3D-gegruckter 250 F/4 Dobson zur visuellen Beobachtung / Vorstellung und Bau

Stefan-T

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Moin, im „Was habt ihr heute gebastelt„ Faden begonnen, mache ich hier mal weiter.

Vorstellen möchte ich mein aktuelles Bauprojekt. Ich wollte neben dem Fotografieren auch etwas zur visuellen Beobachtung haben und schauen was ich da so aus dem Drucker ziehen kann. Auf den Bildern sieht man den aktuellen Stand der Dinge. Da ist noch einiges an Optimierungspotenzial drin.
Das Stativ und die Gabel sind eine schnelle Lösung um das Ausrichten und Durchschauen zu ermöglichen. Das bleibt so nicht. Ich werde natürlich auch eine richtige Rockerbox bauen. Die dann aber klassisch aus Holz.

Wie zum Teil schon im anderen Thread geschrieben:
  • gedruckt wurde mit PLA-Matt und PLA-CF wegen des geringen Schrumpfungsverhalten von PLA,
  • Stangen und FS-Spinnenflügel sind aus CF-Rohren und Platten,
  • ich habe jede Menge Einschmelzhülsen verbaut um ordentliche Gewinde zu bekommen,
  • die großen ringförmigen Teile sind wegen der Druckraumgröße aktuell noch gedrittelt, nur der HS-Zellendeckel wurde schon in einem großen Drucker zusammengeschmolzen.
  • die Spiegel sind von GSO und der OAZ von TS
Ohne Okular, Stativ und Gabel wiegt das Teleskop jetzt 10kg. Wobei ziemlich genau HS+FS+OAZ die Hälfte davon aus machen.
Mit etwas Glück bekomme ich heute Nacht einen ersten Blick in den Himmel.

schönen Gruß, Stefan
 

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Moin, hier ein Bericht aus der ersten Nacht.

Ich habe etwas gesehen 😉. Nachdem ich mich mit den Problemchen (unten) arrangiert habe, ging es. Die Objekte des Abends waren der Ringnebel M57 und Saturn. An diesem sah ich die flache Ringscheibe als auch ihren Schatten auf der Oberfläche. Das fand ich schon mal sehr gut.

Die Baustellenliste:

  • Das Stativ mit der Gabel geht gar nicht, alles viel zu wackelig. Hier baue ich, wie schon früher bemerkt, eine richtige Rockerbox,
  • Das Gleiten der Schwenkringe war schlecht, viel Slip-Stick. PLA auf PLA ist keine gute Paarung. Hier geht es wohl mit PTEF oder POM weiter.
  • Die Verspannung der Spiegelzelle funktioniert nicht zufriedenstellend. Die Spiegelzelle als auch die Rückwandplatte (Schale) ist mit den drei Streben noch zu weich. Wenn ich die Zelle nach dem Einstellen verspanne, verbiegen sich die Streben und die Einstellung ist wieder dahin. Die Teile müssen weiter ausgesteift werden (CF).
  • Der Spiegel hat vermutlich in der Zelle geklemmt. Eingesetzt habe ich den Spiegel mit radialem und axialen Spiel 0.1 – 0.2mm. Dieses Spiel wurde sehr wahrscheinlich durch die Schrumpfung in der kühleren Nacht (20°C abgekühlt auf 8°C) aufgefressen. Hierzu rechne ich noch einmal nach und baue entsprechend mehr Spiel ein. Glas BK7 => 7,1×10-6/°K und PLA => 8,5x10-5 /°K, zum Vergleich Aluminium liegt bei 23x10-6/°K
  • Zunächst hat mir ein Sucher gefehlt. Jetzt habe ich eine provisorische Laserhalterung dran. Mit dem Laser konnte ich dann ganz gut zielen. Ein Suchfernrohr kommt demnächst dazu.
Schönen Gruß, Stefan
 

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Hallo Stefan.
Mir gefällt dass du die Schwachstellen aufzeigst. Da kann man viel Lernen.

Das Gleiten von 3d gedruckten Teilen hat mich schon auch sehr geplagt obwohl ich ja nur sehr geringe Massen bewege. Ich habe es mit Fett und Öl gelöst, auch weil es schwierig ist geignetes Material aufzutreiben zu halbwegs erschwinglichen Preisen.

CS Roland
 
Danke für den Link. Ich hatte das schon mal gesehen aber total aus dem Kopf gelöscht, weil für meine bisherigen Miniteile wäre es mir zu teuer gewesen, zumal ich max wenige Gramm gebraucht hätte und dann wäre der Rest ewig dem Alterungsprozess ausgeserzt gewesen.
Aber bei Deinem großen Projekt macht das durchaus Sinn, und da gehen die hohen Filamentkosten mit den Gesamtkosten unter.

Die Frage die sich mir stellt ist, wie sich die Reibung dann wirklich in der Praxis verhält.

Lass es uns wissen.
CS Roland
 
Moin, hier ein Update, ich habe gestern noch auf die Schnelle eine Box zusammengeschraubt und diese auf mein schwerstes Stativ geschnallt. Dazu gab es noch eine breite Reibplatte/Reiblager fürs azimutale Schwenken. Mit dem Stativ ist alles zusammen aber leider schon zu hoch aufgebockt, insbesondere für den Blick in den Zenit. Ich konnte es dann noch ausprobieren, denn auch gestern hatten wir einen habwegs brauchbaren Himmel, und siehe da, es war schon deutlich stabiler und ich konnte Objekte gezielt anfahren. Ein besserer Zwischenschritt aber noch nicht final gut.

Um die Reibwerte zu senken habe ich kleine Plättchen mit Teflonband umwickelt und in die Schwenkschalen gelegt (in Aussparungen eingebettet) sowie die Spitzen der Reibplatte ebenfalls mit Teflonband versehen. Das hat schon etwas gebracht.

Leider musste ich feststellen, dass meine Kollimation immer noch Mist ist. Neben dem Problem des Verspannens war auch der Kollimator verstellt. Also muss ich zunächst diesen justieren. So viel, soweit.

Schönen Gruß
 

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...das werde ich mir mal ansehen. Doch so richtig schlau wird man auch erst mit dem Ausprobieren. Letztlich gibt es viele Parameter die über die Verwendung mit entscheiden. Zum Beispiel empfehlen mehr oder weniger alle ASA für die wetterfest Anwendung im Freien und das mag auch stimmen. Doch im Drucker verhält sich das Zeug wirklich :n:. Daraus hätte ich nie die Teile für dieses Teleskop drucken können. Daher habe ich meine AllskyCam auch aus PETG gedruckt. Das ist mir wetterfest genug.
 
Mir ging es hier mehr um die Gleitfähigkeit.
Genutzt habe ich es, wie geschrieben, noch nicht.
Vielleicht hilft es ja bei Igus ggf. für einen kleinen Betrag Muster anzufordern?
Zumindest bei den Energieführungsketten habe ich persönlich damit Erfolg gehabt.
 
Hallo Stefan
Ich habe jetzt nicht intensiv darüber nachgedacht, aber mir kam die Idee die "Drehachsenhalterung" nicht an der Spiegelaufnahme zu befestigen sondern an den Carbonstäben. Da könnte man dann eventuell mehr Steifigkeit im Gesamtsystem erreichen.
Aber wie gesagt, ist nur "Brainstorming".
CS
Roland
 
Hallo, hier ein Update.

Weil jegliche Ideenverwirklichung und Designänderung immer zum Drucken von großen Teilen führt, hatte ich ursprünglich geplant ersteinmal alles in "klein" auszuprobiernen bevor ich ein großes Telekop drucke. Wie oben zu sehen ist, habe ich mich nicht dran gehalten und doch gleich in "groß" gedruckt weil ich zunächst etwas haben wollte was ich nutzen kann. Jetzt mach ich aber die Rolle rückwärts und probiere zunächst einmal in "klein" aus, sammel alle Änderung und setze diese später in "groß" um. "Klein" bedeutet hier Öffnung 127 und Brennweite 500, ein kostengünstiges Glas-Set aus der Bucht.
Dort habe ich nun die Stellschrauben für den HS so gedreht, dass ich diese von oben anziehen kann. Die Arretierung des HS habe ich in die radiale Richtung gedreht. Was in meinem Verständnis auch Sinn ergibt. Axial -> Schraube mit Feder + Radial -> drei Schrauben 120° versetzt gegeneinander = HS-Zelle fixiert.
 

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Hallo Stefan
Ich habe jetzt nicht intensiv darüber nachgedacht, aber mir kam die Idee die "Drehachsenhalterung" nicht an der Spiegelaufnahme zu befestigen sondern an den Carbonstäben. Da könnte man dann eventuell mehr Steifigkeit im Gesamtsystem erreichen.
Aber wie gesagt, ist nur "Brainstorming".
CS
Roland
...das möchte ich mit Absicht nicht machen. Die Stangen sollen nur Ober- und Unterteil miteinander verbinden. Alles weitere würde ggf. diese Ausrichtung beeinflussen.
 
Moin, hier ein weiteres update. Der 10“ Dobson wurde überarbeitet. Ich kann nun den Hauptspiegel von vorn/oben einstellen. Das ist so deutlich ergonomischer. Der Rockerbox-Hocker ist noch nicht in seiner Endversion, aber man kann ihn so schon nutzen. Steifigkeiten und Schwingungsverhalten sind verbessert, aber immer noch ein Thema mit Potenzial.

Ein Sache mit der ich noch nicht klar komme ist die Abbildungsleistung bei kurzen Okularbrennweiten.
Ich habe die Okulare der TSXWA-Reihe 13, 7, 3,5 mm
Bei 13mm ist alles gut. Bei 7mm werden die Sterne schon… keine richtigen Nadelpunkte.
Bei 3.5mm sind sie definitiv unscharf.

Das Teleskop ist kollimiert und temperaturausgeglichen. Der Hauptspiegel liegt locker in seiner Zelle.
Im Anhang ein Beispielbild, mit den Handy durchs Okular aufgenommen.
Dies entspricht so ca. dem visuellen Eindruck.

Woran liegts? Ist dies was ich mit diesen Okularen erreichen kann? Wird das mit anderen Okularen besser?
 

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Hi
siehst gut aus das Scope.
Die XWA bilden normal sehr gut ab. Dass Du 2 aus der Serie hättest Du schlecht sind erscheint mir unwahrscheinlich, wie ich insgesamt bisher von keinem schlechten XWA gehört oder gelesen habe. Ich besitze selbst mehrere und noch mehr gibts in meinem Umfeld.
Ich denke die Ursache sind nicht die Okulare sondern wo anders zu suchen.
CS
 
Hallo,
schönes Projekt.
Meine XWA Okulare sind alle in Ordnung. Ich tippe auf das Seeing. Mit dem 3,5 mm bist Du im Höchstvergrößerungsbereich, da ein schönes Sternscheibchen zu sehen, erfordert schon sehr gute Luftruhe.
Gruß
Jan
 
Moin, danke für die Antworten, kennt jemand eine Informationsquelle zu Abbildungsfehlern von Teleskopen mit Beispielbildern? So in dem Sinn, Spiegel verzogen sieht so aus und schlecht kollimiert sieht so aus usw.?

Zur Kollimation, nach meinem Verständnis wird dabei doch so ziemlich jeglicher geometrischer Fehler der optischen Achsen von Spiegel und Okular ausjustiert, richtig? Denn das ist es doch was man da macht, man richtet die optischen Achsen auf einander aus. Kleine geometrische Fehler im Tubus und OAZ werden ausgeglichen oder?

Zu meinem Punkt oben mit der Abbildungsleistung muss man sagen, dass dies sehr kalte Nächte waren. Der Spiegel war ganz sicher temperaturausgeglichen, bei den Okularen bin ich mir da nicht so sicher. Ich schau mir das Ganze noch bei anderen Temperaturen an.

Schönen Gruß aus dem heute recht kalten Norden.
 
Moin,
online hab ich keine Quelle parat.
Als Buch "Tips und Tricks für Sternfreunde" von Baader. Da ist eine kurze Zusammenfassung möglicher Abblidungsfehler drin. Viel detailreicher ist "Star Testing Astronomical Telescopes" von Suiter.
Gruß
Jan
 
Hi
was das Thema Justage angeht, empfehle ich Seeing1.de. Dort ist alles zu lesen, was man dazu braucht.
Gerade wenn es so kalt ist, kann es lange dauern bis die Spiegelanpassung erfolgt ist. Es geht um den Unterschied
Spiegeltemperatur bei Aufbau und Lagerung des Teleskopes zu Außentemperatur.

Seeing kann ein Thema sein.
Strahlt da irgendwo irgendwas oder irgendwer Wärme ab die in den Strahlengang gelangt?
Mach doch mal ne provisorische Streulichtsocke um das Teleskop. Isomatte reicht.

Die Spiegellagerungen und Halterungen würde ich zudem mal überprüfen.

CS
 
Moin, zu meiner Frage oben habe ich nun selber diese Webseite gefunden:
Common Image Problems
Dort gibt es gute Beispiele und Erklärungen. Meine Abbildung ist aber nicht so recht dabei.
Warscheinlich hat es etwas mit lokalem Seeing zu tun. Ich beobachte aus einer Siedlung heraus.
Um mich herum stehen Häuser mit Heizungen und Kaminen.
Wenn die Lichtverschmutzung durch Schnee wieder vorbei ist,
fahre ich mal raus aufs Land und schau ob es dort besser ist.

Gruß Stefan
 
Hallo Stefan,

ein tolles Projekt. Ich habe vor ein paar Jahren ein 8" mit PETG gedruckt.
Ist das eine eigene Konstruktion von Dir oder bekommt man irgendwo dafür die Druckdateien?

Gruß, Jürgen
 
Moin Jürgen,

ja, es ist eine Eigenkonstruktion und so gestaltet, dass ich die größten Teile mal eben noch so auf ein 320x320 Druckbett bekommen. Im Geiste liebäugel ich ab schon mit etwas noch größerem wie 18". Doch eine Schritt nach dem anderen.

schönen Gruß
 
Hi,
das passt leider auf meinen Drucker nicht mehr drauf, da ist bei 25x25 Schluss.
18" ist schon nochmal ne Hausnummer.
Weiterhin viel Erfolg, wenn den 18" mal in Angriff nimmst.

Gruß, Jürgen
 
Moin, ich habe am Teleskop eine Beobachtung gemacht, die ich gerne vorstellen möchte. Ggf. kennt ja jemand eine Lösung dazu. Es geht um die Kollimation. Eines vorweg, der Kollimator ist korrigiert. Er trifft einen Kreis von 5mm auf eine Entfernung von 5m. Was bei der Größe des Laserlichtpunkts dann kaum noch besser geht.

- Schritt 1; ich kollimiere das Teleskop, HS und Kollimator wird in der Mitte getroffen (siehe Bild1),
- Schritt 2 ; ich drehe den Kollimator im OAZ (zB. 180°) dabei ist es egal ob ich den Kollimator im Adapter oder den Adapter im OAZ drehe,
- Schritt 3 ; ich prüfe den Laser auf dem Kollimator und stelle fest, dass dieser nicht mehr die Mitte trifft,
- Schritt 4 ; ich drehe den Kollimator zurück und der Laser trifft wieder die Mitte,
Wenn ich nach Schritt 3 erneut kollimiere, ist der Fehler folgend nur auf der anderen Seite.
Der Fehler ist reproduzierbar.

Die Möglichkeit des Kippens beider Spiegel um jeweils zwei Achsen sollte es ermöglichen alle Fehler auszugleichen und die optischen Achsen (Hauptspiegel und OAZ/Okular) zueinander auszurichten. Ich denke, das gilt auch für einen leicht gekippten OAZ. Eine Folge der Korrekturen ist, dass die Achsen den FS ggf. nicht mehr in der Mitte treffen. Doch das stört nur bei großem Bildfeld. Habe ich hier ein falsches Verständnis?

Was ist nun das Problem?
Es bleibt auch die Frage, stört das überhaupt, und die Antwort ist ich glaube nicht.

Wie sind dazu eure Erfahrungen? Kann da bitte jemand an einem Markenteleskop nachturnen.
Das Ergebnis würde mich sehr interessieren.

schönen Gruß, Stefan
 

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Moin, ich habe dazu mal weiter geforscht und es hat sich gezeigt, dass der Laser doch nicht korrigiert ist oder zumindest auf die falsche Weise.
Zum Laser korrigieren legt man ihn üblicherweise auf einen Bock, so dass der vordere und hintere Zylinder aufliegen.

1773251753816.png


Habe ich auch so gemacht und den Laser auf eine Distanz von 5m in einen Kreis von 4-5mm geführt.
So weit so gut. Nun habe ich aber den Deckel vom HS drauf gelassen und dort ein Blatt Papier befestigt und auf diesem die Laserpunkte markiert während ich den Laser in OAZ um jeweils 90° gedreht und wieder fixert habe. Auf dieser 1m Strecke wandert der Punkt 5-6mm. Wie geht das, oder besser gefragt was ist nun anders?
Nun der Laser liegt nicht mehr auf dem vordern und hinteren Zylider sondern ist nur im vorden Zylinder eingespannt. Das scheint hier einen Unterschied zu machen. Also habe ich auf diese Weise den Laser neu korrigiert. Nun kann ich den Laser im OAZ oder Adapter drehen wie ich will, er zeigt nahezu immer auf den gleichen Punkt.

Dazu gelernt, "Immer die gleiche Einspannung verwenden"!

schönen Gruß, Stefan
 
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... was ich auch probiert habe, aber voll daneben ging, war das Kollimieren via Guidingkamera und CS-Objektiv. Dazu gibt es ja von namenhaften YTern ein paar Videos.
Was sie leider nicht zeigen, ist was passiert wenn man die Kamera im OAZ dreht.

Hier sehen wir wie Kamerasensor (rote Linien), Hauptspiegel (der Zentrierring) und das Kameraspiegelbild schön ausgerichtet sind.

1773252993960.png


(man sieht auch das der FS in der Höhe nicht optimal zum OAZ ausgericht ist, dass ist hier im Moment aber nicht ganz so wichtig)
Nun habe ich nichts weiter gemacht, als die Kamera 180° im OAZ gedreht und wieder fixert.

1773253131827.png


Das habe ich mit einer ASI 120mm und ASI 220mm ausprobiert. Jeweils ähnliche Ergebnisse. Wenn ich die Kamera zurück drehe, stimmt es wieder. Der Fehler ist reproduzierbar. Die Erklärung dazu ist wohl, dass der Kamerasensor nicht in der Mitte sitzt und / oder verkippt ist. So gesehen, das gleiche Problem wie beim Laser zuvor.

Wenn das Werkzeug zum Kollimieren nicht fehlerfrei ist, nützt das ganze Kollimieren nichts.
 
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