Hallo
Teleskope giebt es viele, welches das richtige für einen ist, bleibt für manche eine Lebensaufgabe.
Der 150/1200 Newton ist eigentlich schon ein gutes Einsteiger Gerät, jedoch würde ich einen Newton nicht ohne Justierlaser kaufen, das ist finde ich, das wichtigste Zubehörteil, denn ein Newton ist ein Justieranfälliges Instrument und es muß schon sehr genau, also pingelig genau justiert sein um seine volle Leistung zu zeigen.
Gerade als Anfänger fehlt einem das das Hinterrgrundwissen, welches dann oft zu einem Systemwechsel führt.
Auch ist die Dobsonmontierung nicht uneingeschränkt zu empfehlen, denn gerade bei der Mond und Planeten beobachtung ist der kompfor einer Deutschen Montierung nicht zu unterschätzen!
Gerade bei hohen Vergrößerrungen wird das von Handnachführen ganz schön lästig, mann kann sich eigentlich, die durch die höhere Vergrößerung und damit die Detailerkennbarkeit garnicht richtig zu nutzen machen weil man das Objekt verliert oder das Zittern der Hand sich auf das Bild überträgt.
Das Teleskop sollte eine mindestens 100-150 fache Vergrößerung gut bringen und eine Auflösung von 1,5 Bogensekunden haben, damit sind alle Himmelsobjekte sehr gut zu beobachten.
z.B. Sonnenflecken und Granulation, Wolkenbänder auf Jupiter und Saturn, Cassiniteilung, unzälige Mondkrater und Rillen so das du bestimmt Jahre brauchst um alles mal gesehen zu haben, Mars und seine Polkappen auch Oberflächenstrukturen, Venus und ihre Phasen, Bedeckungen wie Sonnenfinsternis und Venustransit, Kometen und helle Nebel.
Gerade im Deep Sky bereich ist es für die meisten enttäuschend was zu sehen ist so geht Deep Sky erst ab 10" richtig loß und erst ab 25" kommt man in denn Bereich von denn Fotos.
Doch solche Instrumente sollten wohl bedacht werden und sind eigentlich auch nur für erfahrene Hobbyastronomen die wissen was sie wollen.
Der eine kauft sich dann eben denn 25" für Deep Sky und der andere einen 6" Apochromaten auf einer Deutschen Montierung für Planeten.
Das Alround Instrument giebt es nicht!
Um alle bereiche gut abzudecken braucht man einen Refraktor und einen Newton und das gleiche Geld mußt du noch in das Zubehör stecken z.B. Binokular, Potuberanzenansatz oder H-alpha Filter usw.
Aber als Einsteigergerät ist der 150/1200 mit Laser eine gute wahl doch mindestens genausogut ist ein 80-100mm Refraktor mit langer Brennweite auf einer Deutschen Montierung.
Was auch sehr viel bringt, sich zu entscheiden ist ein Teleskoptreffen oder eine Volkssternwarte zu besuchen.
Die richtige Teleskopwahl kommt, wenn du weist, was deine Beobachtungsschwehrpunkte sind und das kannst du erst nach ein paar Jahren wissen!
Gruß Uwe