6" Maksutov

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Und genau das war im ersten Raytracing nicht der Fall, da ist plötzlich die Blende am Eingang gewandert.
Was sie immernoch macht

Selbstverständlich ist das auch beim ersten Raytracing der Fall, ein Unterschied besteht lediglich im Feldwinkel
Und die Blende wandert auch nicht mit, miss einfachmal nach sie, sitzt exakt mittig zur optischen Achse.
Weil oben nur eine Feldrichtung dargestellt wird mag dir das vielleicht so vorkommen.
Hier mal für beide Richtungen und mit mehr Strahlen damit du das Wandern der Feldstrahlen auf dem HS auch bei kleinem Feldwinkel erkennen kannst

DK_210mm_Blende4.jpg



Und die Aperturblende scheint in diesem Raytracing plötzlich mittendrin zu sein

Hier irrst du dich.
Das was du markiert hast ist lediglich der Schnittpunkt der Feldstrahlen für einen bestimmten Winkel mit den Strahlen auf der Achse.
Dieser Schnittpunkt wandert mit dem Feldwinkel durch den Tubus.
Mit der Aperturblende hat das nichts zu tun.
Die liegt auf dem HS und das erkennt man auch am Strahlengang.

Grüße Gerd
 
Ich hätte ja eigentlich angenommen, dass die Feldstrahlen sich allesamt an der Blende vorn am Tubus schneiden müssten, da dies ja die engste Stelle ist.
Jedenfalls solang der winkel nicht so groß wird, dass der Fangspiegel oder das Blendrohr anfangen zu beschneiden.

LG
Olli
 
Ich hätte so gern einen guten CC oder SC oder MC im Bereich 7-8", der wirklich seine volle Öffnung nutzt und maximal 30% Obstruktion hat, laut Werbedaten gäbe es ein paar, laut Messdaten keinen einzigen.
Von Intes oder Intes Mikro gab es Maks auch mit f18 und kleiner Obstruktion, außerdem tauchen gelegentlich STF Mirrage 7" Maks auf oder Geräte von Santel (beides ehemalige Intes Mitarbeiter) auf. Da würde ich mal suchen ob es was passendes gibt. Von TEC gab es auch mal einen Mak da weiß ich aber nur drüber daß es den gibt... :unsure:

Viele Grüße Felix
 
Noch eine Frage an die Optikexperten: das Blendensystem im Blendrohr der Mewlons führt, soweit ich das mit dem Auge wahrnehme, zu einer Vignettierung im Feld. Soll heißen, auf der Achse sehe ich ohne Okular den ganzen Hauptspiegel, bewege ich das Auge nach außen, schatten die Blenden den HS ab.
Ist das vielleicht eine konstruktive Maßnahme, die Coma entgegenwirken soll?

Viele Grüße
Peter
 
Noch eine Frage an die Optikexperten: das Blendensystem im Blendrohr der Mewlons führt, soweit ich das mit dem Auge wahrnehme, zu einer Vignettierung im Feld. Soll heißen, auf der Achse sehe ich ohne Okular den ganzen Hauptspiegel, bewege ich das Auge nach außen, schatten die Blenden den HS ab.
Ist das vielleicht eine konstruktive Maßnahme, die Coma entgegenwirken soll?

Viele Grüße
Peter

Eine Verkleinerung der genutzten Fläche des HS führt zwar zu einer Verkleinerung von Fehlern, weil Licht das sonst zum Fehler mit beitragen würde fehlt aber das ist hier nicht der Grund für diese „Maßnahme“ wie du es nennst,
Man würde ganz im Gegenteil diesen Lichtverlust im Feld lieber vermeiden.
Eine bessere Ausleuchtung im Feld hätte aber deutlich größere Durchmesser für das Blendensystem und damit eine höhere Obstruktion zur Folge.

Der Grund für diese „Maßnahme“ ist also die Obstruktion in Grenzen zu halten und nicht eine Verbesserung der Feldkorrektur.
Das Dilemma zwischen der Ausleuchtung und der Obstruktion besteht bei allen Cassegrain Systemen, nicht nur beim Mewlon.
Deshalb wirst du deine Beobachtung an solchen Systemen fast immer so machen können wie von dir geschildert, weil man vernünftigerweise versucht die eh schon recht große Obstruktion solcher Systeme nicht noch größer werden zu lassen so das man in der Regel bei der Ausleuchtung Abstriche macht.

Bei den handelsüblichen SCTs soll das zu 100% ausgeleuchtete Feld zb. auch nur 5mm Durchmesser haben.
Oft ist sogar nur die Achse zu 100% ausgeleuchtet und leider gibt es auch Fälle wo sogar auf der Achse der HS durch das Blendensystem abgeblendet wird.
Entsprechende Diskussionen über dieses leidige Thema findest du ja immer wieder.

Grüße Gerd
 
interessanter Thread...
und welches System zur visuellen Beobachtung von Planeten ist nun die beste Alternative zu einem Refraktor?
ein größerer Refraktor?
 
Moin Olli, du hattest auf meinen letzten Beitrag ja angemerkt, dass ich nur glauben würde, du aber neben der Theorie auch die praktische Erfahrung in deine Beurteilung einfließen lässt. So weit so gut, bei mir steht ein direkter Vergleich ja noch aus. Um deine gemachten Erfahrungen aber besser einordnen zu können habe ich folgende Fragen an dich:
- welche Geräte hast du konkret verglichen? Waren bei deinen Vergleichen auch Maksutov Teleskope unterschiedlicher Hersteller, also auch von z.B. Intes, MTF, TEC usw.oder DK (Mewlon) dabei oder lediglich Modelle aus der Synta Gruppe (Skywatcher/Celestron)?
- welches Seeing war an diesen Testtagen? Hast du ggf. berücksichtig, dass die 4“ Öffnung an diesen Tagen den 6“ oder 7“ Öffnung aufgrund der Gegebenheiten im Vorteil sein könnten?
- wurde das zusätzlich notwendige Zubehör, also Zenitspiegel/Prisma und die Okulare in die Beurteilung deines Vergleichs einbezogen?

Insbesondere würde ich mich freuen, wenn du zu meiner ersten Frage etwas Input geben könntest. Denn daraus würde ich den Tiefgang deines Vergleichs und die damit gezogenen Rückschlüsse auf das SC/ Mak oder DK Teleskopsystem besser einschätzen können.

Danke dir vorab!

Gruss Holger
 
Davon geh ich auch mal schwer aus, dass der 715 unter 30% hat. Wem das nicht reicht nimmt einen MN86.
Der ist leider wieder so unhandlich wie ein Newt. Ist ja auch einer.
Hallo zusammen,
dem kann ich voll und ganz zustimmen. Ich habe ein M809 und ein MN78 - beides hervorragende Teleskope insbesondere für Mond und Planeten- um direkt auch die Frage oben zu beantworten.
CS Thomas
 
Doch so viel! Ok, danke. auf 709 kam ich nicht mehr. Ich hab den 703, der hat 37,5 % und sehr guten Kontrast.
Wo wir bei M.Ns waren, und wen ein Newt nicht stört: der ES 150/730 Maknewt soll ziemlich gut sein, für die, die kurze Brennweite brauchen.
Hat gegenüber dem normalen Newt zwei Vorteile: eben keine Koma und kann wie ein Kat isoliert werden, es gibt also eine Akklimatisationsprobleme.
Und ist bezahl- und lieferbar.

Gruß
Stephan
 
Das hatte ich tatsächlich auch nicht auf dem Schirm, dass die Intes doch soweit über 30% Obstruktion liegen. Da kann ich dann die unter 30% meines 6“ f12 Tec Mak besser einschätzen….
 
und welches System zur visuellen Beobachtung von Planeten ist nun die beste Alternative zu einem Refraktor?
ein größerer Refraktor?
Ein Schiefspiegler, wenn du eine passende Montierung hast. Wobei er auch nicht unbedingt mehr wiegt als ein gleich großer Refraktor.

Keine Obstruktion, kein Farbfehler, und ewig viel Brennweite und Backfokus ;)

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Regenmeer,
ein interessanter Link! Die Maksutovs sind schon feine Geräte!! Alle Achtung Alter!
Der Alter M 703 De Luxe 7" Maksutov würde mich sehr interessieren! Aktuell verwende ich einen Bosma 150/1800 f/12 Rumak. Auch ein feines Gerät. Aber den 703er würde ich schon gerne mal ausprobieren, den trägt meine alte Monti locker.
Eine Lieferung nach Westeuropa scheint ausgeschlossen? Da muß man wahrscheinlich selbst aktiv werden.
Danke für den Link, die Geräte kannte ich noch garnicht.
VG Frank
 

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Wie gesagt, der 703 hat 37,5% als F/10. Wiegt aber anders als der 715 nur 6 kg, geht also locker auf die GP. Und hat echte 178mm Öffnung. Und überraschend guten Kontrast. Trotzdem glaube ich, die 709 und 715 sind optisch besser.
 
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