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Nach mehr als 10 Jahren habe ich das erste Mal wieder eine Planetenkamera benutzt. Es war klar, aber leider sehr windig mit Böen bis Stärke 6. Umso mehr war ich überrascht, was Autostakkert aus dem "Rumgewackel" rausgeholt hat
Asi662MC, 105 fps, Vixen FL80S mit 3x Barlow (Brennweite 1920mm, effektive Brennweite 3648mm), 10% von 5000 Aufnahmen verwendet in Autostakkert. Nachbearbeitung mit Astrosurface. Ein erster Versuch...ich muss die Programme wieder kennenlernen.
schöner Neustart mit Planetenkamera. Die ist aber recht neu, habe ich mir dieses Jahr auch zugelegt.
Mit der 3fach Barlow kommst du auf F24, das ist natürlich schon ziemlich viel.
Wenn dann die Bedingungen nicht erstklassig sind wird es schwierig.
Wie scharf sah den das Livebild aus ?
Die Details auf dem Bild sehen etwas verwaschen aus, ich dachte erst an eine komprimierte jpg Aufnahme mit Digicam.
Aber nein, ist ja eine richtige Astrokamera, daher vermute ich eher: schlechtes Seeing.
Hatte ich zuletzt auch und die Avis liegen noch unbearbeitet auf dem Rechner, wahrscheinlich lösche ich die ohne Bearbeitung.
Danke Holger. Genau, die Kamera habe ich mir vor ein paar Monaten bestellt, als hier noch zu hell war für Astrofotos (weil es ja im Sommerhalbjahr nicht dunkel wird).
Was Seeing angeht: Ja, die Avis wabern nur so rum, das war furchtbar. Dazu Windböen. Ich habe auch Fotos von Jupiter gemacht. Da sahen die Avis noch schlimmer aus. Ich war echt überracht, was Autostakkert daraus gemacht hat.
Ich meinte in ganz kurzen Momenten sah man bei der Mondaufnahme wirklich mehr Details als oben zu sehen sind. Aber ich muss mich wieder rantasten. Mit den Aufnahmen selbst und den Parametern bei der Bearbeitung. Ein paar Tutorials schauen.
Vielleicht auch beim nächsten Mal die 2x Barlow nehmen. Habe auch ein bisschen visuell geschaut. Da war bis 160x in ruhigen Momenten gut was zu sehen. Ich bin immer wieder erstaunt, was die alten Fluorite Zweilinser so leisten.
Ich stelle immer direkt am Planeten scharf.
Meist taste ich mich ran, also etwas zu weit raus, dann ein wenig zu weit innen und wieder zurück bis ich den richtigen Fokus erwische.
Ich fokussiere auch alle paar Minuten neu.
Bei guten Bedingungen sieht man den richtigen Fokus sofort, der Jupiter ist scharf und zeigt klare Details.
Wenn das Seeing aber nicht richtig mitspielt wird das schwieriger. Da hilft es manchmal abzuwarten und auf eine bessere Phase zu hoffen.
Bekommst du seeingbedingt aber einfach kein richtig scharfes Livebild hin, lohnt sich eh keine Aufnahme.
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