102/500 Achromat zum Einstieg

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Sencha

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Hallo zusammen,

wie viele andere Beiträge hier, bin ich auf der Suche nach dem ersten Teleskop.
Meine bisherigen Astronomie Erfahrungen sind sehr begrenzt. In der Jugend warf ich des öfteren mal ein Blick durch ein Supermarkt Teleskop. Zudem gab es an meiner FH eine Sternwarte, die jedoch nur sehr selten geöffnet hatte, und dann dem Publikum die Sonnenflecken vorführte.

Trotzdem hatte ich schon immer ein sehr hohes Interesse an der Astronomie und habe mich daher in den letzen Tagen viel mit dem Thema beschäftigt, was ein für mich passendes erstes Teleskop sein könnte. Fast täglich wechselte hierzu meine Meinung, letztendlich bin ich aber bei einem Refraktor mit kurzer Brennweite hängen geblieben und wollte hierzu gerne mal eure Meinung wissen.

Hier mal noch kurz meine Rahmenbedingungen:

- Das Teleskop sollte sehr mobil sein.
Derzeit wohne ich in einer Stadtwohnung ohne Balkon; im Herbst werde ich aber wieder umziehen. Werde das Teleskop aber auch manchmal mit zu dem Haus meiner Eltern nehmen (Dorfrandlage mit großem Garten)

- Will das Teleskop eher für visuelle Beobachtungen nutzen:
Als Anfänger will man natürlich ALLES sehen. Ich habe jetzt bereits über die Farbfehler Problematik dieser Achromaten bei Mond und Planetenbeobachtungen gelesen. Habe auch entsprechende Fotos hierzu im Internet am Beispiel Mond, Saturn und Jupiter gesehen. Ehrlich gesagt könnte ich mit dieser Abbildungsqualität leben. Für Deep Sky Objekte scheint es sich ja wiederum sehr gut zu eignen. Diese könnte ich ja dann eher im Elternhaus beobachten.

Dem Einsteiger wird hier ja oft zu einem 8" Dobson geraten. Falls ich später mal über eine Wohnung mit großem Balkon oder ein Haus mit Garten verfügen sollte, würde ich so ein Oschi auch jederzeit anschaffen. Deshalb will ich jetzt vermeiden ein Teleskop zu kaufen, dass später nicht mehr benutzt wird (z.B. ein kleiner Newton, 90/900 Achromat), weil der 8" Dobson in allen Feldern überlegen ist.

Durch die hohe Mobilität würde ich deshalb ein 102/500 oder ein 120/600 Achromat für sinnvoll halten.

Was denkt ihr hierzu? Gibt es außer des Farbfehlers bei hohen Vergrößerungen noch weitere Nachteile?

Gruß

Stefan

 
> außer des Farbfehlers bei hohen Vergrößerungen

Eigentlich nicht. Aber dieser Nachteil ist gewaltig. Ich habe einen 120/600 und habe damit experimentiert. Für Planeten mehr oder weniger ungeeignet, schon bei mittleren Vergrößerungen um 50x ist der Farbfehler serh störend. Vor allem an Jupiter und Saturn, wo es um die Beobachtung der feinen Pastelltöne geht. Mars "verträgt" etwas mehr.
An Sonne und Mond kann man einen strengen Grünfilter benutzen. Ich habe so bis zu ~120x vergrößert. Allerdings fällt das Scharfeinstellen schwer, wegen des Öffnungsverhältnisses. Der verbaute Okularauszug ist auch nicht das Wahre und gibt Schwierigkeiten mit schwerem Zubehör. Ich habe ihn ausgetauscht.

Für Deep-Sky und Kometen sind beide Geräte gut geeignet.
 
Hallo Stefan,

ich hatte einen 120/600-FH-Refraktor und kann Uwes Ausführungen nur zustimmen. Habe ihn auch recht schnell wieder abgegeben. Als "Universalinstrument" einfach ungeeignet.

Hast du mal über einen 130/650- oder 150/750-Newton nachgedacht? Ideale Allround-Geräte mit viel Öffnung, dasselbe Öffnungsverhältnis f/5, kein Farbfehler, noch gut transportabel und auch noch keine zu hohen Ansprüche an die Montierung.

CS
Michael
 
Hallo Stefan,

ich kann aus meiner Sicht Michaels Empfehlung eines 130/650er unterstützen. Ich selbst habe den 130/650 Heritage-Dobson von Skywatcher und bin sehr zufrieden damit. Der ist sehr portabel (sehr kompakt, nur ein klein wenig schwer) und hat schon ordentlich Öffnung, um unter dunklem Himmel richtig viele Deep-Sky-Objekte in ordentlicher Qualität anschauen zu können. Und am Planeten ist er auch brauchbar. Durch die relativ hohe Obstruktion (ca. 30 %) leidet zwar der Kontrast am Planeten ein wenig, dafür hat er aber keinen Farbfehler und die Lichtsammelfläche ist deutlich höher. Macht (mir) auf jeden Fall um Welten mehr Spass damit zu beobachten, als mit den beiden "Farbwerfern", die ich in meinem Fundus habe bzw. hatte.

Ein 150/750er ist im Vergleich zu meinem Heritage schon ein ziemliches Trumm, wohingegen er gegenüber einen 8"er aber noch als handlich zu bezeichnen ist und vor allem von günstigeren parallaktischen Montierungen getragen wird. Wenn man dem 6"er ne leichte Rockerbox spendiert, dürfte er auch noch als Schnellspechtelgerät durchgehen. :)

Wenn du aber in absehbarer Zeit eh mit einem 8"er liebäugelst, würde ich eher einen Mini-Dobson a la Heritage empfehlen.
Wenn Geld nicht der limitierende Faktor sein sollte, könnte man sich auch einen schicken kleinen APO gönnen. Da kann ich aber nicht so viel zu sagen, da ich selbst keinen besitze und erst einmal durch so einen schauen konnte (war aber ein schönes Bild). Ein kompakter MAK käme vielleicht auch noch in Frage, da kann ich aber leider auch nix aus eigener Erfahrung beitragen.

Ich wünsche auf jeden Fall viel Spass beim spechteln, egal, auf welchses Teleskop deine Wahl fallen wird. :)

CS

Carlo
 
Hallo vielen Dank für die schnellen Antworten.
Ihr habt mich jetzt davon überzeugt, dass der angesprochene Achromat kein Allrounder für Anfänger sein wird.

Denke aber es wird echt das Beste sein, nun doch direkt auf ein Newton zu gehen.
Nun haben sich aber noch weitere konkrete Fragen ergeben:

@ Carlo:
Wie ist denn die Verarbeitungsqualität des 130/650 Heritage-Dobson? Denke das wäre definitiv eine Überlegung wert.

Der Orion Starblast 6 150/750 Dobson würde mir von der Größe her auch noch gefallen. Eventuelle würde der mir sogar über Jahre Spass bringen. Leider hat dieser bei einem großen online Astro Shop derzeit eine Lieferzeit von 3-5 Wochen. Hatte ihn per email direkt angefragt, aber anscheinend muss er erst in den USA bestellt werden.

Was haltet ihr von einem kleinen 90/1250 Maksutov? Würde der zum überall "spechteln" bereits reichen, oder wäre das wieder am falschen Ende gespart und man sollte direkt auf ein 102/1300 oder 127/1500 gehen?

Gruß

Stefan


 
Hi Stefan

Ich hab so einen kleinen 90er Mak.
Feines, Okularunkritisches Teil und generell sehr anspruchslos.
Aaaber: Großflächige Objekte und lichtschwächere Objekte sind damit eher unbefriedigend. Wenns aber abgesehn von unsren Planeten sowie Mond und Sonne (mit Filter) auch reicht, eher kompaktere und hellere DS-Objekte zu beobachten, durchaus interessant; in Kombination mit einem Fernglas und meiner EQ-1 [soll keine Empfehlung für diese Monti sein] gleichsam meine Reiseausstattung.
Allerdings verlangt er durch das kleine Feld bzw. zusätzlich noch die relativ hohen Vergrößerungen nach einer Nachführung. Also entweder eine Parallaktische Montierung, vzw. mit Motörchen (ab einer NEQ-3 machts Spass, darunter muss man beim Fokussieren sehr Leidensfähig sein). Oder einer Alt/Az Montierung mit automatischer Nachführung und somit auch wieder Stromversorgung und Geraffel zum Rumtragen, nur ohne Gegengewicht.

Also vielleicht findet sich ja jemand, der so einen Mak gern auf einer kleinen Giro o.Ä. verwendet - aber ich pers komme damit nur klar, wenn ich nach dem Positionieren nur noch fokussieren und Beobachten muss.

cs
Jürgen
 
Hallo Stefan,

Astroshop ist nicht der einzige Händler in Sachen Teleskope in Deutschland, nur eben der erst beste der bei Brille gelistet wird.

Der Starblast 6 ist zum Beispiel hier sofort lieferbar. Am besten ist es, du rufst bei TS direkt an und redest mit den Leuten. Frage auch gleich an, wieviel mehr dir die Umrüstung für einen 2"-Okularauszug kostet. Soll jetzt nicht heißen, dass du mit den 1¼"-OAZ nichts sehen wirst, mit 2" lassen sich eben bessere Okulare einsetzen.

Was haltet ihr von einem kleinen 90/1250 Maksutov? Würde der zum überall "spechteln" bereits reichen, oder wäre das wieder am falschen Ende gespart und man sollte direkt auf ein 102/1300 oder 127/1500 gehen?
Wie du schon selbst befürchtest, hier wirst du am falschen ende sparen. Diese Maks sind schon Spezialisten mit hoher Brennweite, kleiner Öffnung und kleinem Gesichtsfeld. Planetenspezialisten eben. Für DeepSky, für das du richtig viel Öffnung brauchst, sind Maks nur sehr begrenzt einsetzbar. Abgesehen davon brauchst du für die eine parallaktischen Montierung, die nicht nur zusätzlichen Platz braucht sondern auch erst jedesmal wieder neu aufgebaut und ausgerichtet werden muß. Den Dobson stellst du einfach auf eine Bierkiste auf deinen Balkon und legst los. So einfach ist das. Wenn du als Einsteiger etwas SEHEN willst, dann würde ich an deiner Stelle mich nicht mit so kleinen Öffnungen abgeben, durch die man die Objekte nur erahnt anstatt sie zu sehen. Mit 150mm Öffnung wirst du viel sehen können.

Grüße,
Matthias
 
Hallo Jürgen und Matthias,
vielen Dank für eure Beiträge. Das hat mir dann geholfen meine Teleskopauswahl nun weiter auf einen Newton einzuschränken.

Was mir als Anfänger noch realtiv unklar ist, ist die Sache mit der Justierung.
Muss diese vor Inbetriebnahme des Teleskopes durchgeführt werden oder nur ab und an bei Bedarf?



 
Die Geschichte mit der Justierung eines Newton ließt sich immer schlimmer als sie in Wirklichkeit ist. Am Anfang wird dir ein Justierlaser reichen. Und ständig den Newton zu justieren brauchst du auch nicht. Diese 150/750-Newton sind recht justierstabil.

HIER findest du eine einfache Anleitung. Und laßt dich nicht verückt machen, das ist einfacher als es ausschaut.

Grüße,
Matthias
 
Hi Stefan,

die Verarbeitungsqualität des Heritage ist gut bis sehr gut, einziger Schwachpunkt: der labberige Helical-OAZ wackelt z.B. beim Scharfstellen erheblich im Gewinde. Das stört aber hauptsächlich beim Justieren - ist dafür nur sehr selten notwendig, das kleine Teil ist erstaunlich justagestabil - weniger beim Beobachten selbst, da nach dem Scharfstellen meist nichts mehr wackelt. Und man sollte noch eine frühstückstellergroße Blende gegenüber dem OAZ anbringen, da die vorhandene doch recht sparsam dimensioniert ist. Ansonsten ist alles schön solide, auch der Spiegel ist brauchbar, wobei der die typischen starken Schwankungen der chinesischen Massenfertigung zu haben scheint, wenn man sich im Netz etwas umhört. Meiner ist auf jeden Fall recht ordentlich, deutlich über 100x ist kein Problem für ihn. Was ich toll finde: viele Deep Sky Objekte sind keine einfachen nebligen Flecken mehr, sondern schon mit Einzelheiten zu erkennen, und am Saturn kann man bei guten Bedingungen mindestens 4 Monde sehen, bisher war das Maximum, was ich beobachten konnte, sogar 5 Monde.

Langfristig wird die Öffnung aber dann doch zu klein sein, da ist der 6"er schon etwas "langlebiger". Die ersten paar Jahre sollte dieser für genug tolle Beobachtungsnächte völlig genügen. :) Aber erst ein 5"er und nach ein paar Monaten ein 8"er hört sich für mich auch nach einem guten Plan an. Zumal man den Kleinen auch zukünfitg nutzen wird, wenn man z.B. mal mit dem Rad zu nem schönen Beobachtungsplatz fahren möchte oder einfach nur, wenn man mal schnell nen Blick in den Himmel werfen möchte, ohne gleich die 20 kg des 8"ers auf den Balkon zu wuchten :cool:
Falls du dich für den 6" Orion entscheidest: auf jeden Fall früher oder später nen 2"-OAZ dranschrauben (lassen)! 1,25" sind für den Anfang sicher ausreichend, aber richtig glücklich macht dann erst der 2". :biggrin:

CS

Carlo

PS: ich bringe meinen Heritage mit zum ITV am Wochenende. Falls du da auch auftachst, kannst du dir den gerne mal anschauen. Musst dich nur mit mir absprechen, da ich nicht durchgehend da sein werden.
 
Hallo,
vielen Dank für die tolle Beratung.
Ich habe mich nun für einen 150/750 Newton mit Dobson Montierung (Orion Starblast 6) entschieden und werde ihn dieses WE bestellen. Denke damit werde ich mittelfristig schon gut bedient sein.

Um mein Budget jetzt nicht gleich zu sprengen will ich es bei dem 1,25" Okularauszug belassen.

Dem Teleskop sind ein 10 und 25mm Okular begelegt. Könnt ihr mir noch eine Empfehlung für ein weiteres Okular + eine passende Barlowlinse geben?
Bin als Anfänger von dem Angebot ein bisschen überfordert und will Fehlkäufe vermeiden.

@Carlo: Hätte ich vor 2 Wochen gewusst, dass sich der Wunsch nach Astronomie als Hobby so schnell verstärkt, würden meine Wochenendpläne jetzt anders aussehen. Das ITV ist ja quasi um die Ecke. Kann aber leider nicht kommen. Wünsche dir/euch aber trotzdem viel Spass und gutes Wetter!

Gruß

Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Stefan,

also so ein 6-Zoll Newton ist schon ein ganz guter Einstieg, ich habe es genauso gemacht.

Wenn dein Budget nicht so hoch ist, solltest du genau überlegen, was du kaufst, also aufs Wesentliche beschränken und schon weitersparen.

Ich persönlich nutze meistens nur 1,25" Okulare, du wirst aber mit der Zeit merken, was du gerne beobachtest und welche Vergrößerung dafür sinnvoll ist. Also nutze erstmal das was du hast, mit dem 10mm Okular kannst du schon wunderbar Mond/Jupiter/Saturn beobachten.

Falls du noch gar nichts an Ausrüstung hast, rate ich dir unbedingt zum Telrad, einer drehbaren Sternkarte, der Freeware Stellarium für den Pc und ein wenig Fachliteratur. ZB "Fernrohrführerschein in 4 Schritten", das hat mir damals fast alle Fragen beantwortet. Falls du es nicht so eilig hast, würde ich mir was in die Richtung bestellen, durchlesen und danach entscheiden, was du dir kaufst.
 
Moin Stefan,

Okularempfehlungen zu geben ist fast genauso schwierig, wie eine Teleskopberatung. :pfeif:
Das ist unheimlich subjektiv, wie man z.B. den Einblick empfindet oder wie sehr einem ein großes Sichtfeld wichtig ist. Also auch hier wieder der Standard-Rat: bei anderen ausprobieren, ab besten am eigenen Teleskop (f/5 ist z.B. schon etwas okularkritisch). :)

Ich selbst benutze unter den günstig zu erwerbenden Okus ganz gerne die Gold- respektive Blaukanten. Die sind unheimlich günstig und haben ein schön großes Gesichtsfeld. Einzig bei dem ein oder anderen ist der Einblick nicht ganz unproblematisch (Kidney-Beaning), aber man (bzw. ich) gewöhnt sich dran.
Die Planetarys sollen auch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis haben, die habe ich aber noch nicht oft genug benutzt, um selbst was dazu sagen zu können.

Sinnvoll für ein 150/750 mit 1,25"-OAZ sind in meinen Augen folgende Okulare:
ein Okular mit 3 - 6 mm Brennweite (für den Hochvergrößerungsbereich)
eins mit einer AP zwischen 2 und 3 mm (entspricht 10 bis 15 mm Brennweite) für Deep-Sky-Objekte
und ein Übersichtsokular für maximales Blickfeld im Bereich von 32 mm BW

Also wenn du erst mal die beiden beigefügten Okulare nutzen möchtest, dann fehlt noch das Okular für die hohe Vergrößerung und evtl. noch ne Barlow (ne günstige reicht für den Anfang), um ein bisschen flexibler zu sein. Bei nem 6 mm Okular und ner 2x Barlow hast du dann 4 bis 5 brauchbare Vergrößerungen (30x, 37,5x, 75x, 125x und 250x). Wobei du 250x wohl nur extrem selten gebrauchen können wirst.

Da du ja auch aus Frankfurt kommst, kann ich ja das Heritage und ein paar Okulare mit hier her bringen (Goldkanten habe ich alle vier, Planetarys seit kurzem 3,2 mm, 4 mm und 8 mm BW). Allerdings wirklich beobachten kann man in Frankfurt nix. Wenn man da mal Sterne der 3. Größe sehen kann, kann man eine Jubelorgie anstimmen. :krank: Oder man trifft sich etwas außerhalb, dann kannst du das Teleskop gleich mal in freier Wildbahn testen.
Ich selbst bin ja auch noch nicht allzu lange dabei, bei mir war es ähnlich wie bei dir: nach latentem Interesse seit meiner Kindheit und einem ersten (suboptimalen) Teleskop in meiner Jugend habe ich letztes Jahr angefangen, aufzurüsten *g*

CS

Carlo
 
Hallo!

Falls es nicht ganz so eilig ist, lohnt es sich vielleicht (gerade bei Interesse für Planeten) auf dieses Teleskop zu warten:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...588/150mm_f_6_Planeten_Newton_von_#Post972588

Ist leichter zu justieren, Okularunkritischer und für visuell optimiert.
Eine Rockerbox gibt es dazu sicher auch. Frag mal den Günther (*entfernt*GMS):

http://www.astrozoom.de/

http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/rb_alpha_dobson_gro.jpg

Übrigens würde ich auch aus oben genannten Gründen den 6"/1200 Dobson (Siehe Alternative unter dem Angebot des Orion) in Erwägung ziehen:

http://www.teleskop-express.de/shop...kyliner-150P---Parabol-Dobson-150-1200mm.html

VG,
Michael

Ps.: Hier mal noch etwas zu Qualität(sstreuung) des Heritage:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=102171
 
Zitat von MichaD80:
...
Falls es nicht ganz so eilig ist, lohnt es sich vielleicht (gerade bei Interesse für Planeten) auf dieses Teleskop zu warten:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...588/150mm_f_6_Planeten_Newton_von_#Post972588
...

Das stimmt, auf dieses Teleskop warte ich auch schon sehnsüchtig. Der ideale Einsteiger fürs Visuelle! Zumindest dem Papier nach. Ich werde mir auf jeden Fall eins gönnen, sobald es verfügbar ist. :)
Mit einer günstigen stabilen Rockerbox darunter hätte das Teil sicher das Potential, den 8"er als Einsteigerdobson abzulösen.

Leider gibts den visuellen 150/900er noch nicht im Laden zu kaufen. Mir macht das Warten ja nix aus, ich habe genug Alternativen in meinem Bestand. Aber so ganz ohne Teleskop warten zu müssen ... :schwitz: ;)
 
Hallo Stefan,

dass du von dem Großfeldrefraktor zum Einstieg weg bist, ist meines Erachtens schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Du kannst zwar leider nicht zum ITV kommen, aber in Frankfurt gibt es auch einen kleinen Händler (*entfernt*), wo du dir einiges ansehen könntest, bevor du kaufst:

http://www.tele-optic-tecnica.de/home-ger.html

Giovanni berät nach vorheriger Terminvereinbarung in seinem Lädchen, und das sehr ausführlich. Falls du dich dazu entschließen solltest, müsstest du etwas Zeit und Geduld mitbringen. :)

Viele Grüße & CS
Stefan
 
Hi!

Zitat von Sencha:
Um mein Budget jetzt nicht gleich zu sprengen will ich es bei dem 1,25" Okularauszug belassen.
Soviel teurer ist der 2"-Auszug nicht, nimmt aber 2"-Okulare auf. Die geben viel Übersicht beim Aufsuchen und Platz für großflächige Objekte.

Dem Teleskop sind ein 10 und 25mm Okular begelegt. Könnt ihr mir noch eine Empfehlung für ein weiteres Okular + eine passende Barlowlinse geben?
Barlows nutze ich keine, aber ein paar Plössl oder einfache Weitwinkel sind vermutlich besser als die Reversed Kellner, welche beiliegen. Die Randunschärfe ist IMHO weniger schlimm, als man befürchtet.

Bei mir steckt oft ein Antares W70 mit 25-mm Brennweite im Auszug, das macht trotz leichter Randunschärfen an offenen Sternhaufen viel Spaß.

Die einfachen Weitwinkel umfassen auch die Blaukanten.

Grüße

fquadrat
 
Hallo,
ich will mich hier nochmal bei allen für die Beratung bedanken und will euch jetzt gerne meine Entscheidung mitteilen.

Es wird jetzt das Orion Starblast 6 150/750.
Ich werde es in der Grundausstattung, trotz der mehrwöchigen Lieferzeit, bei dem Astroshop bestellen.

Ende Mai werde ich nochmal meine Eltern im ländlichen Saarland besuchen. Bei hoffentlich klarer Sicht werde ich dann mal den Himmel nach den Sternbildern absuchen und mich mit meiner Spiegelreflex mal an ein paar Langezeit-Belichtungsreihen vom Sternenhimmel versuchen.
Ist vielleicht eine gute Idee die Wartezeit zu überbrücken.

Wenn das eigentliche Teleskop dann da ist, werde ich mich dann nach und nach um das Zubehör kümmern.

@ Carlo + andere ITV Besucher: Hoffe ihr hattet trotz des schlechten Wetters eine gute Zeit.

Gruß

Stefan
 
Hallo,
wie durch ein Zufall ist das Teleskop jetzt wieder bei Astroshop sofort verfügbar. Für den Preis von 279€ habe ich dann sofort zugeschlagen.

Gruß
Stefan
 
Hallo Stefan,

beobachten konnte man zwar (fast) nix, aber es war trotzdem spannend... soooo viele tolle Teleskope auf einem Fleck, das hat schon was :)

Viel Spass mit dem Orion!
Würde mich freuen, wenn du hier bei Gelegenheit mal berichtest, wie du mit dem Teil zurecht kommst und wie zufrieden du damit bist. :)

CS

Carlo
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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