Nachdem es gestern Abend in Frankfurt nochmals ordentlich geregnet hatte, klarte es entgegen der Wettervorhersage dann doch noch auf. Die vorhergehenden Tage hatte das Wetter auch nicht mitgespielt (oder zumindest die Wettervorhersage), sodaß ich den Weg auf den Sandplacken erst gar nicht angetreten bin. Um 22:40 war ich dann am Sandplacken angekommen und baute meine EOS 400D auf um zu versuchen noch einige Perseiden einzufangen. Da es sich bei mir um die ersten Astroaufnahmen handelt, dauerte es fast eine Stunde bis ich verstanden hatte, wie meine Canon eigentlich zu bedienen ist.
Gesehen habe ich eine große Sternschnuppe. Auf Bildern konnte ich nachher nur ein Bild feststellen bei dem ich glaube die Spuren einem Perseiden zuordnen zu können (zumindest der in der Bildmitte – sichtbar östlich von Zeta Cassiopeia). Was man unten links erkennt (bei Alpha Perseus) sieht auch nach Sternschnuppe aus, ist aber irgendwie nicht auf dan Radialpunkt im Perseus zurückzuführen weil es quer durch das Sternbild geht.
Ich habe auch jede Menge Bilder von Flugzeugen, die ich aber glaube deutlich zuordnen zu können.
Gegen 1:20 kamen dann Schleierwolken und ich hätte bei meinem Glück darauf gewettet, daß es jeden Moment anfängt zu Regnen. Daher habe ich schnell alles zusammengepackt – als ich dann Fertig und Marschbereit war stellte ich fest, daß es wieder aufklarte....so ist es halt. Dennoch war ich froh draußen gewesen zu sein und meine ersten Astrofotos gemacht zu haben.
Die Aufnahmen sind 30Sekunden bei ISO 1600 im M-Modus. Für Tips und Tricks wie ich die Bilder verbessern kann und wie man da mehr rausholt bin ich offen und dankbar.