Absoluter Einsteiger in die Astronomie

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IncyWincy

Neues Mitglied
Hallo Leute,

ich bin ein absoluter neuling in der Astronomie, habe aber reges interesse daran.

Ich würde gerne wissen was ihr für eine Startausrüstung für Neueinsteiger empfehlen könnt und mit was für einem Budget man rechnen muss um eine akzeptable Einsteigerausrüstung zusammen zu haben.

Danke
Grüße
 
Einstieg ist:

Viel Lesen - Kostenlos (diverse Internetseiten - meine zb. :)
Eine Sternenkarte und einen Atlas - 20 - 50 Euro
Software (Stellarium - Kostenlos)
Evt. Ein Fernglas - muss nichts besonderes sein (30 - 50 Euro)

Und dann eben erstmal viieeel Lesen und mit der Sternenkarte üben, üben, üben.

Sehr viele Objekte sind mit bloßem Auge zu sehen, und ohne Wissen über den Himmel macht das schönste DS Objekt keinen Spaß...... - ehrlich

So als Tip: schau mal auf meine I Net seite. Les dir die Einsteigerecke durch, bilde dir n Urteil, dann über die Links weiter zu anderen Seiten. Benny hat ebenfalls eine Schöne Seite (Taunus-Astronomie.de) und so weiter.

Wenn du jetzt Geld für ein Teleskop ausgibst wirst du es in 3 Monaten bereuen!!!!! -also einfach mit Karte und Fernglas vor die Tür und schauen.... und Tagsüber im Stellarium schmökern und viieeel Lesen :)

Hoffe ich konnte weiterhelfen

Gruß
Kai


edit:

Oh wie unhöflich. Das war dein erstes Posting.... - dann natürlich erstmal heir herzlich willkommen. Wenn du fragen hast, dann immer raus damit. Dumme Fragen gibt es nicht und grade hier im Einsteigerbereich nimmt dir keiner was krumm...... Dumm bleibt nur wer nicht fragt. Viele Antworten kannst du dir selber aus anderen Threads zusammensuchen, oder einfach auch die "Suche" verwenden. Hilft auch sehr oft, damit nicht zum selben Thema X Tausend einzelne Postings aufgemacht werden.
Und wir unterschreiben unsere Postings im Normalfall immer mit dem echten Namen. Das macht die Sache dann irgendwie persönlicher, und... naja ist halt so *lacht*

Also dann viel Spaß und Erfolg hier in A.de
*winkt*
 
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Hi

Kann Kai nur zustimmen.

Vielleicht den Atlas für Himmelsbeobachter.
Der wird dich erstmal eine weile beschäftigen.

Ein ordentliches Fernglas ist mehr
wert als ein billig Teleskop Marke Baumarkt das nach
zwei Wochen in die Ecke fliegt.
Ausserdem kann ein gutes Fernglas im Haus nie schaden und du kannst noch ein bisschen sparen für ein ordentliches Einstiegsgerät.

Vom Preis her würde ich sagen solltest du auf jeden Fall
400 - 500 Euro für ein Teleskop mit brauchbarem Zubehör einplanen.

Grüße und viel Spass bei einem der schönsten Hobbys
auf dieser Welt.

Grüße Timo
 
Eine drehbare Sternkarte, vielleicht ein Fernglas aus Opas Schublade und los geht#s! Es ist zunächst sehr lohnend, den Himmel überhaupt kennenzulernen, den Lauf von Mond und Planeten zu verfolgen und die ersten Nebelobjekte mit dem bloßen Auge aufzufinden.
 
Hi!

Eine drehbare Sternkarte lohnt sich auf jeden Fall, die wirst Du auch in ein paar Jahren noch benutzen. Dazu das Kosmos Himmelsjahr, um den Sternenhimmel kennen zu lernen.

Der Atlas für Himmelsbeobachter ("Karkoschka") oder ähnliches hat Zeit, bis Du ein Gerät hast (abgesehen davon, dass ich mit dem Karkoschka nichts anfangen kann). Das Fernglas hat dabei den großen Vorteil, dass Du es auch für Erdbeobachtungen benutzen kannst.

Die allermeisten Teleskopsets unter 300-400 Euro taugen nicht viel, es gibt ganz wenige, die meiner Meinung nach ihr Geld wert sind - aber auch da gehen die Meinungen auseinander. Ab 500 Euro gibt's allmählich Ausrüstung, die über Jahre hinweg genutzt werden kann.

Unstrittig ist aber: Schau mal auf einer Sternwarte vorbei (http://www.astronomie.de/gad) oder auf einem Teleskoptreffen. Billiger als über den Mitgliedsbeitrag eines Sternwartenvereins kommst du nicht an ein großes Teleskop ran, und du kannst Kontakte knüpfen.

Gruß,
Alex
 
Moin,

wow danke für die Antworten.
Könnt ihr denn ein Fernglas empfehlen? Es gibt ja tausende...
Könnt ihr eine drehbare Sternenkarte empfehlen?
Und das Kosmos Himmelsjahr gibt es nicht zufällig in Kombi 2009/2010 oder?

Danke für die Hilfe.

Gruß Philipp
 
Hi Incy,

schau mal bei www.svenwienstein.de . Dort werden auch typische Einsteigerausruestungen in verschiedenen Preisklassen besprochen.

Man kann natuerlich auch mit 100EUR anfangen, dann muss man eben Einschraenkungen in Kauf nehmen. Trotzdem kann das bereits viel Spass machen. Wenn Du Angst hast Geld zu versenken, dann nutze den Gebrauchtmarkt. Den Fernglastipp halte ich fuer nicht so zielfuehrend. Auch mit einem Lidl-Scope fuer 70EUR wirst Du als Anfaenger mehr Himmelserlebnis haben - meine Meinung.

Bei der Anschaffung eines Teleskops ists immer gut zu wissen:
- was willst Du ausgeben
- was willst Du erreichen
- was willst Du schleppen

Dann kann man konkreter werden.

CS

Klaus
 
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Hi!

An drehbaren Sternkarten gibt's zwei Stück, die weit verbreitet sind:

Kosmos (groß):
Der Klassiker, hat einige Objekte für kleinere Teleskope und Ferngläser verzeichnet. Dank Planetenzeiger ist es auch leicht möglich, die Auf- und Untergangszeiten der Sonne leicht zu bestimmen. In der neuen Auflage etwas unübersichtlicher als die Vorgänger.
Gibt es auch in einer Mini-Version, die dann ins Handschuhfach oder die Fernglastasche passt, aber dafür etwas bessere Augen erfordert.

Oculum/Interstellarum:
Enthält mehr Deep-Sky-Objekte und ist meiner Meinung nach eher auf das Arbeiten mit einem Teleskop ausgelegt, für das bloße Auge ist sie aber genauso gut verwendbar. Der Planetenzeiger fehlt, aber für die Orientierung am Himmel ist das kein Schaden.

Ich hab die große Kosmos am Schreibtisch und die Mini früher häufig am Himmel benutzt. Die von Interstellarum liegt im Teleskopkoffer für Beobachtungsnächte. Die anderen drehbaren Sternkarten sind eher für Spezialanwendungen. Sehr übersichtlich sind noch die Modelle von Pößneck, aber im Handel findet man die eher selten. Von den Riesen-Karten a la Polaris (Kosmos-Verlag) oder Sirius mal abgesehen sind die alle gut benutzbar.

Du solltest noch nach einer Rotlicht-Lampe Ausschau halten - für den Anfang tuts irgend ein Schüsselanhänger mit LED aus dem 1-Euro-Laden.

Das Himmelsjahr (und mittlerweile alle anderen Jahrbücher) gibt's immer nur für ein Jahr, die Monatssternkarten vom Oktober - Dezember nächstes Jahr kannst Du aber auch jetzt verwenden, nur die Planetenstellungen ändern sich. Aber von Planeten siehst Du im Fernglas eh nicht viel.

Was das Fernglas angeht: Irgendein 10x50, das ein schönes Bild liefert, langt im Prinzip. Es sollte am Bildfeldrand nicht verzerren, ein angenehmes Einblickverhalten haben (kein eingeschränktes Bildfeld aka "Tunnelblick") und eine saubere Fokussierung. Soviel mal zur 50-Euro-Klasse vom Flohmarkt oder aus dem Schrank. Wenn's ein neues sein soll: Schau mal ins Fernglas-Board, da wird sowas häufiger diskutiert.

Gruß,
Alex
 
Zur drehbaren Sternkarte: Ich besitze mehrere, benutze am liebsten die Oculum-Karte. Schön groß, übersichtlich und mit zahlreichen Nebelobjekten versehen.

Zum Fernglas: Ich rate dazu, in den Saturnmarkt zu gehen und die Ferngläser im Bereich 7x40-10x50 alle auszuprobieren. Du kannst in der Hlle umhersehen und wirst schon drot gewaltige Unterschiede entdecken. Du musst dann für dich entscheiden, welches Glas (in Anbetracht des Preises) zu dir passt. In meinem Buch habe ich eine Checkliste, deren ersten Teil (Prüfung am Tage) ich hier ausnahmsweise mal zitiere:

- Mechanisch solide gebaut: Ein Schwachpunkt bei billigen Instrumenten ist die Knickbrücke.
- Parallele optische Achsen: Beim Durchblicken muss sofort ein plastisches dreidimensionales Bild zu sehen sein. Kommen die Bilder erst nach einer Weile oder gar nicht zur Deckung, dann sind Prismen dejustiert.
- Angenehmes Einblickverhalten: Ist das gesamte Gesichtsfeld mit einem akzeptablen Augenabstand zu überblicken, oder muss man in die Okulare „hineinkriechen“?
- Hoher Kontrast an harten Kanten (z.B. an einer entfernten Stromleitung): Blaue Säume an harten Kanten weisen darauf hin, dass die Farbkorrektur unzureichend ist. Mehr als einen Hauch Farbe sollte man nicht akzeptieren. Sehr dunkle Bildtteile sollten wirklich tiefschwarz sein. Eine Aufhellung weist auf Streulicht im Instrument hin.
- Optische Flächen mit Antireflexvergütung: Auf Objektiven und Okularen ist diese kontrasterhöhende Beschichtung durch einen bläulichen, grünlichen oder gelblichen Hauch erkennbar. Auffallend rote Beschichtungen dienen reinen Werbezwecken und sind optisch unnütze bis schädlich.
- Keine Doppelbilder: Wenn man ein helles Objekt, z.B. eine Lampe oder nachts den Mond ansieht, dann treten infolge von Reflexionen Doppelbilder auf. Diese sollten unauffällig sein. Ein Instrument mit deutlichen Doppelbildern ist minderwertig.
- Ausreichendes Bildfeld: Im Vergleich mehrerer Instrumente erkennt man Unterschiede in der scheinbaren Bildgröße. Größere Bilder erleichtern das Auffinden von Objekten bei Tage und in der Nacht.
- Keine Eigenfarbe des Bildes: Manche Gläser haben einen ausgeprägten Gelbstich, wodurch das Bild dunkler wird. Ein gutes Instrument hat keine oder nur eine sehr geringe Bildeinfärbung.
- Möglichkeit eines Stativanschlusses: Ein Fernglas entfaltet seine volle Leistungsfähigkeit erst auf einem Stativ. Es ist wünschenswert, wenn hierfür ein Anschluss vorhanden ist oder nachgerüstet werden kann.
 
Ich hab was GGGAAAANNZZZZ banales vergessen: nämlich hier im Forum mal nach einem "Paten" für dich ausschau zu halten. Erstens macht es doppelt so viel Spaß zu zweit draußen, kommst in den Genuß ein Teleskop zu benutzen, und bekommst auf Fragen meißt sofort antwort und brauchst dann nicht auf Antworten hier im Forum zu warten....

Schau mal im TREFFPUNKT und MITGLIEDER BOARD rein, da kannst du dich mal "offiziell" hier vorstellen und mal nach jemand in deiner Nähe ausschau halten der dich ab und an mitnimmt....

Alternativ auch mal nach einem Verein in deiner Nähe ausschau halten. Da kann man auch ab und an mal hingehen ohne das man gleich mit Migliedschaft bestraft wird... EIgentlich wollen Vereineimmer nur Helfen - und wäre schade wenn eine solche MÖglichkeit besteht das man sie nicht nutzt!!!!

Zum Fernglas: es ist so wie mit dem Teleskop, Primär geht es darum mehr Licht einzufangen um dunklere Sachen sichbar zu machen, die vergrößerung ist nebensächlich (so mal als Faustformel). Also je größer das Fernglas (vom Durchmesser) ist umso besser ist esfür AStro geeignet. Stativanschluss wäre auch schön, aber ist kein Muss. Evt lieggt bei Euch zu hause noch irgendwo eins auf dem Dachboden rum......
Wegen der 3.2.1. DEINS Geschichte - da mal ausschau ghalten nach 10X50 - das wäre so meine erste Wahl wenns gekauft werden muss.....

An Lektüre kann ich auch für den absoluten Ersteinstieg den "Fernrohrfüherschein in 4 Schritten" aus dem Occulum Verlag empfehlen. Dort wird alles mal angesprochen und man kann sich schon ein ungefähres Bild machen was auf einen zukommt.

Ansonsten.... Wie erwähnt: es gibt viele gute Internetseiten von Privatpersonen die SEHR gute Einsteigerbereiche haben. Da gibts dann mehr Info als dir lieb ist.... :)

Grüße
Kai
 
Wow danke für die rege Beteiligung eurer seits und die gute Hilfe.

Habt ihr Erfahrungen mit folgendem Fernglas?:
Bresser Fernglas Astro 20x80

das wäre mit Stativ und Tasche für 190€ zu haben.
Ich habe mal geschaut, aber über die Forensuche nichts gefunden zu dem Fernglas.

Gruß
Philipp
 
Ich rate für den Anfang zu einem kleineren Instrument, was man auch in der Hand halten kann. 10x50 ist ein typisches solches Gerät.
20x80 muss auf ein Stativ und lässt sich im Zenit (dort, wo es das meiste zu sehen gibt) schlecht benutzen -> Genickstarre.
 
Hallo Philip,

ein 20*80 ist nicht mehr besonders flexibel, da
- nach wenigen Minuten die Arme lahm werden oder zittern
- eine 20fache Vergrößerung nur mit Stativ zu verwenden ist

Natürlich sieht man mit 80mm Öffnung mehr, aber der Vorteil an einem guten 10*50 ist eben das Wandern am Himmel und das große Gesichtsfeld.

Da ich aber meine, dass ein Fernglas mit 10*50 sehr viel Erfahrung im Erkennen der DS-Objekte voraussetzt (dieses sind ja meistens recht klein und schwach) und den Einsatz unterschiedlicher APs und Vergrößerungen, sowie Filter ausschließt, habe ich eh' ein gespaltenes Verhältnis zu Ferngläsern.

CS,
Stefan
 
Hi!

Das Fernglas wiegt rund 2 Kilo und verlangt nach einem stabilen Stativ (das Alu-Teil sieht nicht sehr robust aus, außerdem ist Alu zwar leicht, aber nicht stabil), außerdem ist es bei 20x schon etwas anspruchsvoller, etwas am Himmel zu finden.

Mit einem 7x50 (unter Alpenhimmel) oder einem 10x50 (unter normalen Sichtbedingungen) fährst du besser, da kannst du dir auch das Stativ sparen.

Ein gutes Großfernglas ist eine feine Sache, aber mit stabilem Stativ und ordentlichem Kugelkopf/Videoneiger auch in einer Preisklasse, bei der du auch schon ein brauchbares Teleskop kriegst (der viel gelobte 8-Zoll-Dobson mit erstem Okularset für 300-500 Euro, je nachdem, wie viel gebraucht gekauft wird).

Zur Literatur: Schau dir mal Fern-Seher von Lambert Spix an. Ich kenn das Buch zwar noch nicht, aber ich hab ein paar mal mit dem Autor zu tun gehabt (der hat früher den Feldstecher-Tipp für Astronomie Heute geschrieben, als es die Zeitung noch gab), dürfte von daher ganz brauchbar sein.

Ob sich ein Teleskop lohnt, zeigt wie gesagt am besten der Blick durch eins auf der nächsten Sternwarte.

Gruß,
Alex
 
Ah ok danke.

Als alternative hab ich das hier gefunden:

Soligor Fernglas Aspherical Night-Vision 10x50. ODER
Eschenbach Fernglas Trophy AS/P 10x50 B Ww

Kennt jemand dieses Gerät?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

so sicher bin ich mit der Empfehlung eines Feldstechers nicht.
Der interessierte Einsteiger möchte nicht nur die Großfeldbeobachtung und den schwachen Kugelsternhaufen als kleinsten Watteball.
Er möchte den Mond gescheit sehen und am Planeten etwas mehr, als ein kleines Scheibchen. Der Ring am Saturn sollte alsbald erlegt - also gesehen worden - sein. Ein Kugelsternhaufen, der als schlechthin genannte M13, sollte als solcher angelöst werden. Der M57, ... das alles kann mit dem Fernglas sehr klein oder gar nicht gesehen werden.

Möglich, dass der geneigte Hobbyastronom zu dieser Übersichtbeobachtung zurückkehrt, auch weil sich vieles, wenn auch nur im Ansatz, erkennen lässt. Der erfahrene Astronom hat diese Objekte ja bereits durch ein Teleskop betrachtet.
Doch genau letzteres möchte der Einsteiger doch noch erleben.

Also halte ich eine Teleskop für angebrachter als Einstieg. Nur so lerne ich Sternbilder und Objekte genau kennen.

Konkret könnte ich mir einen 200mm-Dobson vorstellen oder einen 130/650 Newton auf EQ2. Es gibt auch andere Kombinationen, welche vielleicht noch genannt werden.

CS,
Stefan
 
Hallo,

ich bin auch Einsteiger und habe derzeit ein 20 Euro Fernglas 10x50 von Bresser und ein gebrauchtes Teleskop 70/700 Bresser Skylux (50-70 Euro hier im Forum unter "Biete" oder bei Ebay) - auch bekannt als Lidlscope.

Ich würde mich Stefan anschliessen und eher zum Telekop raten, da man damit auch etwas sieht und nicht nur erahnt. Mit meinem Fernglas sehe ich den Jupiter als "hellen Stern" und vier Monde als kleine Punkte. Mit dem Teleskop erkenne ich erste Strukturen auf dem Planeten. Der Unterschied ist schon deutlich. Den Orion-Nebel im Fernglas erahne ich als verwaschenen Fleck. Im Teleskop erkenne ich schon seine Umrisse. Am Mond sieht man durch das Fernglas schon sehr viel, aber durch das Teleskop mit hoher Vergrößerung ist er eine Wonne.
Ein Fernglas hat sicher seinen Zweck. Es ist hochtransportabel und schnell einsatzbereit. Es ist immer wieder schön den Blick auf die Sterne zu richten und den deutlichen Unterschied zu den Augen erkennen. Ein gutes Fernglas sollte auch in keinem Haushalt feheln, wie ich meine. Man kann es prima beim Spaziergang mitnehmen oder in den Urlaub. Geht es aber um die Beobachtung bestimmter Objekte, kann ein Fernglas nicht mit einem Teleskop mithalten.

Schreib doch mal, was Du an Geld ausgeben willst, ob Du mobil bist (Auto), was Du beobachten möchtest und wie Deine Beobachtungsbedingungen sind (Großstadt oder dunkler Landhimmel).

Grüße,
Marcus
 
Ich habe ein Auto. Bin mitten aufm Land im kleinen Dorf. Mein Limit hab ich erstmal bei 300-400 Euro gesetzt. Was ich beobachten möchte ist eine gute Frage, hab ja selber noch keine Erfahrung dies bezüglich und weis ja auch nicht wie es da oben aussieht quasi.
 
Hi Philipp,

schau Dir mal http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis.htm an. Dort siehst Du auf den "Teleskopvergleich ..." Seiten, wie in etwa Planeten und Deepsky-Objekte durch verschiedene Teleskope aussehen.

Auf dem Lande hört sich nach dunklem Himmel und dunklen Beobachtungsplätzen direkt vor der Haustür an. Ein Auto hast Du auch. Also kommt für Dich z. B. ein 8" f/6 Dobson in Frage, z.B. der hier: http://www.teleskop-express.de/shop/index.php/cat/c2_Teleskope----Dobson.html. Dazu noch passende Okulare, die Du Dir ja auch nach und nach kaufen kannst.
Lies Dir unbedingt mal die Einsteigerseiten durch:
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html
http://www.deepsky-brothers.de/
http://www.taunus-astronomie.de/artikel.html

Da erfährst Du Grundsätzliches über die verschiedenen Arten von Teleskopen und Montierungen. Konkrete Fragen beantwortet man Dir hier im Forum meist sehr kompetent und schnell. So jedenfalls meine Erfahrung.

Viele Grüße,
Marcus
 
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