4mm oder 4,3mm Okular?

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Sascha03

Mitglied
Hallo!
Ich habe mich für einen 150/900 f6 Nweton entschieden. Die Okulare werden, für den Anfang,wohl günstig sein müssen. Auch, weil ich mich noch mehr informieren möchte,bevor ich mehr Geld ausgebe.
Nun meine Frage:
Die förderliche Vergrößerung wäre 214,3, was mit einem 4,2mm Okular erreicht würde.
Ich finde nur ein TS HR 4mm(225x) für 69€ und ein Antares ANW 4,3mm(209x) für 75€.
Welches wäre die bessere Wahl?
Grüße
Sascha!
 
Mein Tipp: Weniger ist mehr bei der Vergrösserung :-) Beobachte meistens mit kleineren Vergrösserungen, da einfach mehr Licht da ist und das Bild dementsprechend "schärfer" und ruhiger ist...
 
Hallo Sascha,

ich kann mich dem nur anschließen - lass lieber etwas "Luft" mach oben. Heißt weniger Vergrößerung. Ich beobachte meist mit nicht weniger als 9 mm... Dann ist alles was kleiner aber die Schärfe in der Regel einfach besser - größer matscht häufig nur noch zu.
 
Hi Sascha,
wenn Du zunächst sparen musst wie Du sagst, dann konzentriere Dich auf die Vergrößerungen die Du am meisten brauchst. Das ist nicht die Vmax!
Mit f/6 würde ich
Übersicht um ca 6mm AP = 36mm Oku
Arbeitstier um ca 2-2,5mm AP = 12-15mm Oku
Förderliche Vergrößerung = 1mm AP = 6mm Oku
kaufen.
Bei der Übersicht kannst bissi ab und zu geben, je nach Himmel. Beim Arbeitstier je nach Geschmack/Objektvorliebe.

In einem nächsten Schritt besetzt Du dann Zwischengrößen die Du aus der Ersterfahrung unbedingt brauchst/verwenden würdest.
Das kann dann z.B. 20-24mm sein, vllt noch ein 9er oder 8er und < als die 6mm.

CS
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo und Danke!
Eingeplant habe ich schon ein 9mm,25mm sind dabei und ein 32mm.Dann wird es wohl ein 6mm werden. Später wollte ich ein gutes Weitwinkel besorgen. Ich dachte an 40 oder 42mm (AP7/21,43x). Das darf dann ruhig mehr kosten. So bis 300€. Aber da spare und lese lieber noch ein bisschen.

Vielen Dank!
Grüße
Sascha
 
Hallo,

in den meisten Nächten ist bei ca. 200-facher Vergrößerung aufgrund des Seeings schluss. Daher würde ich für die hohen Vergrößerungen bis max. 5 mm gehen.

Ansonsten: Erstmal mit günstigen Okularen anfangen und wenn du merkst, dass die Vergrößerungen passen, durch etwa Höherwertiges ersetzen.

Ich persönlich nutze (nach langen Tests und Wechseln) nur 3 Okulare (niedrige, mittlere und hohe Vergrößerung) und bin damit sehr zufrieden.

Gruß

Carsten
 
Hallo und Danke!
Meine Zusammenstellung sieht wie folgt aus:
TSSP 32mm
Plösel 25mm (ist dabei)
TSHR 15mm
TSHR 6mm.
Grüße
Sascha!
 
Hallo Sascha


Das 32MM Plössel würde ich nicht nehmen denn das mögliche maximale Gesichtfeld ist mit einem Bildkreis ( Feldblende ) von 27MM sehr stark eingeschränkt. Ausserdem ist der Abstand zum 25MM Plössel nicht sonderlich sinnvoll. Ich würde noch etwas sparen und zum Baader Okular Hyperion Aspheric 36 mm greifen. Nun ja der Preis tut sehr, sehr weh aber das erreichbare Gesichtfeld ist hier mit einem Bildkreisdurchmesser von 45MM um gut 2/3 deutlich größer und die Austrittspupille liegt mit 6MM gerade noch im sinnvollen Rahmen. Das mag an einigen Abenden schon einen recht hellen Himmelshintergrund ergeben bringt aber wenn später eventuell einmal ein OIII-Filter genutzt wird deutliche Vorteile. Schau mal ob Du ein gebrauchtes bekommen kannst dann wird es um rund ein drittel preiswerter.

Anstatt dem TSHR 15mm würde ich z.B.dieses http://www.teleskop-express.de/shop...el-Okular-15-mm-1-25----66--Gesichtsfeld.html hier nehmen. Auch hier ist das Gesichtsfeld merklich grösser und auch dieses Okular wird hin und wieder gebraucht für kleines Geld angeboten.

DasTSHR 6mm passt schon ganz gut obwohl an einem mittelgrossem F6-Newton ist ein 5MM okular bei 180-facher Vergrößerung in der Regel "das" Arbeitstier. Für später mal als Ergänzung kannst Du mal dieses Okular TS 1,25" ED Flatfield Okular 5mm - 60° Gesichtsfeld auf die Wunschliste setzen denn der Wunsch nach etwas mehr Vergrösserung gegenüber dem 6MM okular wird zwangsläufig aufkommen denn die Beobachtungsbedingungen sind sehr wechselhaft und wenn mal was geht will man auch was sehen! Aber ein 4MM Okular?? Vergiss es da ist ein F6-Newton " von der Stange mit überfordert.

Zu: "in den meisten Nächten ist bei ca. 200-facher Vergrößerung aufgrund des Seeings schluss"

Mit Verlaub, das ist dummes Geschwätz!!!

Es gibt zu nächst zwei verschiedene Beobachter!

Erstens: Der Schärfefanatiker! Bei dem ist das tatsächlich so. Der setzt seine Wahrnehmung durch eine immer kleiner wedende Vergrößerung herunter bis er kaum noch Seeingeinflüsse und damit einhergehende leichte Unschärfen erkennen kann.

Zweitens: Der Vergrößerungsvernatiker! Dem ist eine leichte Unschärfe erstmal egal. Der Vergrößert solange bis die Details die so gerade noch erkennbar sind langsam aber sicher in der Übervergrößerung verloren gehen.

Die Realität liegt wie das immer so ist dazwischen.

Ich persönlich fange am Planeten in der Regel bei 180facher Vergrößerung an. Wenn dann durch miserables Seeing der Jupiter schummrig wirkt und die Monde munter vor sich her zappeln dann bringt auch eine Reduzierung der Vergrößerung nichts denn auch die beste und stärkste Optik kann nicht mehr zeigen als der Himmel hergibt.Und wenn eine 180 fache Vergrößerung bei einer brauchbaren Optik nicht mehr geht dann gibt es am Jupiter auch nicht mehr als bestenfalls 2 verwaschene, flaue Bänder und zappelnde Monde zu sehen! Details, Schatten- und Monddurchgänge sowie den Roten Fleck? Fehlanzeige! Die Beobachtung lohnt dann nicht mehr wirklich.

Beim 105MM Apo ist am Planeten immer das 3,5MM Nagler bei 185 facher Vergrößerung drinnen und hier hat sich noch niemand wegen zu hoher Vergrößerung beschwert! Das Bild kommt hier sehr scharf und Kontrastreich. Hier kann man dann am Planeten alles sehen was es mit so einem Gerät am Plateten zu sehen gibt und das Scharf und Kontrastreich! Auch eine Cassinische Teilung mit Leichtigkeit!

An meinem 8" F6 Dobson spielt sich die Beobachtung am Planeten zwischen 170-fach ( 7mm Okular )und 240fach ( 5MM Ok. )ab. Für mehr ist der nicht gut genug. Da fängt es langsam an schummrig zu werden.

Am 250er Schiefspiegler fange ich bei durchschnittlichem Seeing in der Regel monkular mit einem 19MM Okular bei 263fach und Binokular mit 27MM Okus bei 185fach an. Wenn ich hier die Vergrößerung auf 180fach reduziere muß das Seeing schon recht heftig sein und Die Planetenbeobachtung lohnt dann wie oben bereits erwähnt nicht wirklich. Allerdings bei 260fach sieht man jedes, auch das noch so kleinste kleine wackeln, wabern und zittern , selbst das und besonders das was in den schwächeren Optiken einfach nicht mehr wahrzunehmen ist. Das Bild wirkt dann in den schwächeren Optiken ruhiger nicht weil es ruhiger ist, sondern weil man seine eigene Wahrnehmung durch die schwächere Optik deutlich herab gesetzt hat und die feinen Bewegungen nicht mehr erkennen kann! Bei kleinerer Vergrößerungen kriegt man von den feinen Luftbewegungen nichts mehr mit und das Bild wirkt ruhiger ( ist es aber nicht ) weil das Auge die feinen Bewegungen auch hier nicht mehr auflösen kann. Lässt die Luftunruhe aber zwischendurch mal nach dann ist das in der großen Optik so als wenn man einen Vorhang weg zieht. Dann sind mit einem Schlag auf einmal Details zu sehen die eine schwächere Optik auch unter besten Beingungen nicht zeigen kann. In solchen guten Nächten kann man dann an der 10" Optik auch mal eine bis zu 380fache Vergrößerung wirklich sinnvoll nutzen.

Und was bedeutet das alles für deinen F6-6Zöller? Vergleiche den mit dem 8"F6 Dobson hier. Mit einem 5MM Okular ist hier das Ende der Fahnenstange ereicht und das bedeutet bei Deinem 6-Zöller eine 180fache Vergrößerung! Für mehr wirst Du auch deutlich mehr inwestieren müssen!

Gruß Peter
 
Hallo,

am 8 Zöller konnte ich diesen Sommer mehrmals 300fach bei Saturn und Mars gut einsetzen. Ich würde wie bereits empfohlen ein günstiges 4mm besorgen oder eins ausborgen um zu schauen ob das wenigstens gelegentlich geht. Direkt ausschließen macht m. E. keinen Sinn. Kommt auch auf die Optik an, ich glaube ich habe da bei meinem Skywatcher Dobson Glück gehabt.

CU
Klaus
 
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Hallo!
Dann werde ich das 15mm gegen das von Dir empfohlene austauschen.Beim 6mm werde ich bleiben.Gerade weil das 5mm zum Arbeitstier werden könnte.Da wäre bessere Qualität sinnvoll.
Beim Übersichtsokular hatte ich ähnliche Überlegungen wie Du.Da macht ein 2"Auszug mehr Sinn.Die sind aber recht teuer.Das 32mm sollte eine Übergangslösung sein.
Wenn ich die 60$ für das 32er abziehe und die Transportkosten unter 100$ bleiben,wäre auch das Bader Hyperion drin.Gerade,weil ich im Oktober 30 statt 60$ Schulden für meine EX bezahle,die sie in Deutschland hinterlassen hat.
Danke für die Hilfe!
Grüsse
Sascha!

:biggrin:
PS:Ich habe auf diesen Rechner kein Eurosymbol.
 
Hallo1
Jetzt habe ich noch Probleme bei den Transportkosten. Vorgeschlagen sind Post über 60$ für 203,65Kg. So schwer kann das nicht sein. Ist bestimmt ne Staffelung von bis. Oder UPS Standart für 35§.
Was jetzt???
Grüsse
Sascha!
 
Die GSO Superview sind auch noch eine Empfehlung wert.
Das 15mm war einst mein Lieblingsokular, das 20mm hat an f5 leichte Schwächen gezeigt.
15mm bei TS
20mm bei TS

Da steckt die gleiche Optik wie bei den Gold/Blaukanten drin. Diese Okus gab es früher auch mit TS-Label.

Zitat von arago:
Zu: "in den meisten Nächten ist bei ca. 200-facher Vergrößerung aufgrund des Seeings schluss"

Mit Verlaub, das ist dummes Geschwätz!!!

Es gibt zu nächst zwei verschiedene Beobachter!

Das ist kein dummes Geschwätz sondern eine Tatsache.
Es sei denn, Du befindest Dich an einem außerordentlich gutem Standpunkt.
Es gibt auch deutlich mehr als zwei verschiedene Beobachter. :smiley47:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Erposs:
Zitat von arago:
Zu: "in den meisten Nächten ist bei ca. 200-facher Vergrößerung aufgrund des Seeings schluss"
Mit Verlaub, das ist dummes Geschwätz!!!
Es gibt zu nächst zwei verschiedene Beobachter!

Das ist kein dummes Geschwätz sondern eine Tatsache.
Es sei denn, Du befindest Dich an einem außerordentlich gutem Standpunkt.
Wahre Worte erposs und nicht jeder hat ein Nagler in peto! Mehr als 1 bis 1,5 mal den Durchmesser des Tubus liegt nicht drin - sorry!
 
Zitat von Erposs:
Zitat von arago:
Zu: "in den meisten Nächten ist bei ca. 200-facher Vergrößerung aufgrund des Seeings schluss"

Mit Verlaub, das ist dummes Geschwätz!!!
Das ist kein dummes Geschwätz sondern eine Tatsache.
Es sei denn, Du befindest Dich an einem außerordentlich gutem Standpunkt.
Doch, das ist dummes Geschwätz!

Wer schon bei 200-fach ständig Seeingprobleme hat, der hat einfach ein schlechtes Teleskop. Ich weiß, das hört man nicht gerne, aber es ist so. Ein schlechtes Teleskop leidet viel stärker unter dem Seeing als ein gutes. Blöd ist nur dass auch ein unterdurchschnittliches Teleskop immer noch so gut ist, dass man es nicht merkt ohne ausreichend Erfahrung oder Vergleichsmöglichkeiten.

Meinen 8" Dobson kann ich in jeder, ich wiederhole JEDER, Durchschnittsnacht bis auf 400-fach ausfahren! Dann sehe ich zB. den Vierfachstern in der Leier als 4 einwandfreie Beugungsscheibchen. Und wenn dies möglich ist, dann kann ich auch das maximale Auflösungsvermögen dieses Teleskops von 0,6 Bogensekunden ausschöpfen. Das ist echt nichts Besonderes, das gelingt mir regelmäßig. Wer dies nicht schafft sollte mal sein Instrument auf Fehler untersuchen oder untersuchen lassen.

Bei nebelhaften Deep-Sky Objekten ist die Situation noch entspannter. Da spielt das Seeing eh kaum bis gar keine Rolle und ich kann alle Vergrößerungen einsetzen die mir zur Verfügung stehen.
 
Hallo,

das hängt sehr stark vom Standort ab und ich persönlich kann es auch nicht immer erklären mit dem Seeing. Hier bei Köln hatte ich dieses Jahr erstaunlich oft gutes Seeing über Häuser hinweg und 300fach sah auch noch nicht nach dem Ende der Fahnenstange, sondern nur meiner Okularpalette aus, während es an den dunklen Standorten in der Eifel kaum bis 200fach ging. Wohlgemerkt mit dem selben Gerät, dem Achtzöller. Wichtig ist natürlich das auskùhlen.

CU Klaus
 
Hallo Coltrane,

die Komponenten von epsilon lyrae kann ich schon mit meinem 80mm APO trennen, das ist also kein Benchmark ob ein 8-Zöller sein maximales Auflösungsvermögen ausschöpft.

VG,
Marcus
 
Zitat von Marcus_Zengl:
Hallo Coltrane,die Komponenten von epsilon lyrae kann ich schon mit meinem 80mm APO trennen, das ist also kein Benchmark ob ein 8-Zöller sein maximales Auflösungsvermögen ausschöpft.

VG,
Marcus
Es geht nicht darum Epsilon zu trennen, sondern jede Komponente als sauberes Beugungsscheibchen zu sehen. Wenn das nämlich möglich ist, dann kann man auch Doppelsterne am Auflösungslimit trennen. Sind die Beugungsscheibchen verschmiert oder zappeln zu stark ist das nicht mehr möglich. Viele schieben das dann auf das Seeing, wissen aber garnicht dass die schlechte Spiegelqualität der Hauptschuldige ist.

8 Zoll kann man nach meinem Erfahrungen regelmäßig voll ausnutzen, wenn die Objekte einigermaßen hoch stehen! Das sei allen gesagt die das nicht schaffen oder bezweifeln. Ein 4mm Planetary wie eingangs gefragt halte ich für eine sinnvolle Anschaffung für den genannten 150mm Newton.
 
@Coltrane: Die Pärchen haben ca. 3" Abstand, das ist deutlich mehr als Dein 0,6" Auflösungsvermögen. Die Frage sollte eher sein, ob man die Beugungsringe sieht, und wenn ja wie viele? Dafür ist ein hellerer Stern wie z.B. Vega m.e. besser geeignet.

Um zu der Frage zurückzukehren ob ein 4mm oder 4,3mm Okular: Der Unterschied wird marginal sein. Der Rat von Antares mit den 3 Okularen für den Start ist gut. Ein 4mm Okular würde ich für das Teleskop nur für Mondbeobachtungen und Doppelsterne empfehlen. Das hängt also von den persönlichen Vorlieben ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass es aber kaum verwendet wird ist schon durchaus gegeben.

CS,
Marcus
 
Hallo coltrane,

ich wollte eigentlich nicht, aber ich muss Dich fragen:

Wenn ich mit meinem Teleskop ein zappelndes Beugungsscheibchen bei 400fach sehe, dann ist das nach Deinen Erkenntnissen nicht Seeing, sondern die schlechte Qualität meines Spiegel!?

Wenn ich am nächsten Tag stehende Beugungsscheibchen habe, dann ist das sehr gute Qualität meines Spiegels!?

Was ist überhaupt ein "sauberes" Beugungsscheibchen? Ich nehme mal an, Du meinst ein "lehrbuchmäßiges".
Ob es wirklich lehrbuchmäßig ist, bekommst Du aber mit Angucken nicht raus und wenn es das (tatsächlich gemessen) ist, dann hast Du vom Seeing über das Teleskop, das Okular, Dein Auge und Dein Hirn eine einzigartig geniale Kette und das so gut wie immer.
Meinen Glückwunsch.

Der Beweis, dass alle außer Dir Unsinn reden und schlechte Teleskope haben, ist aber selbst das immer noch nicht.

Wenn ich z.B. an jedem mir verfügbaren Teleskop, auch an sehr guten, auch an fremden feststelle, dass unter allen Seeingbedingungen der Mond mehr Vergrößerung verträgt als der Jupiter, dann liegt hier immer ein Seeingeinfluss vor der völlig unabhängig von der Teleskopqualität feststellbar ist.
Lüfter an/Lüfter aus, oder auch lokales Seeing wirkt sich bei jeder Spiegelqualität immer aus, genau wie antosphärisches Seeing auch.
Richtig ist, dass sehr gute Qualität, die von Haus aus weniger Licht aus dem Beugungsscheibchen heraus, in die Beugungsringe leitet als schlechte Qualität bei großen Unterschieden und/oder an grenzwertigen Objekten bei vorligendem Seeing definierter Ausprägung z.B. eine merklich höhere Vergrößerung und damit mehr Auflösung zulässt.
Solche Skalen
http://www.amateurastronomie.com/anfang/seeing/index.htm
und viele andere Ansätze um Seeing zu beschreiben, einschätzen zu können, gelten nicht nur für schlechte Teleskope und ihre Besitzer.

Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von *entfernt*GMS:
Wenn ich mit meinem Teleskop ein zappelndes Beugungsscheibchen bei 400fach sehe, dann ist das nach Deinen Erkenntnissen nicht Seeing, sondern die schlechte Qualität meines Spiegel!?

Wenn ich am nächsten Tag stehende Beugungsscheibchen habe, dann ist das sehr gute Qualität meines Spiegels!?
Frag doch nicht so blöd!
Natürlich spielt das Seeing IMMER eine Rolle. Nur leidet ein schlechtes Teleskop viel mehr darunter als ein gutes. Wenn du das nicht weißt, dann weißt du es jetzt. Viele wissen es nämlich nicht, ich gehörte selbst lange dazu. Hab mich stängig über schleches Seeing geärgert, bis mir ein neues besseres Teleskop gezeigt hat was Sache ist.
 
Hallo Coltrane,

ich wusste, dass Du es spätestens mit meinem Post wissen konntest, nur dafür reicht halt Dein Auszugszitat daraus zu kurz.

Zitat von coltrane:
Zitat von *entfernt*GMS:
Wenn ich mit meinem Teleskop ein zappelndes Beugungsscheibchen bei 400fach sehe, dann ist das nach Deinen Erkenntnissen nicht Seeing, sondern die schlechte Qualität meines Spiegel!?

Wenn ich am nächsten Tag stehende Beugungsscheibchen habe, dann ist das sehr gute Qualität meines Spiegels!?
Frag doch nicht so blöd!
Natürlich spielt das Seeing IMMER eine Rolle. Nur leidet ein schlechtes Teleskop viel mehr darunter als ein gutes. Wenn du das nicht weißt, dann weißt du es jetzt. Viele wissen es nämlich nicht, ich gehörte selbst lange dazu. Hab mich stängig über schleches Seeing geärgert, bis mir ein neues besseres Teleskop gezeigt hat was Sache ist.

Damit steht aber Dein starker Auftritt gegenüber Anderen auf dem Prüfstand, denn an anderer
Stelle
hast Du schon mal erkannt, dass die Beurteilung von Beugungsscheibchen nicht zur Bewertung der Schärfeleistung von Okularen herangezogen werden kann und folglich auch die Beobachtung mit Okularen die am gewählten Teleskop nur noch Beugungsscheibchen abliefern zwar eventuell noch spaßig aber kaum gewinnbringend sein kann.
Damit bist Du schon mal weiter als manche (Fach)zeitschrift bei ihren Tests.

Von daher hast Du es gar nicht mehr so weit. :super:

Nimm nochmal den Vierfachstern mit Deinem 8-Zöller aufs Korn und betrachte die Beugungsscheibchen, aber diesmal beginne bei 250fach oder 300fach.
Du siehst ja die Beugungsscheibchen schon unter 1 mm AP, also bei/ab solchen Vergrößerungen locker und dann sollten sie so wie Du es forderst, stehen, nicht verschmiert sein, sauber aussehen.
Nun steigere die Vergrößerung auf 400fach und beobachte, was passiert. Bring ihnen das Zappeln bei, verschmiere sie.
Ich mache sie so größer.
Verschmieren, weich werden können sie natürlich auch durch Optikfehler, aber das waren sie in dem Fall bei 250fach auch schon.
Das können auch andere Leute durchaus von Seeing trennen und so stell Dir eventuell nochmal die Frage, ob man nun von "stehenden, sauberen Beugungsscheibchen" bei 400fach auf eine nutzbrigend bessere Teleskopqualität bei einem 8" Teleskop schließen kann oder eher nicht.
Ist es nicht doch eventuell eher so, dass wir mit unseren Augen und einem guten Teleskop, bis zur Auflösung von Beugungsscheibchen Auflösungsgewinn haben. Seeing erlaubt oder begrenzt uns diesbezüglich und nicht erst viel später, denn darüber hinaus zählt höchstens noch der Spassfaktor!?

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi

also das mit dem Seeing und 200fach ist tendenziell falsch und spielt hier eigentlich auch keine Rolle.

Sascha möchte 6" kaufen. Damit hat er bei 150fach die maximale Auflösung im physikalischen erreicht.
Da Seeing letztlich nichts anderes als Auflösung der Luftunruhe ist, könnte Sascha bei einem Standort der 200fach zuläßt kein atmosphärisches Seeing sehen. Wenn dann nur Tubus seeing.

Wer mit 100mm Öffnung guckt wird meist gar kein Seeing haben.

Ich kann von meinem Standort und meinen zig Mitbebachtern sagen, dass wir fast immer weit über die 200fach können. Selbst 300fach ist nicht selten. In Horizontnähe allerdings, z.B. im Schützen, da siehts oft tatsächlich so aus das 200fach eine Grenze setzt.

CS

 
Hallo Armin,

nun nennst Du zwei Seeingarten, es gibt noch mehr.
Keine davon hat in so massiver Art mit Teleskopqualität zu tun und die erkennt man auch nicht an Beugungsscheibchen lichtschwacher Minifunzeln in leerer Übervergrößerung.
Gutes Seeing braucht man für Hochvergrößerung und auf zwei Arten hat man Einfluss:

Seeing und seine Wirkungen auf astronomische Beobachtungen

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer meinen Ausführungen nicht glaubt, der möge sich doch bitte unter folgendem Link NightSky 4/2003 den Beitrag über "Klassische Optikmythen" durchlesen. Zuerst oberstes Suchergebnis auswählen, Direktlink wird leider blockiert.

Da sieht man schön um wie viel mehr ein schlechtes Teleskop unter dem Seeing leidet als ein gutes. Wirklich sehr interessant und genau so habe ich das kürzlich selbst gesehen, beim Vergleich eines 130/900 Newtons mit mäßigem und meinem 8" Dobson mit gutem Spiegel. Flackernder Lichtklecks gegen sauberen ruhigen Stern war das Ergebnis.
 
Hi,

danke Günter für den Link, aber ich denke nicht, dass Dein Tutorial zum Thema Seeing für mich gewinnbringend ist.

Hier im Thread ist Okularwahl Thema und wenn man in dem Zusammenhang das Thema Seeing bringt, ist eigentlich jedem klar, dass es hier um atmosphärisches Seeing gehen kann/muss, welches die Vmax begrenzt.
Hiergegen kann ich bestenfalls über die Standortwahl was tun und wenn es nur das ist, dass ich auf die Wiese gehe, statt auf dem Betonweg zu bleiben.

Selbst geschaffenes Seeing kann man verhindern. Es kann folglich keine Bedeutung bei der Okularwahl haben für diesen Fall haben.
Hätten wir hier ein 16 SC im Gespräch das vom warmen WOZI in den kalten Garten soll, wäre das was anderes.

Aber hier gehts um den 6" Newton von Sascha und seine Okularsuche - nicht um eine Grundsatzdiskussion.

Der Hinweis von Coltrane auf die Optikgüte und die Okularwahl ist m.E. an sich völlig richtig.
Eine Optik mit hohem Strehl kann bis zum Auflösung des Seeing gute Bilder liefern. Schlechte Optiken knicken mit der Abbildung früher ein. Je kleiner die Vergrößerung ist, desto weniger merkt man davon. Je höher Du vergrößerst umso eher fällt es auf.

Bei 6 Zoll, würde ich das allerdings nicht zu hoch bewerten.
Gehen wir davon aus, dass der 6" thermisch im Gleichgewicht ist und wir konzentrieren uns nur auf die Atmosphäre, müßte es ein sehr schlechter Tag sein, an dem so viel Seeing herrscht, dass man über die Vergrößerungsfähigkeit Optikgüten bei 6" D ableiten kann.
Auch glaube ich das 6" zu klein ist, als das dieser Effekt auf den Okularerstkauf eine Auswirkung haben sollte.

Auch hier wieder, würden wir über die Okularbestückung eines 12ers oder 16ers reden, lohnt es sich den Aspekt schon mal zu betrachten. Insbesondere dann wenn Aussagen kommen dass die nutzbare Vmax Aps entspricht die deutlich größer als 1 sind. Aber das ist wieder ein anderer Thread....
CS







 
Hallo zusammen,

nun wird es also zur Glaubensfrage erhoben, wo man doch so schön wissen könnte.
Hmm, Coltrane, ich glaube Dir Deine Beobachtung. Wie käme ich dazu, Dir nicht zu glauben?

Deinen Schlüssen und Begründungen will ich aber mal in der Folge auf den Grund gehen.

Nun gut, Armin meint, das alles sei in einem Einsteigerthread zu einem 6-Zöller und der Wahl zwischen 4,3 mm und 4 mm Brennweite belanglos und damit hat er vollkommen Recht, aber hier wurde mit starken Worten um Sinn und Unsinn gestritten, die Komponenten von Epsylon Lyr sollen bei 400fach das Maß der Dinge zum Beweis von Teleskopqualität und Seeingresistenz sein.
Auf die angemeldeten Einwände folgt die Glaubensfrage.

Ich denke, nun muss der Einsteiger da durch, denn erhellend ist der zur Unterstütung eingeflochtene Link in vielerlei Hinsicht, nur das beweist er nun eben gerade nicht. Auch fällt auf, dass die Beobachtung zur Glaubensfrage von einem flackernden Lichtklecks gegen einen ruhigen Stern stellt.

Also gut, wir gehen raus und sehen schon mit bloßem Auge Wega in der Leier flackern. Das ist einer der helleren Klunker, etwa 0 Mag, es flackern noch mehr von den hellsten Sternen, aber in der Leier sonst keiner. Wega steht immer recht hoch und wenn sie flackert ist das Seeing nicht so dolle. Holen wir sie uns ins Teleskop, kann sie wenn es richtig schlecht wird, tatächlich in Speckles zerlegt sein und tanzen.
Gehen wir nun mit gleicher Vergrößerung zu den anderen Sternen in der Nähe, so sind sie alle deutlich lichtschwächer und wir werden finden, dass die helleren Kandidaten zwar immer noch in Lichtausbrüchen tanzen, aber schon viel weniger deformiert sind. Zu den ganz schwachen Sternen hin wird das immer weniger und ruhiger und wir können die Vergrößerung steigern.
Haben wir besseres Seeing werden ganz kleine Sterne, wie z.B. die 4 Komponenten des ganannten Sterns Vergrößerungen im Rahmen des Auflösungsvermögens des Teleskops ruhig betrachten können und selbstverständlich weit darüber hinaus, bei 0,5 mm und von mir aus auch 0,2 mm AP. Die aufgeblähten, zusätzlich vergrößerten Beugungsscheibchen verteilen das Licht locker innerhalb ihrer Grenzen, sehen aufgrund des immer größer werdenen Durchmessers auf den das vorhandene Licht ja verteilt werden muss, auch immer blasser und nichtssagender aus.

Die Aussagekraft dieser Fladen für Teleskopqualität ist Null, die Aussage fürs Seeing ist, dass es passt.

Interessant sind bei solchen Gelegenheiten die helleren Sterne, z.B. wird schon sehr lange und immer wieder Polaris in Übervergrößerung zwecks Justage am Stern und zur Beurteilung der Teleskopqualität herangezuogen.
Bleiben wir beim 8-Zöller, so wird dafür Übervergrößerung, mindestens 0,5 mm AP und ....ach....400fach angeraten.
Ja wie denn das?
Nun, er bleibt ziemlich auf der Stelle stehen, bleibt also auch ohne Nachführung im Bildfeld und hat mit rund 2 Mag die richtige Helligkeit.

Zum Einen hat man im Fokus mindestens mal Chance und Licht für das Beugungsscheibchen und den ersten Beugungsring wenn das Seeing passt und daran lässt sich z.B. der Justagezustand erkennen und bei Bedarf verbessern, aber auch Fehler der Optik.
Im leichten Defokus sieht man dann auch richtig "Leben" in der Scheibe und nicht nur einen leeren, nichtssagenden Fladen. Man sieht ein Interferenzmuster/-Ringe und auch die kann man interpretieren (wenn man kann, ich kann es nicht gut), denn da stecken alle Fehler einer Optik gnadenlos drin.
Allerdings sieht man diese Muster mit JEDEM 8-Zöller sehr selten so ruhig, dass eine 100prozentige Diagnose möglich ist. Diese leicht defokussierte Scheibe muss nicht springen und tanzen. Wenn sie das tut versucht man es erst gar nicht. Auch wenn sie quasi auf der Stelle steht, sich aber deformiert (das sind im Fokus wechselnde, kleine Lichtsausbrüche) hat man schlechte Chancen . Selbst wenn es nur in der Scheibe flirrt und wabert, hat man es noch schwer genug. Ab und zu gelingt es aber eben doch, einen 8-Zöller bei 400fach zu beurteilen, so schreibt es die Fachwelt immer wieder und so tut es der Sternfreund auch.
Oder halt, viele taten es und waren es leid. Heute findet der Qualitätstest im Keller statt, Interferrometrie ist das Zauberwort und immer mehr von uns nutzen diese technische Möglichkeit, weil sie nochmals genauer ist, besser zu interpretieren und völlig unabhängig von Wetter und Seeing.
Wenn man schon beim 8-Zöller mehrere Anläufe für einen stimmigen/aussagekräftigen Test bei 400fach braucht, was wird das bei 12, 16, 20" werden.

Wie gut, dass wir ja an Mond, Saturn und Jupiter oder auch am Kugelsternhaufen bei V=1 x D Öffnung schon alle Details aufgelöst im Bild haben.
Das geht vom Seeing her deutlich öfter als ein Sterntest aber eben längst nicht immer.

Wenn nun ein deutlich kleineres Teleskop springende Sternscheibchen unter gleichen Voraussetzungen zeigt unter denen das größere Teleskop ein ruhiges Bild bietet, ist das ein Alarmsignal.
Der Tubus kocht, der Spiegel ist nicht temperaturangepasst und das das von mir bereits früher genannte Fünkchen Wahrheit an der Seeinganfälligkeit schlechter Teleskope könnte hinzu kommen.
Es wird so viel mehr Licht aus dem Scheibchen in die Beugungsringe gedrückt, dass z.B. der erste Beugungsring im Seeing mit dem Scheibchen verschmiert.

Das ist unschön, bedeutet aber nun nicht, dass jeder, der zwei Mal an Jupiter mit 200fach nicht recht zufrieden war, ein schlechtes Teleskop hat.
Ich wette, das gleiche Teleskop kann in den allermeisten Fällen auch...oder sollte ich sagen...trotzdem
"den Vierfachstern in der Leier als 4 einwandfreie Beugungsscheibchen."

Fall 1:
Mit einem 8" Newton Teleskop, welches mir die ersten zwei Beobachtungsnächte die Cassiniteilung der Saturnringe verwehrte habe ich die genialsen Beobachtungen gemacht die man mit einem 8-Zöller nur machen kann und inzwischen hat ein anderer Besitzer sich damit als absoluter Grenzgänger für Öffnung und Auflösung erwiesen.

- Es bildet gut beugungsbegrenzt ab (nicht mehr aber auch nicht weniger).
- Es ist jederzeit thermisch beherrschbar (Isotubus/Lüftung)
- Es ist visuell optimiert (kleiner FS, niedriger OAZ, gute Ausleuchtung)
- es wurde und wird im Rahmen der Möglichkeiten, also der Beugungsgrenze der Öffnung verwendet
Das reicht.

Fall 2:
Ich habe einen sehr guten, erwiesener Maßen sehr guten 6" f/6 Newton. Nicht nur hoher Spiegelstrehl, sondern das Teleskop ist so gut gebaut, dass es den auch ans Okular und ans Auge bringt.
Ich habe noch keinen der Wald- und Wiesen 8-Zöller die öfter Mal drumherum stehen, damit ausstechen können.
Nicht am Mond, nicht am Planeten, nicht am KS oder PN.
Nicht bei schlechtem, nicht bei gutem, nicht bei hervorragendem Seeing.

Gruß
*entfernt*

Edit;

Ach ich muss nochmal was aus diesem tollen PDF über die Mythen bringen. Copy/Paste:
---Dieser Obstruktionsfetischismus wird teilweise soweit getrieben, dass nicht einmal mehr "normale" Plösslokulare hinreichend ausgeleuchtet werden. Das Rohr taugt dann einzig und alleine zum Beobachten der Planeten und heller Doppelsterne, ansonsten
für nichts anderes. Das ist IMHO sehr schade, da hier nur ein vermeintliches Übel bekämpft wird und die gute Optik nicht
ausgereitzt werden kann.-----

Dat ist ja soooo schön erhellend. :respekt:
Da sind ja die Selbstbauer mit gemeint und nicht die Hersteller, die uns z.B. 130er Newtons 43er FS und Verlängerungshülse zum 71 mm hohen OAZ verkaufen die dann nachgemessen NULL, also 0° zu 100% ausgeleuchtetes Feld liefern.
Das gibts auch in Größer schon lange,
Aber dat hamse nich jemerkt. :totlach2:

Wer es nicht glaubt:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1242690/8/Guter_visueller_Newton!




 
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Hallo zusammen,

als Anfänger und Laie in diesen hochdifferenzierten Diskussionen stellt sich mir eine ganz andere, anatomische Frage... Könnte es sein, dass bei diversen Beobachtungsunterschieden und Betrachtungen zu AP, Seeing-Einflüssen, Strehl usw. schlicht übersehen/unterschätzt wird, dass die Auflösungfähigkeit des menschlichen Auges völlig losglöst von der Pupillengröße sehr unterschiedlich ist? Ich selbst habe z.B. eine nachgewiesene Sehfähigkeit von über 160% - d.h. ich löse schlicht höher auf und kann daher "besser" sehen als z.B . jemand mit "nur" 100% (dafür manchmal irritierende Schlieren im Glaskörper). Völlig losgelöst also von der Physik vor dem Auge entsteht das Bild sehr individuell durch die Anatomie im Auge. Insofern frage ich mich, ob hier nicht teilweise sehr richtig, aber letztlich zu abstrakt und theoretisch diskutiert wird, sofern es um " ich habe schon dieses und jenes sehen können". Klar, so gesehen ist jeder Mensch ja sein ganz eigener "Spiegel" bzw hat seine eigene "Linse".
 
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