10" Astrograph

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MountyPython

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Hallo Leute,
anbei mal ein Bild von meinem aktuellen Selbstbauprojekt.
Fast fertig. Seit Dezember immer mal wieder was drann gemacht und letzten Samstag mal ordentlich Gas gegeben. Firstlight hat er auch schon.

Die Spiegel sind von GSO. Reichen zum Knippsen dicke aus.
Visuell macht das Ding auch viel Spaß.

10" F/4
Zutaten: Aluminium, Carbon, Lucky Strike

Ich hoffe er gefällt Euch auch ein bisserl. Bin schon bissi stolz...

Grüße,
Gerrit
 

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Hi!

Schönes Teleskop, aber der Okularauszug sitzt an einer etwas seltsamen Stelle.

Grüße

fquadrat
 
Hallo und danke fürs Feedback,

das mit dem OAZ hat schon seine Begründung (schwerer Wynne-Korrektor, Filterrad, Vollformatkamera).

Und beim Beobachten ist es sogar recht angenehm.

@Tommy: Japp da kommt noch was um den Hauptspiegel ;) außer Tau...


Grüße,
Gerrit

 
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Hallo Gerrit, ein herrliches Gerät. Es sieht besonders leicht aus, ich glaube ich muss mir auch eins bauen. Meins würde aber wohl etwas "abenteuerlicher" aussehen und nicht so schick wie dieses. Sind diese GSO Spiegel unter Berücksichtigung des Preises auch visuell zu empfehlen ?
Mein Vereinskollege, der auch mehr Teleskope und Montierungen baut als beobachtet, sagt auch immer, das bei einem Newton das Okular nach innen zeigt, es dreht dann weniger als aussen und gewichtsmäßig ist es auch besser innen als aussen. Nur Platz muss man haben zum Sitzen, sonst hängt man auf dem Stativ.
Was macht der Test mit dem Eudia. würde am F4 ja passen.
Viele Grüße Olaf.
 
Hallo Olaf,

danke fürs Kompliment. Der Tubus ist leicht, aber die Spiegel schon etwas schwerer.

Spiegelqualität. Da fehlen mir die Referenze. Ich bin mehr der Fotospechtler.

Wenn die Kameralast in Richtung Stundenachse zeigt, ist das günstiger. Die Gegengewichte können näher zur Montierung gebracht werden. Das wirkt sich bei der Nachführung günstiger aus. Aber auch beim Spechteln wars wesentlich angenehmer.

Das eudiaskopische hab ich direkt mitgetestet. Deepsky ging noch nicht. Dafür war der Mond zu hell. Ich war aber positiv überrascht. Der 10" hätte am Samstag noch Reserven gehabt. Das 3,8 mm hat noch gut mitgespielt.


Grüße,
Gerrit
 
Hallo Jan,

Danke Dir Jan! Wir werden sehen. Heute habe ich die Alu-Teile lackiert.

Ich werde noch eine Taukappe um den HS basteln.

Diese werde ich auf PVC-Material herstellen. Außen wird eine Carbonfolie aufgeklebt. Innen wird diese mit Velourfolie augelegt.

Ebenso wird der Bereich ggü des OAZ abgeblendet.

Ansich kann man so eine sehr günstige schicke Taukappe basteln. Fürs ACF werde ich mir auch ein basteln.

Ich freue mich schon aufs Wochenende. Hoffentlich wirds klar.

Grüße,
Gerrit
 
Hallo Gerrit,

für Dein ACF wirst Du vermutlich eine Taukappe brauchen, weil dessen Frontscheibe ungebremst Wärme in den kalten Nachthimmel abstrahlt (typischerweise < -50°C in klaren Nächten) und dadurch unter den Taupunkt der umgebenenden Luft abkühlt.

Der offen liegende Hauptspiegel Deines Astrographen hingegen ist durch seine Oberflächenverspiegelung gegen Wärmeabstrahlung in den Himmel sehr wirksam geschützt, an dieser Stelle ist daher eine Taukappe nicht erforderlich. Vgl. hierzu den Erfahrungsbericht über das "Schüsselteleskop" mit einer ausführlichen Diskussion über den nächtlichen Tau- bzw. Reifansatz von offen liegenden Oberflächen mit und ohne Verspiegelung.

Gruß, Jan
 
Hallo Jan,

Es geht auch ein bißchen darum, sich weiteres Streulicht von der Backe zu halten und um die Optik dann weitestgehens Staubfrei zu lagern.

Aber Deine Anmerkungen sind hilfreich!
Danke Dir
Grüße,
Gerrit
 
So, fertig mit dem Tubusstück und der Lackierung.
Anbei noch zwei Impressionen....
einmal von vorne und einmal in Begleitung mit dem FSQ: so gross
ist der 10" F/4 tatsächlich.
Fehlt natürlich der Fangspiegel und der OAZ....die beiden dürfen morgen mit
drann. Den vorderen Ring werde ich innen noch mit Velourfolie auskleben.

Getestet wird dann morgen ....


Vielen Dank fürs Schauen,

Gerrit
 

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Zitat von MountyPython:
Hallo Gerrit,

das sieht alles sehr gediegen aus! Gleichwohl bin ich nicht sicher, ob Du an dem Tubusstück wirklich Freude haben wirst. Bei schräger Stellung wird der Tubus unter klarem Nachthimmel an seiner Oberseite um einige Grad kälter sein als an der Unterseite. Dadurch entstehen "Fallwinde" quer zur optischen Achse.

Ein Astrokollege hier aus der Gegend hatte ein deutlich kürzeres Blendrohr auf seinem 10" Kutterspiegel und dauernd Ärger mit wabernden Luftschlieren an genau dieser Stelle. Vielleicht kannst Du das Teil ja mit ein paar Handgriffen herausnehmen, um im Zweifelsfall einen Vergleich zu haben.

Gruß, Jan
 
Hallo Jan

danke für Deine netten Kommentar!

Das Stück Tubus ist hochflexibel und kann mit einem Griff aus dem Tubus entfernt werden.

Für Taukappenselbstbauer: Günstiger gehts nicht mehr. Carbon-Folie für 5, -Euro, Velourfolie ca. ähnlich und dann flexible,transparente PVC bahnen (kann man sich im Baumerkt zuschneiden lassen, ich hab sie geschenkt bekommen, weil der Kollege es schief geschnitten hat). Also wenn Eure Baumarktmitarbeiter genauso dusselig sind, könnt Ihr euch sowas für nen 10er bauen.

LG
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,
eine feine Konstruktion - gefällt mir.
So könnte ich mir auch einen 10er Fotonewton vorstellen.
Daher hätte ich zwei Fragen an Dich bitte:
Wo liegt das Gesamtgewicht?
Was sind das für Endstücken an den Carbonstanden und wo gibts die ggfs.?
 
Hallo Jan und Gerrit

Das der kurze Hauptspiegeltubus für das Tubusseeing beim Kutter verantwortlich ist kann man so nicht stehen lassen, denn die Empfindlichkeit eines Kutter´s gegen Tubusseeing resultiert ausschlieslich aus dem nach außen offenen Strahlengang und damit auf äußere Störeinflüssen im unmittelbarer Nähe zum Gerät. Zu den Störeinflüssen gehören in erster Linie leichte Luftströmungen in Bodennähe sowie abströmende Körperwärme von Zuschauern die dicht neben dem Gerät stehen. Die neuralgische Stelle ist dabei nicht der Bereich dicht vor dem Hautspiegel sondern die Lichtöffnung im Fangspiegeltubus direkt vor dem Fangspiegel. Besonders störend sind Luftströmungen quer zur Meridionalebene. Im Bereich zwischen Fangpiegel und Korrektor bildet sich im offenen Fangspiegelrohr eine Zone mit einem eigenen "Kleinklima". Streicht nun eine leichte Luftströmung quer zur Meidionalebene über die Tubusöffnung so wird die Zone vor dem Fangspiegel durch Luftwirbel gestöhrt. Das wirkt sich dann zwangsläufig negativ auf die Abbildung aus etwa so als wenn man beim Foucaulttest eine warme Hand unter dem Messaufbau hält. Dem ganzen Spuk kann man aber auf zweierlei Arten entgegnen:
1.) Man verkleidet die ganze Sache mit Isomatten aus dem Campingbereich und schirmt den Strahlengang gegen äußere Luftströmungen ab ( was die ganze Sache recht ausladent und windanfällig macht )oder
2.)man baut den Fangspiegeltubus als Gitterrohrkonstruktion und fängt sich gelegentlich mehr Steulicht ein wobei hierbei die Gefahr von Tubusseeing aber noch lange nicht gebannt ist.

Ein Newton ist recht empfänglich für Streulicht, das habe ich in den letzten Jahren im Vergleich zum Kutter sehr oft erleben müssen. In erster Linie fängt er sich das Steulicht direkt von der Öffnung her in den Okularaustzug ein ohne den Umweg über den Hauptspiegel. Die Jungs mit den großen Gittrohrdobons haben ja nicht umsonst eine große Steulichtblende gegenüber dem Okularauszug am "Hut" angebracht und die wissen genau warum. Die Tuben der China-Massenware sind alle nach meinen Geschmack zu kurz. Sie alle sammeln hier direkt in den Okularauszug zuviel Steulicht ein. Aber auch bei offener Bauweise sammelt der Hauptspiegel Fremdlicht ein. Frag mal die Leute die erst ohne Socke und dann mit Socke beobachtet haben. Alle sagen euch mit Socke ist der Kontrast, da weniger Streulicht in der Abbildung, besser.

Was eine streulichtarme, kontrastreiche Abbildung bewirken kann könnt Ihr hier:

http://zauberdersterne.wordpress.co...gsabend-in-bonn-zum-weltweiten-saturn-winken/

beim durchlesen vielleicht mal erahnen.( Bitte reichlich nach unten runterscrollen!) Ich zitiere mal einen kleinen Ausschnitt:

"Matt aber deutlich war er als Ringplanet erkennbar und damit hatte schon um 21:00 Uhr unsere öffentliche Saturnbeobachtung begonnen, obwohl die Sonne noch deutlich über dem Horizont stand. Etwas später in der noch hellen Dämmerung war außerdem schon die Cassini-Teilung sichtbar."

Gruß Peter
 
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Hallo Peter,

schön, nach langer Zeit mal wieder etwas von Dir zu hören! Sehr interessant Deine Ausführungen zu den thermischen Störungen am Kutter. Von unseren gemeinsamen Beobachtungen hatte ich noch in Erinnerung, dass Du damals hauptsächlich die Luftunruhe im Tubus am Hauptspiegel in Verdacht hattest. Das Problem der "Fallwinde" aufgrund von Temperaturunterschieden am Tubus lässt sich ja prinzipiell nicht wegdiskutieren.

Zitat von arago:
Frag mal die Leute die erst ohne Socke und dann mit Socke beobachtet haben. Alle sagen euch mit Socke ist der Kontrast, da weniger Streulicht in der Abbildung, besser.
Vielleicht sollte man den Leuten empfehlen, bei Gelegenheit auch mal in dunkler Umgebung zu beobachten. Streulichter jeglicher Art außerhalb (!) des Teleskopeinblicks behindern ja bekanntlich in erheblichem Umfang auch die Dunkeladaption der Augen.

Gruß, Jan
 
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Hallo Jan und Peter,

tatsächlich konnte ich ansteigendes Tubusseeing bei der Kollimation feststellen. Ansonsten war das Seeing weniger, wenn ich weit abseits des Teleskops stand.
Wie gesagt, die Konstruktion ist flexibel. Für die Reinigung des Spiegels wollte ich den Tubus so halten, daß man den Spiegel garnicht mehr entfernen muß.

Die Abblendung des Bereichs um den OAZ erfolgt in ähnlicher Weise. Da werde ich mir noch was bauen. Das hatte ich aber bisher unterschlagen.
Das muß ich sogar machen, weil in ca. 20 m Entfernung eine Straßenlampe ist. Bei schnellen Öffnungen hatte ich bisher ein dunkles Sonnensegel zwischen Teleskop und Straßenlampe gespannt und hatte damit kaum noch einen heftigen Gradienten.

Die Ausführung wiegt nur noch 12 kg und das mit dem wesentlich massiveren OAZ und der langen Prismenschiene. Hier habe ich noch etwas Arbeit. Hier möchte ich mir eine Prismenschiene aus Siebdruckplatte und Edelstahlschiene bauen. Das ist nicht so schwer und kann auf jeder Tischkreissäge aus dem Baumarkt gemacht werden. Zur Not fährt man halt mal zum Tischler und läßt sich da die Geometrien passend schneiden. Siebdruckplatten sind sehr stabil, haben einen geringen Temperaturausdehnungskoeffizienten, sollte naber etwas verstärkt werden (z.B. mit Edelstahleinlässen). Das Zeugs läßt sich sauber verarbeiten und hat auch eine schöne Optik.

Im Deepsky-Bereich sind die Effekte die Jan schildert garnicht so schwerwiegend. Und dafür ist das Gerät gemacht. Natürlich besteht die Option mit dem schweren OAZ und dem stabilen Unterbau auch mal den FFC auszureizen. Als Alternative hat man aber die Okularprojektion.

Also, die ersten Versuche am Mond waren schon sehr vielversprechend. Und da war die Kollimation noch nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Jetzt
passts.

Grüße,
Gerrit
 
Zitat von wurzelwaerk:
Hallo Gerrit,
eine feine Konstruktion - gefällt mir.
So könnte ich mir auch einen 10er Fotonewton vorstellen.
Daher hätte ich zwei Fragen an Dich bitte:
Wo liegt das Gesamtgewicht?
Was sind das für Endstücken an den Carbonstanden und wo gibts die ggfs.?

Hallo Ralf,

die Rohrklemmen sind eine Sonderanfertigung. Die kann man nirgends von der Stange kaufen. Ich habe meine Privatequelle und bin froh, daß man dort überhaupt Zeit dafür findet das zu machen.
Es gibt aber Firmen wie JD-Astronomie, Astro-Mechanik, Drehen und Mehr die können sowas bestimmt auch machen.
Ich kann auch hier mal Angebote von lokalen Drehereien anfragen. Nur die industirielle Eloxierung ist sehr sehr teuer.
Ich habe diese Mattschwarz lackiert. Da kann auch mal was abplatzen, dann nimmt man die Stange raus, wischt den Lack mit Aceton ab und lackiert neu.

Viele Grüße,
Gerrit

 
Hallo Jan,

ja, wo hast Du das denn machen lassen? -> PN
Hr. Neurer z.B. kann günstig eloxieren. Aber bei hohen Stückzahlen siehts anders aus, wenn man das in der Industrie fertigen läßt.
Gerne lasse ich mir zusätzliche Adressen geben.
Danke Dir
Du wunderst Dich über die Straßenlampe? Ich würd das Ding eher gestern als heute fällen.....
Viele Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit


Soooo teuer ist das Eloxieren nun auch wieder nicht. Das fängt meistens so mit 20-30 Kleinteilen je nach Größe bei etwa 35-40€ an. Für ein Teil ist das dann teuer weil man die Menge nicht ausnutzt die man zum gleichen Preis bekommt. Nutz man die Mindermenge richtig aus liegt der Preis pro Teil bei etwa 1-3€. Ich lasse meine Teile gelegendlich über meinen Arbeitgeber eloxieren. Bei den Chargen die hier bei uns hin und wieder anfallen kommt es auf ein Paar Teile mehr oder weniger nicht an . Das geht alles in einem Preis in der Masse unter und kostet für mich nichts. Wie war das noch ? An der Quelle saß der Knabe...
Nur mit " Kleckerkram " geben sich die Eloxierer nur ungern ab.

Gruß Peter
 
Ok, ich hatte damals Preise von einem Astrokollegen mitteilen lassen, offentsichtlich gibt es günstige Alternativen. Dann möchte ich der Behauptung nich weiter nachgehen.

Micha, sehr schönes Teil. Sind die Teile ausgelasert oder oder mit Wasser ausgeschnitten?
Ich möchte mir die TEile für mein nächstes Projekt zum Teil auch aus Alu schneiden lassen.

LG
Gerrit
 
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Hallo Michael,

wie man auf dem kleinen Bild in Deinem Adressfeld erkennt, hast Du ein vom äußeren Erscheinungsbild ganz ähnliches Teleskop gebaut, wie das, welches Gerrit hier vorstellt. Deshalb hier zwei Fragen: (1) Hast Du mit dem Instrument schon praktische Erfahrung in den Punkten sammeln können, die hier u.a. diskutiert werden, nämlich hinsichtlich des thermischen Verhaltens und der Streulichtempfindlichkeit? (2) Liegt der Hauptspiegel frei und welchen Durchmesser hat er?

Gruß, Jan
 
Hi Jan

ob mit oder ohne dieses Stück Tubus. Ich hatte Sternchen dabei von einer FWHM von 1 Pixel (laut Maxim DL) bei 3 Sekunden Integrationszeit.

Das sagt für mich eigentlich schon einiges aus.

Das Streulichtproblem hat man als Freiluftspechtler in eine beleuchteten Gegend immer.

Es tritt bei Langzeitbelichtungen durch eine Vignettierung zu Tage.
Bei der Planetenfotographie hast Du dabei aber kaum Last.

Grüße,
Gerrit
 
Zitat von MountyPython:
Es tritt bei Langzeitbelichtungen durch eine Vignettierung zu Tage.
Hallo Gerrit,

die streulichtbedingte Aufhellung tritt ja vorzugsweise am Rande des Gesichtsfelds auf, da im Zentrum nur das vom Hauptspiegel hereinkommende Licht wirksam wird, und das ist frei von Streulicht. Insgesamt entsteht mit dem randnahen Streulicht dann tatsächlich so etwas wie eine "Hintergrundvignette", obwohl man unter Vignette eher eine Randabschattung versteht.

Gruß, Jan
 
Hi Gerrit,

mein Lob auch an dein Teleskop. Gefällt mir sehr gut.

Die flächigen Teile meiner Teleskope sind größtenteils mit Wasser geschnitten. Das ist einerseits der fast günstigste Weg und andererseits geht es auch schnell.
Ich lasse die Teile anschließend pulverbeschichten, dann sieht man die etwas rauhen Schnittflächen nicht so sehr.

LG von Micha
 
Hallo Jan,

ich betreibe den Newton seit 2007 ausschließlich fotografisch und in einer Kuppel.
Der Spiegel hat eine Größe von 12" und liegt frei in der Konstruktion. Thermische Beeinflussungen
konnte ich bislang nicht beobachten oder feststellen. Am Anfang gab es Probleme mit störenden
Lichteinflüssen, die sich in den Aufnahmen durch diverse Lichtbögen usw. bemerkbar machten.
Ich hatte das auf die offene Bauweise zurückgeführt, habe dann die nicht abgedeckte Rückseite des Spiegels
als Verursacher ausgemacht durch die Licht vom Monitor eindringen konnte. Eine
lichtundurchlässige Folie auf der Spiegelrückseite angebracht, hat den Spuk dann beendet.

Link zur Grafik: http://img818.imageshack.us/img818/3867/egqy.jpg

LG von Michael
 
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