84% Aufschlag ?!

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y_Auriga

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Hallo,

wie kann man sich das erklären!

Losmandy GM8 direkt beim Hersteller in den USA 1495,- Dollar!

Das sind umgerechnet (Stand 06.01.2008) 1014,31 Euro!

Aktueller Verkaufspreis in Deutschland 1862,- Euro!

Das ist ein unterschied von 847,69 Euro oder fast 84%!

OK, der Händler will auch was Verdienen, Facht und Zoll kommen auch noch, aber fast 84% Aufschlag?

Wie viel machen da Fracht und Zoll aus, kommt noch irgendwas dazu?

Ich möchte hier niemanden angreifen, es würde mich nur Interessieren wie solche Preise zustande kommen!

Astronomische Grüße
Ulf
 
Hi Ulf!

Der extreme Unterschied kommt ja auch durch die momentanen Währungskurse zustande. Wenn man das außer acht lässt, bleibt trotzdem noch ein ziemlich großer Unterschied. Ich glaube, hier gab es mal einen Artikel was Zoll und Steuern angeht. Ich glaub das waren dann so um die 30%, die man auf den Dollarpreis draufschlagen muss.

Grüße,
Anna
 
Hi Ulf!

Hatte nochmal geguckt jetzt. 30% stimmt nicht so ganz. Die Höhe des Zolls hängt vom Artikel ab.
Also Dollarpreis*1,Zoll*1,19 plus Versand.

Bei den Unterschieden momentan ist es ziemlich reizvoll doch mal was in den USA zu bestellen... :D

Grüße,
Anna
 
Hallo Ulf,

Gerade eine Monti ist ein nicht gerade leichtest Objekt un voluminöses, da kostet der Versandt auch nicht schlecht. Ausser Du lässt sie dir mit See Transport liefern (mehre Wochen, meist nicht für privat Personen angeboten) kommen da schnell mehre hunderte Euro zusammen auf die du auch MwSt. zahlst.

Mit dem aktuellen $ Kurs wird es zwar billiger als in Europa sein aber falls Du einen Garantie Fall hast und den Krempel zurück schicken musst, dann siehst Du mehr als müde aus (2x Transportkosten!).

Grüsse
André
 
Hi,

die Versandkosten sind aber auch nicht sooo hoch, da wohl die meisten Händler nicht jedes Teil einzeln aus den USA importieren, oder? Letztens stand erst etwas hier im Forum von einer größeren Bestellung eines Händlers in Amerika. Da ging es, wenn ich mich recht erinnere um ca. 40.000,- € Gesamtsumme. Da bekommt man schon fast einen eigenen Container voll und die Versandkosten verteilen sich auf eine Menge Produkte.

Es ist einfach so, dass in Deutschland die Kuh (Käufer) ganz gerne und erfolgreich gemolken werden kann. In vielen Bereichen. Wir sind eben bereit die hohen Preise zu zahlen. Die Händler freut es - sie können mit solchen Margen die Produkte die im äußersten Preiskampf stehen subventionieren (8" f/6 Dobsons zum Beispiel *g*) und trotzdem überleben...

Ciao, Udo
 
Hallo Leute,

ich habe mal bei Optcorp nachgeschaut (ist mein üblicher Händler in USA). Der günstigste angebotene Versand für eine GM-8 liegt bei 286 Dollar. Andere Händler sind erfahrungsgemäß auch nicht billiger im Versand. Somit käme ich inklusive aller Nebenkosten (Versand,Zoll, Einfuhrumsatzsteuer, Kreditkartengebühr) zum aktuellen Dollarkurs bei Eigenimport auf etwas über 1500 Euro. Ob sich der Eigenimport angesichts dieser Zahlen lohnt, mag jeder selbst entscheiden. In Anbetracht der immer mal wieder auftauchenden Probleme mit der GM-8 würde ich es wohl nicht riskieren, obwohl ich sonst doch öfters mal in USA Astrokram kaufe.

Gruß
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ulf,

Stimmt bin Verwundert, wird aber wohl andersrum nicht über DHL gehen, auf der US HP habe ich jetzt nur express Versandt gefunden (in D ist das DHl Angebot wohl durch D-Post sowieso das grösste), aber es wird wohl über USPS (nicht mit UPS gleich) gehen aber was es kostet weiss ich nicht, hatte es mir mal mit UPS für eine G-11 ausgerechnet da war ich auf die stolze summe von über 400CHF gekommen (etwa 250€)...

@Udo, nat. aber es geht doch hier darum zu wissen ob es sich als privat Person lohnt direkt zu importieren? Hinzu kommt das die Astrohändler die ich so kenne, nicht gerade einen Zahnarzt Lifestyle haben mit Ferrari usw... Also so krumm verdienen, wie es oft genug angedeutet wird, können die sich auch nicht...

Grüsse
André
 
Hi,

viele US und anderer Länder Händler "expedieren" solche Teile ... werden also nicht als normales Express-Postpaket (Luftfracht) versendet. Hat den Nachteil, dass Speditionen von Haus aus ihre Dienste angemessen bezahlen lassen und dass "speditieren" für den Händler eigentlich auch "aufwändiger" ist. Ausserdem kann es beim Import hier Probleme mit dem Zoll geben, wenn das nicht als Speditionsservice mitbezahlt ist.

Ein einfaches Express-Postpaket, mit entsprechenden Zollangaben (Inhalt/Wert) und beiliegender Originalrechnung. Besser "angeklebter" Rechnung, das erspart die Öffnung des Pakets durch einen Postler beim Zoll, die selber dürfen nämlich nicht das packerl aufmachen.

Die Zollabfertigung für ein Importiertes Postpaket übernimmt die DHL, die strecken die Einfuhrabgaben (Zollsatz laut TARIC und die Einfuhrumsatzsteuer) vor, und kassieren diese dann bei der Zustellung wieder vom Empfänger ab (Cash bereithalten!).

Ansonsten gibt es hier im Board schon einige detailierte Threads dazu.

Einfuhrabgaben bei Astro-Artikel:
Kaufpreis + Versandkosten in USD umgerechnet nach dem monatlich vom Zoll neufestgelegten geltenden Umrechnungskurs = Zollwert in EURO -> davon 4,2% "Zoll" laut TARIC
Dann wird die Einfuhrumsatzsteuer von 19% aus dem Zollwert + "Zoll" (4,2%) errechnet -> ergibt dann den Betrag der Einfuhrabgaben ("Zoll" + "Einfuhrumsatzsteuer").
Dieser Betrag muss dann zu den Kosten beim Händler (Kaufpreis und Versandkosten bei evtl. Umrechnung USD/EUR durch Kreditkartenhai nach Tageskurs) hinzugerechnet werden.

So in etwa schauts aus ... meine Faustrgel zum schnellen "Überblick" : Kaufpreis+Versand in USD nach EUR umrechnen und dann etwa noch 25% "draufschlagen", damit ist man meist noch auf der "sicheren Kalkulationsseite" ;)

Ergänzung: Einfuhr im Postverkehr
 
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Hallo,

dann schaut's also so aus:

Kaufpreis GM8 - 1015,- Euro - - (die GM8 steht hier nur als Beispiel)
Porto und Verpackung - 250,- Euro (ca.)
Zoll und Steuern – 300,- Euro (ca.)

macht Zusammen – 1565,- Euro

Händlerpreis – 1863,- Euro

Ergibt eine Gewinnspanne von ca. 300,- Euro!

Wenn man nun bedenkt das eigentlich bei jedem Händler noch etwas verhandelt werden kann, und man das Restrisiko bei Garantieansprüchen berücksichtigt geht die Tendenz Richtung Null das sich der Kauf in den USA, als Einzelperson mit geringen Stückzahlen, rentiert!

Astronomische Grüße
Ulf
 
Hallo,

ich wollte vor einiger Zeit, angesichts des günstigen Wechselkurses (damals noch 1,30 €), auch mal in den USA bestellen. Inkl. Zoll und Umsatzsteuer hatte ich mir einen guten Gewinn ausgerechnet. Allerdings kamen dann noch 700,- $ Transport für ca. 50 kg dazu. Da auch nochmal Zoll und Umsatzsteuer drauf und ich hätte für das Teil hier im Ganzen nur unwesentlich mehr bezahlt.

Das Problem ist, dass die meisten Sachen vom Händler in den USA per Paketdienst an die Endkunden in Deutschland geschickt werden. Daher ist das dann ein Luftpostpaket, was bei höherem Gewicht schon ins Geld geht. Seefracht gibt es für Privatpersonen eigentlich garnicht. Das ist wesentlich aufwändiger. Wenn ein Händler natürlich einen ganzen Container voll bestellt und die Containerkosten auf die einzelnen Produkte umrechnet, wird er wohl weniger als 10% des Luftfrachtpreises umgerechnet auf das einzelne Produkt dafür bezahlen.

Andererseits muss man auch sehen, dass niemand vom Drauflegen leben kann. Der Händler muss seine Lagermiete bazahlen, seine Mitarbeiter, er muss das Geld beim Einkauf der Ware vorstrecken und er trägst das Risiko der Rücksendung, wenn der Kunde nicht zufrieden ist. Außerdem wollen wir ja alle handeln, also muss auch dieser Rahmen erstmal draufgeschlagen werden.

Ich möchte damit sagen: Sicher kostet hier einiges mehr als in den USA. Aber schimpft nicht immer nur auf die Händler, auch die wollen leben. Und sol lange wir noch in der Lage sind die Preise zu bezahlen und dies auch wollen (es zwingt uns ja keiner ein Teleskop zu kaufen und in meinen Augen ist ein Teleskop ein Luxusartikel), können wir doch eigentlich noch recht zufrieden sein.

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo,
ich glaube kaum,daß deutsche Händler den US-Verkaufspreis bezahlen müssen.Zieht man von den 1015€ noch die EK Prozente ab siehts schon wieder anders aus...
Grüße Rainer
 
Hi,

also da spielen 'ne Menge Faktoren bei der "Preisbildung" rein ... wenn ein Händler bei z.B. Vixen 5 APOs zu Gesamtkosten von 7000 EUR ins Lager stellt, dann ist das erstmal "totes Kapital" an dem dann die üblichen Gemeinkosten noch "zehren" ... und dann verkauft er vielleicht alle Monate eines davon. Folglich müssen die Gewinnspannen bei hochpreisigen Produkten auch entsprechend anders kalkuliert werden als bei "Massenware" wie z.B. Hyperion-Okus o.ä. ... aber alles in allem gesehen sind die Listenpreise auf dem deutschen Astro-Markt eher zum :erschreck: als zum Kaufanreiz gedacht - scheint mir jedenfalls so. Was da dahintersteckt bzw. stecken könnte sollte man mal "diskutieren" oder "investigieren" ;) ?)

Wer übrigens mal mit 'nem Autohändler (ein Bekannter meiner Schwester ist ein solcher einer deutschen Marke) ausserhalb der Verkaufsräume über die Gewinnspannen etc. diskutiert, wird schnell raushören, dass die lieber einmal in der Woche eine Karre der "High-End" ;) -Klasse verscherbeln, als 5 von der "Schuhkarton"-Klasse ... wo die Käufer auch noch am "intensivsten" über jedes Prozentchen feilchen ;)
 
Hi,

das Problem der Lagerhaltung und Nebenkosten haben die amerikanischen Händler wohl auch, oder? Dort ist der Markt noch größer - es gibt mehr Händler - mehr Wettbewerb.

Womit ich jetzt nicht behaupten möchte, dass sich die deutschen Händler eine goldene Nase oder einen Ferrari mit solchen Produkten verdienen. Sie leisten für den Aufpreis ja auch eine ganze Menge. Aber es existiert bei solchen Produkten halt doch eine recht beträchtliche Gewinnspanne für die deutschen Händler, wenn sie es "richtig" angehen. Das sollte man halt im Auge behalten, wenn man sowas kaufen möchte und mit einem Händler über den Preis verhandelt. Mittlerweile ist es ja auch in Deutschland so: Wer den vom Händler "vorgeschlagenen" Preis bezahlt, ist selbst schuld... Etwas Verhandlungsspielraum ist immer vorhanden. Wenn ich da meine eigenen Erfahrungen (auch in anderen Bereichen) anschaue, ist es fast schon zu einfach erhebliche Rabatte zu bekommen - ohne zähe Verhandlungen. Da bin ich noch viel zu "nett" zu den Händlern *g*

Ciao, Udo
 
Hi Udo,

das Zauberwort heisst "Kaufkraftrelation" ...
Oftmals der Grund, warum nach Währungsumrechnung scheinbar hier und da etwas "billiger" oder "sauteuer" erscheint.

Schau mal, was die Amis so verdienen ... oder ziehe mal die "BigMäc-Umrechnungstabelle" zurate ;)

Ich will bei Weitem nicht der "Listenhochpreispolitik" hiesiger Händler das Wort reden ... aber es spielen soviele Dinge da rein, dass man nicht einfach "USD geteilt durch x = y sauwenig EUR - warum aber ist das Teil hier nur zu z sauviel EUR zu haben" überlegen darf ...

Nutzt, wo es geht den günstigen USD/EUR-Kurs (und ich denke, der wird vorübergehend noch günstiger) und die Möglichkeiten der Globalisierung, die sich manchmal auch dem "Ottonormalverbraucher" bieten, aus wo es nur geht ... :cool: ;)
 
Hi,

was hat die Kaufkraft mit den Herstellungskosten zu tun? *lol*
Die hiesige Kaufkraft ist in der Tat höher. Das ist aber nur ein weiteres Argument für die These, dass hierzulande mit solchen Produkten Geld "abgeschöpft" wird...
Wie gesagt: Ich gönne den Händlern ihre Einnahmen durchaus. Es sind eh schon viel zu viele kleine (und auch größere) Händler (und Hersteller) vom Markt verschwunden. Handel ist immer ein hartes Geschäft. Und natürlich verlangen die Händler die Preise, die der Markt hergibt. Was mich allenfalls dabei stört sind die seltsam identischen Kalkulationen diverser Händler die dabei irgendwie alle auf den selben (hohen) Preis kommen... OK. Gelegentlich schert ein Händler aus und unterbietet die Anderen heftig. Offenbar lohnt es sich aber nicht auf diese Weise Kunden über den Preis zu gewinnen, denn die Preise pegeln sich meist schnell wieder auf gewohnt hohem Niveau ein.
Ähnlich läuft es ja z.B. an den Tankstellen. Auf magische Weise haben die Tankstellen immer sehr ähnliche Preise. Und deren Preise steigen auch, wenn die Nachfrage es erlaubt. Unabhängig vom Dollarkurs (der beim Benzin ja eh nur auf einen kleinen Teil des Preises einen Einfluß hat). Das ist halt Marktwirtschaft... Ein System welches immerhin besser funktioniert als manch Anderes...

Ciao, Udo
 
...Auf magische Weise haben die Tankstellen immer sehr ähnliche Preise. Und deren Preise steigen auch, wenn die Nachfrage es erlaubt...
Könnte auch daran liegen das Tankstellen am Kraftstoff Verkauf kaum, wenn überhaupt, was verdienen. Den Umsatz machen die mit ihrem Shop wo die Margen wurtich sind aber man dafür auch am Sonntag Abend seine Pizza bekommt ;) ...

Grüsse
André
 
Hallo Udo,

was hat die Kaufkraft mit den Herstellungskosten zu tun? *lol*
Na ja, wenn ein US-Händler 100 Euro umsetzt und ein deutscher Händler ebenfalls 100 Euro, kann es dann leicht sein, dass der deutsche einen höheren Teil davon als Kosten verbuchen muß: Lohnkosten, Lagerkosten, Betriebskosten etc., da diese hierzulande evtl. teurer ausfallen.

Mit dem anteilsmäßig niederigeren Gewinn, den er dann für sich einstreichen kann, kann er dann auch wieder nur weniger Sachen für sich kaufen (z.B. weniger BicMacs essen, weniger tanken ;) ), weil diese hierzulande teurer sind als in den Staaten.

So meine Überlegungen - ich bin aber kaufmännisch bzw. wirtschaftlich komplett ungeblidet.

Was die ähnlichen Preise angeht: Es gibt für viele Astroartikel bestimmte Generalimporteure, wodurch schon mal landesweit eine mehr oder weniger einheitliche Basis für die Endpreisberechnung vorgegeben ist. Im Zeitalter des Internets, schauen sich sicherlich nicht nur die Kunden die Preise der Konkurrenten sondern auch die Händler an. Wenn sie dann sehen, dass ein anderer mit dem Preis runtergeht für dasselbe Produkt, was er auch anbietet, muß er sich nun überlegen, ob er da mitgeht oder nicht und dann häufig genug zähneknirschend mitgehen: Denn lieber z.B. 10 % weniger verdienen als gar nichts verdienen, was dann bei gegebenen Fix- und Vorauskosten einen Verlust bedeuten kann.

So stelle ich mir das zumindest als ein blauäugiger Laie vor, der ich angestellt bin.

CS
Je
 
... ein Vergleich Losmandy`s mit anderen Herstellern wie Vixen, Meade oder Celestron macht hier wirklich kein Sinn.
Ich weiß nicht, wie hoch die Nachlässe für Händler bei Losmandy heute sind, aber zu meiner damaligen Zeit gab es maximal pro Einheit 5% und wenn man mehrere Montierungen bestellt hat, vielleicht mal 10% auf den dortigen VK-Preis. Wenn man dann teilweise Monate auf eine Lieferung warten musste, ist der ganz oben erwähnte VK-Preis absolut in Ordnung. Nach wie vor gilt aber, dass Zoll auf den um die Frachtkosten erhöhten Betrag gezahlt werden muss und wiederum auf den durch Fracht und Zoll erhöhten Betrag dann die 19% EuSt. entrichtet werden müssen. Und nicht zuletzt werden diese Montierungen dann auch mal vom hiesigen Händler an einen anderen Händler weitergeleitet, der auch noch etwas vom Kuchen abhaben möchte.
Herzliche Grüße
Hans-Ulrich Vehrenberg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Je,

da liegst mit Deinen Überlegungen bestimmt nicht daneben :)

Es ging ja auch nicht um Hersteller- bzw. Produktionskosten ... sondern um den "Spielraum" der Händler beim Vermarkten.

Nochwas, was vielleicht hier bei Astro"zeugs" und heute eventuell nicht (mehr) zutrifft.
Vor vielen "Jahrzehnten" im letzten jahrhundert ;) hat mal ein Kollege (komme aus der IT-Branche) die "vertragshändlerinterne Anweisung" eines "High-End"-PC-Herstellers für die Vermarktung derer Kisten hier in Deutschland in die Hand bekommen ... den Händlern wurde strikt und regelrecht verboten, bestimmte Tiefstpreise zu unterschreiten! Und die Margen zw. EK und VK waren trotz dieser "seltsamen" Instruktion nicht ohne ...
Alles getreu dem Motto "Gut kann nur sein, was was kostet" - so zumindest wohl die Marketingüberlegung dieser Company ?)
Manche bauen sich halt über den Preis ihr "High-End"-Image auf ... weniger über ihre Produkte (damals war manche nur ein Achtel so teure Vobis-Kiste nahezu "gleichwertig").
 
Hi Leute,

eines sollte man dabei aber auch nicht vergessen:
Wenn ihr eine Montierung bestellen wollt, dann macht ihr das heute, weil ihr sie jetzt möchtet. Dazu legt ihr den momentanen Wechselkurs zugrunde. O.k.

Der Händler kauft aber nicht eine Montierung, weil irgendjemand gerade eine will, sondern er kauft für sein Lager mehrere und legt den Wechselkurs bei seiner Kalkulation zum Zeitpunkt des Einkaufs zugrunde.
Nun fällt der Dollarkurs aber ständig und der Händler hat damit, nach sagen wir mal einem halben Jahr, zuviel bezahlt. Aber er muß ja auch von etwas leben!

Seine EK-Kosten muß er verzinsen (bedenkt mal ein großes Warenlager, das zahlt man nicht aus der Portokasse...).

Eure Rechnung, die ihr hier aufmacht, ist zumindest teilweise eine Milchmädchenrechnung.

Grüße
Winfried
 
Hi Winfried,

wenn ein Händler das so macht, dann sind dafür ja die Versandkosten günstiger. Und wegen der Menge der bestellten Produkte in aller Regel auch die Preise. Insofern gleicht sich das zumindest zum Teil wieder aus.
Wie man es auch dreht und wendet: Die Preise für Produkte aus dem $-Raum sind in Deutschland einfach zu hoch. Nicht nur bei Astrokram. Da stecken halt noch andere Sachen in der Kalkulation als z.B. bei Produkten aus dem Inland.

Ciao, Udo
 
Hallo

Die Frage ist auch ob die Mengen die die meisten Astrohändler bestellen wirklich gross genug sind um A) viel bessere Preise beim einkauf zu erzielen und B) bei den Transportkosten grosse Rabatte einzuhandeln.
Ich glaube nicht das wenn AstroXYZ 2 Losmandy G-11 und 3 G-8 bestellt er soooo viel besser Konditionen (Einkauf und Transport) als wir "Otto normal" bekommt, vor allem beim Transport habe ich da meine Zweifell...

Grüsse
André
 
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