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ja, mir gefällt das Foto gut - insbesondere der Bildausschnitt ist sehr schön gewählt. Ich meine aber, dass der Grünkanal etwas zu hoch geregelt ist. NGC2024 gefällt mir mit der sauber dargestellten Feinstruktur sehr, sehr gut !
Wie kommst Du mit dem Autoguider klar? Ich hatte anfangs reichlich Probleme, kann aber jetzt nicht mehr klagen und bin ganz zufrieden damit. Allerdings wünschte ich mir eine visuelle Kontrolle des Leitsternes, da ich besonders bei lichtschwachen Leitsternen mehere Anläufe nehmen muß, um ihn dann auf den chip zu bekommen. Vielleicht ist auch meine Brennweit (900 mm) zu groß?
freut mich, dass es Dir gefällt. Mit dem Grünkanal werde ich noch einmal versuchen zu ändern, danke für den Hinweis.
Mit dem Autoguider komme ich gut klar. Ich benutze ein Leitrohr mit nur 420mm Brennweite.
Was mir allerdings jetzt aufgefallen ist und mich stört ist, dass der Guider manchmal etwas überreagiert. Beispiel:
In der letzten Nacht hatte ich Pferdekopf aufgenommen und alles lief super. Danach bin ich auf M51 geschwenkt , habe mir einen neuen Leitstern gesucht und eingestellt, Kalibrierung durchgeführt, soweit alles o.k und der Guider war bereit. Nach drücken von START hat er jedoch unheimlich große Ausschläge in beiden Achsen und jeweils beiden Richtugen durchgeführt und das vestehe ich nicht so ganz.
Meine Vermutung war: Windboen während des erneuten Kalibrieungsvorganges??? Ist Dir das so auch schon passiert, oder hast du eine Ahnung, womit das zusammenhängen kann?
Wie gesagt, der Pferdekopf wurde ja git nachgeführt in der selben Nacht.
ja, das kenne ich, denke aber, dass das nicht unbedingt ein Problem des LVI ist. Immerhin ist ja der Schwenk vom Pferdekopf auf M51 schon etwa 100 Grad (geschätzt, habe keine Karte vor mir).
Ich stelle mir vor, dass durch die Gewichtsumverlagerung (nicht 100% fest geklemmte Fixierung, evtl. etwas zu großes Getriebespiel (das war anfänglich mein größtes Problem - siehe hier - ) oder minimal verstellte Einnordung ein zu schnelles Abdriften auftrat.
Schau Dir auch einmal den Beitrag von "FirestarterSFD" an. Das war für mich der entscheidende Hinweis - auch er hatte bei großen Schwenks bemerkt, dass die DA-Achse zu viel Spiel hatte....
In der Handsteuerung habe ich Autoguiding speed auf 0.25x eingestellt und in der LVI die Agressivität in x und y auf 4 (diese Einstellung variiere ich in Abhängigkeit vom seeing in der jeweiligen Nacht - je höher die Luftunruhe, desto höher die Agressivität)
Mit diesen Einstellungen komme ich eigentlich ganz gut klar.
Jens-Uwe
P.S.
Die Überarbeitung des Pferdekopfes gefällt mir auch besser!
die Einstellungen am Autoguider habe ich genau so gewählt wie du auch (0.25x und Aggressivität auf 4). Die Klemmung war ansich schon fest. Selbst bei ungenauer Poljustierung habe ich auch schon einmal gute Aufnahmen gemacht, da hat der Guider nicht mit so großen Korrekturbewegungen reagiert. Ich habe bei M51 ja auch noch einmal die Kalibrierung neu durchgeführt. Ich denke es waren vielleicht doch einige Windboen während der Kalibrieung, die den Guider "verwirrt" haben. Nicht umsonst steht doch auch in der Anleitung "Teleskop während des Kalibrierungsvorganges nicht berühren."
Vielleicht schau ich mir aber auch noch einmal das Getriebespiel an.
Bei mir regle ich das mit dem Autoguider wie folgt - wegen des Getriebespiels (ich arbeite, wenn ich unterwegs bin, mit der Celestron CGEM).
Ich lasse die Agressivität des Autoguiders unten.
Ich regle das Getriebespiel nicht mit dem Autoguider, denn je nach Position und Temperatur, verändert sich das Getriebespiel der Montierung, darauf kann der Autoguider aber nicht aktiv reagieren. Das wird auch, vermute ich, zu Deinen Ausschlägen führen.
Wenn ich den Autoguider kalibriere, dann regle ich das Getriebespiel über die Montierungssteuerung, nicht über den Autoguider.
Wenn dann die Kalibrierung fertig ist, reduziere ich aber die elektronische Ausgleichung des Getriebespiels auf etwa die Hälfte.
Damit bin ich immer im grünen Bereich und wenn seeingbedingt der Stern anfängt zu springen, dann reagiert zwar "stur" der Autoguider aber die Montierung nicht mehr.
meine Frage war auch, ob es möglich ist, das Windboen während des Kalibrierungsvorganges zu einem solchen Verhalten führen. Man soll ja auch das Teleskop während der Kalibrierung nicht berühren.
Ansonsten werde ich Deinen Vorschlag mal aufgreifen.
"Wenn ich den Autoguider kalibriere, dann regle ich das Getriebespiel über die Montierungssteuerung, nicht über den Autoguider.
Wenn dann die Kalibrierung fertig ist, reduziere ich aber die elektronische Ausgleichung des Getriebespiels auf etwa die Hälfte.
Damit bin ich immer im grünen Bereich und wenn seeingbedingt der Stern anfängt zu springen, dann reagiert zwar "stur" der Autoguider aber die Montierung nicht mehr."
Hast du für mich einmal Werte für die Einstellungen des Backlash? Was ist die Hälfte?
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