Lovejoy am 2.1.2014

  • Besitzer des Mediums Astrochriss
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Hallo Leute,

am 2.1. habe ich mich um halb 5 aus dem Bett gequält. Hier das Ergebnis:
Canon EOS 20Da mit Canon EF 70-200mm 2,8 L
5x5Min bei ISO 200

Erstmalig habe ich auch 2 Darks und 2 Flats gemacht und bin von der Verbesserung sehr beeindruckt.

Mit der richtigen Bearbeitung (für Astro-Zwecke) beschäftige ich mich eigentlich erst seit gestern. Diverse Videos auf Youtube haben mir dabei sehr geholfen!

Verwendet wurden DSS zum stacken,Photoshop (Tonwert und Kurven) und Lightroom (Sättigung und Rauschreduzierung).

Ich bitte um weitere Tipps besonders zum Thema Bearbeitung!

Viele Grüße und CS

Christian
Hi,
nimm doch das nächste Mal Iso400.
Auch würde ich den Kometenkern nicht direkt in die Bildmitte machen.
Liveview hast du nicht glaube ich, insofern wäre evtl. eine Scharfstellmaske mit Kurzbelichtungen hilfreich.
Ansonsten sieht das gut aus für den Anfang.
Kannst noch mehr Aufnahmen machen und die subframes leicht versetzen zueinander (dithern).
Bezgl. EBV gibts ja Videotutorials für den Anfang und der Rest kommt beim Probieren.
vg
 
Danke Peter für das Feedback.

Ich habe absichtlich ISO 200 genommen, weil das laut diesem Test http://distant-lights.at/tipps_test_iso.htm trotz der mehr Bilder weniger rauscht als höhere ISO´s.

Außermittig macht er sich bestimmt noch besser, das stimmt! Auch hätte ich gern einen Sternhaufen in der Nähe gehabt oder so, aber man kann halt nicht alles haben.

Liveview habe ich, und fokusiert habe ich mit selbst gebauter Bahtinov Maske. So ganz 100%ig knackscharf ist es trotzdem nicht geworden, ich weiß.

Unwillkürlich habe ich dadurch "gedithert", dass ich mir jedes Light nach der Aufnahme angesehen habe. Weil mein Kugelkopf nicht der stbilste ist, sind allein daurch schon die Bilder leicht zueinander versetzt.

Bin weiterhin für jeden Tipp bezüglich EBV dankbar!
 
Hallo Christian

Weil ich deinen Beitrag zufällig gesehen habe, einige Anmerkungen: Darks, Flats und Bias solltest du mindestens jeweils 16 Stück machen, je mehr umso besser.

Ich habe absichtlich ISO 200 genommen, weil das laut diesem Test http://distant-lights.at/tipps_test_iso.htm trotz der mehr Bilder weniger rauscht als höhere ISO´s.
Offensichtlich interpretierst du diese Seite falsch. Kurze Erklärung:
Der Peak im Histogramm eines Rohbildes muss mindestens 20% vom linken Rand entfernt liegen (hintergrundlimitiert).
Wenn du mit niedriger ISO aufnimmst, musst du die Belichtungszeit entsprechend verlängern, damit das Histogramm stimmt:
ISO-Wert halbieren - Einzelbelichtungszeit verdoppeln

Wenn du das so machst, brauchst du nicht mehr Bilder sondern es sind bei gleicher Gesamtbelichtungszeit weniger Bilder.

LG
Thomas


 
Bei 5 Minuten Belichtung und ISO 200 lag der Peak in den Bilder bei rund 35%. Das ist doch hintergrundlimitiert oder nicht?
Die Bilder sind natürlich alles schon mit Tonwertkorrektur und gradationskurven angepasst. Nur dadurch sieht das Final so dunkel aus.
Die Lights sind natürlich heller.

Mir ist klar, dass ich viel zu wenige Darks gemacht habe, aber um die Hotpixel etwas raus zu bekommen hat es gereicht. und die die Flats haben auch vorschriftsmäßig, jeglichen Sensorrdreck aus den Bildern entfernt.
 

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