10" bringt gegen über 8" nicht viel?

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Hallo Robert,

eins muss man auch beachten. 10²/8² = 1,56 also 56% mehr Spiegelfläche. 12²/10² = 1,44 also 44% mehr licht. So gesehen müsste der 10" schon Wirtschaftlicher sein weil der auch 10% mehr fläche bietet :D

Ich habe zwar keine erfahrung und kaum etwas gesehen. Aber naja es ist trotzdem eine schwere wahl. Für 50% mehr Licht einen Tubus der 5kg mehr wiegt. Tragen kann ich die 15 kg bestimmt. Aber nach einer langen nacht :D ich wäge noch was ab.

Gruß,
Erador78
 
Hallo Erador78,

wenn ich diverse (teils wissenschaftliche) Berichte einfach mal als korrekt annehme, dann geht diese Rechnung mit den 50% mehr Licht nicht ganz auf. Zumal auch ein größerer Fangspiegel im 10"er verbaut ist, der wieder den Hauptspiegel verdeckt (Obstruktion) ;) Einzig das Auflösungsvermögen, welches für die Detailwahrnehmung interessant ist, könnte noch ein Argument sein.

Entscheide einfach, was für dich am besten ist und sammle damit möglichst viel Erfahrung. Also nicht gleich wieder verkaufen, wenn du nicht sofort Erfolge hast. Neben der Astrofotografie ist auch die visuelle Beobachtung gerade am Anfang ein Geduldsspiel, dass man ertragen muss. Ansonsten sollte man sich ein anderes Hobby suchen ;)

Gruß, Robert
 
Jup aber die ersten schritte sind immer die schwierigsten :D

Irgend wie hat hier jeder recht. 10" oder 8" beide sind gut und sinnvoll für einen Anfänger.


PS: Ich denke, ich dürfte nicht zu viel denken und einfach kaufen :D. Nur bei den Okulare und Filter sollte ich mir mehr gedanken machen.

Gruß,
Erador78
 
Hallo Robert,

bei
Zitat von Blackbert:
wenn ich diverse (teils wissenschaftliche) Berichte einfach mal als korrekt annehme, dann geht diese Rechnung mit den 50% mehr Licht nicht ganz auf. Zumal auch ein größerer Fangspiegel im 10"er verbaut ist, der wieder den Hauptspiegel verdeckt (Obstruktion) ;)
berücksichtigst Du nicht, daß das von dem Fangspiegel auszuleuchtende Feld beim Zehnzöller nicht größer ist als beim Achtzöller, sofern man keinen Auszug mit einem größeren Durchmesser einsetzt. Von daher wird der Fangspiegel weniger wachsen und somit prozentual weniger obstruieren.

Grüße

fquadrat
 
Okulare und Filter sind in der Tat ein eigenes und sehr diskutables Thema. Im Falle eines 8" f/6 Dobsons hättest du bei den Okularen sicher eine breitere und vor allem günstigere Auswahl ;)

Gruß, Robert
 
Hi,

Zitat von Blackbert:
wenn ich diverse (teils wissenschaftliche) Berichte einfach mal als korrekt annehme, dann geht diese Rechnung mit den 50% mehr Licht nicht ganz auf. Zumal auch ein größerer Fangspiegel im 10"er verbaut ist, der wieder den Hauptspiegel verdeckt (Obstruktion) ;)
steht viel Schott geschrieben.
Die Obstruktion durch den Fangspiegel (abgeschattete Fläche) verhält sich proportional zur Öffnungsfläche.
Ein 10" Newton mit 20% linerar Obstruktion (50mm Fangspiegel) sammelt 1,56x so viel Licht wie ein 8" Newton mit auch 20% linerar Obstruktion (40mm Fangspiegel).
Ist also egal, ob man die Abschattung durch den Fangspiegel mitrechnet oder nicht.

Wenn man die lineare Obstruktion auf die flächige umrechnet und ins Verhältnis zur Öffnung setzt, bleibt der Lichtverlust immer derselbe, egal wie groß die Öffnung ist. Bei 20% Obstruktion (linear) gehen immer 1/25 des Lichts durch Abschattung verloren, egal wie groß die Öffnung auch sein mag.

Gruß,
Markus
 
Hallo fquadrat und Markus,

danke für die Hinweise. Das hab ich wohl nicht bis zu Ende gedacht ?)

Anders wirds aber, wenn man einen visuell optimierten 8"er mit einem "normalen" 10"er vergleicht :)

Gruß, Robert
 
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Hi Robert,

dann sind es statt 1,56x (gleiche Obstruktion) halt "nur noch" 1,48x (20% bei 8", 30% bei 10") mehr Licht. :-) Den Unterschied sieht kein Mensch.

Gruß,
Markus
 
Zitat von helly:

Hallo,

schnell geschrieben, schnell gekauft, wenig benutzt weil zu groß/ zu schwer.

Auch wenn es vielleicht aus Spaß oder eigener Erfahrung geschrieben wird, ist dieser Tip für einen Einsteiger nicht immer hilfreich. Wer beim Einstieg in das Hobby noch keinen Größenvergleich live durchgeführt hat, wird sich ggf. verleiten lassen, den 12" Dobson zu bestellen, denn so teuer sind diese ja auch nicht mehr. Wenn dann die Palette mit Tubus + Rockerbox vom LKW gehoben wird, ist manchmal die Überraschung doch groß.

Es ist nicht jedermans Sache, ein so großes Teleskop regelmäßig zu transportieren, aus welchen Gründen auch immmer. Ich habe irgendwann meinen 12" Lightbridge verkauft, weil ich einfach keine Lust mehr hatte, das gute Stück von der Wohnuing ins Auto, aus dem Auto raus zum Beobachten und danach wieder das Ganze zurück zu tragen.

Mein 5" Mak wird 10 mal mehr genutzt, einfach weil er klein und handlich ist. Vielleicht hätte ich den Dobson auch noch, wenn es "nur" 8" mit entsprechend kleineren Maßen und Gewicht gewesen wären.

Das ist jetzt nur meine Meinung und ich will niemand den Spaß an einem großen Teleskop ausreden, aber ich möchte auf eventuelle Nachteile solch eines Teleskops hinweisen, besonders wenn es sich um Neueinsteiger in dieses schöne Hobby handelt.

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo.

Rechnen wir doch die lichtsammelnde Fläche über einen Kreisring aus.

Herausgesucht habe ich zwei Dobsons, von denen ich die Angaben zu der Fangspiegelgröße gefunden habe (GSO Dobson).

200/1200mm = 200mm HS und 50mm FS.
250/1250mm = 250mm HS und 64mm FS.

Beispiel 200/1200mm Dobson:

Gesucht ist die Fläche A

Gegeben:
d1 = 200mm
d2 = 50mm

Lösung:
A = pi x (r1² - r2²)
A = pi x [(100 mm)² - (25 mm)²]
A = pi x (10.000 mm² - 625 mm²)
A = pi x 9375 mm² = 29.437 mm²

Der 200mm Dobson hat eine lichtsammelnde Fläche von rund 29.400mm², für den 250mm Dobson sind es rund 45.850mm². Das sind 1,56x mehr Licht.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Sechstes Posting, erste Seite dies Threads:

---schnippi---

> ein 10" Dobson sammelt 50% mehr Licht als ein 8" Dobson.

Das ist richtig. Am Himmel macht das einen Zuwachs an Grenzgröße von 0,5 mag aus. Ob das einem Anfänger ohne Beobachtungserfahrung "viel bringt"?!

---schnappi---
 
Hi Micha,

ich wette, dass es auf die Person des Besitzers ankommt, welches Teleskop wie viel Licht sammelt.
:/

Gruß
*entfernt*
 
Hallo zusammen,

eine kleine Frage (will hier ja nicht ganz doof rausgehen ;) ): Nach meinem Verständnis hängt die Sichtbarkeit von kleinen, flächigen Objekten von der Vergrößerung ab, sofern die AP den notwendigen Kontrast hergibt (siehe meine Erklärung zum Verhältnis Vergrößerung <-> Öffnung). Auf der anderen Seite wird von 50% mehr Lichtsammelleistung gesprochen, wodurch sich die Grenzhelligkeit um 0.5 Mag erhöht und z.B. schwächere Sterne sichtbar werden. Sterne sind jedoch im Idealfall punktförmige Lichtquellen. Wie passen diese beiden Erklärungen eigentlich zusammen?

Gruß, Robert
 
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Hallo Carsten,

Zitat von AstroCarsten:
Zitat von helly:
schnell geschrieben, schnell gekauft, wenig benutzt weil zu groß/ zu schwer.

Auch wenn es vielleicht aus Spaß oder eigener Erfahrung geschrieben wird, ist dieser Tip für einen Einsteiger nicht immer hilfreich.
...
Es ist nicht jedermans Sache, ein so großes Teleskop regelmäßig zu transportieren...
wenn Du meinen Satz aus dem Zusammenhang reißt, kann ja nix G'scheites dabei rauskommen.
Wo steht denn, daß ich mit 12" einen Volltubus und diese überschweren Rockerboxen von GSO, SW und Co. meine! Lies doch zwei Zeilen weiter. Ein 12" Gitterrohrdobson wiegt nicht mehr als die meisten 8" Dobsons von der Stange.
Weiter gelten meine Worte nicht "dem" Einsteiger schlechthin sondern dem TO, der Vergleiche zwischen 8", 10" und 12" angestellt hat.

Jemandem, der noch nie ein eigenes Teleskop besessen und vielleicht mal durch das eines Bekannten geguckt hat und nun auf den Trichter gekommen ist, sich selber eins anzuschaffen, werde ich auch nur einen 8" Billigheimer von der Stange empfehlen. Ich werde ihm aber auch ins Gesicht sagen, daß das Teil nicht mal Mittelmaß sondern unterste Fahnenstange ist und daß er, wenn er Blut geleckt hat, sich schnell ein größeres, besser designtes holen wird.

Mein 16"er ist zerlegt in 2min im Auto und in 10min aufgebaut und justiert. Schneller geht das mit Deinem 5" Mak auch nicht.
In 12" wiegt das schwerste Teil eines Gitterrohrdobsons - die Spiegelbox - ca. 10kg. Bei 8" Dobsons von der Stange wiegt die Rockerbox schon so viel. Beim Gitterrohrdobson hat man halt etwas mehr Auf- und Abbauaufwand, aber geringere oder gleiche Gewichte zu schleppen, und das bei einer 50% größeren Öffnung.

Bei 8" fängt Deep Sky halt erst an. Für den Einsteiger sind 8" in meinen Augen in einem Jahr ernüchternd, weil er die Objekte heller mit mehr Details sehen will. Dann steht das Ding entweder in der Ecke oder wird gegen 12" getauscht. Ich sag' immer noch ganz klar: 12" in Gitterrohr, z.B. den hier oder den hier oder den hier.

Die 8" sind doch bzgl. Deep Sky vermeindlich nur ein Kompromiss bzgl. Größe und Gewicht. Ausschlaggebend aber ist doch in Wirklichkeit der Geldbeutel.

Leute schleppen wie besessen 17kg schwere Bierkisten durch die Gegend, aber ein 12" Dobson in Gitterrohr-Leichtbauweise ist dann ein klares No Go. Die 10-70kEuro teure Karre steht 23,5 Stunden am Tag ungenutzt vor der Haustür, aber die Kosten für einen vernünfig designten Gitterrohrdobson wollen sie nicht aufbringen. Schizophrener geht's nimmer.

Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,

Zitat von helly:
der Vergleiche zwischen 8", 10" und 12" angestellt hat.

nicht böse gemeint, aber hier geht es nur um den Unterschied zwischen 8" und 10" ;) Einen 12"er, wie du ihn hier darstellst, kostet i.d.R. ein gutes Stück mehr, als ein "handlicher" 8"er von der Stange!

Zitat von helly:
Für den Einsteiger sind 8" in meinen Augen in einem Jahr ernüchternd...

Das ist deine Meinung! Es gibt hier viele, die über viele Jahre mit 8" glücklich sind. Du suggerierst hier dem Fragesteller, dass ein 8"er schnell ersetzt wird.

Zitat von helly:
Die 10-70kEuro teure Karre steht 23,5 Stunden am Tag ungenutzt vor der Haustür, aber die Kosten für einen vernünfig designten Gitterrohrdobson wollen sie nicht aufbringen. Schizophrener geht's nimmer

Ich finde es nicht gut, das so zu pauschalisieren und verbittert darzustellen. Es ist jedem selbst überlassen, wo er sein Geld reinsteckt. Astronomie ist auch nicht alles im Leben :niemals:

Gruss, Robert :)
 
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Hi Robert,

selbstverständlich soll jeder selbst entscheiden, was er kauft. Gewicht und Größe sind aber kein Argument gegen 12", nur der Geldbeutel. Geld kann geduldig sein, man muß es nur wollen.
Man muß ja keinen Hauptspiegel für 1200,- in die Spiegelzelle reinsetzen, einer für 600,- tut's auch und sammelt trotzdem 2,25x mehr Licht als 8". Nochmal: mit 8" fängt Deep Sky erst an.

Ein 12" Gitterrohrbausatz kostet nicht die Welt. Damit hat man was stabiles, hebt sich keinen Bruch und kann auch z.B. einen Filterschieber einbauen, der bei einem Dobson von der Stange nicht reinpasst, weil dümmsterweise die Fangspiegelspinne im Weg ist.

Gruß,
Markus
 
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Hallo Markus,

in gewisser Hinsicht kann ich dich verstehen, aber mein Gefühl sagt mir, dass nicht jeder Anfänger diesem Hobby so nachgeht, wie wir uns das vielleicht vorstellen. In einem anderen Thread "ärgert" sich jemand mit einem 10"er rum, weil er außer Mond und Planeten nichts vor die Linse (besser den Spiegel) bekommt. Da ist es nicht unbedingt klug, viel Geld in sicher gute bis sehr gute Qualität (mechanisch und optisch) zu investieren, wenn es nicht genutzt wird. Dann lieber einen brauchbaren 8"er für kleines Geld. Und wenn das Interesse an der Astronomie wächst, kann man später über einen 12"er, wie du ihn vorschlägst, nachdenken. Genau diesen Weg gehe auch ich gerade, wobei mein ursprünglicher Plan anders war. Laut Günther ist der Spiegel meines 8"er nicht der Beste, liefert aber für meine Verhältnisse wunderschöne Ausblicke :) Und wenn ich jetzt die Wahl zwischen einem 12"er nach deiner (und meiner) Vorstellung und meinem jetzigen 8"er hätte: Ich würde wieder zum 8" greifen, obwohl ich auch schon durch 12" geschaut habe.

Deepsky fängt übrigens nicht mit 8" an, sondern unter gutem Himmel mit bloßen Auge ;) Natürlich sieht man mit 8" mehr, aber mit weniger Öffnung ist auch schon verdammt viel drin. Ist alles nur eine Frage, was man wie sehen will.

Gruss, Robert
 
Hallo,
ich bin wirklich erstaunt, wie Aktive die User in diesem Forum sind. Ich freue mich sehr eure Diskusionen zu verfolgen, eure Diskusionen haben mir schon eher gezeigt, was für mich passender ist.

Ich denke die größe des Teleskopes hängt mehr vom Karakter ab

Ich bin mehr ein genießer Typ. Ich genieße lieber die Atmosphäre oder entspanne dabei. Ob ich das in einem Fiesta oder A-Klasse mache, spielt für mich erst mal keine rolle, hauptsache ich fühle mich dabei wohl. Ich denke immer noch, das ein 8" für mich das bessere gerät ist. Weil es halt Handlicher ist.

Für die, die der meinung sind das ich mir doch ein Fernglas kaufen soll, weil ich faul bin für mehr Öffnung mehr zu tragen.
Wozu Teleskopiert man überhaupt? Es gibt doch viel bessere Fotos im Internet. Noch nicht mal mit einem 24" Newton mit Perfekter nachführung bekommt man solche Bilder hin.

Gruß,
Erador78

 
Zitat von helly:
wenn Du meinen Satz aus dem Zusammenhang reißt, kann ja nix G'scheites dabei rauskommen.

Hallo Markus,

ich habe deinen Satz nicht aus dem Zusammenhang gerissen sondern auf die Kernaussage reduziert.

Deiner Meinung, dass man zwangsweise möglichst große Teleskope für deep sky benötigt, kann ich so nicht beipflichten, denn es gibt verschiedene Aspekte, die jeder für sich selbst entscheiden sollte.

Robert hat schon einige gute Punkte dazu geschrieben, daher möchte ich diese nicht nochmals alle aufzählen.

Abschließend möchte ich aber sagen, dass es aus meienr Sicht nicht produktiv ist, einem Einsteiger den Öffnungswahn in Form eines sperrigen 12" Volltubus oder teuren Gitterrohrdobsons einzureden, besonders wenn dieser ausdrücklich nach Teleskopen 1-2 Größen niedriger fragt.

Viele Grüße

Carsten
 
Super Diskussion hier - und so was von sinnlos ;)

Aber da es so schon ist - nimm ein 10"er! Den habe ich auch und der zeigt mehr als mein 600mm Refraktor (glaube ich).
Und am Fotoapparat ist es egal (denke ich).

Hast Du Geld: nimm was großes
Hast Du keins: nimm was kleines

Bist Du stark: nimm was großes
Bist Du schwach: nimm was kleines

Merkst Du nichts: nimm das Scope das Du willst
Merkst Du was: nimm das Scope das zu DIR passt

Viel Erfolg,

Ernie
 
Zitat von helly:
Hi Carsten,

Zitat von AstroCarsten:
Deiner Meinung, dass man zwangsweise möglichst große Teleskope für deep sky benötigt
wo hab' ich das denn geschrieben? Und mach mal nicht aus einer Mücke einen Elefanten.

Gruß
Markus

Hallo Markus,

deine vorherigen Beiträge erwecken den Eindruck, dass für dich deep sky erst bei 12" anfängt, aber noch größer eigentlich besser ist.

Ich streite ja nicht ab, dass man mit mehr Öffnung in den meisten Fällen mehr am Himmel sieht, gebe aber zu bedenken, dass dieser Gedanke für einen Einsteiger nicht immer der beste Weg ist.

Das hat nichts mit Mücken, Elefanten oder sonstigen Tieren zu tun. Ich stelle nur meine Meinung dar, genauso wie dies jeder andere hier darf.

Viele Grüße

Carsten


 
Zitat von Terrorernie:
Super Diskussion hier - und so was von sinnlos ;)

Aber da es so schon ist - nimm ein 10"er! Den habe ich auch und der zeigt mehr als mein 600mm Refraktor (glaube ich).
Und am Fotoapparat ist es egal (denke ich).

Hast Du Geld: nimm was großes
Hast Du keins: nimm was kleines

Bist Du stark: nimm was großes
Bist Du schwach: nimm was kleines

Merkst Du nichts: nimm das Scope das Du willst
Merkst Du was: nimm das Scope das zu DIR passt

Viel Erfolg,
Ernie

Super und prägnant zusammen gefasst! :applaus:

Es braucht immer einige Zeit bis man sich gut auskennt, egal welches Hobby man neu angeht.
Allein dauerts halt immer viel länger, daher Astrokollegen suchen, die helfen können.
Wer sich wirklich für die Astronomie fasziniert und nicht nur 2-3x im Jahr den Orionnebel, Mond, Jupiter und die Plejaden anschauen will, möchte auch viel sehen und den Himmel kennen lernen - abhängig von Zeit, Geldbeutel, starken Armen, Möglichkeiten raus zu fahren usw.
 
Zitat von antaresxt:
Wer sich wirklich für die Astronomie fasziniert und nicht nur 2-3x im Jahr den Orionnebel, Mond, Jupiter und die Plejaden anschauen will, möchte auch viel sehen und den Himmel kennen lernen - abhängig von Zeit, Geldbeutel, starken Armen, Möglichkeiten raus zu fahren usw.

Hallo,

sicher steigt mit wachsender Beobachtungerfahrung auch der Wunsch nach größerer Öffnung. Dann ist man aber meistens auch in der Situation, genau zu wissen, was man möchte. An diesem Punkt machen dann auch wirklich große Öffnungen sinn, weil die Gefahr, dass jemand schnell wieder das Interesse verliert, doch sehr gering ist.

Es gibt übrigens auch Menschen, die wirklich nur selten aktiv beobachten, aber sich theoretisch ausführlich mit der Astronomie beschäftigt und davon fasziniert ist.

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo,

für einen Anfänger ist es schon sehr verlockend sich direkt was großes oder billiges zu kaufen. Die Öffnung und das Gewischt sollte schon in einem Verhältnis sein, damit der Spaß nicht zu kurz kommt. Das Gewischt, was getragen werden muss sollte geringer sein wie den Spaß, denn man beim beobachten hat. Als ein Anfänger würde auch ein 6" oder sogar ein 5" durch aus Spaß machen, weil man hiermit schon viel lernen und sehen kann. Das wichtigste bei einem Hobby ist immer noch der Spaß und nicht die Strapazen oder Sorgen um eventuelle schwierigkeiten wie z. B. Justierung, Auskühlen lassen usw.
Wenn ich wie andere beim Angeln nur auf Hightech Ausrüstung achten würde, und nur Vollbeladen Angeln gehen würde, hätte ich niemals meinen Angelschein gemacht. Ich bin halt jemand, der seine gesammte Angelausrüstung in einem Zug die Treppen hinunter tragen will. Ich will beim Angeln entspannen und nicht die Kapitalen Fische aus dem Wasser ziehen und hunterte verschiedene Köder an einem Tag ausprobiert. Beim Teleskopieren ist es bei mir auch so, ich will Beobachten und dabei alles um mich vergessen und entspannen. Da wird wohl ein 8" bei mir bessere dienste leisten wie ein 10" Dobson. Für einen Einstig ist das immer hin ein Top Gerät, was man auch schneller weiter verkaufen kann wie ein 10" :D


Gruß,
Erador78
 
Hallo Erador78,

ob man einen 8"er schneller verkauft als einen 10"er ist eine gute Frage. Ist wohl auch die Frage zu welchem Preis ;)

Ansonsten kann ich deine Entscheidung aus meiner Sicht nur unterstützen, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen muss: Ich laufe bis zu 3 Mal (mindestens aber 2 Mal), um meinen 8"er samt Zubehör von der 3ten Etage ins Auto zu bekommen: Tubus, Rockerbox + Hocker, Tisch & Okularkoffer. Ist sicher leichter als ein 10"er, aber ich empfinde selbst einen 8"er von der Stange absolut betrachtet nicht unbedingt als leicht.

Aber der Spaßfaktor wird sicher bei beiden Geräten ähnlich sein, zumal du ja vermutlich auch keinen direkten Vergleich hast.

Gruß, Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Robert,

mein einziger Vergleich ist zum Firstscope :D
9,2 Kg für einen Tubus finde ich okay, sind ja soviel wie 6 x 1,5l Wasserflaschen, die bestimmt einige von uns öfter Tragen :D

Da der 8" öfters verkauft wird wie ein 10" müssten auch leute eher bereit sein einen gebrauchten 8" zu kaufen :D
Es ist halt wie ein Auto, das was am meisten als Neuwagen gekauft wird, läst sich auch einfacher verkaufen.


Gruß,
Erador
 
Hallo,
da gebe ich auch noch meinen Senf dazu. Zum Thema Auflösung und Lichtsammelvermögen finden sich hier Informationen:
http://www.hobby-astronomie.com/teleskope_optische_grundlagen.html#lichtsammelvermoegen

Je größer das Teleskop, desto höher tendeziell das Gewicht und der Platzanspruch. Ich persönlich habe es gerne noch am Stück transportabel, so dass ich nicht Kontergewichte, Montierung und Tubus getrennt tragen muss. Unter diesem Aspekt ist mit 8" für mich die Grenze erreicht.
CS, Thomas
 
hallo,

ich habe mich für ein 8" entschieden, nachdem ich auch im vorfeld verglichen habe. für meine (anfänger-)ansprüche und kenntnisse ist das mehr als genug.

cs
andreas
 
Status
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