danach den ADC ausrichten, auch auf die Horizontlinie ?
Anscheinend laufen ja die Farben aneinader vorbei, wenn die nicht stimmt.

Das Werkzeug mit den bunten Umrissen muss ich später mal suchen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger, ja gegengleich, also wenn ich die Hebel weiter auseinanderziehe(um auf ein höher befindliches Objekt zu schwenken), dann achte ich auf die markierte Skala und ziehe dein einen Hebel weiter auf die eine Seite und den anderen um den gleichen Betrag auf die andere.

Zur Endkontrolle nutze ich dann das ADC Werkzeug von Firecapture, aber eher weniger die bunten Kreise welche du beschreibst, sondern lieber das Werkzeug mit dem bunten Unrissen, ich bilde mir ein das ist genauer.
Den Anhang 498215 betrachten

Um ganz sicher zu gehen kontrolliert mein Phanter Paulchen alles nach...
Den Anhang 498217 betrachten
Verklompliziert wird die Sache durch die EQ Plattform, der Dobso bleibt ja nicht eben und wird 90 Minuten nachgeführt. Während der Aufnahme verstell ich natürlich nichts auch wenn ich 20 Minuten belichte.

Die Absolute Entkontrolle bei winzigen Objekten ist dann Registaxx, wo man wenn notwendig um 1 oder 2 Pixel die Kanäle verschieben muss, z.B. neulich bei Titan.

CS Mike
Doe paar Pixel korrigiert AS3 automatisch anhand der APs wenn RGB align ausgewählt wurde. Fitswork kann das auch automatisch. Beim Mond in Farbe mache ich manchmal einzelne Bereiche und schneide diese dann zusammen, da hier über z.B. 3000 Pixel durchaus Farbräume richtig Rand zu sehen sind.

Ich korrigiere bei der Paralleltische Montierung (EQ8) alle 20 Minuten. Man kann das auch korrigieren wenn man den Planeten in eine bestimmte Richtung zieht indem man leicht schwenkt. Das funktioniert ganz gut wenn man z.B. die Farbräume nicht ganz übereinander bekommt also eine Art fine tuning. Bei Dobsons geht das wahrscheinlich nur eingeschränkt
 
Ja Holger, wenn ich das ADC Werkzeug mit den bunten Kreisen kreisen nehme, dann drehe ich den ADC als Ganzes bis die Mittelpunkte der Kreise senkrecht zueinander stehen und die Stellung der beiden Hebel zueinander bestimmt
den Abstand der Kreise zueinander.
CS Mike
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Holger,
als Gegenprobe könntest du doch ein Okular hinter den ADC stecken und das visuell noch einmal checken.
Deine vorgehensweise macht eigentlich nur Sinn bei einer alt/az montierung. Bei einer parallaktischen Montierung musst du es so wie Raul beschrieben aller 20 Minuten korrigieren. Bei mir hängt am Teleskop der ADC mit einer Wasserwaage, und es dauert keine 10 Minuten dann ist die Blase gewandert und ich muss nachstellen.
Viele Grüße Frank
 
Danke Frank,

geht um einen Dobson, also keine parallaktische Montierung.
Vielleicht mache ich auch nochmal den Test mit dem TS47 und Mono Kamera.
Dank IR Leck gibt es ja versetzte UV und IR Bilder.

Gruß,
Holger
 
Hallo Mike,

Warum hast Du eigentlich für die Planetenbeobachtung bzw. den Aufnahmen den Paracorr im Image Train? Ein Komakorrektor sollte doch eigentlich dafür nicht nötig sein?

Vielen Dank und viele Grüße

Günther
 
Hallo Mike,

Warum hast Du eigentlich für die Planetenbeobachtung bzw. den Aufnahmen den Paracorr im Image Train? Ein Komakorrektor sollte doch eigentlich dafür nicht nötig sein?

Vielen Dank und viele Grüße

Günther
Ich glaube Mike nutzt eine Obsession 18" UC. Er hat außerdem eine Barlow, auf dem Bild gut zu erkennen. In der Planetenfotografie z.B, obwohl hier meist nur das Bildzentrum genutzt wird, kann ein Komakorrektor helfen – insbesondere, wenn man mit großem Sensor, Drizzle-Verfahren oder Lucky Imaging arbeitet, wo auch Bereiche abseits des Zentrums in die Analyse einbezogen werden. In der Planetenfotografie nutzt man üblicherweise Kameras mit kleinem Sensor, um möglichst viele Bilder pro Sekunde zu generieren. Das kann bei einem schnellen newton bis z.B. f/3,3 mit einer Barlowlinse oder einem Telezentirschen System wie der TeleVue Powermate 4x gut gehen, aber sobald auch Planetenmonde etwas außerhalb des Bildzentrums ins Spiel kommen oder Mondausschnitte mit etwas höherer Auflösung aufgenommen werden sollen, wird es Richtung Rand unscharf und das sieht man ab f/4,5 und schneller sehr deutlich

Wer einen schnellen Newton ab f/4,5 und schneller besitzt und damit Planeten oder Mondausschnitte aufnehmen möchte, sollte neben einer Brennweiterverlängerung auch eine komakorrigierende Linse einsetzen. Eine Möglichkeit wäre die APM 2,7x Düringer Komakorrigierende Barlowlinse, die beides in einem vereint. Ich habe mir so eine für den Mond zugelegt. Wer aber gerne seine Telezentrik wie eine Powermate oder eine Barlow weiter nutzen möchte, kann diese auch mit dem TeleVue Paracorr Type 2 Komakorrektor nutzen.

Ein anderer Grund ist, dass man mit seinem Dobson eventuell fotografisch nicht ganz in den Fokus kommt und mit der Paracorr der Fokuspunkt nach hinten verlagert wird. Der Paracorr oder auch andere Alternativen sind bei schnellen großen Dobsons eigentlich schon fast Pflicht, auch im visuellen Bereich.

Hoffe das hilft dir etwas weiter.

Gruß,
Raul
 
Hallo,

Erforlgsmeldung ! Aber seht selbst:
Saturn_120825_021215_RGB_Exposure=22.0ms_Gain=345_lapl5_ap989_3.jpg

Lösung:
adc-horizont-neu.jpg

Die Horizontlinie liegt bei der neu angebrachten blauen Markierung.
Ich hätte nicht gedacht, dass das so empfindlich ist und exakt eingestellt werden muss.
Ein paar Grad Abweichung in beide Richtungen führt schnell wieder zu seitlich verschobenen Farbkreisen.

Gruß,
Holger
 
Hi Holger,

genau das habe ich in meiner Nachricht an dich geschrieben. Es reicht eine minimale Abweichung oder wie in meinem Fall ein Schwenk um wenige Pixel und die Farbverschiebung ist wieder da. Das siehst du auch sehr gut in SharpCap mit den ADC Tuner.

Viele Grüße,
Raul
 
Hallo Mike,

Warum hast Du eigentlich für die Planetenbeobachtung bzw. den Aufnahmen den Paracorr im Image Train? Ein Komakorrektor sollte doch eigentlich dafür nicht nötig sein?

Vielen Dank und viele Grüße

Günther
Hallo Günther,
mein Dobson funktioniert visuell nur mit Paracorr, der legt den Brennpunkt etwas nach aussen. Fotografisch ist er bei Mondfotografie sinnvoll und bei Planetenfotografie macht er gelegentlich auch Sinn, wenn es um weitere Felder geht (Monde) Auch wäre das Fernrohr ohne Paracorr oben zu leicht. Also lass,ich ihn immer drinnen.
CS Mike
 
Hallo Günther,
mein Dobson funktioniert visuell nur mit Paracorr, der legt den Brennpunkt etwas nach aussen. Fotografisch ist er bei Mondfotografie sinnvoll und bei Planetenfotografie macht er gelegentlich auch Sinn, wenn es um weitere Felder geht (Monde) Auch wäre das Fernrohr ohne Paracorr oben zu leicht. Also lass,ich ihn immer drinnen.
CS Mike
So genau wie ich beschrieben habe :)
 
Noch einmal Danke für Eure Antworten!

Ich versuche mich derzeit tiefer in die Planetenfotografie einzuarbeiten und da kommen naturgemäß immer wieder Fragen auf.

Rauls Informationen auf PC Pointer und die Einführung auf Cloudy Nights sind da ebenfalls sehr hilfreich!

Viele Grüße,
 
Hallo Holger,
steht dein Dobson nicht auf einer selbstbauplattform? Dadurch hast du doch gar keine alt/az Ausrichtung? Das würde doch den Unterschied erklären?...
 
Ja schon aber nach ein paar Minuten stelle ich die immer wieder zurück.
Das sind dann vielleicht 15 Minuten, da sollte sich noch nicht so viel ändern.

Gruß,
Holger
 
Hallo zusammen,
ich habe zuerst auch so einen ADC gehabt, ob von TS oder ZWO, die sind ja von der Bauform her gleich.
Das mit den zwei Hebeln hat mich auch immer wieder sehr gestört, daher habe ich mir dann irgendwann den ADC-UV von Pierro Astro gegönnt. Der hat nur einen Hebel mit einem Drehknopf am Ende. Den Hebel muss man einfach in die Waage schieben, dann muss man nur den Drehknopf soweit drehen, dass die Farbränder weg sind. Beim Drehen werden beide Prismen gleichzeitig gegeneinader verschoben.
Das geht super fix.
Der ADC-UV hat allerdings (genauso, wie der von TS oder ZWO) auch die Eigenschaft, dass beim Verstellen der Prismen das Bild wandert.
Wenn man das auch noch weghaben möchte, muss man gaaanz tief in die Tasche greifen, und sich den ADC von Gutekunst kaufen _affeaugen: . Soviel ich weiss, bleibt die Bildlage bei dem unverändert. Liegt allerdings mehrere astronomische Einheiten von meinem Budget entfernt.

Aber den ADC-UV von Pierro-Astro finde ich mechanisch super und sein Geld wert.
CS
Jürgen
 
Ich hab den Wechsel von TS/ZWO auf Pierto Astro auch gemacht und es blieben die nervigen Bildlageänderungen. Dann kam Steffens Great Star, sicher auch keine kleine Anschaffung, aber jeden Cent wert. Haptik, Bedienung, Verarbeitungsqualität und Leistung sind hervorragend und den zuvor genannten um Längen überlegen.

CS, Ralf
 
Es soll ja Menschen geben, die mit der Zweihebel Bedienung klar kommen!
Hier meine Venus mit ZWO ADC new, ohne ihn wäre keine vernünftige UV Auflösung möglich!
Viele Grüße Frank
 

Anhänge

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Solange Mike solche Spitzenbilder mit dem ZWO ADC erreicht, bleibe ich bei dem😀.

Das gesparte Geld fliesst dann irgendwann in die EQ8.😜

Viele Grüße,

Günther
Hi, es gibt auch noch eine andere Möglichkeit mit der Atmosphärischen Refraktion umzugehen, welche der bekannte Jupiterfotograf Tiziano Olivetti praktiziert: Er verwendet gar keinen ADC und fotografiert erst wenn Jupiter mindestens 70° hoch steht, aber der lebt halt in Bangkok...
:)
 
Es soll ja Menschen geben, die mit der Zweihebel Bedienung klar kommen!
Ja ich ! :D

Das geht jetzt mit der neuen Markierung wunderbar, ich bin total begeistert.
Gestern Nacht habe ich den ADC passend zur blauen Markierung in den OAZ gesteckt.
Beide Hebel gleich auseinandergezogen, mit dem Winkel, den ich mir bei der Höhe gemerkt hatte.
Saturn eingestellt und im Livebild das ADC Tool angeklickt und ....
Passt ! Perfekt, alle Kreise im Zentrum übereinander.

Hier meine Venus mit ZWO ADC new, ohne ihn wäre keine vernünftige UV Auflösung möglich!
Also ich lasse den ADC bei der Venus inzwischen weg. Ich nehme die ja erst gegen 9 Uhr auf, das steht die schon sehr hoch am Himmel.
Der ADC schluckt etwas UV Licht und die Venus ist ja auch nicht so fein strukturiert wie z.B. der Jupiter.
Unter 20° Höhe lohnt es sich meist nicht mehr, da kommt auch weniger UV Licht durch die Atmosphäre.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger, die Venus hat schon feine Struktur, aber erstens spielt am Taghimmel des Seeing nicht ganz mit und zweitens finde ich es nicht einfach, das UV Bild scharf zu stellen.
Berufsbedingt kann ich die Venus nur früh aufnehmen, wenn sie noch tief steht, doch einmal hatte ich Glück und hatte beides: Gutes Seeing trotz niedriger Höhe und zufällig perfekt den Fokus getroffen: Da sieht man dann auch feinere Strukturen.
2025-08-10-0414B_2-L_lapl5_ap34.png


CS Mike
 
Hallo Mike,

ja klar sind da auch mal mehr Strukturen aber immer noch kein Vergleich zum Jupiter.
Auch wenn sich die atmosphärische Dispersion im Uv Bereich mehr auswirkt nimmt man ja eine nur recht enge Bandbreite auf.
Ich denke nicht, dass bei den immer noch recht groben Strukturen ein ADC da so viel bringen wird.

Meine bisherigen Vergleiche haben zumindest keinen sichtbaren Unterschied ergeben.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger, ich habe neulich bei der Konjunktion Jupiter zum Scharfstellen für die Venus im UV missbraucht und war vom Anblick überrascht: Viel weniger Struktur sonst, aber der GRF überdeutlich als dunkler Fleck, und Scharfstellen sehr schwierig.
CS Mije
 
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