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Heute Morgen kurz nach 6 Uhr konnte ich bei recht guten Bedingungen spontan mit der Digicam durchs Okular filmen und diese Aufnahme ist mein bestes Endergebnis.
Christian, Dein Vorschlag ist genau das was mich auch vom Umstieg abhält. Ich bin jetzt mit dieser Technik sehr vertraut und komme damit super klar. Meine selbstgebastelte Plattform geht bei der Technik auch gut, aber ob die bei der Webcam ausreichend genau ist, ist eher fraglich.
Ich habe jetzt auch endlich einen Graufilter ND0.6 und konnte den heute Morgen mit Erfolg einsetzen. Die Digicam kann auch bei kleinern Vergrößerungen den Jupiter besser darstellen. Ich bin deswegen extra um 4.30 Uhr aufgestanden um den GRF zu erwischen. Durch den sehr tiefen Stand waren aber keine Top-Ergebnisse möglich. Aber ohne den Filter war der Jupiter bei kleineren Vergrößerungen viel zu hell und die Automatik der Kamera konnte die Wolkenbändern nicht erkennen. Mit Filter ging das aber dann ohne Probleme. Das hat sich schon einmal gelohnt.
Zur Bildbearbeitung: Der Jupiter ist bei mir ja immer recht hell und die Wolkenbänder kommen da nicht so zur Geltung, daher arbeite ich da mehr mit dem Histogramm um den Kontrast zu erhöhen. Vielleicht ist die Bearbeitung auch zu hart, da das Ausgangsmaterial noch nicht so gut ist und ich da sehr viel schärfe. Veilleicht muss ich da mal weniger machen und die Unschärfe in Kauf nehmen.
Mit dem GSO Dobson bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Scheint von der Qualität recht gut zu sein. Den Saturn konnte ich damit meiner Meinung nach besser ablichten als mit dem 114/900mm Newton und da sollte doch beim Jupiter bei guten Bedingungen auch noch mehr gehen.
Hm, Dobson und Planetenaufnahme ist natürlich unschön - hab ich selber paar Mal probiert mit meiner Lightbridge und schnell wieder gelassen - ist einfach zu frustrierend, wenn man den Planeten mal verloren hat und nicht mehr findet mit 4m Brennweite.
Ok, dann probiere weiter mit deiner Cam - evtl. hast du ja mal eine Kamera wo man die Belichtungszeit beim Video einstellen kann, dann sollte die Bearbeitung auch leichter gehen.
bei der Planetenfotografie versucht man eigentlich immer möglichst kurze Belichtungszeiten für die einzelnen frames des Videos zu erreichen um möglichst das Seeing einzufrieren und ein paar glücklich getroffene Aufnahmen zu bekommen, wo das Seeing eben nicht mehr stört, die sind dann der Hauptanker bei der weiteren Bearbeitung (stacken) um ein scharfes Bild zu bekommen. Wenn man dann mit einem Dämpfungsfilter den Planeten dünkler machen muss damit ihn die Belichtungsautomatik nicht überblendet ist das eher kontraproduktiv. Hier stösst du also tatsächlich an die Grenzen deines Setups.
Mit einer Webcam, z.b. ToUcam, kannst du selber alles einstellen, also auch die Belichtungszeiten und muss nicht einen Filter einsetzen um den Jupiter dünkler zu bekommen. Da du offenbar eh eine EQ-Plattform hast könntest du es durchaus mit einer Webcam probieren.
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