8x32-Ferngläser für den Astroeinsatz

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holger_merlitz

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Im neuen VdS-Journal für Astronomie (Nr. 46, III/2013) habe ich einen kleinen Aufsatz, in dem ich das Swarovski 8x32 SV, das 8x32 Zeiss Conquest HD (beide Leihgaben von Herrn Birkmaier) und mein Nikon 8x30 EI für den Astroeinsatz teste. Viel Spass beim Lesen :-)

Holger

 
Hallo Holger,

vielen Dank, den werde ich sicher haben! :)
Freu mich schon drauf!
Falls Du eine ungekürzte Fassung haben solltest, in der noch zusätzliche Informationen enthalten sind, würde ich mich über eine PN oder Mail von Dir freuen. :)

Ich plane ja eigentlich auch schon seit einiger Zeit einen kleinen Aufsatz über "Kleines" in der Astronomie zu schreiben - habe zu diesem Zweck mittlerweile 9 Miniteleskope (<= 4") im absoluten Budgetbereich rumstehen, die auf einen ausführlichen Test warten. Leider ist bisher entweder das Wetter Mist gewesen (selbst in den Alpen waren in meinem Urlaub trotz klaren Wetters nur die hellsten Sterne sichtbar) oder mir hat die Zeit gefehlt. Da ich mitten in Frankfurt wohne, muss ich mit dem ganzen Geraffel immer erst ziemlich weit raus fahren. :(

Falls hier ein Motivationskünstler dabei ist, der mich auch bei nicht optimalen Bedingungen mit raus schleift, darf er/sie sich gerne bei mir melden! ;)

Interessant wäre in dem Zusammenhang auch, wie sich die kleinen Teleskope im Vergleich z.B. zu einem 15*70 Budget-Fernglas schlagen.
Leider besitze ich so eins nicht, bei mir hörts mit einem Minox 10*42 auf. Ok, ich habe zwar noch ein altes 10*50 rumfliegen, aber das ist von der Qualität unterste Kategorie und kaum bis gar nicht vergütet.
Also falls jemand ein astrotaugliches Fernglas für unter 100 EUR besitzt und Interesse an so einem Vergleich hat, bitte einfach mal bei mir melden :).

CS

Carlo
 
Hi Carlo,

es gibt nur diese Fassung - ich wusste schon, dass ich mich knapp zu fassen hatte, und hatte den Bericht entsprechend kurz gehalten.

Eine gute Idee, auch mal die Budgetteleskope zu vergleichen! Hier muss man natürlich im Auge behalten, dass es in diesem Preissektor Qualitätsstreuungen gibt, und dann entsprechend flexibel bewerten. Einiges kann man schon am künstlichen Stern testen, und der funktioniert auch bei schlechtem Wetter :-)

Viele Grüße,
Holger
 
Hallo Holger,

Ferngläser der 8x30/32 Klasse für die Astronomie? Wunderbar!

Sicher sehr interessant Dein Aufsatz. Interessant die verwendeten Gläser. Besteht denn die Möglichkeit sich auch ohne VDS-Journal einzulesen?

Gruß

Mike
 
Hallo Holger,

von zweien der kleinen Teleskope hatte ich sogar mal jeweils zwei in der Hand. Die Qualitätsunterschiede waren bei Beiden erstaunlich gering! Bei dem einen auf hohem Niveau, bei dem anderen auf geringem Niveau. ;)
Hmm, braucht man bei nem künstlichen Stern nicht sehr viel Abstand zwischen Stern und Teleskop? Ich habe was von 40-50 m im Kopf. In meiner Wohnung bekomme ich gerade mal 4-5 m hin, und das auch nur, wenn ich vom Bad in die Küche ziele. :mauer:


Hallo Mike,

das VDS-Journal-Abo ist extrem günstig und vor allem preisWERT! :) Für roundabaout 11 EUR im Jahr bekommt man sehr interessante Artikel, die zwischen den eher massentauglichen der Interstellarum und den ziemlich wissenschaftlichen der Sterne und Weltraum liegen. Ich bin jedenfalls ziemlich begeistert von den kleinen Heftchen und freue mich immer wie Bolle auf das neue Heft. :)

CS

Carlo
 
Hallo Mike,

vielleicht kann ich den Artikel nach einem Jahr, wenn er nicht mehr ganz taufrisch ist, auch ins Internet stellen. Das würde ich dann mit dem VdS Journal absprechen ...

Viele Grüße,
Holger
 
Hi Carlo,

für den künstlichen Stern braucht man wohl etwas mehr Abstand ... vielleicht kannst Du ihn im Vorgarten Deines Nachbarn installieren :-)

Viele Grüße,
Holger
 
Hallo Holger,

ich bin vor einigen Tagen aus dem Urlaub (Dänische Südsee) zurückgekehrt. Mit dabei hatte ich das aktuelle VdS-Journal als Urlaubslektüre sowie drei Ferngläser (Kowa Genesis 8x33, Zeiss Dodecarem 12x50B und das Fujinon 16x70 FMT-SX 2). Die beiden ersteren Gläser waren eigentlich für den or­ni­tho­lo­gischen und ter­res­t­rischen Einsatz gedacht und das letztere für die Astronomie. Dein Aufsatz hat mich dann animiert das Kowa 8x33 seit Längerem wieder einmal Richung Himmel zu richten. In der ersten Urlaubswoche dominierte noch der Mond den Nachthimmel, so dass Deep Sky Beobachtungen wenig Sinn machten. Also betrachtete ich den Mond. Das Kowa zeigte einen kontrastreichen Mond ohne Farbsäume am Mondrand und ohne störende Reflexe oder Aufhellungen im Gesichtsfeld. In der zweiten Woche gab es dann drei mondlose Nächte mit hoher Trans­pa­renz ohne Lichtverschmutzung sowie sehr guter Horizontsicht nach Süden über der dunklen Ostsee. Darauf hatte ich gehofft. Nun konnte ich mit dem Kowa tief vom Süden bis über den Zenit die Milchstraße entlang wandern ... wunderbar. Die Sternabbildung überzeugte und es war sehr angenehm mit einem leichten 8x33 Fernglas fast »schwerelos« über den Himmel zu schwenken. Viele der Standardobjekte für kleine Ferngläser waren dank der hervorragenden Beobachtungsbedingungen eine Augenweide. Besonders gefielen mir offene Sternhaufen, wie NGC 6633 oder IC 4665. Ausgiebigen Tests und lange astronomische Beobachtungen habe ich mit dem Kowa aber nicht durchgeführt. Zu riesig war der Wahrnehmungsvorsprung des Fujinon 16x70, welches mir wieder unvergessliche Beobachtungsmomente verschaffte. Trotzdem, ein kleines 8x32(33) Fernglas ist durchaus am Sternhimmel einsetzbar und kann viel Freude bereiten.
 
Hallo Ralf,

für das Fujinon 16x70 hattest Du aber ein Stativ benutzt, oder?
 
Hallo Frank,

am Anfang beobachte ich meist freihändig um die Beobachtungsbedingungen zu testen, d.h. umgeklappte Augenmuscheln auf die Augenbrauen aufgesetzt und das Fernglas vorn an den Objektiven halten. Das funktioniert recht gut, da der Augenabstand bei mir dann passt. Das längere ge­nuss­volle Beobachten geht dann natürlich nur mit Stativ.
 
Zitat von holger_merlitz:
vielleicht kannst Du ihn im Vorgarten Deines Nachbarn installieren :-)

Hallo Holger,

Ich wohn leider MITTEN in Frankfurt, hier gibts keine Vorgärten bei Nachbarn :-(
Ich kanns höchsten auf dem Alleenring aufbauen. Muss dann nur die lästigen Autos verscheuchen ;)

VG

Carlo
 
Hallo Holger,

erfreulicherweise konnte ich Deinen Beitrag lesen. Wunderbar!

Besonders interessant finde ich die Zeilen bezüglich des Swarovision nach dem Satz: "Wer kritische Augen hat"...

Du schreibst daß die Bildmitte perfekt abbildet. Der äußere Rand nahezu perfekt. Dann aber ein Bereich bei etwa 75 und 80% der etwas weicher zeichnet. Genau dieses Übel, also genau dieser weich zeichnende Bereich zieht sich wie ein roter Faden durch alle Swarovision-Modelle. Das 8x32 kenne ich jedoch nicht.

Was will ich damit sagen?
Nun, im Grunde kann ich auch bei den Swarovision "nur" etwa 75-80% nutzen. Und das auch nur wenn man kritische Augen hat :/

Gruß

Mike
 
Hallo Mike,

wirklich, auch bei den anderen Modellen? Beim 10x32 war mir dieser "Absam-Ring" (so wird er im Birdforum genannt) im direkten Vergleich nicht aufgefallen.

Hier handelt es sich vermutlich um Nebeneffekte der extremen Randschärfe-Optimierung. Womöglich hängt auch die eigenwillige Verzeichnungskurve damit zusammen - mit einer optischen Rechnung, die zuviel Wert auf Randschärfe legt und dabei die Optimierung anderer Parameter schleifen lässt. Ich fand die Abstimmung der älteren Swaro EL Modelle besser, die ja auch bereits gute Randschärfen hatten.

Viele Grüße,
Holger
 
Hallo Holger,

die 32iger Modelle kenne ich nicht, also auch nicht das 10x32. Der "Absam-Ring", hört sich interessant an. Also dieser ist für mein Empfinden bei den 42iger und 50iger Modellen immer vorhanden. Am wenigsten ausgeprägt beim 8,5x42. Und in der Tat ist dieser merkwürdige Ring wohl auf die optimierte Randschärfe zurückzuführen. Mich stört dieser. Denn eigentlich kann man hier nicht mehr von einem perfekt auskorregierten Feld bis zum Rand sprechen, da sich vor dem Rand ja noch der "Absam-Ring" befindet.
Das Merkwürdige, es scheint nicht jedem aufzufallen.

Und ja, auch mir gefallen die älteren Swaro EL Modelle viel besser. Insbesondere das 8,5x42, welches ich überhaupt für eines der Besten, wenn nicht gar für das Beste Glas dieser Klasse halte.

Gruß

Mike
 
Genau dieses Übel, also genau dieser weich zeichnende Bereich zieht sich wie ein roter Faden durch alle Swarovision-Modelle.

Hallo Mike,
ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, alle deine Swarobeiträge zu suchen, indem nur ein mal dieser Hinweis von dir wieder zu finden wäre. Wenn einer diesen Punkt an irgendeiner Stelle im Netz beinhaltet, dann bitte ich um entsprechenden Verweis.

Bis hierher so viel dazu.

Abseits davon darf ich als Besitzer von den besprochenen Gläsern den Hinweis geben, dass beispielsweise das 50er diesen Absam-Ring nicht hat. Aber vll. schaue ich auch nicht kritisch genug. Das zu meist von der unregelmäßigen Schärfenzone betroffene Glas ist nach meinem Wissen das 8x32. Das 10er ist bereits von diesem, nach meinen Informationen, nicht betroffen. Ein Nutzer hatte mich bezüglich d. 8x priv. angeschrieben, ich gab die Empfehlung das Glas zu tauschen, was auch dann geschehen ist. Das neue Glas hatte dann diese Zone in einem derart verminderten Wert, der merklich abgeschwächt und im Gegensatz zum Vorgänger, als einwandfrei zu bewerten ist.

Was will ich damit sagen?
Nun, im Grunde kann ich auch bei den Swarovision "nur" etwa 75-80% nutzen.

Was du sagen willst weiß ich (meist nur das eine), doch es suggeriert einen unscharfen Bereich von 20-25%!
Wo steht denn, falls ich es übersehen haben sollte, WIE groß der GF bezogene "Absam-Ring" ist? Ich lese "bei etwa 75 und 80%", NICHT VON 75/80 bis 100%
Insofern ist die Aussage milde geäußert sehr gewagt. Der Bereich stellt sich bei etwa 75 und 80%, teils auch 85% Richtung Rand ein.

Das sind dann max. 10% weichere Schärfe im GF Zonenbereich bei ca. 75-80%(max.85%), die anderen nicht mal auffällt. Warum? Weil es keine Unschärfe im bekannten Sinne ist, sondern eine abseits der Mittenschärfe vergleichsweise abfallende Schärfe.
Und sie fällt auch nur auf, wenn a) nachts am Himmel in diesem Bereich viele Sterne sind und b) am Tage Motive mit größerem Muster auftauchen ==> und diese bitte mehr im beobachtenden Schwenk abglasen.

Denn eigentlich kann man hier nicht mehr von einem perfekt auskorregierten Feld bis zum Rand sprechen, da sich vor dem Rand ja noch der "Absam-Ring" befindet.

Doch, weil er sich nicht, siehe oben, wie ein roter Faden durch die Modelle zieht, mehr durch manche Köpfe, die ihn auf diese übertragen.

Ich rate zur Relativierung mancher Aussagen allen Lesern zu umfangreichen Recherchen!
Besser noch, selber testen.
 
Re: Bestes Glas der Klasse?

Hallo Mike,

tja, so sind die Geschmäcker bzw. Augen verschieden:

Ich hatte vor Jahren öfters die Gelegenheit, durch das alte EL 8,5x42 zu schauen. Im Vergleich zu meinem Victory 7x42 FL kam mir das Bild immer ziemlich dunkel und kontrastarm vor. Diesen Fehler hat Swarovski mit der neuen Serie jedenfalls abgestellt.

Gruß

Manfred
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Diesen Fehler hat Swarovski mit der neuen Serie jedenfalls abgestellt.

..... liegt u.a. an der neuen Vergütungstechnologie, sowie ED und die meisten Stimmen der neuen Version bestätigen das. Transmission und Kontrast seien besser, welche wieder den damit eingehenden besseren Schärfeeindruck loben.
Einzig das Einblickverhalten des "alten" wird immer noch als Referenz angesehen. Ungeachtet des Vergleichs alt/neu, das Einblickverhalten der SV ist nach meinen Erfahrungen so oder so die Referenz.
 
Zitat von Canzi75:
das VDS-Journal-Abo ist extrem günstig und vor allem preisWERT! :) Für roundabaout 11 EUR im Jahr bekommt man sehr interessante Artikel, die zwischen den eher massentauglichen der Interstellarum und den ziemlich wissenschaftlichen der Sterne und Weltraum liegen.

Hallo Carlo,

gibt es die Möglichkeit, das VDS-Journal ohne Mitgliedschaft zu abonieren? Habe dazu leider nichts gefunden. Bitte gib mal Bescheid.

Habe mir das Heft jetzt als Probeexemplar gegen 3 x 1,45 € in Briefmarken beim VDS bestellt. Bin doch neugierig auf den Artikel.

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo Carsten,

ja, das kann man ohne Mitgliedschaft abonnieren (ich bin auch nicht Mitglied)!

Hehe, guter Mann! :)


Hallo Mike,

wo hast du den Artikel denn schon gelesen? Ich habe das Heft bisher noch nicht im Briefkasten gefunden ...

CS

Carlo
 
@alle:

ich glaube, ich habe mich auf das komplett falsche Magazin bezogen! Also alle meine Beiträge bezüglich des VdS-Journals in diesem Thread bitte streichen! Ich war gedanklich die ganze Zeit bei der "sternzeit" *schäm* :blush: :mauer: :blush:

Ein sich verkriechender Carlo
 
Hallo Dominique,

Du findest deshalb keinen Hinweis meinerseits auf diesen anders abbildenden Bereich weil ich diesen seltsamen Ring, von dem ich bis dato noch überhaupt nichts gehört habe, bisher für den "Globuseffekt" gehalten habe. Obgleich es sich hier wohl um völlig unterschiedliche optische Eigenschaften bzw. Verzerrungen handelt. Das weiß ich jedoch nicht.

Es ist für mich auch nicht entscheident. Wenn sich jedoch ab dem letzten Viertel oder dem letzten Fünftel ein unschärferer Bereich einschleicht, dann kann ich doch nicht von einer Abbildung sprechen, die bis zum Rand, also von der Mitte ausgehend, scharf abbildet. Und genau so wird das Swarovision beworben. Und so ist eben die Abbildung für mein Empfinden nicht. Da hilft es meines Erachtens auch nicht von einer Unschärfe zu sprechen, die sich laut Deiner Aussage als "keine Unschärfe im bekannten Sinne" darstellt. Die Abbildung ist nicht gleichmäßig scharf, so stellt es sich für mich da.

Gruß

Mike
 
Hallo Mike.

Obgleich es sich hier wohl um völlig unterschiedliche optische Eigenschaften bzw. Verzerrungen handelt. Das weiß ich jedoch nicht.

Ja, sind es.


Für mich schon, man sollte wenn möglich wissen wo von man "schreibt" wenn man einen Hersteller hinsichtlich der beworbenen Eigenschaften ins Gericht nehmen will.
Wie wie erkennen, ist ab und an die nicht bekannte Hälfte des Wissens über den Sachverhalt die wichtigere.

Wenn wir nun spitzfindig die Marketing-Aussagen analysieren, werden wir keinen Optikhersteller finden, dessen Produkte inhaltlich den Versprechungen nachkommen. Das trifft aber auch den Bäcker, die Autoindustrie, den Kaffeeröster und den Weihnachtsmann (naive Fangemeinde).

Wenn wir aber davon ausgehen, das die F&E in Absprache mit der Werbung eine Praxisrelevanz abdrucken will und wir diese den allgemein gültigen Urteilen der Besitzer gegenüberstellen, dann ist der Wahrheitsgehalt 100%. Wenn das für dich nicht zutrifft, sollte kein ROTER Faden gesponnen werden, aus dem ein Kleid genäht wird, welches nicht jeder tagen kann.

Wenn sich jedoch ab dem letzten Viertel oder dem letzten Fünftel ein unschärferer Bereich einschleicht, dann kann ich doch nicht von einer Abbildung sprechen, die bis zum Rand, also von der Mitte ausgehend, scharf abbildet. Und genau so wird das Swarovision beworben.

Ich wiederhole mich: Dann trifft die beworbene Aussage auf dich nicht zu. Auf viele andere schon, weil, wie erwähnt, sie diese nicht wahr nehmen. Und vor allem, sie nicht bei allen SV vorhanden ist. Und nochmals, wann wie die Zone unter welchen Bedingungen auftrifft ist bekannt. Und ich finde IMMER eine Situation, um jede beworbene Disziplin eines FG zu widerlegen.

Wenn du allerdings nicht wie Shakespeare´s Shylock auf die Einlösung der Schuld nach Schein verzichten kannst, gut, dann bleib dabei - es ist legitim. Aber bitte künftig diese Haltung AUSNAHMSLOS auf alle Hersteller und beworbenen Disziplinen in deinen Bewertungen übertragen.
 
Die kleinen 32mm Gläser werden interessanter mit zunehmender Astigmatismus und/oder abnehmender Öffnung der Pupillen des Beobachters.

Meistens heisst das, je alter der Beobachter, desto interessanter die kleinen.

Ich hatte längere Zeit sowohl ein Swarovski Habicht 8x32 als auch ein SLC 8x50. Der 8x50 war deutlich heller mit mehr Sternen usw, der 8x32 hatte die feineren Sterne und war viel leichter und compacter. Die Schärfe der Sterne in den 8x32 fand seinen Uhrsprung in meinem Astigmatismus, denn beim einsats eines Boosters waren die Sterne im 8x50 auch sehr scharf.

Letztendlich habe ich beide verkauft nachdem ich ein Zeiss 10x32 zum testen bekam von meinen Händler. Hier waren die Sterne noch schärfer und kleiner, fast wie in einem apo mit PanOptic!

Von der helligkeit her ist ein 8x32 für mich das minimum für den Astro-einsatz. Besser gefallen mir die 42mm Binos. Aber schon der 8x32 Swarovski Habicht zeigte mir den Cirrus Nebel in Cygnus!
 
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