8x42 vs. 10x30 is

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mimizar

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Hallo liebe Astrofreunde,
Ich möchte ein immer dabei Nachtglas erwerben und bin zu dem Entschluss gekommen, das 10x zu wackelig für mich ist. Ein Canon 10x30 is habe ich bereits. Macht als Ergänzung ein 8x40 bzw. 8x42 dann noch Sinn? Ich wohne in Quickborn(Nähe Hamburg) Dunklere Ecken wären die Marsch.
Ins Auge gefasst habe ich das Kowa bd II und das Nikon Action EX. Weitere Vorschläge nehme ich gern entgegen. Es sollte ein großmögliches GF haben.
Für den Tag immer dabei habe ich ein Nikon Sportstars Ex 8x25 sowie für längere Beobachtungsnächte entsprechende Teleskope.
 
Hi Tanja
ich finde, dass es Sinn macht und habe im Bereich 33 bis 42 mm insgesamt noch 4 Gläser. Ich sehe da Unterschiede bei der Öffnung.
Aus Deinen Vorschlägen würde ich das Kowa BD wählen.
Alternativen:
Preiswert, mit über 8 Grad Feld kann ich das Olympus DSP 1 8x40 empfehlen. (Liegt immer im Auto bei mir)
Wenn es nicht zu teuer werden soll ist ein Minox 8x42 ein gutes Glas, allerdings nicht das große Feld.
Etwas teurer aber gut ist mein Bushnell Legend Ultra HD 10x42 - gibts auch als 8x42.
Mal als Idee.
CS
 
Hallo Tanja,

wenn Du schon ein Canon IS hast und Dir 8x handgehalten schon grenzwertig wackelig vorkommen wird das schwierig :)
Nachdem ich vor über 20 Jahren mein erstes IS Glas gekauft hatte kam mir nichts unstabilisiertes handgehaltenes mehr ins Haus (OK, das winzige Ultravid mal ausgenommen), man ist durch den Stabilisator echt "verdorben" :)

Ob ein 8x40 oder 42 gegenüber dem 10x30 Sinn macht kann ich schwer beurteilen.
10mm Öffnung sind schon, was, aber ich finde mehr Vergrößerung auch immer wichtig und spürbar.
Ich vermute aber, dass das zittrige Bild den Öffnungsgewinn wieder aufheben wird.

Das 10x30 hatte ich noch nie in der Hand, aber man liest viel Gutes darüber, auch am Nachthimmel.

Wie wäre es denn mit einem Canon 15x50 IS?
Das wäre in Öffnung und Vergrößerung ein deutlich merkbarer Sprung.

Grüße Jochen
 
Hallo Tanja,
ich hatte zwar noch kein bildstabilisiertes Glas in der Hand und beneide dich darum, ansonsten ist meine Erfahrung mit "zu wackelig", dass es nicht nur auf die Vergrößerung, sondern auch auf Größe und Gewicht des Glases ankommt. Die ganz kleinen und leichten wackeln, genauer gesagt zittern bei mir besonders stark. Also selbst ausprobieren..

Die für die Erkennbarkeit von Nebeln und Sternhaufen wichtige Bildhelligkeit ist bei 10x30 noch gering, in Stadtnähe reicht das, bei dunklem Himmel wäre aber mehr Licht nutzbar, siehe Vorschläge von Antares. Viele interessante Objekte verlangen zudem nach mehr Vergrößerung, so gesehen finde ich Jochens Vorschlag auch recht interessant.

Ich halte ja ganz gern auch sehr große, einige Kilo schwere Gläser (15x70 bis 28x110:eek:) eine Zeit lang freihändig, vorzugsweise am Rücken liegend und mit Nackenrolle, um den Himmel damit "abzugrasen". Das Gewicht wirkt dem Zittern des Glases entgegen. Ich halte es ganz vorne bei den Objektiven und stütze die Okulare am Gesicht ab. Das ist sicher nicht jedermanns bzw. Fraus Sache, aber mir geht's um das Erlebnis des Eintauchens in den Himmel in Rückenlage und das würde ich mit handlicheren Gläsern auch sehr empfehlen :).

PS, alles zugleich ist mit handgehaltenen Ferngläsern nicht möglich: Bildstabilisator, viel Lichtstärke, hohe Vergrößerung und weites Gesichtsfeld. Ich denke auf mindestens zwei Faktoren muss man verzichten.
LG, Nik
 
Zuletzt bearbeitet:
Die größeren Canons mit IS habe ich mir schon angeschaut, aber die liegen leider weit über meinem Budget. Und fürs längere, stationäre Eintauchen habe ich ein Bino fürs Teleskop.
 
Ich habe ein 8x32 und ein 10x50. Der Unterschied ist geringer als ich gedacht hätte und beide wackeln auch gleich stark. Die oft gelesene Behauptung 8-fach könne man noch bequem freihändig nutzen fand ich schon immer falsch. Mit jedem Fernglas sollte man sich aufstützen oder anlehnen, sonst macht das auf Dauer keinen Spaß. Einen Zentimeter Öffnung hin oder her merkt man praktisch kaum, deswegen würde ich sagen dass das Vorhaben nichts bringt. Astro wird eh erst ab einem 16x70 interessant.
 
Hallo Tanja,

lass dir nicht einreden, dass Astronomie erst ab 70mm plus interessant wird. Ich habe etliche Ferngläser verschiedenster Größen, darunter sind auch 3 Stück mit Winkeleinblick. Am häufigsten schaue ich aber mit den kleineren nach oben. Immer griffbereit steht ein Ruhnke 8x30. Flankierend zum sonstigen Sternegucken verwende ich oft ein Revue 7x35 oder ein russisches 7x35 und mein Vision King 5x25. Da hat man jeweils richtig große Felder; kleinere Sternbilder passen komplett ins Blickfeld.
Mit Stativen und Behelfen habe ich auch seit Jahren experimentiert. Hier vor Ort benutze ich oft dieses Gestell, das ich schon mal wo anders hier vorgestellt habe (finde ich aber gerade nicht mehr). Das bringt einen echten Gewinn und die Arme werden auch mit etwas schwereren Gläsern nicht lahm. Meine Baukosten lagen unter
€ 10,-.

CS
 

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Ich war heute im Fachgeschäft und habe mir das Kowa 8x42 angeschaut. Top Durchsicht aber es zu halten ist für mich zu unbequem. Ein altes Zeiss 10x50 mit Einzelfokussierung habe ich mir auch angeschaut. Das Halten geht hier wesentlich besser aber um ruhig zu Beobachten geht es nicht frei aus der Hand.
Hmmmm….
 
Ich finde ein "Immerdabei", darf nicht viel kosten und muss leicht sein.
Ich selbst kann 7-fach noch nicht sehr ruhig halten. Alte Revue, Tasco usw Made in Japan könnten Interessant sein, ein Visionking ist unterwegs zu mir.
 
Ich finde ein "Immerdabei", darf nicht viel kosten...
Warum?

Wenn man ein "Immerdabeiglas" hat wird es doch auch viel verwendet!
Warum soll man dann seine schöne Zeit mit einer Gurke verbringen?
Astro wird eh erst ab einem 16x70 interessant.
...und diese "Erkenntnis" muss jetzt für alle anderen Leute auch der Maßstab sein?

Manchen Leuten macht Astro mit einem kleinem Handfernglas Spaß, andere wiederum würdigen Teleskope unter 20 Zoll keines Blickes...so ist er halt...der Mensch.;)

Andreas

P.S. Ach ja, ein 8x42 ist merklich heller als ein 10x30, nicht umsonst wird ersteres Fernglas schon als Dämmerungstauglich angesehen, wer hier keine Helligkeitsunterschiede feststellt hat was mit den Augen...oder ein wirklich schlechtes 8x42...
 
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P.S. Ach ja, ein 8x42 ist merklich heller als ein 10x30, nicht umsonst wird ersteres Fernglas schon als Dämmerungstauglich angesehen, wer hier keine Helligkeitsunterschiede feststellt hat was mit den Augen...oder ein wirklich schlechtes 8x42...
...oder hat die Gläser nur bei Tag verglichen, wo die Austrittspupille in beiden Fällen durch die Iris des Auges auf 2 - 3mm begrenzt wird, so dass sich der Unterschied zwischen 3 und 5mm AP der beiden Gläser nicht auswirkt...
 
Da hab ich mich wohl zu schwammig ausgedrückt.
@Bachianer Ich denke ich kann Dich verstehen. Billig war jedenfalls nicht gemeint.
Es sollte nicht mehr kosten als dass es, Zuhause liegenbleibt und man es auch Mal andere damit schauen lässt.
Wer einr paar Spitzenmodelle besitzt und für das Immerdabei dann 600€ ausgibt, der hat ja "nicht viel" ausgegeben...

Bei Porroglässern (auch gebrauchten) sind 100 bis 250€ "nicht viel" (gebraucht eher unter 100, gebraucht vom Händler eher über 100€).
Kowa YF 6x30, Dörr OCEAN 7X50, APM MS 6x30 diese hatte ich im Visier.
Diese haben ein eher kleines Gesichtsfeld. Als erstes kaufte ich ein altes Revue 7x42 mit 130m Gesichtsfeld, über diesem las ich dass es jemand oft und gerne benutzt. Mein Exemplar war leider ein Fehlkauf, irgendwas ist trüb in der Optik, im Objektiv ist eine Einschluss oder Dreck, auf 2 Prismen scheint die Vergütung teilweise abgekratzt zu sein und die Okularbrücke hat zu viel Spiel. Einzig das Spiel könnte ich noch reduzieren. Es könnte daher auch viel bessere Revue DeLuxe 7x42Ww geben, leicht ist das Glas jedenfalls nicht!
Dann habe ich für mich festgestellt dass ein Weitwinkelglas ruhiger zu halten ist. 2 7x35 mit 9 bzw 10Grad GF hab ich, die finde ich als "Immerdabei" gut geeignet.

Mit ein paar Dachkanten FG kam ich nicht zurecht wahrscheinlich wegen dem Gesichtsfeld.
Abmasse und Gewicht sind eher klein und sprechen mMn für ein Immerdabei. Doch muss man bekannter Weise mehr dafür zahlen, gerade wenn man Weitwinkel möcht.
Ich denke hier wird es dann eng, unter 200Euro. 400 € sind ja auch noch im Budget.
Gegenüber den großen Canon IS ist das dann auch "nicht viel".

@mimizar
Welches GF ist denn Dein Ziel? Über 10 Grad sind ja Exoten und bei neuen (DK) Modellen muss man meiner Info nach mit deutlich weniger rechnen.

Das Nikon 8x30EII hat noch Recht wenig Öffnung gegenüber dem 8x25 sind es aber doch 43% mehr Licht. Eventuell nicht im Budget aber eine Überlegung wert, dazu gibt es viel Infos im Netz.

Mir sind die 7-fach sehr sympatisch, leider gibt es zwischen 7x35 und 7x50 nicht viel. Je nach Himmel kann das Gewicht des 7x50 aber erträglich sein.
Schade dass es 7x35 nicht mehr viel gibt, endweder recht günstig oder das (teuere) Leica.

Vorteil der 7x35 Porros ist das grosse Gesichtsfeld, hierbei auch gebrauchte Gläser anschauen. Randunschärfe muss man in Kauf nehmen.
Bei den Dachkanten Gläsern erkauft man sich die Randschärfe durch ein kleineres Gesichtsfeld.
Wenn das GF eines modernen Dachkanten Glas reicht würde ich gleich deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.
 
Ich habe mich nun entschieden und ein Nikon Action Ex 8x40 cf und ein Zeiss Dekarem 10x50(gestern zu einem angemessenen Preis eingestellt) gekauft. Das Zeiss habe ich eben abgeholt. Nun muss nur noch der Himmel aufklaren.
CS Tanja
 
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