Christian_P
Aktives Mitglied
Hallo Miteinander
wenn es um Leistungsfragen geht, liegt ein 8 Zoll Newton immer vorne. Der Sinn einer Optimierung eines kleinen 5 Zoll Newtons erschließt sich mir deshalb nicht, wenn eben doch das Leistungsstarke Gerät zur Verfügung steht. Man sollte sich in der Tat nicht darüber hinwegtäuschen, dass das kleine Newton-Teleskop samt Stativ und Montierung sogar sperriger ist als der kompakte Newton-Dobson. So lange brauch ein Newton Spiegel zum Temperieren eben nicht, wenn er ordentlich belüftet wird. Im Endeffekt wartet man minimal länger, hat aber die besseren Abbildungs-Eigenschaften. Somit kann ich coltrans Einwand sehr gut nachvollziehen. Eine Ergänzung kann der kleine 5 Zöller eigentlich höchstens im Weitfeldbereich sein.
Einen 4 Zoll Achromaten schließe ich als Empfehlung völlig aus, da mir dieser in seiner Anwendung zu einschränkt ist. Hier sind nur dunkle Sterne und Mond bei 40x ein wahrer Genuss. geht man mit der Vergrößerung höher, beginnt das Übel des Fahrfehlers sich zu zeigen. Wenn man damit leben will, schön, eine Empfehlung ist es deshalb aber eben nicht, weil sich der "Einsteiger" oder "Upgrader" nicht über Konsequenzen des Farbfehlers bewusst ist und das erst "zu spät" merkt. Es scheint aber immer noch Mode zu sein, diese farbstichigen Geräte an den Mann bringen zu wollen. Ich bin davon erst mal ab.
Und ja, kleine Öffnungen zeigen recht wenig, das aber oft. Ich habe dieses Gefühl immer bei meinem 4Zoll Achromaten, bei dem das Mondbild bereits ab 90x flau wird. Dank dem Farbfehler UND der geringen Öffnung. Erst meine Schmidt Cassegrains mit 8 und 9.25 Zoll bieten mir das klare, helle und detaillierte Bild bei mittlerer Vergrößerungen, das mich zufriedenstellt. Kleine Teleskop sind schön, aber zeigen sehr schnell ihre Grenzen. Das muss man eben auch mögen bzw. man muss diese in ihrem Gebiet belassen, wo sie optimal arbeiten.
Viele Grüße,
Christian
wenn es um Leistungsfragen geht, liegt ein 8 Zoll Newton immer vorne. Der Sinn einer Optimierung eines kleinen 5 Zoll Newtons erschließt sich mir deshalb nicht, wenn eben doch das Leistungsstarke Gerät zur Verfügung steht. Man sollte sich in der Tat nicht darüber hinwegtäuschen, dass das kleine Newton-Teleskop samt Stativ und Montierung sogar sperriger ist als der kompakte Newton-Dobson. So lange brauch ein Newton Spiegel zum Temperieren eben nicht, wenn er ordentlich belüftet wird. Im Endeffekt wartet man minimal länger, hat aber die besseren Abbildungs-Eigenschaften. Somit kann ich coltrans Einwand sehr gut nachvollziehen. Eine Ergänzung kann der kleine 5 Zöller eigentlich höchstens im Weitfeldbereich sein.
Einen 4 Zoll Achromaten schließe ich als Empfehlung völlig aus, da mir dieser in seiner Anwendung zu einschränkt ist. Hier sind nur dunkle Sterne und Mond bei 40x ein wahrer Genuss. geht man mit der Vergrößerung höher, beginnt das Übel des Fahrfehlers sich zu zeigen. Wenn man damit leben will, schön, eine Empfehlung ist es deshalb aber eben nicht, weil sich der "Einsteiger" oder "Upgrader" nicht über Konsequenzen des Farbfehlers bewusst ist und das erst "zu spät" merkt. Es scheint aber immer noch Mode zu sein, diese farbstichigen Geräte an den Mann bringen zu wollen. Ich bin davon erst mal ab.
Und ja, kleine Öffnungen zeigen recht wenig, das aber oft. Ich habe dieses Gefühl immer bei meinem 4Zoll Achromaten, bei dem das Mondbild bereits ab 90x flau wird. Dank dem Farbfehler UND der geringen Öffnung. Erst meine Schmidt Cassegrains mit 8 und 9.25 Zoll bieten mir das klare, helle und detaillierte Bild bei mittlerer Vergrößerungen, das mich zufriedenstellt. Kleine Teleskop sind schön, aber zeigen sehr schnell ihre Grenzen. Das muss man eben auch mögen bzw. man muss diese in ihrem Gebiet belassen, wo sie optimal arbeiten.
Viele Grüße,
Christian