astromr
Aktives Mitglied
Hallo liebe Astronomiekollegen und Spechtler,
ich interessiere mich schon seit meiner Jugend für die Astronomie, bin aber erst vor 15 Jahren (mit ca. 30) an einen 76/700 Bresser Newton geraten. Nach etwas Erfahrung im visuellen Betrieb brach mir aber die azimutale Montierung.
Heuer wollte ich wieder loslegen, diesmal auch fotografisch, aber die reparierte Montierung taugt dafür natürlich nicht, und auch der 24,5 mm Auszug machts mit Zubehör schwierig.
Nun möchte ich mir ein "richtiges" Teleskop zulegen, mit dem auch ernsthaft Astrofotografie gemacht werden kann. Wie ich aus diesem Forum und Seiten wie den Deep-Sky-Brothers und Sven gelesen habe, ist die Monti wohl das wichtigste Fundament. Da ich im Internet schon gute Fotos von einem 8" Newton gesehen habe, denke ich, das wäre wohl was für mich. Ich wohne in einem kleinen Dorf, hab's also relativ dunkel, für 10" aber wohl doch schon zu hell.
Transport: Viel rumfahren werde ich wohl seltener, die Monti wird in der Scheune verstaut, die Optik im Haus, alles ebenerdig.
Ich möchte schwerpunktmäßig Deep-Sky-Aufnahmen machen, gelegentlich auch mal Planeten, falls für DS der Mond zu hell ist. Einfach nur durchgucken soll natürlich auch noch gehen - für Brillenträger.
Ich habe mir - nachdem ich in dieses Forum nicht schreiben konnte wegen Urlaubszeit (mein Account war unbenutzbar) schon mal ein Angebot nach Beratung durch einen Händler machen lassen. Empfohlen wurde:
- Eine EQ6 SynTrek mit
- einem GSO Newton 200/1000 und
- 32mm TSWA Okular
- 13mm Hyperion Okular
- 6mm HR Planetary Okular
- Mondfilter
Macht so eine Zusammenstellung für meine Ziele und meinen Background sinn? Ich habe relativ viel Geduld.
Ich frage mich vor allem, ob die EQ6 genau genug für Astrofotografie mit obigem Newton läuft (oder währe doch eine Vixen GP-D2 besser?), ob der Newton für DS passt und ob die Okulare für den Einstieg OK sind. Später sollte die Staffelung natürlich noch dichter werden. Als Brillenträger nehme ich statt dem Hyperion wohl auch besser ein Vixen LVW 13mm wegen dem größeren Blickabstand (laut Sven).
Mich würde auch interessieren, ob die GSO Qualität reicht, oder ob der höhere Preis von Orion UK Newtons doch gerechtfertigt ist. Merkt man da fotografisch noch einen Unterschied?
Ich will Equipment, mit dem man gute Fotos machen kann, aber ich will natürlich nicht unnötig viel Geld ausgeben. Zweimal kaufen möchte ich natürlich auch vermeiden.
Knipsen würde ich anfangs zum Erfahrungen sammeln mit dem was ich habe: Canon Powershot A620 mit Adapter für Filter (58mm und 52mm) oder Digiklemme, CHDK-Software für längere Belichtung. Mittelfristig soll dann eine Canon EOS 40D oder 450D her. Dafür sollte das Equipment also eigentlich ausgelegt sein. Oder wäre eine CCD sinnvoller? Bezahlbar?
Zum Guiden möchte ich evtl. meinen Bresser verwursten oder einen Refraktor zukaufen. Aber alles schritt für schritt - man möchte ja länger Freude haben :/
Ich hoffe, ich langweile euch nicht mit dieser Frage und hoffe, Ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
Danke und CS
Michael
ich interessiere mich schon seit meiner Jugend für die Astronomie, bin aber erst vor 15 Jahren (mit ca. 30) an einen 76/700 Bresser Newton geraten. Nach etwas Erfahrung im visuellen Betrieb brach mir aber die azimutale Montierung.
Heuer wollte ich wieder loslegen, diesmal auch fotografisch, aber die reparierte Montierung taugt dafür natürlich nicht, und auch der 24,5 mm Auszug machts mit Zubehör schwierig.
Nun möchte ich mir ein "richtiges" Teleskop zulegen, mit dem auch ernsthaft Astrofotografie gemacht werden kann. Wie ich aus diesem Forum und Seiten wie den Deep-Sky-Brothers und Sven gelesen habe, ist die Monti wohl das wichtigste Fundament. Da ich im Internet schon gute Fotos von einem 8" Newton gesehen habe, denke ich, das wäre wohl was für mich. Ich wohne in einem kleinen Dorf, hab's also relativ dunkel, für 10" aber wohl doch schon zu hell.
Transport: Viel rumfahren werde ich wohl seltener, die Monti wird in der Scheune verstaut, die Optik im Haus, alles ebenerdig.
Ich möchte schwerpunktmäßig Deep-Sky-Aufnahmen machen, gelegentlich auch mal Planeten, falls für DS der Mond zu hell ist. Einfach nur durchgucken soll natürlich auch noch gehen - für Brillenträger.
Ich habe mir - nachdem ich in dieses Forum nicht schreiben konnte wegen Urlaubszeit (mein Account war unbenutzbar) schon mal ein Angebot nach Beratung durch einen Händler machen lassen. Empfohlen wurde:
- Eine EQ6 SynTrek mit
- einem GSO Newton 200/1000 und
- 32mm TSWA Okular
- 13mm Hyperion Okular
- 6mm HR Planetary Okular
- Mondfilter
Macht so eine Zusammenstellung für meine Ziele und meinen Background sinn? Ich habe relativ viel Geduld.
Ich frage mich vor allem, ob die EQ6 genau genug für Astrofotografie mit obigem Newton läuft (oder währe doch eine Vixen GP-D2 besser?), ob der Newton für DS passt und ob die Okulare für den Einstieg OK sind. Später sollte die Staffelung natürlich noch dichter werden. Als Brillenträger nehme ich statt dem Hyperion wohl auch besser ein Vixen LVW 13mm wegen dem größeren Blickabstand (laut Sven).
Mich würde auch interessieren, ob die GSO Qualität reicht, oder ob der höhere Preis von Orion UK Newtons doch gerechtfertigt ist. Merkt man da fotografisch noch einen Unterschied?
Ich will Equipment, mit dem man gute Fotos machen kann, aber ich will natürlich nicht unnötig viel Geld ausgeben. Zweimal kaufen möchte ich natürlich auch vermeiden.
Knipsen würde ich anfangs zum Erfahrungen sammeln mit dem was ich habe: Canon Powershot A620 mit Adapter für Filter (58mm und 52mm) oder Digiklemme, CHDK-Software für längere Belichtung. Mittelfristig soll dann eine Canon EOS 40D oder 450D her. Dafür sollte das Equipment also eigentlich ausgelegt sein. Oder wäre eine CCD sinnvoller? Bezahlbar?
Zum Guiden möchte ich evtl. meinen Bresser verwursten oder einen Refraktor zukaufen. Aber alles schritt für schritt - man möchte ja länger Freude haben :/
Ich hoffe, ich langweile euch nicht mit dieser Frage und hoffe, Ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
Danke und CS
Michael