Nobody
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Kein sensationeller Bericht über neu entdeckte Nebel, nur ein paar kleine Impressionen...
Mit einem Kommilitonen hatte ich mich in Anbetracht des herrlichen Wetters für eine kleine Abendwanderung verabredet.
Wir starteten im Satdtzentrum von Jena mit dem Ziel, einen der östlich gelegen Berge zu erklimmen. Nach einigem Geschnaufe erreichten wir den Fuchsturm (Überreste einer alten Burg) und konnten erstmals die außerordentliche Fernsicht bewundern. Einige Meter und Schweißperlen später standen wir auf der Spitze des Turms und konnten gerade beobachten, wie die Sonne versank- die einzigen 'Wolken' bestanden aus einigen Kondensstreifen. Während im Westen der Himmel noch "nachglühte", konnte man sehr schön sehen, wie am Osthorizont langsam der Erdschatten heraufzog, gekrönt von einem intensiven rosa Schimmer.
Mit dem glücklicherweise mitgenommenen 10x40 Fernglas musste man nicht lange nach der Venus suchen: in mildem, zart gelblichem Licht hing sie am Himmel; Merkur sollte nicht weit sein. Es dauerte jedoch noch eine ganze Weile, bis ich kurz vor 22:00 Uhr endlich auch Merkur westlich der Venus aufblitzen sah.Die Transparenz des Himmels war zwar außergewöhnlich, aber das Seeing über dem Talkessel doch beeinträchtigt, so daß ich den kleinen Planten immer wieder verlor.
Berauscht von den Farben, machten wir uns langsam an den Abstieg. Ein zweiter Blick gegen 22:30 zeigte Merkur nun sehr deutlich als kleinen Punkt mit einer ins Orange gehenden Farbe (sicherlich aufgrund der Horizontnähe); endlich konnte auch mein Kommilitone den Planeten erspähen; dem bloßen Auge blieb er aber trotzdem verborgen.
Den Rückweg erleuchteten uns neben dem Mond noch ein paar andere Leuchterscheinungen: Glühwürmchen, die ersten, die ich dieses Jahr sah!
Alles in allem: ein angenehmer Tag mit schönem Ausklang (mögen weitere folgen...).
Grüße aus Jena,
Claudia
Mit einem Kommilitonen hatte ich mich in Anbetracht des herrlichen Wetters für eine kleine Abendwanderung verabredet.
Wir starteten im Satdtzentrum von Jena mit dem Ziel, einen der östlich gelegen Berge zu erklimmen. Nach einigem Geschnaufe erreichten wir den Fuchsturm (Überreste einer alten Burg) und konnten erstmals die außerordentliche Fernsicht bewundern. Einige Meter und Schweißperlen später standen wir auf der Spitze des Turms und konnten gerade beobachten, wie die Sonne versank- die einzigen 'Wolken' bestanden aus einigen Kondensstreifen. Während im Westen der Himmel noch "nachglühte", konnte man sehr schön sehen, wie am Osthorizont langsam der Erdschatten heraufzog, gekrönt von einem intensiven rosa Schimmer.
Mit dem glücklicherweise mitgenommenen 10x40 Fernglas musste man nicht lange nach der Venus suchen: in mildem, zart gelblichem Licht hing sie am Himmel; Merkur sollte nicht weit sein. Es dauerte jedoch noch eine ganze Weile, bis ich kurz vor 22:00 Uhr endlich auch Merkur westlich der Venus aufblitzen sah.Die Transparenz des Himmels war zwar außergewöhnlich, aber das Seeing über dem Talkessel doch beeinträchtigt, so daß ich den kleinen Planten immer wieder verlor.
Berauscht von den Farben, machten wir uns langsam an den Abstieg. Ein zweiter Blick gegen 22:30 zeigte Merkur nun sehr deutlich als kleinen Punkt mit einer ins Orange gehenden Farbe (sicherlich aufgrund der Horizontnähe); endlich konnte auch mein Kommilitone den Planeten erspähen; dem bloßen Auge blieb er aber trotzdem verborgen.
Den Rückweg erleuchteten uns neben dem Mond noch ein paar andere Leuchterscheinungen: Glühwürmchen, die ersten, die ich dieses Jahr sah!
Alles in allem: ein angenehmer Tag mit schönem Ausklang (mögen weitere folgen...).
Grüße aus Jena,
Claudia