6" F/5 Dobs für in den USA für 160€

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Re: 6" F/5 Dobs für in den USA für 160€

Hi Benny,
Du hast da so eine tolle Sache auf Deiner HP mit Größenvergleich.
Ich habe keine Ahnung wie viel Mühe das macht, würde aber gerne Mal einen 8" F/6 Dobs mit ca. 130 cm Standhöhe, 240er Rohr und 50 cm Drehtellern einem 6" F/6 mit 100-105 cm Standhöhe, 190-200er Rohr und 35-40 cm Drehtellern gegenübergestellt sehen.
Ich schätze, das sieht man wesentlich besser als es die Maße hergeben.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Re: 6" F/5 Dobs für in den USA für 160€

Hallo Günther,

gerade vor ca. 2 Stunden habe ich die Anfrage an GSO abgelassen ...

wir haben die gleichen Gedanken gehabt, die vorhandene 6" Rockerbox ( die des 6" f/8 ) zu nutzen aber eben den 150/900 rein zu geben.

Meine Idee:
150/900 in die Rockerbox mit 2" Crayford aber mit einem Back Fokus, der für Fotografie geeignet ist und natürlich dann der passenden 2" Verlängerungshülse für vis. Nutzung.

Denn - in der Zukunft wird ein gutes Einsteigerfernrohr auch an der fotografischen Tauglichkeit gemessen.

Wenn GSO darauf nicht einsteigt, werde ich als Kompromiss den vorhandenen 150/750 vorschlagen, das wäre zumindest ein Kompromiss ....

Wie gesagt ... ich bin dran !

herzliche Grüße

Wolfi
 
Re: 6" F/5 Dobs für in den USA für 160€

Hallo Günther,

die Arbeit hält sich in Grenzen ich versuche im Laufe des Abends eine entsprechende Grafik zu machen und hier reinzustellen :super:

@Wolfi: Ich bin äusserst gespannt auf die Antwort! Hoffentlich konntest du das denen auch von den Absatzchancen her schmackhaft machen, aber ich denke da du ja als Händler selbst davon zumindest in gewissem Masse überzeugt bist, hast du das wohl getan ;)

Grüße Benny
 
Re: 6" F/5 Dobs für in den USA für 160€

Super, das sieht doch schon mal gar nicht so schlecht aus. Wäre toll, wenn es klappen würde.

@Wolfi: Kenne mich natürlich nicht so aus, aber vielleicht hat ja auch das Paketvolumen einen positiven Einfluss auf die Transportkosten. Dieses dürfte doch beim 6" F6 deutlich kleiner ausfallen als beim 8" F/6. Da passen einfach viel mehr davon in einen Container. Aber wahrscheinlich ist der Transport-Anteil an den Gesamtkosten sehr gering.

Wichtig finde ich bei dem 6" F/6, dass das "Kerngerät" perfektioniert wird - also z.B. die Haupt- und Fangspiegelfassung und insbesondere eine optimale Fangspiegelgröße und Okularauszug, natürlich der Low-Cost-Reihe. Wahrscheinlich kommt daher auch "nur" der Crayford in Frage. Aber da bin ich auch der Meinung, dass man hier besser mehr anlegt und dafür z.B. bei den Okularen spart (Anzahl, nicht Qualität) oder halt den Preis etwas erhöht.

Die Rockerbox z.B. lässt sich sicher noch relativ einfach modifizieren, wenn das was nicht so optimal sein sollte.

Das "Grundgerät" würde ich als Dobson anbieten oder wegen mir auch nur Tubus, aber das dürfte sich preislich wohl nicht viel geben.

Grüße
Michael
 
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Re: Projekt 6" f/6

Hallo Leute,

Benny> großartige Arbeit. :super:
Das sieht schon recht heftig aus. Der Unterschied ist wesentlich größer als die nackten Zahlen vermuten lassen.

Wolfi> damit dürfte die von mir thematisierte Hemmschwelle vor dem 8-Zöller recht augenfällig werden, der "Kleine" hat eindeutig mehr "Darling-Potenzial".
Mindesten 5 kg wird er (komplett) leichter, auch das ist ein Argument. Wenn man ihn zum Transport auf den Drehteller setzt und "anschnallt" wird er nochmals 15 cm kürzer. Damit, und vom Gewicht her, geht das locker "am Stück".
Schön, dass Du am Ball bleibst,ich bin ehrlich sehr gespannt, ob und was sich tut. :gutefrage:

Gruß und CS
*entfernt*
 
Re: 6" F/5 Dobs für in den USA für 160€

Hallo Thomas,

ja, das ist schon wichtig und richtig, aber ich denke man muss auch den typischen Wünschen des Einsteigers Rechnung tragen.
Die einzigen mir bekannten Zahlen dazu gibt es hier: http://www.taunus-astronomie.de/art_fotografie.html
Somit hat mindestens ein Drittel der Einsteiger der Wunsch, auch fotografische Möglichkeiten zu nutzen. Und gerade deshalb ist der 6" f/6 ja auch gefordert, weil sich das Gerät nicht nur visuell auf einem beliebigen GP-Clone montieren lässt, sondern auch auf einem der stabileren Montierungsmodelle dieser Klasse (Vorbild GP-DX) zusammen mit einem Leitrohr für Langzeitbelichtung einsetzen lässt.

Ich finde es daher richtig und wichtig, dies im Auge zu behalten.
Allerdings denke ich, man könnte durchaus den Fangspiegel kleiner als fotografisch optimal machen, indem ich mir Vorstelle, dass man vielleicht den Fangspiegel später mal durch einen größeren ersetzt.

Das "schnell zuerst was sehen" wird allerdings durch einen fotografisch optimalen Fangspiegel auch nicht verhindert. Es vergeht üblicherweise einige Zeit, bis die Wahrnehmung so geschult ist, dass man zwischen 40% und 20% Obstruktion wirklich unterscheiden kann.

Clear Skies
Sven
 
Re: Projekt 6" f/6

Zitat von Benny:
hier die masstabsgetreuen (hab meinen GSO nochmal vermessen) Grafiken, natürlich nicht so fein detailiert (der "Abschnitt" der RB müsste bspw. steiler sein) aber der Vergleich sollte klar werden...

Hallo Benny,

allerdings dürfte die Balance beim kleinen Newton etwas anders ausfallen als beim großen. Bei meinem 6" f/8 sieht das Längenverhältnis etwa so aus:

Tubusende <-- 53cm --> Höhenlager <-- 61 --> Tubusöffnung

Bei f/6 kommt der Schwerpunkt vermutlich noch näher zur Mitte des Tubus.

Die Maße der Rockebox von meinem (GSO) 6" f/8 Dobson sind:

Durchmesser der Grundplatte: 50cm
Breite der Box (Aussenmaß der Wangen): 22,5cm
Länge der Box (in Tubusrichtung):
- unten: 36cm
- oben: 20cm
Abstand der Höhenachse über dem Boden: 61,5cm
Die Höhe der geraden Kanten an der Box (bis zum Beginn des Abschrägens) ist
vorne: 30cm
hinten: 15cm
Durchmesser der Höhenräder: 10cm

Da genau diese Rockerbox aus Kostengründen Oben auch für das f/6-Gerät angedacht wurde, kannst du die Daten direkt übernehmen.

Zitat von *entfernt*GMS:
Die RB gibt es ja z.B. schon bei den 6" F/8 Geräten die im Ausland immer noch verkauft werden.
Diese RB passt, bringt den Einblick etwas höher als eine maßgeschneiderte Box und muss nicht entwickelt (extra hergestellt) werden.
Bei eingesetztem Tubus passt eine Zubehörkiste drunter, das Zusatzgewicht unten auf dem Drehteller hilft der hohen Box stabil zu bleiben. Zum Transport kan man den Tubus dann nach unten setzen und das Packmaß reduzieren. Transportlasche drüber und in einem Stück am Griff zu tragen.
Möglichkeiten ohne Ende.
Wie Oben geschrieben habe ich genau so eine Rockerbox (mit einem f/8 Tubus). Wie du da etwas zum Transport runtersetzen willst verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

Man könnten den vermeintlichen Nachteil des etwas niedrigeren Einblicks nicht nur im Sinne "besser für Kinder" interpretieren, sondern auch anmerken, dass bei solch einem Gerät eine EQ-Platform ganz gut drunter passen würde. Vielleicht schafft die EQ-Platform ja auch den Weg vom Selbstbauteil zum Produkt, wie einst der Dobson. Gerade für Anfänger wäre eine preisgünstige EQ-Platform als Option, auch ein gutes Argument sich an einen Dobson heranzutrauen.


Viele Grüße
Stephan


 
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Re: Projekt 6&quot; f/6

Hallo Freunde,

ich kann ein erstes Feedback abgeben:

Zum einen die Höhe der Rockerbox - ich denke, daß die Höhe der Rockerbox die gleiche sein wird, wie die der alten Rockerbox des 150/1200 Dobs.

Nachteil - weniger Transportfähigkeit
Vorteil - angenehmere Einblickshöhe

ich denke, daß sich Vor- und Nachteile die Waage halten.

Leider habe ich eine schlechte Nachricht in Sachen " Preis ". Ich habe das Produkt gemeinsam mit GSO durchkalkuliert, leider ist der 150/900 Dob praktisch genauso teuer, wie der 200/1200, weil es eine neue Entwicklung ist. Sicherlich, so verlockend f/6 ist aber das ist ein echtes Problem. Wenn erst mal die ersten 200 Stück verkauft sind, könnte das Gerät günstiger werden aber da können, bei einem Preis von nur knapp unter 290,- Jahre vergehen.

Zumindest hat der Hersteller nicht abgewunken.

Aber .. was haltet Ihr von folgender Alternative:

Der 150/750 mit 2" Crayford Auszug und der Rockerbox - das Gerät hat genügend Back Fokus für DS Fotografie mit DSLR und dieses Gerät gibt es schon. Die Optik ist, da ich das Gerät sehr gut kenne, wirklich gut.

Link zur Grafik: http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Komplettgeraete/GSN1507CR/GSN1507-TSDoppelbef.jpg
Abbildung des 150/750 auf der TS Doppelbefestigung

Ich denke, hier könnte ich einen Preis um die 250,- realisieren. Und - für die Astrofotografie wäre auch gesorgt, denn mit dem Baader Koma Korrektor kommt man gut rein und hat ein scharfes Feld.

Was meint Ihr dazu?

herzliche Grüße

Wolfi
 
Re: Projekt 6&quot; f/6

Hi Wolfi,
Als ich meinen 6" F/5 auf MON2 für 400€ gekauft habe, wäre ich froh gewesen - einen 6" F/5 Tubus mit 2" OAZ als Dob für rd. 250€ zu bekommen. Denn da hätte ich immerhin die 150€ in ein ordentlich brauchbares Übersichtsokular und den Telrad-Finder investieren können. Ein F/6 für 290€ hätte da bei mir bessere chancen gehabt, da die Okularinvestition insgesamt sogar geringe ausgefallen wäre. Aber auch der F/5 für 250€ wäre verlockend gewesen, denn die erheblich Investition in für F/5 ausgelegte Okulare musste ich ja auch für den parallaktisch nomiteriten Tubus machen.
Andererseits hatte ich auch mit den beigelgten RK/Barium zunächst Spaß - zumindest bis zu meinem ersten Blick surch ein Panoptik oder Speers ;)
Hast Du nicht noch ein paar 6" F/8 Rockerboxen und 6" F/5 Tuben rumliegen, so dass Du nur mit neu entwickelten/angepassten Höhenrädern mal einen Versuchsballon starten könntest?
CS, Holger
 
Re: Projekt 6&quot; f/6

Hallo Wolfi,

das ist eine typische Sackgassen-/Zwickmühlensituation.

Sicher wird es einige Leute geben, die einen solchen fotooptimierten 6“ F/5er begrüßen aber das empfehlenswerte Einsteigergerät mit Allrounderqualitäten ist es m.E. nicht mehr.
Es wird damit, so denke ich, ein Nischengerät bleiben, so wie ein 6“ F/6 Dobson zum Preis eines 8“ F/6ers auch bleiben wird.
Das einfache Resümee vorab: Ich sehe dann bei beiden Geräten zu weinige Vorteile für zu wenig Leute.
In wie weit es hauptsächlich für Dich als Händler machbar ist, die zunächst hohen Preise des 6“ F/6 und einen schleppenden Verkauf auszusitzen und erst mit der absehbaren „Verbilligung“ in die „Vollen“ gehen zu können, weiß ich nicht.

Den 6“ F/5 kannst Du bezüglich Marktfähigkeit sicher besser abschätzen als ich. Das Gerät ist ja von Orion-England bereits verfügbar, wen auch zu einem stolzen Preis, was ein günstigeres Konkurrenzprodukt in Zahlen ausgedrückt bringt, müsstest Du überschlagen.

Der 6“ F/5 in der vorliegenden Konfiguration. ist aber zu weit von dem entfernt, was ich unter einem visuellen Allrounder verstehe.

5“ perfekte Optik (unobstruiert) reichen unter günstigen Voraussetzungen gerade aus um dem Einsteiger die hellsten Objekte aller visuell zugänglichen Objektklassen so zu zeigen, dass er anhand von Strukturen die Natur des Objekts erkennen kann.
Das hat niemand erfunden, das ist eine zufällige Gegebenheit unseres Universums und unseres Standortes.
Öffnungsreserve ist immer wünschenswert und macht die Sache leichter. Näherungsweise ist es zulässig, den FS eines Newtons einfach abzuziehen (Mal Fläche, mal D, je nach Anwendung) um auf die Nettoöffnung zu kommen.
Ein visueller 6“ F/6 kommt mit einem 40 mm FS aus, nun gut man will auch den Fotografen entgegen kommen, also 45 mm, der Kompromiss lässt sich aber nicht bis 50 mm ziehen, da liegen wir unter dem Lichtsammelvermögen und der Kontrastleistung die ich für den visuellen Allrounder aus oben angeführten Gründen als unabdingbar ansehe, selbst bei guter Qualität der Optik.
Nehmen wir dann noch die erhöhten Anforderungen an Justierung und Okulare, die F/5 nun einmal zwangsweise mit sich bringen, dann haben wir wieder Mal ein Gerät welches dem Beginner eher nicht empfohlen werden sollte, allenfalls einen faulen Kompromiss der etwas weniger faul ist als die bisherigen Einsteigerangebote unterhalb des 8“ F/6 Dobsons.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Re: Projekt 6" f/6

Hallo,

@Stephan: Vielen Dank für die Daten zur f/8 RB, ich mache mich heute Abend nochmals dran.

@Wolfi: Ich habe eigentlich mit kaum einem anderen Preis gerechnet und finde ihn zunächst angemessen, da dass vor meiner Zeit war weiss ich nicht wie es sich mit dem 8" f/6 verhalten hat, aber für 299€ gabs den mit Sicherheit auch nicht von Anfang an, die Prognose "mehrere Jahre" ist aus dem Bauch heraus betrachtet arg lang finde ich, aber ich bin ja auch kein Händler und/oder Marktkenner. Wenn's meine finanzielle Situation zulassen würde, würde ich vom Fleck weg einen vorbestellen, so musst du dich wohl noch etwas gedulden ;)

Zusammenfassend also ein kleiner Unterschied zu einem f/5 Dobson und ein noch kleinerer zu einem 8" f/6 - Dass der 8" f/6 das leistungsfähigere Gerät ist steht wohl ausser Frage aber wir haben ja schon so einige Punkte zusammengetragen die für viele (gerade Einsteiger) ein kleineres Gerät attraktiver werden lassen.

Wenn ich mir aber die 40€ Unterschied zwischen f/5 und f/6 anschaue bleibt der f/6 von den finanziellen Überlegungen her im Vorteil, denn für 40€ mehr bekommt man kein f/5 taugliches Übersichtsokular, und dabei bleibt es ja nicht alle anderen Okulare werden auch teurer, dazu dann der Einblick... Trotzdem finde ich den 150/750 mit 2" und RB für 250€ auch ein gelungenes Angebot, der sicher seine Abnehmer finden würde aber eben nicht die Foderungen an ein allroundfähiges Einsteigerteleskop erfüllt - den Preis sehe ich nicht so problematisch - denn wie gesagt, viele Leute geben erheblich mehr Geld für ein kleineres Gerät als den 8" f/6 aus bei gleicher Qualität aber weniger Seherlebnis eben weil auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen.

Grüße Benny
 
Re: Projekt 6&quot; f/6

Hallo Günther,

ich brauche gar nichts mehr zu schreiben, du schreibst wieder mal exakt das, was ich auch denke - bis ins Detail!

Grüße
Michael
 
Re: Projekt 6" f/6

Also ich würde auch sagen, dass ein F/6 trotz ca. 40,- Mehrkosten gegenüber dem F/5 näher an der Ideallösung ist als der billigere F/5.

Irgendwie muss hier mal der Sprung von F/5 auf F/6 überwunden werden, das ist längst überfällig. Und der Vorteil liegt ja nun schon seit langer Zeit auf der Hand.

Das Problem, dass der Hersteller natürlich in erster Linie Geld aus dem Tagesgeschäft erzielen möchte und nicht Geld in eine Neukonstruktion stecken möchte, ist allseits bekannt. Das Risiko der Investition möchte er mit einem höheren Verkaufspreis minimieren, was man auch verstehen kann. Vielleicht sollte man hier nur einen geschickten Kompromiss eingehen, damit die finanzielle Seite das ganze Projekt nicht gleich wieder verenden lässt. Dies könnte passieren, wenn ein Großteil der Käufer nicht einsieht, warum ein Gerät mit kleinerer Leistung nicht deutlich billiger ist. Denn es geht ja hier auch um ein Einsteigergerät und der potentielle Einsteiger wird verschiedene Produkte erst mal nur oberflächlich anhand der Preis-Leistungsdaten vergleichen.

Die Preisentwicklung eines solchen Gerätes könnte dem Problem vielleicht ewtas entgegen wirken, denn - wie hier schon gesagt wurde - der 8" F/6 hat auch nicht von Anfang an 299,- gekostet.

Diese Anlaufschwierigkeiten dürfen nur nicht zu groß werden und zu lange anhalten. Dann könnte auch ein solches, wirklich sehr sinnvolles Projekt schnell wieder gestorben sein, weil zu wenig Käufer dafür da sind.

Grüße
Michael
 
Re: Projekt 6" f/6

Hallo,

Also ich würde auch sagen, dass ein F/6 trotz ca. 40,- Mehrkosten gegenüber dem F/5 näher an der Ideallösung ist als der billigere F/5.

Irgendwie muss hier mal der Sprung von F/5 auf F/6 überwunden werden, das ist längst überfällig. Und der Vorteil liegt ja nun schon seit langer Zeit auf der Hand.

Ja das stimmt.

Dies könnte passieren, wenn ein Großteil der Käufer nicht einsieht, warum ein Gerät mit kleinerer Leistung nicht deutlich billiger ist. Denn es geht ja hier auch um ein Einsteigergerät und der potentielle Einsteiger wird verschiedene Produkte erst mal nur oberflächlich anhand der Preis-Leistungsdaten vergleichen.

Jein :) Das ist aber bei jedem Gerät so und der Einsteiger - an den sich das Gerät nicht alleine aber primär richtet - hat meist wenig Ahnung vom tatsächlichen Leistungspotential - sonst würden nicht so viele 6" Katadiopter verkauft... Hier muss er wie bei allen anderen Geräten auch das Glück haben bzw. deb Schritt wagen sich an erfahrene Sternfreunde entweder live oder in den Foren zu wenden, die ihm dann die Leistung aufzeigen können...

CS Benny
 
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Re: Projekt 6&quot; f/6

Hallo Günther, Hallo Wolfi,

also für den Dobson habe ich eine solche Entwicklung befürchtet. Allerdings sehe ich persönlich in dem Gerät eher parallaktisch montiert das große Potenzial.

Ich kann Dir die Markteinschätzung nicht abnehmen, aber ich denke:

1. Wer einen 6" f/6 Dobs andenkt, wird sicherlich gleich beim 8" f/6 landen, es sei denn, es soll ausdrücklich ein Gerät für die Reise mit eigenem Auto sein, oder die je 10 Kilo Gewicht von Rockerbox und Tubus beim 8-Zöller sind z.B. aus Gesundheitsgründen oder für Kinder inakzeptabel.

2. Wo ein 6" f/6 richtig punkten kann, ist bei der Kombination günstiger Eigenschaften im Zusammenhang mit einer parallaktischen Montierung:
- f/6 ist gut justierbar
- wesentlich okularverträglicher als f/5
- mit 900mm Brennweite selbst in 1,25" noch mit gutem wahrem Gesichtsfeld ausgestattet
- mit 900mm in 2" regelrecht Top wenn es um die Kombination aus großer AP und großem Feld geht (7mm AP = 21x bei 2,9° Feld)
- auf einem "billigen GP-Clone" schon gut montiert, auf einer besseren Montierung dann auch fotografisch voll nutzbar (etwa GP-DX-Klasse).
- ähnlich mobil wie jedes andere parallaktisch montierte Gerät, weil der Tubus gegenüber der Montierung den geringeren Transportaufwand darstellt.

Ich sehe also ein Gerät, dass als OTA für viele Sternfreunde in Frage kommt, die keinen Dobson wollen, die Foto-Ambitionen aber nicht das Geld haben, und die in einem gut beherrschbaren Gerät möglichst viel von allen Disziplinen wollen. Also Deepsky, Planeten und Foto, nebenbei mit kurzer Auskühlzeit und hoher Mobilität.

Insgesamt sehe ich also nicht unbedingt ein Nischengerät, sondern ein Teleskop, was sich eigentlich im Eierlegendewollmilchsau-Bereich mit dem typischen Budget gut platzieren lassen sollte.
Auch die "Modularität" sollte man nicht vergessen, eine Rockerbox kann man vielleicht ähnlich anbieten, wie zu den Orion UK Geräten, und was die Okulare angeht, kann das Gerät auch zunächst allein mit 1,25" Okularen bestückt genutzt werden. 900mm Brennweite bieten 1,7° in 1,25", so dass man mit 3 Plössl-Okularen, oder sogar mit einer Kombi mit Barium/Super Okularen (den RKs) auf ein Komplettpaket kommt.

Damit hätte man in dem 150/900 auch ein Einsteiger-Komplettpaket, was wirklich eine Steigerung zum typischen 114/900 bis 150/1500 Einsteiger-Einerlei darstellt. Dafür finde ich, kann man auch den höheren Preis verargumentieren, weil man dafür auch wirklich eine Mehrleistung bekommt.

Clear Skies
Sven
 
Re: Projekt 6&quot; f/6

Hallo Leute,

so wie Sven das "dreht" wird natürlich auch ein guter Schuh daraus. Eine sehr logische Argumentation, von welcher Seite man es auch betrachtet.
Alternativ oder zusätzlich eine günstige Rockerbox für kleines Geld und/oder schnellen Einsatz halte ich immer noch für sehr attraktiv.

Die "Originalbox vom langen 6er stößt mir ohnehin etwas auf, wenn das wirklich 50 cm Teller sind.
Das sorgt zwar für festen Stand ist aber doch für den Kurzen erheblich überdimensioniert.
Packmaß ist ein entscheidender Faktor.

Es tauchte die Frage auf, wie man den Tubus zum Transport tiefer setzt und arretieren kann:
Nun, man bringt drei L-förmige Klötzchen so auf dem Drehteller an, dass die zentrale Schraube nicht tangiert wird und der Tubs aufgestellt wird. Der kurze Schenkel des L hält dann den Tubus am Platz.
Der Tubus wird gedreht, sodass ein Höhenrad an der Vorderwand der Box in einer Passung liegt oder mittels einer Schraube durch die Vorderwand fixiert wird. Eine hinter dem Tubus verspannte Haltelasche (Gummizug) tut es auch.
Kurzes Transportmaß mit Sicherung, einhändig zu tragen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Re: Projekt 6" f/6

Ich finde, dass es haupsächlich ja um die Daten 6" F/6 geht, ob nun auf Rockerbox oder nur OTA. Die Rockerbox dürfte preislich nicht allzu viel ausmachen und könnte natürlich auch optional angeboten werden.

Dennoch würde ich die Dob-Variante unbedingt anbieten, gerade für den Einsteiger. Sicher gibt es einen Großteil Einsteiger, die erst mal nur was sehen wollen und sich nicht gleich mit einer parallaktische Montierung beschäftigen wollen. Und der Größenunterschied zum 8" F/6 dürfte auch den Einsteiger interessieren. Ich jedenfalls war damals etwas geschockt, als ich zum ersten Mal einen Achtzöller vor mir stehen hatte...

Ich würde einfach verschiedene Pakete anbieten, wie z.B.:

- nur OTA
- OTA auf Dobson-Montierung (gegen geringen Aufpreis)
- OTA mit diversen parallakt. Mont.

Okulare könnte man entweder 2 - 3 der einfachen (aber brauchbaren) Version dazulegen oder ganz weglassen und gegen Aufpreis anbieten (evtl. auch den Sucher). Aber ich denke aufgrund der niedrigen Mehrkosten macht es Sinn, gleich 2 - 3 einfache Okulare mit ins Paket herein zu nehmen. Das dürfte Wolfi sicher am besten kalkulieren können.

Grüße
Michael
 
Re: Projekt 6&quot; f/6

Abend Leute,

ich schliesse mich da mal prinzipiell allen Punkten meiner Vorredner an, ausser dass ich die Zielgruppe nicht nur bei Reiselustigen sehe sondern auch bei Leuten denen der 8er aus verschiedensten Gründen zu wuchtig ist:

- Gewicht aus körperlichen oder Bequemlichkeitsgründen
- Platzmangel zu Hause (denkt an die Herrinen des Hauses, ich muss meinen 2m² Teleskoppark hart erstreiten und verteidigen ;) )
- Kein Führerschein/kein Auto (also schon mal eine grosse Gruppe der unter 20 Jährigen

Vom 2" OAZ dürfte man auf keinem Fall abrücken, selbst wenn das Gerät (was ich keinesfalls glaube) dadurch 50€ billiger werden würde.

Grüße Benny
 
Re: Projekt 6&quot; f/6

Hallo Michael,

wenn man nun virtuell weiter konfiguriert muss man, denke ich, den Rotstift ansetzen.
Gehen wir Mal davon aus, 270-300 € soll das Teil in der Dobsonvariante höchstens kosten.

Ich habe übrigens auf verschiedenen Seiten (z.B. Orion USA)wesentlich schlankere Boxen für 6" F/8 Dobsons gefunden als die in Rede gebrachten 50 cm Drehteller. Das sieht so nach 35, max. 40 cm "Ausladung" aus und müsste eigentlich "von der Stange" passend verfügbar sein.

2" OAZ - wäre für mich Pflicht und dann kann auf einen

OPTISCHEN SUCHER - verzichtet werden, ein

LEUCHTPUNKTSUCHER (Red Dot) - reicht wegen des großen erreichbaren Feldes locker aus.

OKULAR - beschränkt sich bei den Einsteigerteleskopen bis 150/750 häufig auf ein 20er Plössl, eventuell noch ein 9er Plössl.
Das ist m.E. gar nicht Mal so unsinnig, denn ein 32er Plössl beißt sich immer mit dem eigentlich fälligen 2" Übersichtsokular um 5 mm AP und z.B. ein 32er TSWA wird wohl bei der Kalkulartion schwerlich rumkommen.
Dies bliebe also Gegenstand der weiteren Einsteigerberatung wie auch ein Okular um 5-6 mm Brennweite, da hat man auch nicht mehr unbedingtes Interesse an einem Plössl.

Baut man dann so eine Reihe 2" 32 mm WW / 1 1/4" Plössl 20 mm und 9 mm (Beipack) / 5-6 mm WW (Planetary?) auf hat man zwar in der Mitte ein großes Loch aber der Start gelingt in jedem Fall und für jeden (vordergründigen) Beobachtungsschwerpunkt.

Red Dot und 2" Übersichtsokular mit über 2,5° Feld sind ein gutes Team für die Aufsuche und die ersten Erfolgserlebnisse an großen Sternhaufen und hellen Nebeln in die man sich dann mit dem 20er und 9er Okular vertiefen kann. Sogar mit weitwinkligen 5-6 mm kann man sich an Objekten wie M 13 noch versuchen, auch wenn 150-180fach dann eher die Vergrößerungen für Mond und Planeten sind bei denen man schon eine Fülle von Details mit einem 6" F/6 zu sehen bekommt.

Sonnenfilter, UHC, O III, weitere/bessere Okulare, all das sind sinnvolle Anschaffungen für das Gerät wenn der Start geglückt ist.

Gruß und CS
*entfernt*







 
Re: Projekt 6&quot; f/6

Zitat von *entfernt*GMS:
Ich habe übrigens auf verschiedenen Seiten (z.B. Orion USA)wesentlich schlankere Boxen für 6" F/8 Dobsons gefunden als die in Rede gebrachten 50 cm Drehteller. Das sieht so nach 35, max. 40 cm "Ausladung" aus und müsste eigentlich "von der Stange" passend verfügbar sein.

Hallo Günther,

wenn wir von GSO sprechen, dann geht es um dieses Teil:

Link zur Grafik: http://www.gs-telescope.com/admin/disk/Telescope/GS580-450k.jpg
Bildquelle: GSO

Meine sieht bis auf minimale Details (fehlender Griff) genau so aus. Der Orion Dobson scheint mir ehrlich gesagt aber auch nicht kleiner zu sein. Ich glaube du täuschst dich da ein wenig, was die Abmessungen angeht. Auf beiden Bildern entspricht der Drehtellerdurchmesser ziemlich genau dem Abstand Höhenlagerachse/Tubusende, und das sind beim f/8 genau die 50cm.

Zitat von *entfernt*GMS:
Die "Originalbox vom langen 6er stößt mir ohnehin etwas auf, wenn das wirklich 50 cm Teller sind.
Das sorgt zwar für festen Stand ist aber doch für den Kurzen erheblich überdimensioniert.
Packmaß ist ein entscheidender Faktor.

Ich habe es nachgemessen :augenrubbel:
Das Packmaß von dem Teil ist erheblich. Mit einem Campingstuhl und der Stiefelkiste, welche ich bei horizontnahen Objekten auch unter die Box stelle, ist der Kofferaum von meinem alten Opel Astra voll. Aufrecht passt die Box nicht rein (Gesamthöhe ca. 63cm), ich muss sie legen.

Zitat von *entfernt*GMS:
Der Tubus wird gedreht, sodass ein Höhenrad an der Vorderwand der Box in einer Passung liegt oder mittels einer Schraube durch die Vorderwand fixiert wird. Eine hinter dem Tubus verspannte Haltelasche (Gummizug) tut es auch.
Kurzes Transportmaß mit Sicherung, einhändig zu tragen.

Aha, jetzt verstehe ich wie du es meinst, aber was würde es bringen? Du bist mir da meiner Meinung nach etwas zu optimistisch. Box+Tubus sind dafür zu schwer. Ich bin schon froh, wenn ich mit der Box in der einen Hand und dem Tubus in der anderen ohne anzuecken durchs Treppenhaus komme. Der kürzere Tubus würde das natürlich leichter machen. Aber auch beim 6" f/6 kann ich mir nur mit Mühe vorstellen, den als Dobson in meinem Auto mit der GSO-Rockerbox komplett im Kofferaum unterzubringen. Das wäre ein Puzzelspiel, bei dem das Gerät mit der Zeit vermutlich Schaden nehmen würde.
Zum Tragen ist die Box alleine für eine Hand schon gerade so an der Grenze. Die Mimik mit dem versenkt arretiertem Tubus in der Box erscheint mir weder zum Tragen, noch bei der Verstauung im Auto einen Vorteil zu bringen. In der Form würde es auf fast 1m Höhe kommen, und noch sperriger sein, als die Box ohnehin schon.

Viele Grüße
Stephan
 
Re: Projekt 6&quot; f/6

Hallo Stephan,

das ist übel.
Mein 8" F/6 Skywatcher steht solide (mit aufgesatteltem 4" Richfielder) auf einer Box mit 50 cm Drehtellern (Höhe 67 cm), da war ich halt versucht einer Box für den 6-Zöller mindestens 10 cm abzuziehen.
Das Biest trag ich mit Mühe komplett, ohne den Richfielder geht es sehr passabel.
Wenn man die 6" F/6 Box noch 10 cm abspeckt, eventuell noch mit Ausschnitten arbeitet, kommt man schon in Richtung 10-15 kg (Rohr und Spiegel sind nicht das Problem). Das lässt sich an einem ordentlichen Griff tragen.
Zu kompakt und leicht, also wie z.B. so etwas
http://www.teleskop-service.de/AstroTS/TSDobsons/tsdobs.htm#TSDAlu
darf die Sache natürlich auch nicht werden, sonst muss man das Ding festdübeln oder immer noch eine Betonplatte mitnehmen um sie in die RB zu legen und sicheren Stand zu gewährleisten. :schwitz:

Gruß und CS
*entfernt*

 
Re: Projekt 6" f/6

Abend,

ohne nochmal meine nachgemessen zu haben Stephan: Die RB scheint identisch mit dem des 8"ers, die Trage ich i.d.T. alleine und manchmal ist mir schon der zusätzliche Karkoschka und die Handschuhe reingelegt zu viel :schwitz:

Ohne dass davon die allgemeine Tauglichkeit parallaktisch oder als Grundlage für Selbstbauten mit dem 6" f/6 zu schmälern - als fertiger Dobson ist diese RB zu sperrig und schwer um Vorteile zu bringen. Wolfi? Was geht da noch? Oder eventuell eine outgesourcete deutsche Lösung als Zusatzoption?

Grüße Benny

P.S.: Doch noch nachgemessen - identisch, sogar die Höhenräder
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Projekt 6&quot; f/6

Hallo ihr Beiden,

ich glauge es Euch ja, aber das ist doch Quatsch. :teufelgrr:
Total überdimensioniert und zu schwer.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Re: Projekt 6&quot; f/6

Hallo Benny,

identisch sind vermutlich die Grundplatte und die Seitenteile, was schon fast die gesamte Box ausmacht. Unterschiedlich ist vermutlich nur das kleine senkrechte Brettchen in der Mitte (unter dem Tubus), denn die lichte Weite von 19cm an meiner Box, reicht wohl kaum für deinen 20cm Spiegel :/
Aus der Sicht des Herstellers ist es natürlich sehr ökonomisch, wenn man die Rockerboxen für alle 1200mm Teleskope aus den gleichen Seitenteilen produzieren kann. Irgend wie müssen ja auch die Chinesen schauen, wie sie die Dinger so billig produziert bekommen.

Viele Grüße
Stephan
 
Erstes Resumee - 6&quot; f/6 Dob

Hallo Freunde,

ein erstes Resumee:

ein 6" f/6 Dob auch mit kompakterer Rockerbox ( also nicht mit der vorhandenen, die nur unwesentlich kleiner ist , als die Box des 8" f/6 Dobsons, würde nur unwesentlich weniger kosten, als der 8" f/6 mit dem 2" Krayford, nähmlich um die 280,-.

Und ... ich müsste noch 100 Stück dieser Geräte ans Lager nehmen, gehe also das Risiko ein:

-- auf Unverständnis zu stoßen, weil ein 6" Gerät mit gleicher Ausstattung nur ca. 20,- günstiger ist, als ein 8" Gerät.

-- Auf einer großen Menge an Geräten zu sitzen, die mir Tag für Tag Geld kosten ( Bezahlung und Lagerung )

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Auf der anderen Seite wird eine wirklich günstigere Lösung, nähmlich 230,- bis 250,- in Form des 150/750mm Newtons auf der alten Rockerbox nicht angenommen, zumindest nicht in dem Ausmaß, wie ein 6" f/6

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Sorry, wir leben in Zeiten, wo ich als Händler Spitz auf Knopf kalkulieren muß, früher hätte ich gesagt .. ok - auc wenn das Gerät ein Minusgeschäft wird, es ist, wenn man eine Mischkalkulation macht, noch drinnen.

Heute geht das definitiv nicht mehr.

ich sehe eindeutig, daß der 6" f/6 Dobson mit 2" Crayford für 280,- am Markt nicht akzeptiert wird. Ich würde auch, angesichts der folgenden geringen Verkaufszahlen keine Exklusivität beim Lieferanten erreichen und hätte dann somit auch die Situation, auf den relativ teuren Erstgeräten ( 100 Stück für viele Jahre ) zu sitzen, während das Gerät woanders ev. sogar schon für 20-30,- günstiger angeboten wird.

Ich müsste dann reagieren und hätte als Ergebnis:

1. Einmalige hohe Entwicklungskosten ( das ist bei einer Maßanfertigung zu entrichten )
2. Hohe Lagerkosten
3. Überteuerte Geräte
4. Müsste ich die Geräte dann praktisch zum Nulltarif ( wenn man die laufenden Lagerkosten berücksichtigt als Minusgeschäft ) verkaufen.

Ich fände, als Hobbyastronom, ein 6" f/6 Gerät für sehr sehr interessant, da bin ich voll bei Euch aber ich muß auch an die Marktsituation denken und hier wäre dieses Gerät durch mich nicht zu schultern, es würde am Mißverhältnis Verkaufspreis, Absatzzahlen und Einkaufspreis bzw. Erstentwicklungskosten scheitern.

Das ist leider die Realität.

Sorry

Viele Grüße

Wolfi
 
Re: Erstes Resumee - 6&quot; f/6 Dob

Morgen Wolfi,

das ist wirklich ausgesprochen schade, aber da nicht wir sondern du das finanzielle Risiko zu tragen hast muss das zumindest im Moment akzeptiert werden :( Mag sein, dass sich die Zeiten nochmal ändern...

Trotzdem noch ein paar Fragen:

- Besteht eine Chance dass der angesprochene 6" f/5 kommt?
- Wie siehst du ein 6" f/6 Spiegelkit, oder macht das keinen Unterschied?

Viele Grüße Benny
 
Re: Erstes Resumee - 6&quot; f/6 Dob

Hallo Leute,

eine absehbare und aufgrund der Umstände (Herstellerinteressen/Markt-/Marketing)leider nachvollziehbare Entscheidung, wobei ich (die Hoffnung stirbt zuletzt) nochmal auf die letzte Stellungnahme von Sven verweisen möchte.
Die Sache ist nicht an die Dobsonmonti gekettet, das wäre "Zubrot". Der OTA oder wenigsten das Spiegelset 6" F/6 (wie Benny es einbringt) wäre ein riesiger Schritt in die richtige Richtung.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Re: Erstes Resumee - 6" f/6 Dob

Hallo zusammen,

ich meine auch daß man die parallaktische Möglichkeit der Montierung nicht außer acht lassen sollte,das Gerät würde schön die Lücke zwischen 6"f5 (schon okularkritisch)und 6"f8 (Ansprüche an Montierung) schließen.Dadurch würden die Kosten an zwei Stellen sinken,sollte doch als preiswerte und gut funktionierende Komplettlösung fast ideal sein...

Grüße + CS Felix
 
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