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Mars im rheinhessischen Luftgewabber

Hallo,
anbei das beste Ergebnis, das mir in der ausgesprochen unruhigen rheinhessischen Luft gelungen ist.
Die diesjährige Planetensaison gerät hier heuer zur Katastrophe und schafft fast nur Frust...

Es ist eine nachkolorierte Rotkanalaufnahme; dies deswegen, weil der Blaukanal vertikal aufgeblähte Marsbilder geliefert hatte, die kaum verwertbar sind.
Aufnahme mit C8, 2,25-fach Baader Q-Turret-Barlow und DMK sowie Astrolumina R- Filter.

Beste Grüße und clear skies (oder: besseres Seeing)!
Carsten
Hallo Carsten,

das sind trotz Nachkolorierung schöne Bilder geworden.

Ich hoffe, ihr bekommt auch mal gute Sichtbedingungen bei euch in Rheinhessen, bevor der Mars wieder zu weit weg ist, um ihn gut abzubilden!

Du hast eine Kombination C8 und 2,25 Barlow in Gebrauch. Die gleiche wie Holger hat.
Wie bist du denn mit der Kombination mit dem C8 zufrieden?

Ich suche ja auch noch eine Barlow, um bei guten Bedingungen die Planeten größer abzubilden.
Allerdings kommt man mit C8 und 2,25 ja schon in die Region sehr hoher Öffnungsverhältnisse (22,5).

Geht das noch gut?

Was meinst du, könnte diese Barlow auch was für mich sein? (Ich habe ja die ASI120MM-S, mit 3,75 micrometer Pixelgröße.

Kenne mich da leider überhaupt nicht aus, mit der Pixelei und den Abbildungsmaßstäben / Öffnungsverhältnissen ...

Wünsche euch bald besseres Wetter und Gutes Seeing!!

Schöne Grüße,
Klaus
 
Hallo Klaus,
für meine DMK mit den 5,6um Pixeln ist dies ok. Hier lauten die Empfehlungen zwischen F/20 und F/25. Ich habe auch schon hervorragende Aufnahmen jenseits davon gesehen ;)

Mit den kleineren Pixeln Deiner ASI kenne ich mich nicht so aus, diese scheint andererseits ja lichtempfindlicher zu sein. Geschätzt würde ich da bis maximal F/ 20 gehen, aber man sollte es zuvor ausprobieren können.

Viele Grüße!
Carsten
 
Hallo Carsten,

vielen Dank für den Kommentar bzw. Hinweis.

Ich meine mich zu erinnern, als ich mal eine Diskussion hier im Forum gelesen habe, bei der auch Berechnungsformeln angegeben waren, hatte ich meine Daten mal eingesetzt und bin so bei f16 gelandet. Insofern ist f22 schon sehr hoch...

Schöne Grüße,
Klaus
 
Hi Klaus,

mit dem Abstand von Kamerachip zur Barlowlinse verändert sich auch der Vergrößerungsfaktor. Je kleiner der Abstand, desto kleiner der Vergrößerungsfaktor. Wenn du die Barlowlinse also nah genug an den Sensor führen kannst, könntest du so z.B. f/16 einstellen.

Gruß Benny


 
Hallo Benny,

hm - das mit dem Abstand und dem Auflagenmaß / Vergrößerungsfaktor hab ich bei Holger auch schon gelesen.

Da hilft wohl nur, mal alles einzupacken, wo hin zu fahren, wo es die zu kaufen gibt, und dann zu schauen, was man da evtl. schrauben / stecken / adaptieren kann...

Vielen Dank, und schöne Grüße,
Klaus
 
Hallo zusammen,
auch wenn es hier im Galerie Forum eigtl. um die Fotos und nicht die Technik geht... dennoch eine Info zur Baader Q-Turret- Barlow.

Diese hat mit der Steckhülse zusammen einen Faktor von 2,25. Nimmt man nur das Barlow- Element (in ein Okular eingeschraubt) so erhält man 1,3*. Also lohnt sich hier schon das Ausprobieren, den manche Kameras haben ein 1,25" Innengewinde (z.B. die DMK).
Und oft stimmen die fotografischen Brennweiten nicht mit den Angaben der Barlows überein. Bei gleichem Setting (8" SC mit F/10, DMK bzw DBK mit jeweils 5,6 um Pixelgröße) war mein Mars geringfügig größer als jener eines Vereinskollegen. Ich habe aber nur die 2,25*Baader Q-Turret Barlow verwendet, er eine TS 2,5* APO- Barlow. Bite fragt mich nicht nach Erklärungen, aber beim Ausmessen der Planetenpixel war mein Mars geringfügig größer ?!

So weit, viele Grüße!
Carsten
 

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