Zeigt her eure Bino-Okulare

MichlR

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,


ich dachte mir, ich starte mal einen Thread rund ums Thema Okulare im Bino.
Es gibt ja bereits eine Menge dieser Threads und teilweise wird das Thema Bino auch kurz angeschnitten, möchte jedoch hier speziell auf das beidäugige mit Binoansatz eingehen.

Mich interessiert einfach, was ihr so im Bino nutzt – von Klassikern bis zu eher ungewöhnlichen Kombis.

Kurz zu mir:
Ich beobachte rein visuell, hauptsächlich mit zwei Refraktoren, dem Acuter ED 90/900 und ED 120/900.


Als Bino nutze ich ein Baader MaxBright, je nach Setup mit unterschiedlichen Glaswegkorrektoren und seit kurzem auch ein Baader 60°.

Bei mir sind aktuell u. a. im Einsatz:

Vixen LVW 22 mm
Fujiyama HD Ortho 12,5 mm
Baader Morpheus 9 mm
TS WA 15 mm
TS Plössl 32 mm
Man sieht, ein Durcheinander, teilweise auch zu schwer(Morpheus) und deshalb wüsst ich gerne was ihr so nutzt.

Beobachtet wird vor allem Mond, Planeten und Doppelsterne, Deep Sky eher nebenbei.

Jetzt seid ihr dran ;)


Zeigt gern eure Bino-Okulare, schreibt kurz was zu Teleskop/GWK und wie zufrieden ihr damit seid.
Fotos sind natürlich immer gern gesehen!

Klare Nächte
Michael
 
Hallo Michael,

ich hatte ja schon einige meiner Okulare im anderen Thread " Zeigt her all eure Planetenokulare " ab Beitrag #4 vorgestellt, diese kann man hier anschauen

https://forum.astronomie.de/threads/zeigt-her-all-eure-planetenokulare.380803/#post-2014870

Mittlerweile, hat sich das Binosetup, auf Grund eines anderen Teleskopes, meinem neuen Hauptinstrument, etwas verändert.

Ich verwende paarweise:

42mm Celestron Ultima, 30mm Baader Eudiaskopisch, 28mm Edmund RKE, 25mm Takahashi TPL, 24mm Exlore Scientific 68°, 21,5mm Edmund RKE, 18mm Pentax SMC Orthos, 15mm Edmund RKE, 12mm Pentax SMC Orthos, 11mm TV Plössl, 10mm Leica 10445302 Mikroskopokulare, mit Eigenfokussierung, 9mm Pentax SMC Orthos, 7,5mm Baader Eudiaskopische und ebenfalls in 5mm.

Diese Brennweiten nutze ich am Takahshi Mewlon 300 mit 3572mm Brennweite, am Mewlon 210 und am 130er TS Triplet, zusammen mit einem APO SS Bino, von Denis Levatic und einem Baader T2 BBHS Zenitspiegel, oder einem Baader 1,25" Zenitprisma, mit sehr kurzem Lichtweg.

In Kombination, wahlweise auch mit den Baader GWK´s 1,25x, 1,7x (entspricht eher 1,5x) und 2,6x und hiermit werden die meissten Brennweitenbereiche, gut abgedeckt.

CS, Wolfgang

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Zuletzt bearbeitet:
Ich hab derzeit vor allem 2 Geräte mit Doppellokularen im Einsatz.

Einmal meine „Voyager“ (120/600 Doppelrefraktor). Hier nutze ich hauptsächlich 2x30mm APM 80grad 2“ damit komme ich auf 6mm AP und 4Grad Feld. Manchmal nutze ich hier noch 2x12,5mm Baader Morpheus. Ich kann mir vorstellen nächstes Jahr irgendwann noch 2x20mm XWA 100 grad von Apm anzuschaffen .
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Dan hab ich einen Baader Binokularansatz, diesen nutze ich meist an der Sonne im H-Alpha „red Queen“ (102/714mm Refraktor).
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manchmal auch am Mond oder im Weißlicht mit „Passau“ (125/1560mm Refraktor) und auch mal an „Blue snowball“ (414/1868mm Dobson)
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Hier nutzte ich lange 2x15mm goldkante ich hab vor nen 24mm Panoptik zu nutzen hab aktuell allerdings nur eins (ich suche derzeit nicht). und 2x10mm Orthoskopische Okulare von Baader, diese beiden habe ich nach längerer Recherche als ideal und preiswert für h-Alpha Sonne ausgesucht und bin begeistert. Ich arbeite mit etwas glaswegcorrector komme dan Richtung 200fach
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Clear skies
Felix
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin gerade erst in die Binoansatz- Nutzung eingestiegen. Eingesetzt wird ein Baader Maxbright II als Set mit einem kurzbauenden T2 Zenitprisma an entweder einem TS 102 f7,0 oder TS125 f7,8 SD-Apo. Bei erstem mit einem 1,7GWG, beim zweiten ohne GWK.
Als Okulare kommen ebenfalls im Set enthaltene Baader Classic Pössl 32mm und Baader Classic Ortho 10mm zum Einsatz. Darüber hinaus ein Pärchen ES 24mm 68°, die mir aufgrund des größeren Gesichtsfelds besonders gut am Bino gefallen.
So gut, dass ein Pärchen ES 16mm 68° ebenfalls bestellt sind um die Lücke zwischen 24mm und 10mm zu schließen....

Gruß Horst


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Hallo liebe Leute ...

Ich nutze folgende Okulare,

TS-Optics 10,5 mm Premium Flat Field Okular 1,25" - 60° Feld - 1,25 Zoll

TS-Optics 25 mm Premium Flat Field Okular 1,25" - 65° Feld - 1,25 Zoll

mit einem William Optics Ansatz. Meist mit meinem Skywatcher ED 72/420 und dem original William Optics 1.6x Wegeausgleich.

Sonne, Mond, Jupiter, Saturn und Sterhaufen bereiten mir viel Freude damit.

Einblick ist prima. Schärfe und Kontrast ( für mich ) ebenso.
Zentrierung, Klemmung ist auch gut.
Reflexe kann ich keine erkennen. Auch Doppelbilder nicht.

Ich bin also zufrieden :) ...

Gruss an alle sendet
Marco
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Hallo Marco, wie zufrieden bist Du mit den Flatfield-Okularen hinsichtlich Beaning?

CS, Ralf
 
Hallo,
meine Okulare fürs Bino, und demnächst für Binoansatz, sind:
10,5mm Premium Flat Field
12,5mm TPL
19mm Pano
33mmTPL
Wobei de TPL zwar ein kleines sGf haben, aber das machen sie in punkto Transmission, Kontrast und Schärfe wett.

@Ralf:
Zumindest an den 10,5mm PFF kein KidneyBeaning. Der Einblich ist völlig entspannt. Das war der Grund warum ich mich für die entschieden hatte. Die 82Grad TS UWA , die ich zum vergleichen bekommen hatte, hatten einen deutlich nervöseren Einblick

Grüße Rainer
 
Hallo Ralf
Ups , :) ... Beaning hatte ich vergessen.
Also ich kann in meiner gezeigten / beschriebenen Konfiguration ( und auch an anderer Optik ) keines feststellen.
Ich hatte schon einige andere Okulare und auch Bino-Ansätze. =>( alles immer wieder verkauft )
Diese Konfiguration / Zusammenstellung war mein letzter und nun erfolgreicher ( für mich bzgl. Preis / Leistung ) Versuch für zwei Augen .
In keinem hat alles was ich bisher beschrieben habe so gut ( zusammen ) funktioniert.
Auch die original William Optics 20mm Okulare, die ich gerade im Biete Bereich verkaufen möchte, funktionieren bestens.
Ich hoffe meine Infos " helfen " etwas.
Gruss
Marco
 
Hallo,
mein Senf dazu:

ich benutze das Bino nur an der Sonne am APO 107/700. Das Bino hatte ich mir mal in der Bucht gekauft und umgebaut. Es ist ein Mikroskopbinoansatz eines CZJ Mikroskopes.
Am Herschelkeil ist es mit stabiler Baader Schalbenschwanzklemmung befestigt und wird nach dem visuellen Sonnenspaziergang gegen den Kameraadapter mit fot. Filtern getauscht.
Ich habe einiges an Okularen getestet, aber am liebsten beobachte ich mit dem 19mm TS Flat Okular, bei dem die Sonne komplett mit ein wenig scharzem Himmel ins Sichtfeld passt. Das Bild ist sehr kontrastreich und die Flecken wie ausgestanzt, wenn das Seeing passt. Die Baader Ortho mit 10mm sind dann für die höhere Vergrößerung, aber seltener im Einsatz.
Im Bino selbst ist ein Baader GWK 1,7x, ein UV/IR Cut on KG3 und ND3 Graufilter verbaut.
Nach einer Findungsphase über viele Jahre ist für mich das Optimum zwischen Auflösung, Definition, Transportgewicht und beidäugigem Beobachtungsgenuss.
Geb ich nicht mehr her!

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Hallo

Ich Beobachte ohne Bino Aufsatz, ganz normal Einäugig....hab da Gedanken...wie ist das mit Zweierlei Okularen am Bino...zum Beispiel Links 12mm Okular und Rechts 20mm Okular ... wie ist das mit Sehen....oder noch besser 8mm mit 20mm Okular, sieht man das.

Gibt es da Erfahrung, haben bestimmt schon manche gemacht.

Manfred
 
@Horst66
Hallo Horst ...
Mich würden Deine Erfahrungen bzgl. der 32er Plössl's interessieten.
Besonders bzgl. des Einblickverhalten's ... ist es unprobematisch bzgl. kleiner Positionsänderungen des Kopf's bzw. der Augen in Entfernung zum Okular und in der ( seitlichen Positionierung ) der Beobachtungseben zum Okularzentrum?
Ebenso, wie gut funktionieren die beiden Augenklappen bzgl. des abschirmen's von seitlichem Umgebungslicht ?
Auf meinem Stadtbalkon könnten besonders diese Klappen für mich vorteilhaft sein. Bisher beobachte ich mit einem Tuch über dem Kopf, welches mir extremen " Zugewinn " an Beobachtungsqualität bringt.
Ich würde mir gerne auch diese Okulare kaufen.
Ein Info wäre toll. ( natürlich auch von allen anderen )
Gruss an alle sendet ...
Marco
 
Hallo Marco,

mit dem Einblick tue ich mich ein wenig schwer. Einmal gefunden ist es voll o.k., aber ich muß schon sehr genau die Augen positionieren. Die ES 24mm 68° und auch die Baader 10mm classik ortho sind da für mich unproblematischer...
Die Augenklappen finde ich enorm gut!
Da werde ich mir weitere auch für meine anderen Okulare für besorgen.

Gruß Horst
 
Hallo Marco,
Ich hatte auch mal die 32mm Baader Plössl.
Allerdings war das Einblickverhalten mit und ohne der Verlängerung immer irgendwie gewöhnungsbedürftig.
Was mich jedoch noch mehr störte war die deutlich schlechtere Abbildung gegenüber anderen Okularen in der 30mm Klasse wie TeleVue, Takahashi, Vixen.
Selbst die 25 Jahre alten ICS No Name Plössl hatten einen besseren Kontrast als die Baader.
Die Seitenlichtblende habe ich mittlerweile an allen Okularen wo diese passt.
LG
 
Hallo und vielen Dank für die Infos.
@Horst66 & @Quanten

Es " deckt " sich mit vielem / allem was ich im Internet bzgl. dieser Okulare lesen bzw. finden konnte.

Dann schaue ich wohl erst mal weiter ... ;)
Ein Satz "Klappen" werd ich mir dann aber kaufen.
Je nach dem dann auch mehr, insofern sie an meine Okulare passen.

Viele Grüsse
Marco
 
Hallo

Ich Beobachte ohne Bino Aufsatz, ganz normal Einäugig....hab da Gedanken...wie ist das mit Zweierlei Okularen am Bino...zum Beispiel Links 12mm Okular und Rechts 20mm Okular ... wie ist das mit Sehen....oder noch besser 8mm mit 20mm Okular, sieht man das.

Gibt es da Erfahrung, haben bestimmt schon manche gemacht.

Manfred
Hi Manfred

das sieht man bei gleichzeitigem Durchblick schon.
1 bis 2mm Brennweitenunterschied konnte ich dagegen tatsächlich ausgleichen und zu einem Bild nach etwas Übung vereinigen.
Wenn man 2 Tuben oder parfokale Okulare hat, kann das durchaus seinen Reiz haben.
Benutzt habe ich das gelegentlich mal bei einer Sofi oder Mofi wo ich schnell Zugriff auf die Totale und auf Details haben wollte.
CS
 
Hallo zusammen,

interessants Thema!
Bei mir hat sich im Laufe der Jahre folgendes Setup herauskristallisiert:
für Bino-Beobachtungen nutze ich ein Vixen SD115S mit einem Takahashi QE-1.6X Extender, als Bino ein MaxBright II.

Okulare sind
25mm TeleVue Plössl
18mm Radian
10mm Takahashi TOE
7,5mm "
5,5mm "

Die funktionieren bei mir alle prima mit Brille.
Kontrast, Schärfe und Einblickverhalten passen.
Mit dem Setup bin ich sehr zufrieden.
Vielleich findet sich noch irgendwann ein zweites 24mm Panoptic 😉

CS
Steffen
 
ich beobachte mit APO SS Bino, von Denis Levatic, Herschelkeil von Baader, Baader T-2 BBHS® Zenitspiegel oder Baader T-2 / 90° Astro Amici-Prisma mit BBHS® Beschichtung für das Mewlon.
Okulare fürs Bino sind Nagler T6 und Panoptik, habe alle Größen vom 28mm Pan bis zum 2,5mm T6.
 

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Tolles Thema! Da mache ich gleich mal mit.

Im Laufe der Jahrzehnte sind einige Okular-Paare bei mir durchgezogen, manche auch hängengeblieben.

Angefangen bei den Eudiaskopischen von Baader am Televue Pronto (Tubus gekürzt) mit Binoansatz:
35er, 20er, 10er und 7,5er.
Dann kamen die ersten WW-Okulare dazu: 9er Nagler Typ 1 und 4,7er Meade UWA noch am selben Gerät.
Die 35er habe ich heute wieder.

Später, beim 9" Newton-Bino kamen dann die 30mm Kokusai Khoki WideScan dazu, sowie die 7er Nikon (70Grad) und die 13er Nagler Typ6.
Die 9er Nagler Typ 1 wurden durch die 9er Morpheus abgelöst.
Die getesteten 30er UFF waren zwar randscharf, jedoch blieben die 30er WideScan, wegen des riesigen Gesichtsfelds, bei mir.

Die am häufigsten verwendeten Okulare am 9" Bino sind die
30er WS
9er Morpheus
13er Nagler und
7er Nikon
Selten:
5er Panorama

Zum 100er APM Bino kamen noch die 5mm Panorama von Omegon dazu. Häufig am 100er APM verwendet:
24er Panoptic
18er UFF
9er Morpheus
13er Nagler
5er Panorama

Zum Einzug der Refraktoren (76/570 und 100/760mm) mit Binoansatz (jeweils Tubus gekürzt) kamen noch folgende Okulare hinzu:

8,3er Olympus (Neumann), 3-8er SV Bony, 18er UFF und die 24 Panoptic.

Am häufigsten Verwendet an den Refraktoren:
24er Panoptic
18er UFF
13er Nagler
7er Nikon
Seltener:
3-8mm SV Bony
Neu und daher noch wenig verwendet:
8,3er Olympus

Dazu möchte ich erwähnen, dass bei den Refraktoren GWK mit den Faktoren 1,2x, 1,35x, 1,47 und 1,73x durch Schnellwechseleinheiten vor und hinter dem Zenitspiegel zum Einsatz kommen.
Die krummen Zahlen kommen zustande, da die Werte der GWK (1,3x und 1,7x) von Baader durch Messen genauer ermittelt wurden.

Die Pentax XW / XL, sowie die Delos mögen sehr gute Bino-Okulare sein, zumal man die Augenmuschel entfernen kann.
Sie kamen bei mir jedoch bisher nicht zum Einsatz, da sie mir zu schwer und letztendlich doch zu dick sind. Mein Augenabstand ist auch nur 60,5mm.

Auf dem Weg zu mir sind Okular-Paare von Pentax. Die 8,5er XF und die 12er XF.
Ich erhoffe mir von den Pentax auch gute terrestrische Beobachtung ohne Blackout, da die Okulare für Spektive gebaut wurden.
Möglicherweise muss ich die Okulare zerlegen und die Linsenkanten noch schwärzen. Es wird berichtet, dass etwas Streulicht vorhanden sei, besonders beim Mond.

Okular-Paare, die ich nicht mehr her gebe:
30er WideScan
24er Panoptic
7er Nikon

So, das war es von mir.

LG
Stefan
 

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Die Pentax XF sind nun eingezogen.
Das 12er hat, wie ich schon in Foren erlesen hatte, eine Bildfeldwölbung. Hatte gehofft, dass es bei meinen f7,5 weniger auffällig ist. Es ist schon auffällig, ca. 25 Grad vom äußeren Rand sind die Sterne leicht unscharf.
Das 8,5er ist perfekt. Beide Okulare haben, wie ich mir erhoffte, keine Blackouts bei der terrestrischen Beobachtung.
Schöne, schlanke, leichte Bino-Okulare - bin erstmal zufrieden.
 

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Hi
für mein APM Bino habe ich aktuell
32mm Plössl, wenn es denn gezielt große AP sein muss
25mm TSNED als Standard Übersicht - Ich mag das Bild und den Einblick. Das wahre Feld ist größer als in den LVW 22.
18er APM die dabei waren - selten im Einsatz aber i.O.
11, 6,7 und 4,7 mm ES 82 Grad. Nutze ich meistens
Für mich XWA 7mm 100 Grad - Sonne und Mond passen gut ins Bild mit einigem Platz.

CS
 
Hallo Michael,

ich hatte ja schon einige meiner Okulare im anderen Thread " Zeigt her all eure Planetenokulare " ab Beitrag #4 vorgestellt, diese kann man hier anschauen

https://forum.astronomie.de/threads/zeigt-her-all-eure-planetenokulare.380803/#post-2014870

Mittlerweile, hat sich das Binosetup, auf Grund eines anderen Teleskopes, meinem neuen Hauptinstrument, etwas verändert.

Ich verwende paarweise:

42mm Celestron Ultima, 30mm Baader Eudiaskopisch, 28mm Edmund RKE, 25mm Takahashi TPL, 24mm Exlore Scientific 68°, 21,5mm Edmund RKE, 18mm Pentax SMC Orthos, 15mm Edmund RKE, 12mm Pentax SMC Orthos, 11mm TV Plössl, 10mm Leica 10445302 Mikroskopokulare, mit Eigenfokussierung, 9mm Pentax SMC Orthos, 7,5mm Baader Eudiaskopische und ebenfalls in 5mm.

Diese Brennweiten nutze ich am Takahshi Mewlon 300 mit 3572mm Brennweite, am Mewlon 210 und am 130er TS Triplet, zusammen mit einem APO SS Bino, von Denis Levatic und einem Baader T2 BBHS Zenitspiegel, oder einem Baader 1,25" Zenitprisma, mit sehr kurzem Lichtweg.

In Kombination, wahlweise auch mit den Baader GWK´s 1,25x, 1,7x (entspricht eher 1,5x) und 2,6x und hiermit werden die meissten Brennweitenbereiche, gut abgedeckt.

CS, Wolfgang

Den Anhang 523182 betrachtenDen Anhang 523184 betrachtenDen Anhang 523185 betrachtenDen Anhang 523186 betrachtenDen Anhang 523188 betrachtenDen Anhang 523189 betrachten
Hallo Wolfgang,

sehr schöne Sammlung. Ich nutze unter anderem auch die komplette TPL Reihe (außer 50mm ; ) in meinem APO SS und BIG Zeiss und bin (für mich) zu der Erkenntnis gekommen, dass es von der Bildqualität nicht besser geht und habe deswegen keine weiteren Okulare mit diesem engen Sichtfeld. Mich würde interessieren wie Du die Leistung der TPLs gegen die Pentax Orthos und RKEs einschätzt.

Danke,
Leo
 
Hallo,

ich nutze schon seit gut 25 Jahren folgende Okularpaare fürs Bino:
35mm Baader Eudiaskopisch für maximale Austrittspupille
20mm Baader Eudiaskopisch
12,5mm Olympus Mikroskopokulare
7mm Nagler

Die Baader Eudiaskopisch sind für mich vom Einblickverhalten und Abbildungsqualität perfekt. Das 20mm verwende ich am meisten. Die große Pupille des 35mm brauche ich mittlerweile eher weniger. Weder mit dem Dobson noch mit meinem Apo. Das könnte ich mal mit was ersetzen was 60-70° Blickfeld bei maximaler Feldblende bietet.

Die 12,5mm Olympus bilden in der Mitte extrem scharf ab. Auch das Einblickverhalten ist super. Gegen den Rand ist es aber nicht so optimal. Mit dem Dobson ist das nicht optimal, da man praktisch dauernd das Objekt in der Mitte halten muss. Das 7mm Nagler bildet ebenfalls gut ab. Der Einblick ist aber nicht so komfortabel wie bei den anderen Okularen. Mit dem riesigen Gesichtsfeld kann ich persönlich auch nichts anfangen. Beim Bino muss ich das Feld komplett überschauen können.

Das Set war auf meinen Intes MK66 ausgelegt. Jetzt habe ich aber stattdessen einen Dobson und Apo. Ich verwende es damit auch, aber da passt es nicht optimal. Das wollte ich schon lange mal angehen. Der Thread hat mich wieder daran erinnert.

Ich habe mir auch mal ein paar 9mm TS Plössl besorgt. Aber die können was die Abbildung angeht nicht mithalten.

Grüße
Joachim
 
Hallo Wolfgang,

sehr schöne Sammlung. Ich nutze unter anderem auch die komplette TPL Reihe (außer 50mm ; ) in meinem APO SS und BIG Zeiss und bin (für mich) zu der Erkenntnis gekommen, dass es von der Bildqualität nicht besser geht und habe deswegen keine weiteren Okulare mit diesem engen Sichtfeld. Mich würde interessieren wie Du die Leistung der TPLs gegen die Pentax Orthos und RKEs einschätzt.

Danke,
Leo

Hallo Leo,

danke dir, für deine Zustimmung.

Die Brennweiten der Baureihen, TPL, RKE, Pentax SMC Orthos und auch Zeiss ZAO, unterscheiden sich in einigen Bereichen, deshalb versuche ich, daraus, die jeweils Besten, für mich zu finden.

Da ich meisst mit dem langbrennweitigen Tak Mewlon 300, mit 3572mm, Mond und Planeten beobachte, beginne ich meisst, zuerst mit den 42mm Celestron Ultimas.

In dieser Brennweite, gibt es wenige Alternativen und andere Brennweiten, dieser hochwertigen Baureihe, hat ja auch Baader ebenfalls verwendet (Masuyama Design Japan) und sie Eudiaskopische genannt.

Danach kommen die 33mm TPL zum Einsatz, etwas schärfer und heller, als die 35mm Eudias, welche ich ebenfalls verwendet habe.

Die 28mm RKE, wären dann die nächsten, welche ich aber an Planeten und Mond, wegen dem etwas unruhigen Einblick, durch weiten Augenabstand, gerne überspringe.

Für M13 und ähnlich Objekte, verwende ich sie jedoch sehr gerne, sie bieten hier ein wow Erlebnis, schwer zu beschreiben...man muss einfach selbst durchgeschaut haben.

Die 25mm TPL, haben in der Brennweite, hier für mich ein Alleinstellungsmerkmal, alleine die Zeiss ZAO, wären hier eine ( leider teure ) Alternative.

Danach kommen die 21,5mm RKE, welche ich öfters, je nach Beobachtungsbedingungen, aber überspringe und gleich auf die Pentax SMC Orthos, in 18mm wechsle.

Die ebenfalls sehr guten, und leider nicht mehr lieferbaren 15mm RKE, waren lange Zeit in meinem Okularkoffer, bis ich sie vor kurzem durch Zeiss ZAO-1 in 16mm ersetzt habe.
Die Zeiss sind noch transparenter und schärfer, haben allerdings, auch ihren Preis..und jeder muss das für sich selbst entscheiden.

Ich finde aber, bei vorgeschalteten, hochwertigen Optiken, sollte auch die ganze, hinterher folgende Beobachtungskette, optimal sein.Zumindest, so gut als möglich, selbstverständlich.

In 18mm und 12, bzw 12,5mm, 9mm und 6mm, gibt es die sonst einzigen Übereinstimmungen, der Baureihen.

6mm wären jedoch binokular, etwas zu optimistisch und in 9mm und 12mm, suche ich jeweils noch ein zweites Pentax SMC Ortho, für´s Bino.

Ich selbst, habe auch nicht alle Okulare, side by side vergleichen können.

Ein Vergleich der 12,5mm TPL vs. 12mm RKE, von mir an Mond und Planeten, ging knapp, zu Gunsten der TPL aus.Sie zeigten einen Hauch mehr Schärfe und Transparenz, aber alles auf hohem Niveau.

Ein sehr erfahrener und guter Sternfreund von mir, hat sich ausführlich einem Vergleich der 12,5mm TPL mit den 12mm Pentax Orthos gewidmet.

Hier ein akribischer dokumentierter Vergleich, von Schiefspiegler:



" Heute konnte ich einen ersten Test Deines TPL 12,5 machen. Teleskop:

Takahashi FC 100 DZ, 100/800 Fluorit Zweilinser, auf nachführender Montierung. Saturn war zum Zeitpunkt der Beobachtung hinterm Baum und Jupiter/Mars noch nicht aufgegangen. Also habe ich mich auf Epsilion Lyrae konzentriert. Das war ein gutes Testobjekt weil es heute abend lange und hoch am Himmel stand und das Eps Lyrae System mehrere aussagekräftige und eindeutige Aspekte bietet, auf die man achten kann:

# Trennung der Komponenten:

Epsilon 1 besteht aus Komponenten A mit 5,2mag Helligkeit und B mit 6,1mag, Abstand von A und B ist 2,15“.

Epsilon 2 besteht aus Komponenten C mit 5,3mag Helligkeit und D mit 5,4mag, Abstand von C und D ist 2,34“.



Eps1 mit 2,15“ Komponentenabstand bei Vergrößerungen um 60-70x zu trennen ist eine absolute Grenzbeobachtung, Eps2 mit 2,34“ ebenso. Bei Grenzbeobachtungen in der Doppelsternbeobachtung, bei denen die Trennung nicht dauerhaft gehalten werden kann, ist es hilfreich anzugeben, über welchen Anteil der Beobachtungszeit – längere Beobachtung vorausgesetzt, ich war eine gute Stunde dran mit mehrfachem Okularwechsel hin-und-her – der Doppelstern als getrennt zu sehen ist.


# Erkennen der Helligkeitsunterschiede innerhalb von Eps1 und innerhalb von Eps2, somit Komponentenrichtung


# Sehen der weiteren Systemkomponenten E mit 12,3mag und F mit 12,7mag. Schaue Dir mal hierzu dein Eintrag Epsilon Lyr im BAfK, den ich Dir geschenkt habe. Dort sind die Positionen von E und F gezeigt.


#Testergebnisse am Eps Lyrae System:


Pentax SMC Ortho 12mm, gibt 67x

Eps1 blickweise getrennt, Eps2 die Hälfte der Zeit getrennt.

Bei Eps1 Komponentenrichtung blickweise erkennbar, bei Eps2 dauerhaft erkennbar.

Leichte Verschlechterung der Bildqualität auf den letzten 1/20 des Weges von Feldmitte bis Feldrand, dort Eps2 nicht mehr trennbar.



Takahashi TPL 12,5mm, gibt 64x

Eps1 nicht getrennt, Eps2 ein Viertel der Zeit getrennt.

Bei Eps1 Komponentenrichtung nicht erkennbar, bei Eps2 ein Viertel der Zeit (bei Trennung) erkennbar, den Rest der Zeit nicht eindeutig.

Verschlechterung der Bildqualität auf 2/3 des Weges von Feldmitte bis Feldrand, an dieser Stelle Verlust der Trennbarkeit von Eps2. Nachfokussieren hilft um Trennung wieder ein Viertel der Zeit zu erreichen. Doch auf 4/5 des Weges endgültiger Verlust der Trennbarkeit und weiter zunehmende Bildverschlechterung bis Feldrand.



Pentax SMC Ortho 12mm PLUS Zeiss Abbe Barlow 2x, gibt 133x

Eps1 und Eps2 dauerhaft deutlich getrennt, blickweise von erstem Beugungsring umgeben. Komponentenrichtungen klar und deutlich.

Keine Veränderung der Bildqualität bis zum Feldrand.

Komponente E (12,3mag) dauerhaft mit indirektem Sehen zu halten.

Komponente F (12,7mag) zwei Drittel der Zeit mit indirektem Sehen erkennbar.



Takahashi TPL 12,5mm PLUS Zeiss Abbe Barlow 2x, gibt 128x

Eps1 und Eps2 dauerhaft deutlich getrennt, blickweise von erstem Beugungsring umgeben. Komponentenrichtungen klar und deutlich.

Keine Veränderung der Bildqualität bis zum Feldrand.

Komponente E (12,3mag) dauerhaft mit indirektem Sehen zu halten.

Komponente F (12,7mag) ein Viertel der Zeit mit indirektem Sehen erkennbar.



Diskussion:


Das TPL zeigt ein Feld, das 18% größer im Durchmesser ist als jenes des O-12 (der Unterschied ist mehr als ein Sechstel, weniger als ein Fünftel).

Das TPL zeigt eine wärmere Tönung als das O-12. Dies wurde an den Komponenten A und C mit Barlow erkennbar.



Beim Wechsel von O-12 zu TPL hatte ich jedesmal den Eindruck – sowohl ohne als auch mit Barlow – dass das Bild im TPL ästhetischer sei. Dies führe ich auf die Kombination von mehr Feld, somit mehr Feldsterne, und die wärmere Tönung zurück. Beide Aspekte könnten beim Mond ausschlaggebend für das TPL sein. Ich habe z.B. eine Präferenz für die alten Takahashi MC Orthos am Mond über die Pentax SMC Orthos aus genau diesen Gründen obwohl die Pentaxe an Doppelsterne, Sternhaufen und Planeten eindeutig überlegen sind.



Beim Wechsel von TPL zu O-12 erschienen stets – sowohl ohne als auch mit Barlow – Sterne kompakter und kälter, die Sterntrennung sauberer, Helligkeitsunterschiede deutlicher, und (mit Barlow, habe es versäumt ohne Barlow auf diesen Aspekt zu achten) schwächste Sterne an der Wahrnehmungsgrenze besser erkennbar.



Die beträchtliche Randschwäche des TPL in diesem Test ist nicht unbedingt als Schwäche des Okulars an sich zu deuten. Vielleicht hat das Okular eine Feldkrümmung die gegenläufig zur Feldkrümmung meines Refraktors ist. Mit Zeiss Barlow wird im FC 100/800 das Problem komplett behoben.


Soweit sein ausführlicher Vergleichstest, hier auch nochmals meinen Dank, dafür!

CS, Wolfgang
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Wolfgang,

vielen Dank für die sehr ausführliche und hilfreiche Antwort.

Eine Frage hätte ich noch: Hattest Du das 18mm Pentax SMC-Ortho direkt mit dem 18mm TPL verglichen und das Pentax für besser befunden?

Danke dir noch einmal,
Leo
 
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Moin zusammen, ich beobachte meist mit meinem BINOPTIC 115/805 mit diesen Okularen:
36mm Baader Hyperion
22mm Tele Vue Nagler
12,5mm Docter
6mm Tele Vue Delos
4,5mm Baader Morpheus
3,5mm Tele Vue Delos und
2,5mm Vixen SLV

Neuerdings kommt aber auch ein Baader Maxbright II an meinem Lichtenknecker MPT200 zum Einsatz.
Die visuelle Bino-Beobachtung macht in allen Belangen unheimlich Spaß. Am BINOPTIC sind mit den 36ern oder 22ern OHs wie h und chi, Plejaden, Muskalmännchen etc. immer wieder ein Genuss.
Beste Grüße
Stephan
 

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Guten Abend.

Thread schon etwas älter. Also ich nutze an meinem Vixen ED130SS Bino (siehe Profilbild) am liebsten 42mm LVW (2") Okulare - das gibt 22.7x und knapp 3 Grad Gesichtsfeld und 5.7 mm AP - ideal für grossflächige Strukturen....oder die Docter UW12.5mm, die bei 84 Grad SG und 1,7 mm AP ideal für Deepsky und Galaxien sind...

LG und CS
Daniel
 
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