NanteAstrophotography_274
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Hallöchen,.
Wie einige hier wissen, hatte ich bereits eine Gartensternwarte.
Die hat aber im Laufe der Jahre immer mehr Probleme gemacht:
Also war klar: Neubau statt Flickwerk – diesmal richtig, mit Rolldach, mehr Platz und besserem Aufbau.
Grundfläche:
Technik, die rein soll:
Wichtigste Punkte gegenüber der alten Sternwarte:
Im Gegensatz zur alten Sternwarte habe ich diesmal nicht „pi mal Daumen“ abgesteckt, sondern:
Die Betonsäule aus der alten Sternwarte habe ich übernommen.
Oben drauf sitzt weiterhin der JD Astronomy Adapter für die EQ8-R Pro – funktioniert nach wie vor gut und war zu schade zum Abreißen.
Das „Gartenhaus“ ist ein Selbstbau aus runden Holzdielen / Profilbrettern:
Die Tür ist eine Skanholz-Einzeltür, die ich separat gekauft habe.
Empfehlung meinerseits: würde ich so nicht noch einmal nehmen.
Das Dach ist komplett Eigenbau.
Trag- und Rollkonstruktion:
Schienen / Laufsystem:
Gewicht & Aufsetzen des Dachs:
Die Elektrik ist aktuell noch im Aufbau, aber:
Langfristig soll:
Geplant bzw. schon in Nutzung:
Die Sternwarte ist also klar auf Deep-Sky-Fotografie ausgelegt.
1. Abriss / Rückbau der alten Sternwarte
Dazu hatte ich keine Bilder gemacht, allerdings war dies relativ schnell erledigt, da das ganze sowieso nur aus OSB Platten bestand.
2. Setzen der Rasenborde und Pflastern der Fläche
Zum Abziehen des Splitts, habe ich mir ein OSB brett der ehemaligen Sternwarte zugeschnitten um die Passende höhe fürs Pflaster zu haben.
Wie gesagt, das Pflaster ist gemischt, was komplett egal ist da darauf sowieso noch ein Aufbau kommt.
Die Rasenborde sitzen ca 15cm in Beton Estrich.
3. Selbstbau der neuen Wände und Verstrebungen
Etwas komplizierter, da alles aus Holz ist und es die Eigenschaft hat krumm zu werden.
Die dabei schlimmste Arbeit war, die ganzen Pfosten, KVH, Dielen zu streichen und das mehrfach.
Nebenbei hat die Säule einen neuen Anstrich bekommen und das eingangs Podest wurde gesetzt.
Die Höhe wurde auf ca 185cm gesetzt.
4. Aufbau und Abdichtung der Dachkonstruktion
Es wurden insgesamt 6 Dreiecke mit jeweils 15° angefertigt. Zur Stabilisierung mit OSB Platten vorne und hinten verschraubt.
Wie einige hier wissen, hatte ich bereits eine Gartensternwarte.
Die hat aber im Laufe der Jahre immer mehr Probleme gemacht:
- Ein Hausmeisterdienst hat die untere Abdichtung beschädigt, seitdem lief dort Wasser rein.
- Mit der Zeit wurde zusätzlich das Dach undicht.
- Insgesamt war das Ganze recht beengt und optisch auch nicht mehr so, wie ich es mir vorstelle.
Also war klar: Neubau statt Flickwerk – diesmal richtig, mit Rolldach, mehr Platz und besserem Aufbau.
Anforderungen & Planung
Grundfläche:
- 2,25 m × 2,25 m
- Fundament mit Rasenborden in Anthrazit umrundet
- Innen Pflaster verlegt (ein richtiger Innenboden kommt später noch drauf)
Technik, die rein soll:
- Montierung: Skywatcher EQ8-R Pro
- Teleskope:
- Esprit 120
- 12" Fotonewton F4
Wichtigste Punkte gegenüber der alten Sternwarte:
- Rolldach (kein Klappdach mehr)
- Dichtes, langlebiges Dach
- Mehr Platz um die Montierung
- Optisch etwas, das auch in ein gepflegtes Grundstück passt
Fundament & Unterbau
Im Gegensatz zur alten Sternwarte habe ich diesmal nicht „pi mal Daumen“ abgesteckt, sondern:
- Außen Rasenborde in Anthrazit gesetzt → definiert sauber die Grundfläche
- Innen Pflaster verlegt, auf dem später noch ein richtiger Innenboden aufgebaut wird
- Sowie ein Eingangspodest.
Die Betonsäule aus der alten Sternwarte habe ich übernommen.
Oben drauf sitzt weiterhin der JD Astronomy Adapter für die EQ8-R Pro – funktioniert nach wie vor gut und war zu schade zum Abreißen.
„Gartenhaus“: Selbstbau statt Bausatz
Das „Gartenhaus“ ist ein Selbstbau aus runden Holzdielen / Profilbrettern:
- Wände aus Holzprofilen
- Verstrebungen innen, um die Kräfte von Dach und Rolldach ordentlich in die Konstruktion abzuleiten
- Alles wurde mit Xyladecor Kiefer matt gestrichen
- bisher ca. 15 Liter verbraucht
Tür – Skanholz Einzeltür (NICHT zu empfehlen)
Die Tür ist eine Skanholz-Einzeltür, die ich separat gekauft habe.
Empfehlung meinerseits: würde ich so nicht noch einmal nehmen.
- Angegebenes Maß und tatsächliches Maß haben deutlich nicht zusammengepasst
- Türblatt und Zarge hatten erhebliche Maßabweichungen ab Werk
- Folge: Tür und Zargen mussten gekürzt werden, damit sie überhaupt in die Öffnung passen
- Sitzt inzwischen ganz gut, aber der Aufwand war unnötig hoch
Rolldach-Konstruktion
Das Dach ist komplett Eigenbau.
Trag- und Rollkonstruktion:
- Fichte KVH als tragende Balken für den festen und rollenden Teil des Dachs (Spannweite ca. 100 × 250 cm je Segment)
- Darauf gehobelte Fichtenlatten als Dachunterkonstruktion
- Darauf OSB-Platten als geschlossene Dachfläche
- Auf die OSB-Platten kam eine Vordeckbahn (Linopore-Membran) als Unterdeckung
- Oben drauf dann die eigentliche Dachbedachung (Easypan) kosten ca. 700€
Schienen / Laufsystem:
- Schienenlösung mit Gartentor-Schienen, also kein Billigzeugs
- Kostenpunkt für die Laufschienen und Rollen: ca. 400 €
Gewicht & Aufsetzen des Dachs:
- Das Grunddach (ohne endgültige Eindeckung) lag bei etwa 250 kg
- Mit allem drum und dran sind es ca. 350 kg geworden
- Aufgesetzt wurde das Dach mit 8 Leuten ohne Bedeckung – ging erstaunlich gut, aber ohne Team wäre das nicht machbar gewesen
Elektrik & Innenraum
Die Elektrik ist aktuell noch im Aufbau, aber:
- Steckdosen sind bereits als Unterputzdosen in OSB ausgeführt
- Eine Rotlicht-LED-Lösung in der Sternwarte installiert, damit die Dunkeladaption erhalten bleibt
- Weitere Verkabelung für Montierung, Kamera, PC etc. folgt noch
Langfristig soll:
- ein sauberer Innenboden rein.
- Kabelführung und ggf. Netzwerk/USB sauber integriert werden.
Technik in der Sternwarte
Geplant bzw. schon in Nutzung:
- EQ8-R Pro als Montierung
- Esprit 120 (Refraktor für DSO)
- 12" Foto-Newton
- Mono-Kamera mit IMX571-Sensor
- Steuerung über PC (NINA, Platesolve usw.)
Die Sternwarte ist also klar auf Deep-Sky-Fotografie ausgelegt.
Bauablauf – Schritt für Schritt (mit Bildern)
1. Abriss / Rückbau der alten Sternwarte
Dazu hatte ich keine Bilder gemacht, allerdings war dies relativ schnell erledigt, da das ganze sowieso nur aus OSB Platten bestand.
2. Setzen der Rasenborde und Pflastern der Fläche
Zum Abziehen des Splitts, habe ich mir ein OSB brett der ehemaligen Sternwarte zugeschnitten um die Passende höhe fürs Pflaster zu haben.
Wie gesagt, das Pflaster ist gemischt, was komplett egal ist da darauf sowieso noch ein Aufbau kommt.
Die Rasenborde sitzen ca 15cm in Beton Estrich.
3. Selbstbau der neuen Wände und Verstrebungen
Etwas komplizierter, da alles aus Holz ist und es die Eigenschaft hat krumm zu werden.
Die dabei schlimmste Arbeit war, die ganzen Pfosten, KVH, Dielen zu streichen und das mehrfach.
Nebenbei hat die Säule einen neuen Anstrich bekommen und das eingangs Podest wurde gesetzt.
Die Höhe wurde auf ca 185cm gesetzt.
4. Aufbau und Abdichtung der Dachkonstruktion
Es wurden insgesamt 6 Dreiecke mit jeweils 15° angefertigt. Zur Stabilisierung mit OSB Platten vorne und hinten verschraubt.