M42 - Aller Anfang ist schwer

  • Besitzer des Mediums Adilim
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Hallo zusammen,

hier mal eins meiner ersten Versuche in der Astrofotografie. Verbesserungsvorschläge und Kritiken sind erwünscht!
Aufgenommen wurde das Ganze gestern Nacht (~23Uhr) von meinem Balkon in der Innenstadt von Ilmenau mit einem 150/750mm Newton auf einer nachgeführten EQ3-1. Als Kamera kam eine EOS 400D bei ISO1600 zum Einsatz. Insgesamt wurden 10mal 15s und 23mal 30s aufgenommen. Zusätzlich nochmal genausoviele Darkframes. Bis zum Summenbild wurde Iris verwendet, danach noch in Photoshop ein bischen an den Kurven geschraubt, mit dem Medianfilter rumgespielt und das Bild beschriftet.


Grüße,
Konrad
Hallo Konrad, sieht ganz passabel aus. Wenn man bedenkt, das eine nicht modifizieret Kamera verwendet wurde, hast du doch ein wenig Rot einfangen können.
 
Hallo Konrad

Schliesse mich an ... für den Anfang wirklich gut geworden.

Aus eigener Erfahrung: Selbst mit einer unmod. Kamera bekommst du auch schwächere Teile des Nebels mit auf's Bild, dazu musst du aber länger belichten. Etwa 200-300sec. pro Aufnahme mit 1600ASA.

Grüsse und klare Herbstnächte.

Michael
 
Hallo Konrad,

sieht ja schon ganz gut aus. Mit mehr Belichtungszeit bekommst Du noch mehr vom Nebel zu sehen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das ein CLS Filter sehr hilfreich ist.

Hier mal ein Vergleich. Die Bilder sind aus meine Anfangszeit.

http://www.chrystec.de/data/mid/41.jpg
ohne CLS Filter

http://www.chrystec.de/data/mid/39.jpg
mit CLS Filter

Gruß Steffen
 
Hallo,

Danke für die Kommentare und Tipps! Bei meinem nächsten Einkauf kommt also noch ein CLS-, oder UHC-Filter mit auf die Liste. Und die Kamera wird umgebaut, allerdings muss ich noch überlegen, ob es eine komplette Astrokamera wird, oder ich damit noch richtige Fotos machen möchte...

Grüße,
Konrad
 
Hallo,

womit wird den so ein Summenbild erstellt? Auch Registax?

 
Hallo Ingo

Nein, besser mit DeepSkyStacker (Freeware).

Allerdings ist es bei M42 wegen dem hohen Kontrast so eine Sache. Heisst, idealerweise einzelnes Stacken der sehr langen (Nebel aussen), mittleren (Nebel mehr innen, usw.) und kurzen Belichtungen ... und anschliessend kombinieren der z.B. drei Summenbilder mittels Masken. So kann man den ganzen (möglichst grossen) Helligkeitsumfang des Nebels abbilden.

Grüsse. Michael
 
Oje, das ist ja mühsam.
Spielt eigentlich die Luftunruhe nicht solch ein große Rolle wie bei Planetenfotos weil die Vergrößerung geringer ist?
Wenn man Jupiter 15s belichteten würde (bei ISO 10 ;) ) wären ja alle Details verschmiert.
 
Hallo Ingo

Genau. Dank der viel, viel, kleineren Vergrösserung spielt die Luftunruhe weniger eine Rolle. Dafür die Lchtverschmutzung umso mehr. Und der Jupiter mit 15s wäre auf dem Bild wohl einfach ein runder, heller Flecken ohne irgendwelche erkennbaren Details.

Grüsse. Michael
 

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