pem.fue
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
gestern Abend war es nochmal halbwegs klar und ich habe mir Jupiter in der Opposition (10.01) vorgenommen. Leider ohne GRF. Das Seeing war streckenweise ganz gut. Für Io und Schatten war es aber zu früh bei mir. Da stand Jupiter gerade mal ~20° hoch am Himmel.
Ich habe wieder mein altbewährte Konfiguration benutzt: Celestron 9,25 Edge HD und ASI715MC fokal auf AM5 und mit ASIAir gesteuert.

Das Setup der Kamera sah diesmal so aus. Weil es windstill war, konnte ich ein kleines ROI nehmen, in das Jupiter so gerade herein passte.


Das Seeing war gleichmäßig gut und von hoher Qualität, deshalb habe ich fast alle Frames zum stacken genommen, um das Rauschen zu minimieren und besser schärfen zu können.
Herausgekommen ist das Bild von Jupiter. Man kann sehr schön eine hell-weiße Linie an der oberen Kante des oberen Bandes erkennen. Der wird an einer Stelle durch einen grauen Wirbel eingedellt. Obwohl Jupiter gegen 1:00 UTC eine Höhe von 83° erreicht hat, waren die Seeingbedingungen gegen 23:40 besser. Da stand er »nur« 72° hoch, was eine Airmas von 1.05 entspricht.

Die Airmas gibt die Luftmasse für eine bestimmte Höhe an. Bei 30° Höhe ist die Luftmasse doppelt so hoch, wie im Zenit. Bei 40° immer noch 1.5 mal höher. Dementsprechend kann man sich auf die Seeingbedingungen einstellen.
Hier ein bisschen weicher.
Gruß,
Peter
gestern Abend war es nochmal halbwegs klar und ich habe mir Jupiter in der Opposition (10.01) vorgenommen. Leider ohne GRF. Das Seeing war streckenweise ganz gut. Für Io und Schatten war es aber zu früh bei mir. Da stand Jupiter gerade mal ~20° hoch am Himmel.
Ich habe wieder mein altbewährte Konfiguration benutzt: Celestron 9,25 Edge HD und ASI715MC fokal auf AM5 und mit ASIAir gesteuert.

Das Setup der Kamera sah diesmal so aus. Weil es windstill war, konnte ich ein kleines ROI nehmen, in das Jupiter so gerade herein passte.


Das Seeing war gleichmäßig gut und von hoher Qualität, deshalb habe ich fast alle Frames zum stacken genommen, um das Rauschen zu minimieren und besser schärfen zu können.
Herausgekommen ist das Bild von Jupiter. Man kann sehr schön eine hell-weiße Linie an der oberen Kante des oberen Bandes erkennen. Der wird an einer Stelle durch einen grauen Wirbel eingedellt. Obwohl Jupiter gegen 1:00 UTC eine Höhe von 83° erreicht hat, waren die Seeingbedingungen gegen 23:40 besser. Da stand er »nur« 72° hoch, was eine Airmas von 1.05 entspricht.

Die Airmas gibt die Luftmasse für eine bestimmte Höhe an. Bei 30° Höhe ist die Luftmasse doppelt so hoch, wie im Zenit. Bei 40° immer noch 1.5 mal höher. Dementsprechend kann man sich auf die Seeingbedingungen einstellen.
Hier ein bisschen weicher.
Gruß,
Peter
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