100 Grad Okulare

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Hallo,

ich habe 2 TS XWA hier (20 und 3,5mm), konnte aber noch nicht viel testen.

Dass Wetter hier sehe ich ja ;) Aber kannst du zum 3,5mm 110° schon einen ersten Ausblick geben?

In dem Bereich wollte ich nochmal nachfassen im kommenden Jahr (wobei ich ja schon froh wäre endlich mal wieder mein 4,7er ES nutzen zu können :( ), da klingt das extreme Feld schon mehr als interessant!

Gruß und CS
Benny
 
Hallo Nicuwe,

ich würde mal behaupten, dass die ES100° Okulare an F/4.5 gut funktionieren. Kann nicht darüber klagen, habe 20mm, 14mm und 9mm am 16" Dobson mit Paracorr 2 (1.15x).

Nur das 25mm hab ich noch nicht gesehen, würde mich sehr interessieren. Die Berichte in Cloudy Nights sind ein wenig durchwachsen und der Preis ist mir im Moment zu hoch. Zusammen mit meinem Skywatcher Korrektor (0.95x) könnte es mein 31mm Nagler ersetzen. Ein 30mm ES 82° ist ja auch noch da.

Für die kurzen Brennweiten bin ich noch am überlegen, entweder die vorhandenen ES mit der komakorrigierenden Barlow, oder noch ein kürzeres Okular. Da muß ich noch ein wenig testen, wenn der Himmel wieder klarer wird.

Nur das Gewicht und Größe ist ein kleines Problem, daher hab ich für den 10" Reisedobson einen kleinen Okularsatz, 32mm TSWA, 24mm Panoptic, 18mm ES 82°, darunter Speer Waler 14mm und 5-8mm. Die Beiden werden eventuell durch ES 82° ersetzt, weil kleiner. Obergrenze 400g!

CS Arnold



 
Zitat von Arnold3:
Für die kurzen Brennweiten bin ich noch am überlegen, entweder die vorhandenen ES mit der komakorrigierenden Barlow, oder noch ein kürzeres Okular. Da muß ich noch ein wenig testen, wenn der Himmel wieder klarer wird.

Auf die eh schon 9 Linsen in 6 Gruppen noch weitere Linsen draufpacken? Noch mehr Glas/Luftflächen?
Probier mal das Gegenteil und nimm ein orthoskopisches Okular nach Abbe, 4 Linsen in 2 Gruppen. Es wird Dir wie Schuppen von den Augen fallen, was Du da plötzlich alles mehr siehst. Mehr Kontrast, mehr Schärfe, viel mehr Helligkeit und Brillanz.
Und so ein Oku kostet in Spitzenqualität gerade mal 65.- EUR (Baader classic ortho). Das 6mm ist UMWERFEND!
Du wirst z.B. bei Neptun Triton nicht mehr suchen müssen, sondern er sticht Dir dann förmlich ins Auge!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ruppi,

Baader Classic Ortho hab ich auch da, nur das 6mm noch nicht. Für Planeten sicher eine Option, aber mir sind die Linsenstapel lieber, mit 100°Bildfeld.

Sicher, 14 Linsen in 9 Gruppen (ES 20mm 9L/6G + Paracorr 5L/3G) mit fast 1.5kg sind ein Hammer, aber die 100° sind ziemlich punktscharf, das ist mir wichtig.

Mit 6 Linsen in 3 Gruppen (Komakorrigierende Düring Barlow + Abbe Ortho) sind Transmission und Streulicht gar nicht so viel besser, bleibt daher oft im Okularkoffer. Kurzes Ortho "Wellensittich Auge" ist eher keine Alternative, ich klebe ungern an der Augenlinse.

Und bei Mond und Planeten kommt oft das Bino zum Zug, wieder viele Glas-Luft Flächen mit einigen falschen Reflexionen, aber mit zwei Augen kann ich einfach entspannter schauen und auf gutes Seeing warten. Ist selten genug bei 16".

CS Arnold
 
Zitat von Arnold3:
Hallo Ruppi,

Mit 6 Linsen in 3 Gruppen (Komakorrigierende Düring Barlow + Abbe Ortho) sind Transmission und Streulicht gar nicht so viel besser, bleibt daher oft im Okularkoffer. Kurzes Ortho "Wellensittich Auge" ist eher keine Alternative, ich klebe ungern an der Augenlinse.

Lass mal die Barlow weg und probiere das 6mm. Das ist für mich im Einblick noch völlig unproblematisch. Ok, man muss etwas näher ran, aber es ist noch lange nicht extrem.
Dafür hast Du einen gewaltigen Gewinn an Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Grenzgröße, Farbtreue und Brillanz. Bei Planeten imho unschlagbar, aber auch bei schwachen deepsky Objekten von Vorteil - man sieht einfach mehr von den schwachen Objekten.
 
Hallo Arnold.

vielen Dank für die Infos. Du hast geschrieben, dass Du Komakorrektoren verwendest, unter anderem auch den preislich attraktiveren von Skywatcher, oder TS. Theoretisch müsste der Backfokus beim GSO 16 Zöller vorhanden sein, oder gibt es mit der Brennweitenreduzierung bei 0.95 Schwierigkeiten?
 
Hallo Nicuwe,

ich habe nur einen GSO Spiegel in meinem 16" Dob, der Rest ist weitgehend Martini und Eigenbau Lowrider. Der Backfokus ist visuell ausgelegt, gerade noch ausreichend für Speer Waler Okulare.

Den Skywatcher Korrektor hab ich modifiziert, den Anschlagring weggefeilt. Damit verschwindet er im Okularauszug. 2 leeren Filtergehäuse zwischen Okular und Korrektor stellen der korrekten Abstand sicher. Habe ich ursprünglich mit 31/20/14 mm Okularen verwendet, seit dem Paracorr nur mehr mit 31 und 20mm. Details findest Du auf meiner Homepage .

Heute würde ich für den Zweck den Baader Korrektor ins Auge fassen, gab es damals noch nicht mit M48 und T2 ist ein Flaschenhals.

CS Arnold
 
Gerade sehe ich bei TS, dass die Preise für die XWA-Okulare schon wieder gefallen sind. Gehen die so schlecht, oder was ist da los? Kann ich kaum glauben, ich habe seit kurzem mein erstes 100 Grad Okular im Koffer und muß sagen - das ist schon saftig, da will man nix anderes mehr.
 
Hallo coltrane,

genau das selbe habe ich mir auch schon gedacht. Ich liebäugl auch schon eine ganze zeit mit einem 20mm 100° das mein Meade 28mm 68° als Okular zum aufsuchen und genießen ablöst. Ich hatte mal ein paar Tage ein ES 25mm 100° zum testen. Ich war allerdings von dem nicht soooo begeistert. Gelbstich ohne Ende und ohne Koma Corretor auch nicht für MICH vernünftig einsetzbar. Wahrscheinlich auch der Grund warum Televue bei 21mm ein Ende gesetzt hat.

Für mich ist jetzt nur noch die Frage ES oder TS 20mm. Laut dem Testbericht vom Anatares scheint das TS wohl leicht besser zu sein. Zumindest lese ICH das zwischen den zeilen.

CS aus La Palma (wo leider die Calima den Himmel versaut)
 
Hallo Leute,

nachdem ich die ganzen Lobeshymnen der neuen 100°XWA Okulare gelesen hatte, gribbelte es doch in den Fingern und ich habe ein TS XWA 20 bestellt.

Nachdem ich es bestellt habe war natürlich (Normal) 3 Wochen das Wetter Sch...e oder ich hatte an den einzigen 2 klaren Nächten in diesen Zeitraum ... na was ... natürlich keine Zeit!

Zwischendurch konnte ich jedoch das XWA am Tage an der Sonne im Weisslicht testen und was ich dabei sah, war schon recht vielversprechend. Schöne beobachtbare Granulation der Sonne und null gelbstich gegenüber dem ES 25 100° Auch das Einblicksverhalten war wesentlich ruhiger als im ES 25. Das alles aber aus der Erinnerung heraus und nicht seite an seite.

Testaufbau am 23.01.15 :
Teleskop: 10" Meade Ligthbridge F/5
Okulare : 20 XWA, Meade 28 SWA 5000, Meade 26 QX

Gestern Abend nun war der Himmel dann endlich offen und endlich konnte auch mal weiteres Sternenlicht als das unseres Heimatsterns das Oku durchleuchten. Den "WOW Effekt" bei 100° Okus brauche ich wohl niemanden mehr zu beschreiben, der sowas schon mal durchblickt hat ... Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt was so ein 100° SGF für ein Gefühl ist.

Das Einblickverhalten ist jedenfalls als angenehm und ruhig zu bezeichnen. Während ich bei fast allen 82° - 84° Okularen das ganze Feld überblicken kann, gelingt mir das bei dem 100° nicht, aber irgendwie macht genau das bei mir den Space Walk Effekt aus.

100° Randscharf ist das 20 XWA nicht. Ab 65-70 Prozent vom radius aus gesehen werden die Sterne leicht schweifförmig. Jedoch lässt sich der Rand zu 90% ausfokussieren und ist wohl auf die Koma des Newtons zurück zu führen. Meinen Skywatcher Komakorrektor konnte ich leider nicht einsetzten, da mir dazu der mehr Backfokus am OAZ gefehlt hat. So ein Mist dachte ich mir ... Der Anschlagring am Korrektor muss jetzt endlich mal wegfeilt werden!

Jedenfalls steht der Schärfe auf der Achse des XWA denen der Meade Okus in keinem Fall nach, was mich doch überrascht hat bei den vielen Linsen. Was mich jedoch umgehauen hat war das ich bei h&chi im Perseus mehr Sterne erkennen konnte als in den Meade Okus. Eigentlich sollte es ja umgekehrt sein, aber nachdem ich mehrfach hin und her gewechselt habe war der Eindruck dann doch bestätigt. Was ich in beiden Meade's nur manchmal scheinbar sah, war im XWA doch deutlich zu sehen. Natürlich kann das auch der etwas höheren Vergrößerung zusammenhängen.

Auch nach dem schwenk auf den Orionnebel war ich mir sicher einfach alles einen ticken deutlicher zu sehen.
Was mir beim XWA nicht so gefällt ist, ist der Hohe Bund mit der drehbaren Augenmuschel. Ist das XWA nur für Asiaten mit Flachnasen gebaut worden? Jedenfalls kann ich meine Nase immer an den Rand legen und weiß: hier ist Ende!
Trotzdem habe ich eine sehr positiven Eindruck von dem Okular gewonnen und werde mir wohl, sofern es die Kasse erlaubt, noch das 9er und 5er holen.
CS Matthias
 
Hi,
ein wenig Neues von der Vergleichsfront zu den TSXWA Okularen - Nun die nagelneu eingetroffenen 9 und 5mm eines Sternfreundes vs Ethos 8 und SX 4,7.

Wichtigste Erkenntnis für mich war, dass die Okulare definitiv keine umgelabelten Ethos sind. Wo man vermuten könnte, dass 4,7 und 5 mm identisch seien könnten, wird man feststellen, dass man erkennbar umfokussieren muß. Es gibt auf jeden Fall einen Unterschied.

Es bleibt dass auch diese Modelle mit der eigenwilligen Drehmuschel ausgestattet sind, was für mich und meinen Mitstreiter gut funktioniert. Der Augenabstand ist mit dem der Ethos vergleichbar. Ebenso die Größe des Gesichtsfeldes.

An mehreren Objekten und mehrfach wiederholt hat sich auch hier wie bei den anderen TSXWA gezeigt, dass die Transmission der Ethos etwas besser ist. Erneut waren Sterne im TSXWA grenzwertig oder nur indirekt zu halten, die im Ethos direkt sichtbar waren. Wir reden hier aber über Nuancen.

Im 5er hatte ich am Jupiter wie im 20mm schon mal eine leichte Spiegelung Richtung Feldrand die ich von keinem Ethos her kenne, wie ich insgesamt in den Ethos meine etwas mehr Brillianz zu sehen. In Puncto Vergütung/Innenschwärzung hat es hier wohl Unterschiede.

Dennoch muß man insgesamt sagen, nachdem ich nun die ganze Palette der TSXWA vor Augen hatte, dass die Okularreihe viel Spaß macht - auch bei f/5, wobei auch hier keine perfekte Randschärfe mehr erreicht wird.

Wer die Ethospreise scheut, sollte sich die Okulare anschauen. Ob es nun 90 oder 95% Leistung der Ethos sind, möchte ich gar nicht definieren. Sie sind den Ethos sehr ähnlich - das steht fest. ;)

Mein Kollege ist mit seinem kompletten Set hochzufrieden und das 20mm als auch das 3,5mm sind auch bei mir in den Okularkoffer eingezogen. :)

CS

 
Hallo Armin,

vielen Dank für die Einschätzungen.
Anfänglich hattest Du die ES Okulare beim Vergleich mehr im Fokus, nun finden sie zugungsten der Ethos keine Erwähnung mehr. Es las sich ein wenig so als würden sich die XWA zwischen Ethos und ES schieben.
Kannst Du da was Weiterführendes sagen oder standen die ES nicht mher zur Verfügung!?

Gruß
*entfernt*
 
Ich hatte erst vor kurzem das Glück, ein 9mm Es 100* gegen ein 10 mm Delos zu vergleichen. Der Unterschied in der Transmission war zu Gunsten des Delos denkbar knapp. Das wird mit den Ethos nicht anders sein. Selbst das oft bei den Es krisierte Einblick Verhalten empfinde ich persönlich als völlig entspannt.
Nehme ich die aktuellen Preise eines Ethos durch die Euro Abwertung gegen den Dollar, dann müsste für mich, für eine pro Ethos Entscheidung, schon ein wesentlich deutlicher Unterschied bestehen. Ich benutze aber auch ein F8 System. Bei schnellen NewTons sieht das vielleicht anders aus.

CS Holger
 
Komfortables Einblickverhalten und punktförmige Sternabbildungen sind mit den ES 100° Okularen auch an meinem f=4,5 überhaupt kein Problem.

Allerdings verstehe ich wirklich nicht, warum man 100° Gesichtsfeld bei Planeten braucht.
Da verzichte ich lieber auf die Hälfte davon und genieße die viel detailreichere, kontrastreichere, schärfere, brillantere und farbtreuere Abbildung guter orthos!

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Michael,

vielleicht weil ich mich auf die viel detailreichere, kontrastreichere, schärfere, brillantere und farbtreuere Abbildung nicht einlassen kann weil ich nur damit beschäftigt bin den Planeten im winzigen Gesichtsfeld zu halten und mein Auge vor der winzigen Augenlinse zu positionieren.


Edit: Unterstrichenes Wort eingefügt......
 
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@Olli,

52° Gesichtsfeld ist doch nicht winzig und die Augenlinse empfinde ich auch überhaupt nicht als Problem, weil das Einblickverhalten absolut unproblematisch ist.
Beim Abbe Design (orthos) schattet nämlich nichts ab, auch wenn man mal ein wenig schief reinschaut, kein Kidney Beaning.
Ich finde das sehr angenehm.
Trage allerdings auch keine Brille.

VG
Michael
 
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Wenn ich Details satt haben will schaue ich mir ein gutes Bild an.

Beim visuellen beobachten geht es mir aber um das Live-Erlebnis und da empfinde ich es as wesentlich ästhetischer den Planeten in einem weiten Sternenfeld zu sehen und keine Feldblende mehr wahrnehmen zu können.

Mit Tele Vue Okularen geht das übrigens auch detailreich, kontrastreich, sachraf, brillant und farbtreu, wenn dem mit ES nicht so ist tut mir das wirklich leid...

Im Übrigen bedeuten für mich inzwischen 82° schon Tunnelblick :-)

Grüsse Jochen
 
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Zitat von portaball:
Mit Tele Vue Okularen geht das übrigens auch detailreich, kontrastreich, sachraf, brillant und farbtreu)

Grüsse Jochen

Vergleiche die mal mit guten modernen Abbe Designs, du wirst Du über den unerwarteten Qualitätsgewinn wundern...

Grüße
Michael
 
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Diese Märchengeschichten hatten wir doch schon im anderen thread und niemand konnte sie nachvollziehen - ausser vielleicht die Verkäufer von Abbe Okularen ;-)

Die Geschichten gewinnen auch durch permanentes Wiederholen keinen Wahrheitsgehalt.

Grüsse Jochen
 
Hallo Michael,

gerade beim Dobson im Hochvergrößerungsbereich ist ein Gesichtsfeld von 82° oder 100° sehr angenehm.

Die Frage ist doch: Siehst du bei einer Planetenhetzjagd im Ortho wirklich "mehr" als im WW-Okular mit mehr Zeit zum entspannten beobachten?

 
Hallo Olli,

ja, da sehe ich sogar deutlich mehr.
Ich hab ja auch 16" und f 4,5, können wir also direkt vergleichen.

Ab und zu nachziehen geht mit dem ES Dobson sehr einfach.
Bis zum 6mm ortho ist das überhaupt kein Problem finde ich.
Mit 5mm wirds schon etwas anstrengender, aber das nehme ich eigentlich nur in Ausnahmefällen her (bei super seeing z.B.) ansonsten sehe ich mehr Details bei nicht allzu extremer Vergrößerung.

Die Baader classic orthos haben übrigens 52° Gesichtsfeld, gar nicht so wenig also...

Viele Grüße
Michael
 
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Hallo Michael,

also mit dem 6mm hast du bei Jupiter in Opposition ca. 13 sek. Durchlaufzeit. Wenn wir jetzt noch annehmen das ein Ortho zum Rand hin bei F 4,5 abfällt in der Leistung kommen wir vielleicht bei 6, 7 oder 8 sek. Beobachtungszeit raus ehe du wieder aktiv werden musst.
Also mir wäre das eindeutig zu stressig.
 
Hi Günther,

nein das täuscht. Es war einfach nur so, dass ich zum 20mm TSXWA eben nur ein 20/100 ES auftreiben konnte, und kein 21 Ethos.
Wenn es klappt, werde ich das 3,5mm XWA auch nochmal mit dem Ethos SX 3,7 von Thomas betrachten, aber zuletzte kamen wir nie zusammen oder es war vom Seeing her nicht daran zu denken, 3,5mm Okulare zu betrachten - sind ja bei mir um 450fach.
Das hab ich auch nur selten mal.

Ich kenne zwar die meisten ES auch live aber ohne direkten 1 zu 1 Vergleich kann man das nicht sagen.
Was ich sagen kann ist, dass aus dem 20mm Vergleich der jeweiligen beiden Exemplare, das XWA geringfügig aber eindeutig vorn lag.
Wobei wir auch hier, wie beim Vergleich mit den Ethos eher über Nuancen reden. Wenn Du die Okus einsteckst und durchschaust wirst Du auf den ersten Blick mit hoher Wahrscheinlichkeit sowas sagen, wie ich sehe keinen wirklichen Unterschied o.ä.

Einen Unterschied aber hats es: Die XWA können beschlagen.
CS





 
Hallo Michael,
ich habe aufgrund deiner Postings an meinem Tmb ein 6,7 mm Es mit einem Baader 6mm Genuine verglichen.... Sorry aber ich muss sagen, dass ich nicht wirklich einen Unterschied festgestellt habe. Das Es bildet wirklich sehr scharf ab und ich konnte im Baader keinen Vorteil, ausser der etwas höheren Vergrößerung feststellen. Oder anders gesagt, ich konnte im Baader keine zusätzlichen Informationen gegenüber dem Es erkennen. Das Es bildet farbneutral und scharf ab. Einzig, bei etwas schiefen Einblick sind kleine Lichtreflexe im Es zu sehen. Dafür ist Das Einblick Verhalten im Es ungleich besser!

CS Holger
 
Hallo Armin,

danke für den Nachschlag, nun kann ich das einsortieren.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo,

ich habe mir nu auch das 110° 5mm TSXWA gegönnt. Es löste ein 5mm Hyperion ab. Der ertste Eindruck: Ein gut verarbeitetes und optisch gutes Okular. Mit dem Einblickverhalten muss man wie immer bei neuen Okularen üben, aber der Augenabstand dürfte nur weniger geringer als bei den Tele Vue Okluaren sein. Das GF macht richtig Spaß. Am Jupiter sind die Fangspiegelreflexe sichtbar. Das Gewicht von 665 Gramm ist gerade noch nicht zu schwer um den Dobson aus der Balance zu zwingen (Gegengewicht). Es stellt für mich am 8" f/6 Dobson mit 240x so ziemlich die Max-Vergößerung da. Seeing bedingt kann man slten noch höher vergößern. Dafür habe ich noch das 3,5mm Hyperion.

Gruß
Lothar
 
Hallo Zusammen,

es wurde hier bis jetzt nur über die TS XWA's gesprochen/diskutiert, wie sieht's denn mit angeblich 'neuen' TS SWA's 100° aus? Also diese hier:

https://www.teleskop-express.de/shop/advanced_search_result.php?keywords=tsswa&suchdas=OK

Was besonders interessant klingt: nur 6 Linsen, 16mm Augenabstand, geringeres Gewicht als ES/TSXWA..
Hat jemand bereits Erfahrungen mit dieser Serie gemacht? An welche Stelle wäre diese Okularserie 'einzureihen'?;)

Viele Grüße,
Eddi
 
Hallo Eddi,

ich konnte kürzlich mit einem 5 mm und einem 21 mm TSWWA an einem 10" f/5 Newton etwas länger beobachten.

Das 5 mm Okular machte sich recht gut, deutlicher Schärfeabfall (dickere Sterne und dann Coma) erst auf den letzen 20% des Feldes zum Rand und am Rand dann eine deutliche Aufhellung um die Feldblende herum, die m.E. nicht am Teleskop lag und mit anderen Okularen nicht reproduzierbar war.
Das Okular kann man m.E. für f/5 empfehlen.

Das 21 mm Okular zeigte den geschilderten Schärfeabfall bereits auf halben Weg zur Feldblende, die Randaufhellung war nicht so ausgeprägt.
Das Okular ist m.E. für F/5 nicht erste Wahl.

Mindestens beim 21 mm Okular sehe auch eine deutlich schwächere Leistung als bei den Skywatcher 100° Okularen (auch TS XWA20) oder der 100° Serie von ES die ich beide deutlich näher an der Leistung der Televue Ethos sehe.
Das ist eine Einschätzung ohne direkten Vergleich am selben Teleskop.

Gruß
*entfernt*
 
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