Sternenjaeger
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
gestern Abend habe ich für eine halbe Stunde den Blick auf den Mond genießen können und sowohl meinen treuen 8“ Dobson wie auch meinen neuen 4“ MAK auf dem Balkon aufgebaut. Beide standen schon einige Zeit draußen, zwecks Temperierung.
Da ich mir vor noch nicht allzu-langer-Zeit zwei neu-gebrauchte Okulare geleistet habe, die bisher noch nicht zum Einsatz kamen, wollte ich das Nachholen. Dabei handelt es sich um ein Ortho 6mm und ein 9mm Kasai, die mir als Alternative zu einem Baader Ortho angeboten wurden.
Fangen wir mit dem Negativen an: Aktuell betreibe ich den MAK ja auf einem Fotostativ aus Familienbesitz. Ziel war es, diese Kombination schnell griffbereit zu haben, um sie auch auf Reisen mit dem Auto und auch mit der Bahn mitnehmen zu können. So ein 8“ Dobson lässt sich alleine ja eher schwierig mitnehmen.
Die Kombination passt in den vorhandenen Fotorucksack und ist wirklich sehr leicht. ABER der gestrige Abend hat mir wieder gezeigt, so ein Fotostativ ist eine wackelige, schwingende und nervenraubende Angelegenheit. Ich hatte schon schwere Mühe den Mond in das Okular des MAK zu positionieren. Eine Nachführung ohne den Mond zig Mal zu überholen war nicht möglich. Ich habe ja bereits im Forum einen Thread eröffnet, um mich nach einer sinnvollen Alternative umzusehen. Als Okular hatte ich das Baader Hyperion 13mm verwendet, aber das spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Jetzt aber zum schönen Erlebnis: Mein Dobson hat mir wieder mehr als Freude gemacht. Mit dem gut justierten Telrad war der Mond fix im Okular. Ob der Himmel über Frankfurt gestern perfekt war, weiß ich leider nicht, ich kann nur sagen, die beiden Orthos haben mir ein wahnsinnig detailliertes und scharfes Bild geboten! Atemberaubend! Wegen Zeitmangel habe ich mir nur genauer die Region um „Montes Apenninus“ anschauen können. Der Anblick, ich weiss gar nicht wie ich es beschreiben soll! Das 6mm Ortho schien mich so nahe heranzubringen, wie noch nie zu vor. Die Krater Wallace und Archimedes waren, und sind vermutlich noch, ein echter Hingucker. Ich hätte gern mehr Zeit gehabt.
Der Kauf war eine gute Entscheidung, und wertet meine Okularsammlung auf. Einzig an den Einblick muss man sich gewöhnen. Der ist bei den Baader Hyperions und auch dem William SWAN größer. Bei den Orthos muss man mit seinem Auge ja wirklich sehr nahe ran. Aber es lohnt sich! Bin schon sehr freudig darauf, die Okulare am Planeten auszutesten, wenn denn mal wieder ein Blick auf diese gestattet ist.
Alles in allem waren es gute 30 Minuten Beobachtungszeit die ich da hatte. Der Anblick unseres Trabanten ist immer wieder schön, vorallem jetzt, wo er mir solche Details zeigt! Freue mich auf viele weitere Abende und Nächte.
gestern Abend habe ich für eine halbe Stunde den Blick auf den Mond genießen können und sowohl meinen treuen 8“ Dobson wie auch meinen neuen 4“ MAK auf dem Balkon aufgebaut. Beide standen schon einige Zeit draußen, zwecks Temperierung.
Da ich mir vor noch nicht allzu-langer-Zeit zwei neu-gebrauchte Okulare geleistet habe, die bisher noch nicht zum Einsatz kamen, wollte ich das Nachholen. Dabei handelt es sich um ein Ortho 6mm und ein 9mm Kasai, die mir als Alternative zu einem Baader Ortho angeboten wurden.
Fangen wir mit dem Negativen an: Aktuell betreibe ich den MAK ja auf einem Fotostativ aus Familienbesitz. Ziel war es, diese Kombination schnell griffbereit zu haben, um sie auch auf Reisen mit dem Auto und auch mit der Bahn mitnehmen zu können. So ein 8“ Dobson lässt sich alleine ja eher schwierig mitnehmen.
Jetzt aber zum schönen Erlebnis: Mein Dobson hat mir wieder mehr als Freude gemacht. Mit dem gut justierten Telrad war der Mond fix im Okular. Ob der Himmel über Frankfurt gestern perfekt war, weiß ich leider nicht, ich kann nur sagen, die beiden Orthos haben mir ein wahnsinnig detailliertes und scharfes Bild geboten! Atemberaubend! Wegen Zeitmangel habe ich mir nur genauer die Region um „Montes Apenninus“ anschauen können. Der Anblick, ich weiss gar nicht wie ich es beschreiben soll! Das 6mm Ortho schien mich so nahe heranzubringen, wie noch nie zu vor. Die Krater Wallace und Archimedes waren, und sind vermutlich noch, ein echter Hingucker. Ich hätte gern mehr Zeit gehabt.
Der Kauf war eine gute Entscheidung, und wertet meine Okularsammlung auf. Einzig an den Einblick muss man sich gewöhnen. Der ist bei den Baader Hyperions und auch dem William SWAN größer. Bei den Orthos muss man mit seinem Auge ja wirklich sehr nahe ran. Aber es lohnt sich! Bin schon sehr freudig darauf, die Okulare am Planeten auszutesten, wenn denn mal wieder ein Blick auf diese gestattet ist.
Alles in allem waren es gute 30 Minuten Beobachtungszeit die ich da hatte. Der Anblick unseres Trabanten ist immer wieder schön, vorallem jetzt, wo er mir solche Details zeigt! Freue mich auf viele weitere Abende und Nächte.