AstroGerdt
Aktives Mitglied
Hi Leute,
ich habe wieder eine eher theoretische Frage.
Derzeit bereite ich mich mal wieder auf eine kleine Astro-Exkursion nach Österreich vor. Dabei ist der Strom, wie so oft, eher knapp bemessen.
Um Strom zu sparen, will ich meinen größten Stromverbraucher, die Taukappenheizung, ein bisschen effizienter einsetzen. Bisher habe ich es so gemacht, dass ich bei einer Nacht, die mir trocken vorkommt, einfach nur eine Taukappe verwendet habe. Davon habe ich auch genug, auch in verschiedenen Längen, kann also je nach Wind bei Bedarf eine längere nehmen. Als Optik habe ich einen 72er APO und ein Teleobjektiv (Durchmesser = 7cm)
Wann genau ich dann jedoch die Taukappenheizung einschalten soll, ist eher so eine Glückssache. Im heimischen Garten habe ich schon manches Mal gedacht, dass die Nacht schon nicht so feucht sein wird, dass die Taukappenheizung nötig sein wird. Und am Ende waren die Linsen dann eben doch dicht....
Daher schalte ich die Heizung im Garten inzwischen fast immer an, zumindest auf Minimum, damit ich sicher sein kann. In Österreich wird da aber der Strom eng. Also überlege ich, ob sich genauer bestimmen lässt, wann man am besten eine Heizung anschalten sollte, und bis wann eine Taukappe noch ausreicht.
Dabei dachte ich an die relative Luftfeuchtigkeit, die ja angibt, wie weit die Luft bei der aktuellen Temperatur mit Feuchtigkeit gesättigt ist, bzw in anderen Worten, wie weit man sich dem Taupunkt angenähert hat. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 85% liegt der Taupunkt im relevanten Temperaturbereich (+20°C bis -20°C) Konstanz etwa 2 °C unter der Umgebungstemperatur. Wäre das ein geeigneter Schwellwert, ab dem man die Taukappenheizung einschalten sollte?
Habt ihr Erfahrungswerte, ab welcher relativen Luftfeuchtigkeit es sich lohnt, eine Taukappenheizung anzuschalten? Oder ist das viel zu sehr von den sonstigen Bedingungen abhängig?
Freundliche Grüße und CS
Gerrit
ich habe wieder eine eher theoretische Frage.
Derzeit bereite ich mich mal wieder auf eine kleine Astro-Exkursion nach Österreich vor. Dabei ist der Strom, wie so oft, eher knapp bemessen.
Um Strom zu sparen, will ich meinen größten Stromverbraucher, die Taukappenheizung, ein bisschen effizienter einsetzen. Bisher habe ich es so gemacht, dass ich bei einer Nacht, die mir trocken vorkommt, einfach nur eine Taukappe verwendet habe. Davon habe ich auch genug, auch in verschiedenen Längen, kann also je nach Wind bei Bedarf eine längere nehmen. Als Optik habe ich einen 72er APO und ein Teleobjektiv (Durchmesser = 7cm)
Wann genau ich dann jedoch die Taukappenheizung einschalten soll, ist eher so eine Glückssache. Im heimischen Garten habe ich schon manches Mal gedacht, dass die Nacht schon nicht so feucht sein wird, dass die Taukappenheizung nötig sein wird. Und am Ende waren die Linsen dann eben doch dicht....
Daher schalte ich die Heizung im Garten inzwischen fast immer an, zumindest auf Minimum, damit ich sicher sein kann. In Österreich wird da aber der Strom eng. Also überlege ich, ob sich genauer bestimmen lässt, wann man am besten eine Heizung anschalten sollte, und bis wann eine Taukappe noch ausreicht.
Dabei dachte ich an die relative Luftfeuchtigkeit, die ja angibt, wie weit die Luft bei der aktuellen Temperatur mit Feuchtigkeit gesättigt ist, bzw in anderen Worten, wie weit man sich dem Taupunkt angenähert hat. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 85% liegt der Taupunkt im relevanten Temperaturbereich (+20°C bis -20°C) Konstanz etwa 2 °C unter der Umgebungstemperatur. Wäre das ein geeigneter Schwellwert, ab dem man die Taukappenheizung einschalten sollte?
Habt ihr Erfahrungswerte, ab welcher relativen Luftfeuchtigkeit es sich lohnt, eine Taukappenheizung anzuschalten? Oder ist das viel zu sehr von den sonstigen Bedingungen abhängig?
Freundliche Grüße und CS
Gerrit