DanielM
Aktives Mitglied
Hallo zusammen.
Wollte nur kurz mal meine ersten Erfahrungen mit o.g. Kamera berichten, vielleicht hilft es jemandem bei der Entscheidung. Ich muss vorweg schicken, dass ich seit ungefähr 5 Jahren Astrofotografie betreibe nachdem ich vorher mehr als 25 Jahre nur visuell beobachtet habe. Und für meinen Teil habe ich ein "ok" Niveau erreicht und noch viele Objekte zu probieren. Meine Ausrüstung basierte bislang im Kern auf einer Steuerung mittels MGEN3 und Aufnahme mit modifizierten DSLRs.
Mit der Asiair-Welt habe ich immer mal geliebäugelt, aber irgendwie war mir der Schritt zu groß, getreu dem Motto "never touch a running system". Außerdem lebe ich seit einiger Zeit in Norwegen und hier ist es so selten klar, dass ich keine Photonenzeit damit verbringen wollte, mich da rein zu fuchsen. Hinzu kam, dass mir die vielen Kabel irgendwie ein Graus sind, besonders weil es hier oft nachts sehr kalt ist mit steifen Kabeln usw.
Und dann las ich von den neuen "smarten" Kameras, die die Asiair integriert haben, ebenso eine Guiding Kamera so dass das Guidscope mit extra Kamera und Heizband entfällt. Da ich gerne mit APS-C fotografiere, entschied ich mich nach ein wenig Recherche für o.g. Modell (und den passenden Fokusmotor EAF, kabellose Version).
Als die Kamera und der EAF ankam, packte ich die passende Software auf mein Ipad, schloss beides an meinem 125er TS-SD Apo an und testete die Verbindung. Dann war warten angesagt auf passende Bedingungen. Gestern Abend war es dann soweit. Der spannende Moment, auch ob die Verbindung zur Montierung (SW AZ-EQ6) klappen sollte. Und was soll ich sagen: Ich bin bislang echt begeistert. Warum?
Freue mich auf den Rest unserer Astrosaison (hier bis April) mit der Kamera und kann hoffentlich mal das ein oder andere Bild posten.
Vielleicht ist das ja interessant für den ein oder anderen DSLR-Mitstreiter, der am Überlegen ist.
VG und CS
Daniel
Wollte nur kurz mal meine ersten Erfahrungen mit o.g. Kamera berichten, vielleicht hilft es jemandem bei der Entscheidung. Ich muss vorweg schicken, dass ich seit ungefähr 5 Jahren Astrofotografie betreibe nachdem ich vorher mehr als 25 Jahre nur visuell beobachtet habe. Und für meinen Teil habe ich ein "ok" Niveau erreicht und noch viele Objekte zu probieren. Meine Ausrüstung basierte bislang im Kern auf einer Steuerung mittels MGEN3 und Aufnahme mit modifizierten DSLRs.
Mit der Asiair-Welt habe ich immer mal geliebäugelt, aber irgendwie war mir der Schritt zu groß, getreu dem Motto "never touch a running system". Außerdem lebe ich seit einiger Zeit in Norwegen und hier ist es so selten klar, dass ich keine Photonenzeit damit verbringen wollte, mich da rein zu fuchsen. Hinzu kam, dass mir die vielen Kabel irgendwie ein Graus sind, besonders weil es hier oft nachts sehr kalt ist mit steifen Kabeln usw.
Und dann las ich von den neuen "smarten" Kameras, die die Asiair integriert haben, ebenso eine Guiding Kamera so dass das Guidscope mit extra Kamera und Heizband entfällt. Da ich gerne mit APS-C fotografiere, entschied ich mich nach ein wenig Recherche für o.g. Modell (und den passenden Fokusmotor EAF, kabellose Version).
Als die Kamera und der EAF ankam, packte ich die passende Software auf mein Ipad, schloss beides an meinem 125er TS-SD Apo an und testete die Verbindung. Dann war warten angesagt auf passende Bedingungen. Gestern Abend war es dann soweit. Der spannende Moment, auch ob die Verbindung zur Montierung (SW AZ-EQ6) klappen sollte. Und was soll ich sagen: Ich bin bislang echt begeistert. Warum?
- Polar Alignment, Montierungsverbindung, Platesolving/Goto, Guiding, Fokus und Autofokus, alles funktionierte auf Anhieb. Brauchte hier und da ein paar Tipps aus dem Netz und dvon meinem Astrofreund Tobias (DANKE!)
- Der Aufbau war erstaunlich schnell. Wenige Kabel (hurra!): Ein Stromkabel mit separatem Netzteil zur Montierung, ein Stromkabel zur Kamera, Verbindung von der Kamera zur Montierung, ein Kabel von der Kamera zur Taukappenheizung - das wars
- Kein Alignment mehr mit dem Handcontroller der Montierung
- Besonders begeistert bin ich von der Autofokus-Funktion, die zwar noch etwas lange dauert, aber mir bei sehr kalten Temperaturen erspart, draußen mit Bartinov-Maske rumzufummeln.
- Die jeweilige letzte Aufnahme auf dem IPad sehen zu können ist gerade hier mit unsicherer Wetterlage, Wolken und hoher Polarlichtwahrscheinlichkeit sehr hilfreich, um nicht ins schlechte Wetter "hinein zu belichten".
- Was Ihr Asiair-Jünger sicher kennt: Es ist familienfreundlicher, wenn man beim Überwachen der Ausrüstung Zeit für Familie haben.
Freue mich auf den Rest unserer Astrosaison (hier bis April) mit der Kamera und kann hoffentlich mal das ein oder andere Bild posten.
Vielleicht ist das ja interessant für den ein oder anderen DSLR-Mitstreiter, der am Überlegen ist.
VG und CS
Daniel
