Youngster
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Hallo Sven,
danke für deine ausführliche Erleuterung!
zu 1. Also ich studiere ja wie gesagt Astronomie als Nebenfach und wir haben eigentlich gelernt, dass das diese Schmidt-Technik die sphärische Aberration ausschaltet. Erscheint mir ehrlich gesagt auch sinnvoller da beim Schmidt-Teleskop die Korrektionsplatte halt vor der restlichen Optik steht. So weit ich weiß sind die Teleskope in der Hamburger Sternwarte auch damit ausgerüstet und von Abbildungsfehlern hab ich da noch nichts gehört... Wie weit diese Korrektionsplatte vom Spiegel entfernt sein muss, muss ich mal recherchieren. Aber rein logisch betrachtet dürfte sie ja gar nicht sooo weit weg sein, sonst würden durch die Brechung einige Strahlen den Spiegel gar nicht erreichen können... Mir scheint diese Technik aber besser als diese MPCC-Sache. Aber ich werde da nochmal drüber nachdenken...
zu 4. Ich glaube bald, dass ich mal über den Selbstbau einer Montierung nachdenken sollte. So schwer kann das doch nicht sein. Die Montierungen in der Sternwarte haben zwar auch eine ganz andere Dimension, aber sie sind doch in der Lage absolut genau nachzuführen über Stunden. Ich kann mir absolut nicht vorstellen mit einem Leitfernrohr das ganze zu korregieren. Sobald ich eine Abweichung sehe ist es doch schon zu spät. Über die Dimension von Bogensekunden brauchst du mir nichts erklären. Damit hab ich schon genug rumgerechnet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Aber so eine Nachführung ist doch trotzdem irgendwie möglich. Man stelle sich vor man würde die Masse hinreichend groß machen, so dass man viel Kraft zum Beschleunigen / Abbremsen der Drehung benötigt. Ist halt nur die Frage inwieweit das praktikabel ist.
zu 3. Deine Argumentation mit dem Abkühlen kann ich leider physikalisch nicht nachvollziehen. Wie soll die Optik denn bitte kälter werden als die Lufttemperatur??? Ich würde mal behaupten dass das unmöglich ist. Hab gerade mal gegoogelt und tatsächtlich mehr dazu gefunden "Das Teleskop strahlt also Energie ins Weltall ab. Dadurch fällt seine Temperatur unter die Umgebungstemperatur." Es ist mir ein Rätsel wie das funktionieren soll. Vielleicht kann mir das nochmal jemand erklären?
Generell sollte man Tubus-Seeing aber doch mit einer guten Belüftung in den Griff bekommen, oder? Wenn ich das Teleskop z.B. im Keller bei ständig offenem Fenster stehen habe, dann hat es näherungsweide die Außentemperatur. D.h. so dauert es schon mal nicht so lange bis das Teleskop erstmal auf Außentemperatur ist. Die sich dann ständig ändernde Tmperatur sollte mit Belüftung doch zu packen sein.
danke für deine ausführliche Erleuterung!
zu 1. Also ich studiere ja wie gesagt Astronomie als Nebenfach und wir haben eigentlich gelernt, dass das diese Schmidt-Technik die sphärische Aberration ausschaltet. Erscheint mir ehrlich gesagt auch sinnvoller da beim Schmidt-Teleskop die Korrektionsplatte halt vor der restlichen Optik steht. So weit ich weiß sind die Teleskope in der Hamburger Sternwarte auch damit ausgerüstet und von Abbildungsfehlern hab ich da noch nichts gehört... Wie weit diese Korrektionsplatte vom Spiegel entfernt sein muss, muss ich mal recherchieren. Aber rein logisch betrachtet dürfte sie ja gar nicht sooo weit weg sein, sonst würden durch die Brechung einige Strahlen den Spiegel gar nicht erreichen können... Mir scheint diese Technik aber besser als diese MPCC-Sache. Aber ich werde da nochmal drüber nachdenken...
zu 4. Ich glaube bald, dass ich mal über den Selbstbau einer Montierung nachdenken sollte. So schwer kann das doch nicht sein. Die Montierungen in der Sternwarte haben zwar auch eine ganz andere Dimension, aber sie sind doch in der Lage absolut genau nachzuführen über Stunden. Ich kann mir absolut nicht vorstellen mit einem Leitfernrohr das ganze zu korregieren. Sobald ich eine Abweichung sehe ist es doch schon zu spät. Über die Dimension von Bogensekunden brauchst du mir nichts erklären. Damit hab ich schon genug rumgerechnet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Aber so eine Nachführung ist doch trotzdem irgendwie möglich. Man stelle sich vor man würde die Masse hinreichend groß machen, so dass man viel Kraft zum Beschleunigen / Abbremsen der Drehung benötigt. Ist halt nur die Frage inwieweit das praktikabel ist.
zu 3. Deine Argumentation mit dem Abkühlen kann ich leider physikalisch nicht nachvollziehen. Wie soll die Optik denn bitte kälter werden als die Lufttemperatur??? Ich würde mal behaupten dass das unmöglich ist. Hab gerade mal gegoogelt und tatsächtlich mehr dazu gefunden "Das Teleskop strahlt also Energie ins Weltall ab. Dadurch fällt seine Temperatur unter die Umgebungstemperatur." Es ist mir ein Rätsel wie das funktionieren soll. Vielleicht kann mir das nochmal jemand erklären?
Generell sollte man Tubus-Seeing aber doch mit einer guten Belüftung in den Griff bekommen, oder? Wenn ich das Teleskop z.B. im Keller bei ständig offenem Fenster stehen habe, dann hat es näherungsweide die Außentemperatur. D.h. so dauert es schon mal nicht so lange bis das Teleskop erstmal auf Außentemperatur ist. Die sich dann ständig ändernde Tmperatur sollte mit Belüftung doch zu packen sein.