2-Linser FPL 53 Apo 152/1200 für Skywatcher

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MLudes

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Hallo Leute

arbeite mal wieder an einer neuen Tuninggeschichte :-).

Ich denke darüber nach für die vielen Tausende Skywatcher Achromate 150/1200 aber auch für Selbstbauer in China einen 152 mm F/1200 FPL 53 Apo als 2 Linser zu fertigen , in einer Fassung die Skywatcher kompatibel ist.
Wir würden das Optikdesign hier bei einem sehr bekannten Optikrechner erstellen lassen , der auch bei jeder neuen Rohlinglieferung die Schmelzwerte berücksichtigen würde.
Mit FPl53 und dem richtigen Partnerglas sollte eine Farbkorrektur wie beim FS152 in etwa erziehlbar sein.

Kostenmäßig würden wir für die Linsen in Fassung, Multicoated, ohne Prüfprotokoll bei ca. 2.500 Euro VK liegen. Ein passender Flattner
für große CCD kann ebenso gerechnet und gefertigt werden , der dürfte für ca. 400 bis 500 Euro gefasst machbar sein.

Wir würeden hier in Deutschland die visuelle Qualitätsprüfung durchführen, bei Nichtgefallen haben wir Umtauschrecht auf Herstellers kosten.

Nimmt man nun einen Skywatcher Tubus 150/1200 für 500 Euro , kauft dazu noch einen 2.5" oder besser 3" Auszug zu ca. 300 Euro , kommt man auf Gesamtkosten von ca. 3.800 bis max. 4000 Euro für den FPL53 Apo mit Flattner und großem Auszug

Währe sowas gewünscht ?

Danke für konstruktive Beiträge
 
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Hallo Markus,

viel zu teuer für einen Halbapo. Du wirst niemals die Farbkorrektur eines FS 152 erreichen können (glaube ich erst wenn ich es sehe). Falls doch, solltest Du einen besseren Tubus nehmen; wenn die Linse wirklich so gut wird, dann machen 500 Euro mehr auch nichts mehr aus.

Mach doch lieber einen normalen ED-Halbapo für kleines Geld, da ist der Markt viel größer. Unter 1.000 Euro pro Objektiv, das kann sich auch der Kunde leisten, der mal irgendwann einen vergleichsweise billigen 6" Achro gekauft hat und nun was besseres möchte.

Grüße,
Andreas
 
Hallo Markus,

wäre den ein einfacher Tubus für eine solche Optik so teuer das Du auf eine reine Austauschgeschichte für den Skywatcher „Achromaten“ aus bist.
Ich denke das engt den potentiellen Kundenkreis doch unnötig ein.
Die Wertvollsten Teile Optik und OAZ sind ja ohnehin zu tauschen, so das da im Prinzip ein Rohr mit entsprechender Objektivaufnahme und ein paar Rohrschellen fehlen.
Das kann doch nun in Relation zur Optik wirklich nicht so teuer sein.
Ich weiß ja das dein Deutscher Lieferant der Tuben für die LZOS Optiken recht überzogene Preisvorstellungen hat, aber das muss ja nicht der Maßstab sein.
An Deiner Stelle würde ich echt mal überlegen für das Projekt einen günstigen Tubus zu bekommen und es als Komplettgerät zu verkaufen.
Das ganze spielt sich nämlich aus meiner Sicht in einem Preisrahmen ab wo ich keine eigenen Bastelarbeiten mehr akzeptieren würde da will ich ein sofort einsatzbereites fertiges ordentlich funktionierendes Teleskop.

Was die Optik anbelangt sollte tatsächlich mit der Kombination N-ZK7 / S-FPL53 eine vergleichbare Farbkorrektur wie bei dem FS 152 zu machen sein.
Ich habe mal einen FS 102 mit einem ED den ich mit exakt gleicher Öffnung und Brennweite gerechnet habe verglichen.
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/posts/612502
Aber der Preis ist schon recht ordentlich.
Vielleicht wäre ja eine etwas kleinere Öffnung mit 130 bis 140 mm dafür aber komplett mit Tubus zu einem solchen Preis die bessere Wahl.
Das wäre dann eine Nummer über dem Equinox 120 zu einem konkurrenzfähigen Preis.

Mich würde übrigens mal ein solches Diagramm wie ich sie zeige mit den Strehlwerten und den entsprechenden Wellenlängen bei fester Fokussierung auf Grün für die neue Optik interessieren.
Sowas halte ich am aussagefähigsten wenn es um die Einschätzung des Gesamtfarbfehlers geht.
Vielleich ist ja Dein Optikrechner mal so nett und erstellt so eines.


Grüße Gerd
 
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Zitat von MLudes:
Nimmt man nun einen Skywatcher Tubus 150/1200 für 500 Euro , kauft dazu noch einen 2.5" oder besser 3" Auszug zu ca. 300 Euro , kommt man auf Gesamtkosten von ca. 3.800 bis max. 4000 Euro für den FPL53 Apo mit Flattner und großem Auszug
Sorry Markus,

aber 4000 Euro für so einen zusammengefrickelten Bausatz, das ist doch absurd. :krank:

Dann lege ich lieber gleich noch 2K drauf und hole mir einen 140er TEC mit Flattener. Da muss ich nicht basteln und weiß, was ich für mein Geld bekomme.

mfg
Torsten
 
Danke für eure Antworten.

1, nun für 2.500 Euro plus 500 Euro für den Skywatcher Tubus = 3.000 Euro hätte man erst mal einen 6" Apo , den gibt es für dieses Geld nicht mal von Chinesen.

2, den Upgrate mit Flattner und Auszug kann machen wer möchte oder sich einen anderen Tubus dafür bestellen.

3, betreff überzogene Tubuskosten aus Deutschland , müßt Ihr euch dann bei Drehern und Autolackierwerkstätten beschweren , wir können nichts dafür das die Stundenlöhne deutscher Arbeitnehmer soviel höher sind, als bei ihren chinesichen Kollegen

4, Für 1.000 Euro bekomme ich leider nicht mal ein billiges 150 mm ED Objektiv mit Chinaglas FK61 angeboten.

Ich werd nun mal erstmal was Rechnen lassen
 
Hallo Markus,

3, betreff überzogene Tubuskosten aus Deutschland , müßt Ihr euch dann bei Drehern und Autolackierwerkstätten beschweren , wir können nichts dafür das die Stundenlöhne deutscher Arbeitnehmer soviel höher sind, als bei ihren chinesichen Kollegen

na ja die Stundensätze der Autolackierwerkstätten sind mit rund 100 Euro in der Tat unverschämt, das liegt aber sicher nicht an den jedenfalls im Osten im allerbesten Fall 10 Euro Stundenlohn + Lohnnebenkosten und allem drum und dran vielleicht 15 Euro für den Arbeiter.
Aber da gibt es doch Alternativen, beklebe den Tubus einfach für ein paar Euro mit einer Folie, das sieht auch noch top aus.
Da kannste Dier mal was von Fernrohrland abschauen, Die machen das so.
Innen hat sich ja die Velourfolie bestens bewährt somit kannste den Lackierer komplett sparen.

Der Tubus selbst ist auch nicht so das extrem anspruchsvolle Drehteil was jetzt sauteure Lohnkosten verursacht.
Das teuerste ist wohl noch das Material selbst, also ein entsprechendes ALU Rohr.
Da würde ich mal überlegen einen HP Tubus zu nehmen den krigste für 50 Euro und lediglich die Anschlussringe für das Objektiv und den OAZ drehen zu lassen.
Bzw. das Objektiv gleich vom Chinesen komplett mit justiereinrichtung zum Tubus fertigen zu lassen so das es direkt in den HP Tubus passt.
Also mit bisschen guten Willen ist auch in Deutschland bzw. Europa ein Tubus zu nem akzeptablen Preis möglich.

Grüße Gerd
 
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Hallo Gerd

soweit mir bekannt ist, hat Fernrohrland erhebliche Absatzprobleme mit Folie beklebten Tuben.

Unsere CNC Rohrschellen und die Starlightauszüge und Sucherhalter aus Japan bekommen wir auch nicht geschenkt.
 
moin moin,
wenn ich dauernd dieses "CNC" höre, geht mir das Messer in der Tasche auf.
Als ob das was besonderes wäre und einen Mehrpreis rechtfertige.
Nenn mir ein Dreh- oder Frästeil, dass heute noch auf einer Nicht-CNC-Maschine in Serie gefertigt wird, auch wenn die Serie klein ist.
Was wäre denn die Alternative zu CNC?
Ein Teil, so wie es aus der Presse fällt, unbearbeitet?

Gruß Volker
 
Hallo zusammen,

ich möchte mich Gerd anschließen, und finde eine Öffnung von 130mm sinnvoller, da bei geschickter Bauweise noch eher zu handhaben. Ganz persönlich fände ich sogar f/9 interessant, aber angesichts der weit verbreiteten Vorlieben für Astrofotos ist die Absatzchance wohl schmaler.


Viele Grüße,
Roman


 
Hallo Markus,

wenn Fernrohrland da Absatzprobleme mit Folie beklebten Teleskopen haben sollte liegt das meiner Meinung nach nicht daran das der Kunde Folie nicht akzeptieren würde sondern eher daran das das gleiche Teleskop ja bereits fertig lackiert günstiger zu haben ist und der Aufpreis für die Folie auch gespart werden kann.
In unserem Fall liegt die Sache doch genau anders rum.
Gegenüber einem zum horrenden Preis beim deutschen Autolackierer lackierten Tubus ist ein mit Folie beklebter wesentlich preiswerter.
Zumal sich mit Folie noch ansprechendere Möglichkeiten realisieren ließen zb. carbon luck, gebürsteter Stahl oder ähnliches die der Lackierer so nicht hinkriegt.

Unsere CNC Rohrschellen und die Starlightauszüge und Sucherhalter aus Japan bekommen wir auch nicht geschenkt.

Den Auszug habe ich ja bereits im ersten Posting als wertvolles Bauteil bezeichnet.
Die supertollen CNC Rohrschellen kannste wegen mir gerne durch billige aus Stahl zurechtgebogene oder einfache Gussteile ersetzen, die halten das Teleskop nämlich genauso, sehen nur nicht so toll aus.
Bitte sehe doch meine Äußerungen nicht als Angriff auf Deine LZOS Tuben.
Die sind sehr hochwertig und haben so wie sie gefertigt wurden auch ihren Preis wen gleich ich den schon ziemlich saftig finde.
Hier bist Du ja aber bereit einen vergleichsweise bescheidenen Skywatcher Tubus zu nutzen und da sehe ich eben durchaus auch die Möglichkeit etwas mindestens vergleichbares eher noch etwas besser auch in Deutschland recht günstig zu fertigen und so die geplante Optik von Hause aus als Komplettgerät zu einem günstigen Preis zu liefern.
Wie Du siehst bin ich nicht der Einzige der bei dem Preisrahmen nicht mehr selbst basteln will und ein fertiges Gerät erwartet.
Wie viele einzelne LZOS Objektive verkaufst Du denn im Verhältnis zu Komplettteleskopen mit diesem Objektiv.
Ich denke wenn Du da mal drüber nachdenkst wirst Du feststellen das ein Einzelnes Objektiv als Bastellösung keine Akzeptanz hat.

Grüße Gerd
 
Hallo.
Wenn ich von mit Folie beklebten Tuben höre, fallen mir sofort Bastelbuden ein. Es ist manchmal nicht schlecht, wenn man wenigstens die Grundlagen der Materialver- und bearbeitung beherrscht. Alurohre werden z.B. chemisch
oberflächenvorbereitet und dann z.B. pulverbeschichtet.
Solch eine Oberflächenbearbeitung kostet pro Rohr geschätzt 20 - 30 Euro. Ist also nicht der Rede wert.
Was es mit dem CNC Bearbeiten auf sich hat, hat "o5null"
schon hier geschrieben.
Leute erkundigt Euch mal selbst was solche Arbeiten wirklich kosten und glaubt nicht Alles, was hier geschrieben wird.

MfG pikolomini
 
Hallo pikolomini,

na na wollen wir mal nicht von einem Extrem ins andere fallen.
Für 20 bis 30 Euro bekommst Du nicht mal die Farbe geschweige denn die komplette Arbeitsleistung.
Ein fachmännischer Lackaufbau beinhaltet bisschen mehr als mal kurz ins Chemische Bad und anschließend den Lack draufzuklatschen.
Lass Dir mal einen Kotflügel am Auto lackieren, das dürfte so in etwa die Fläche eines Tubus für ein 150/1200 Refraktor sein.
Da hab ich extra wegen Dir grad noch mal nachgefragt da Zahlst Du auf alle Fälle 200 Euro.
Der Stundensatz beim Lackieren liegt zwischen 80 Euro bei der Billigsten Ostwerkstatt und bis zu 140 Euro in Westdeutschland, plus Materialkosten versteht sich.
Folie ist übrigens längst eine etablierte Oberflächenbeschichtung und wird auch bei hochwertigen und teuren Produkten eingesetzt.
Also nix mehr mit Bastellösung.

Grüße Gerd
 
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Hallo Gerd.
Kurz zur Erklärung: Es wird kein Lackaufbau benötigt.
Der Vorgang ist etwa folgender: Das Rohr wird chem. angelaugt oder erhält chemisch jede gewünschte Güte und Oberflaechenqualität. ( Man kann Alu chem. sogar
" bürsten " oder eine Oberfläche herstellen, die einer gesandstrahlten entspricht ). Wohl gemerkt, ohne mechanische Bearbeitung, nur durch chem. Bäder. Arbeitszeit: Nahe null, im Minutenbereich.
Das ist nur ein Bad in einer Cemikalie. Dann wird ein Pulver aufgespüht, welches durch elektrostatische Effekte auf dem Rohr haftet. Dann wird das Ganze eingebrannt.
Wiederum kaum Arbeitszeit - wenige Minuten.
Aber im Grunde ist das nicht einmal nötig. Man kann Alu chemisch glätten oder bürsten und dann farbig eloxieren.
Die roten oder goldenen Oberflächen der Williams Tuben z.B.
weden so hergestellt. Schau sie Dir an. Solche Oberflächen, wie die Tuben von Williams, dürften in der Serie keine 20 Euro kosten.
Nun zu den Materialkosten einer Pulverbeschichtung: Die Farbe in Pulverform kostet etwa 50 Euro je Kg. So ein Rohr mag 50g benötigen.
Sei sicher, dass kostet alles zusammen nicht mehr als 30 Euro. Eine Autolackiererei ist da auch definitiv der falsche Ansprechpartner. Für alle diese Arbeiten gibt es
Spezialbetriebe.
Wie schon geschrieben, es ist von Vorteil, wenn man etwas
von Fertigungstechnik versteht.

MfG Pikolomini

 
Jaja, alles im Prinzip ganz billig zu machen. Aber wenn man nur 10 oder 20 Stück braucht, dann sieht die Welt leider anders aus. Und ich denke, das sind die Größenordnungen, um die es hier geht.

mfg
Torsten
 
Hallo Leute

schaue ich mir heute morgen die Antwort von meinem Optikdesigner an :
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Markus,

I'll send you some rough designs as soon as possible.
However from ,what I noticed, there is only one glass to use together FPL53 (and also 51) that allows good results and it is Schott N-KZFS2.
From the very first attempts I noticed that with this glass are possible design type either as front element or as second element.
I believe to be able to make a design having the color correction similar 152 FS but without fluorite.
You might ask about its availability and cost.

From the very first investigation, by using N-ZK7 as second glass ,there are no good performances(in my opinion poor) whatever design you choose.

Anyway we have to keep in mind that a 152mm doublet objective working at about f/8 is very fast for a doublet and you cannot compare the performances of a small 102 mm with it.
Small apo are always well corrected . This is an optical law because the scale for any parameters (spotdiagram,etc) is geometric.
In my opinion this could be the reason why there are no graphics on the net showing its color correction but only those of the smaller apo.
Even using fluorite the performances of the 152 are less good than that of the 102 FS.

Massimo Riccardi
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neige ich sehr stark dazu nicht in China produzierne zu lassen mit dem Rumgeeier wir wollen $ , dann wieder € , je nachdem welche Währung gerade besser für die Chinesen ist und muß mich nicht mit Qualitätsprüfung rum schlagen , muß nicht lange Zeit in Vorlage treten uum wer weiss welche Probleme geliefert zu bekommen. Da gehe ich gleich besser zu LZOS, dort bekomme ich garantierte Qualität mit Prüfprotokoll und LZOS hat zudem ein noch besseres Partnerglas als Schott, dann kostet die linse zwar ca. 500 Euro mehr, aber eben garantierte Qualität, Prüfprotokoll , keine Vorlagekosten und keine großen Stückzahlforderungen. Und mit Schott N-KZFS2 wird der Chinese garantiert noch teurer.

Riccardi ( der auch den neuen AP Astrograph mitentwickelt hat , ist ein Top Designer.

Wir haben schon einige Zeit keinen neuen Apo mehr bei LZOS gefertigt.

Also gibt es jetzt 2 möglichkeiten, mittelmäßig gut korregierte China ED Halbapo zu wenig Geld oder sehr guter Russe etwas teurer als teurer Chinese.

Die am Markt vorhandenen Apo Modelle sind ja bekannt.

Was fehlt eurer meinung nach und könnte für uns als neues Modell interesant sein, dabei bitte die neue Takahashi TSA Serie berücksichtigen, hier rechne ich bald mit dem Auftauchen eines noch größeren TSA , vielleicht 150 oder 170 mm und diese sind wirklich günstig für die Qualität.

Also schreibt mal etwas über einen neuen Wunschapo, wie groß soll er sein und was soll er leisten , soll aber nicht was sein, was es schon von anderen Herstellern gibt, dann schauen wir mal

 
Zitat von MLudes:
Also schreibt mal etwas über einen neuen Wunschapo, wie groß soll er sein und was soll er leisten , soll aber nicht was sein, was es schon von anderen Herstellern gibt, dann schauen wir mal
Hallo Markus,

visuelle APOs und Kombigeräte gibt es m.E. genug. Da ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Bei den reinen Fotomaschinen mit (fest eingebauter) Bildfeldebnung sieht das ganz anders aus. Da gibt es den kleinen Pentax (der eigentlich gar kein richtiger APO ist) und die beiden FSQs. Das wars dann schon. Für mich ist deshalb ganz klar, was am Markt fehlt: FSQ 120, 140, 160 usw. Und wenn Takahashi die nicht bauen will...

Mir ist klar, daß so etwas deutlich mehr Entwicklungsarbeit verlangt, als deine bisherigen APO-Projekte aus mehr oder weniger Standardkomponenten. Aber dafür gibts da auch eine reale Marktlücke. Das I-Tüpfelchen wäre, wenn du dabei noch die Temperaturprobleme eines FSQ vermeiden könntest.

mfg
Torsten
 
Hallo Markus,

habe mich auch bei deinen anderen beiden Threads zum Thema (sinngemäß) ein neuer Apo oder ist so ein Produkt gewünscht nicht zum Schreiben angesprochen gefühlt.

Genau wie Torsten meine ich:

Doch wenn du schon solche Sachen anleiherst stellt sich für mich die Frage, warum nicht mal ein Gerät mit "sehr" kurzer Brennweite und maximaler Öffnung die bei "farbreinheit" möglich ist?! Ich kann mir vorstellen, dass sich so etwas Viele wünschen. Doch am Markt ist hier nur sehr begrenzt etwas zu finden. Ich denke da einzigst an TAK und die FSQ-Serie.

Ich schreibe natürlich als Fotograf und weiß, dass das Groh die Geräte visuell nutzt und der Absatz in diesem Bereich auch größer ist, doch das muss sich nicht ausschließen.

Warum also nicht mal ein Gerat mit z.B. den Werten 96/480mm?? Mit den heutig verfügbaren Glassorten müßte f5 doch machbar sein. Dazu einen Flattener od. sogar schon eingebaut und Hurra.
 
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Hallo Markus,

mich würde so ein Flatfield Astrograph im Bereich von 1000mm und 300mm brennweite interessieren, natürlich so lichtstark wie möglich, sonst bringt man im Schmalband nix durch. 300mm wär mal wirklich was feines wenns zu einem annehmbaren Preis daherkäme, denn dann müsste man nicht mehr Teleobjektive adaptieren, was ja immer ein problem ist mit Filterrädern etc...

Viele Grüße

Daniel
 
Ich besitze den Tak Sky 90 mit Reducer/Flattener auf f/4,5.

Damit komme ich auf eine Brennweite von ca.410mm

Damit entspricht das Gerät etwa deinen Anforderungen.
Nur mit der Farbreinheit kommt bei solch einem lichtstarken Refraktor der Faktor Preis in eine andere Region.
Denn der Sky 90 ist auch nicht farbrein.
Mit Reducer zeigt er zwar deutlich weniger Farbe als der kleine Pentax75, aber ich glaube nicht das er auch nur annähernd an die Qualität eines FSQ (BabyQ) rankommt.

Ich habe vor kurzem erst meinen Reducer bekommen und hatte noch keine Gelegenheit diesen zu testen.
Wenn Interesse an den Testergebnissen besteht kann ich diese veröffentlichen.
 
Zitat von Daniel_Guetl:
wenns zu einem annehmbaren Preis daherkäme
Da drehen wir uns aber vermutlich bald wieder im Kreis und landen bei China-Linse (muss nicht schlecht sein) + Tubus von irgendwo + günstige Feathertouch-Kopie + Universalflattener von Wolfi. Das gibts aber schon.

Was mir vorschwebt darf durchaus ähnlich viel Kosten wie ein FSQ, wenn es auch so gut ist. Brennweitenmäßig sehe ich unter den FSQs mit Reducer aber nicht mehr viel Bedarf, eher nach oben.

mfg
Torsten

 
Hallo Daniel,

Mag sein das er nicht deinen Anforderungen genügt.
Hier mal ein Link mit Beispielaufnahmen mit dem Sky 90 und Flattener zusammen mit einer Starlight Express SXVR-M25C.
Die Spikes auf den Bildern sind wohl nachträglich "eingebaut".

http://www.newforestobservatory.com/category/ccdimages/sky-90-and-sxvf-m25c/

Jedenfalls genügt die Feldebnung meinen für dich wahrscheinlich sehr geringen Ansprüchen ;).
Ich habe inzwischen solche und solche Berichte gelesen. Deshalb möchte ich selber testen.

P.S: der Chip der Starlight (23,4mm x 15,6mm) hat ca. APS-C Format (25,1 mm X 16,7 mm).

 
Hallo,

@Torsten: Deine gesuchten "Astrographen" gibt's doch schon, z.B.:
Leica Apo-Telyt-R 4/560mm oder 5.6/800mm, ... sicher hervorragend korrigiert (ein paar der APOs sollen sogar die Beugungsgrenze erreichen) und man bräuchte auch keinen Flattener nur noch die Adapter. Kleiner Scherz... :biggrin:

Aber in Ernst: ein APO mit größerer Öffnung (>120mm), großem Öffnungsverhältnis (>f/6) und planem Bildfeld ist eine mehrlinsige Spezialkonstruktion (mit Dublett und Flattener kommst Du da nicht weiter), die richtig ausgeführt erst bei einigen 1000 Euro anfängt. Billig oder auch nur günstig kann ich mir so etwas nicht vorstellen (PS.: etwas ähnliches bietet z.B. Stellarvue an: SV 127 Dual fluoro, mit dem 3linsigen flattener knapp US$ 9500,- http://www.stellarvue.com/sv127.html).

Für photographische Zwecke um/ab 150mm Öffnung würde sich da doch eher die Wiederbelebung z.B. einer Slevogt-Kamera (analog zur Lichtenknecker Flatfield) oder einer Slevogt-Richter-Kamera (analog zu den Zeiss Mirotar, etc.) anbieten.
Öffnungsverh. f/3... f/4 bei planem Bildfeld sind kein Problem. Beide Syteme müßten sich wegen ihrer Einfachheit rel. leicht und kostengünstig herstellen lassen.

Nur so ein off-topic Gedanke ...

Ciao Werner
 
Hallo Torsten,

sone kleine 300mm Brennweiten Flatfield Astrograf kann doch nicht die Welt kosten, wäre aber eine wichtige ergänzung für uns Astrofotografen. In dem Bereich gibts nämlich wirklich keine Alternativen außer Canon L objektive, und an die krieg ich wieder kein Filterrad ran. Wobei, televue hat doch noch so ein kleines Imaging System im Angebot: http://www.teleskop-express.de/shop...Flat-Field-APO-60-360mm---Imaging-System.html

Viele Grüße

Daniel
 
Hallo Daniel,

an hochwertige Astrografen, die "nicht die Welt kosten" glaube ich nicht mehr. Der kleine von TV kostet ja auch schon einiges für nur 60mm f/6. Und wie viele Objekte gibt's denn wirklich für 300 mm Brennweite? Die Chips werden ja auch immer größer, mit z.B. einer STL11K und FSQ passt M31 schon locker 2x drauf. Und den Reducer gibts ja auch noch.

mfg
Torsten
 
Hallo Torsten,

ne SBIG 11k und ein FSQ spielen meiner Meinung noch in ganz andren Preisklassen. Zusammen über 10k euro...

Wenn man ne Moderatpreiskamera mit zB. Kodak 8300er Chip nimmt und den kleinen Televue ist man unter der Hälfte des Preises dieser Kombination und hat trotzdem gleich gute Auflösung wegen der kleineren Pixel. Bei mir macht das nen riesen Unterschied zwischen haben und nix kaufen.

Viele Grüße

Daniel
 
es gibt doch von BORG Ultraschnelle Apo-Astrographen mit großen iFlattnern und Reducer :-), nur so als Tip


 
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