PeterMaier
Aktives Mitglied
Hallo miteinander,
die vergangene Nacht zum 6. Januar hatte zeitweise überraschend gutes Seeing - was ich so anhand der Wind-/Wetterkarten nicht vermutet hätte!
Dazu kam ein zeitlich recht günstig gelegener GRF-Transit. Bei knapp -16 Grad rund 4 Stunden draußen am Teleskop zu stehen, muss man schon mögen - aber ich hoffe mal, das war es wert!
Die Eckdaten:
20" ICS Dobson f/16 (4x Televue Powermate), manuelle Nachführung ("Joghurtpower", wie man hier auch so schön sagt!
)
ZWO ADC, Monokamera ZWO ASI 462 MM mit Baader R-RGB Filter und Farbkamera PlayerOne Uranus-C mit IR-/UV-Sperrfilter.
Insgesamt hab ich rund 620 GB Daten während des gesamten Transits aufgenommen, am Ende aber einige Videos aussortiert.
Verwendung fanden 10 Farbvideos und 6 Monovideos mit jeweils 2 Minuten Aufnahmelänge. Diese wurden zu entsprechend vielen Summenbildern gestackt (Autostakkert) und diese Bilder dann mit WinJupos derotiert auf seeingmäßig günstige Bezugszeiten (soweit ich das an der Qualität der Summenbilder ableiten konnte...).
Leider hat sich das Seeing ausgerechnet zur Mitte des GRF-Transit signifikant verschlechtert, aber zu Beginn und gegen Ende war es gut - definitiv mind. eine II auf der Antoniadi-Skala, was bei mir im Garten nicht allzu häufig vorkommt.
Da die Uranus-C Kamera (IMX585) werkseitig einen sehr starken Grünkanal hat, habe ich die Farben hinterher in Registax per "Auto Balance" korrigiert.
Dass der GRF relativ hell erscheint, ist der Tatsache geschuldet, dass für den Luminanzkanal die mit Rotfilter versehene Monoaufnahme eingesetzt wurde. Im Moment der einzige Workflow, der bei mir recht zufriedenstellend funktioniert und den ich auch zeitlich an meinem "analogen Dobson" schaffe...
Eventuell schaffe ich es noch, irgendwie eine kurze Animation zu erstellen, aber für heute habe ich erstmal genug!
Im Anhang finden sich beide Bilder nochmal einzeln.
Viele Grüße,
Peter Maier
die vergangene Nacht zum 6. Januar hatte zeitweise überraschend gutes Seeing - was ich so anhand der Wind-/Wetterkarten nicht vermutet hätte!
Dazu kam ein zeitlich recht günstig gelegener GRF-Transit. Bei knapp -16 Grad rund 4 Stunden draußen am Teleskop zu stehen, muss man schon mögen - aber ich hoffe mal, das war es wert!
Die Eckdaten:
20" ICS Dobson f/16 (4x Televue Powermate), manuelle Nachführung ("Joghurtpower", wie man hier auch so schön sagt!
ZWO ADC, Monokamera ZWO ASI 462 MM mit Baader R-RGB Filter und Farbkamera PlayerOne Uranus-C mit IR-/UV-Sperrfilter.
Insgesamt hab ich rund 620 GB Daten während des gesamten Transits aufgenommen, am Ende aber einige Videos aussortiert.
Verwendung fanden 10 Farbvideos und 6 Monovideos mit jeweils 2 Minuten Aufnahmelänge. Diese wurden zu entsprechend vielen Summenbildern gestackt (Autostakkert) und diese Bilder dann mit WinJupos derotiert auf seeingmäßig günstige Bezugszeiten (soweit ich das an der Qualität der Summenbilder ableiten konnte...).
Leider hat sich das Seeing ausgerechnet zur Mitte des GRF-Transit signifikant verschlechtert, aber zu Beginn und gegen Ende war es gut - definitiv mind. eine II auf der Antoniadi-Skala, was bei mir im Garten nicht allzu häufig vorkommt.
Da die Uranus-C Kamera (IMX585) werkseitig einen sehr starken Grünkanal hat, habe ich die Farben hinterher in Registax per "Auto Balance" korrigiert.
Dass der GRF relativ hell erscheint, ist der Tatsache geschuldet, dass für den Luminanzkanal die mit Rotfilter versehene Monoaufnahme eingesetzt wurde. Im Moment der einzige Workflow, der bei mir recht zufriedenstellend funktioniert und den ich auch zeitlich an meinem "analogen Dobson" schaffe...
Eventuell schaffe ich es noch, irgendwie eine kurze Animation zu erstellen, aber für heute habe ich erstmal genug!
Im Anhang finden sich beide Bilder nochmal einzeln.
Viele Grüße,
Peter Maier