Zitat von MikeS55:
Hallo Dominique,
ob diese These Deines dargelegten Zitates der Realität nahe kommt kann ich nicht beurteilen, dazu fehlt mir die fachliche Kompetenz.
Ich denke jedoch nicht, dass beispielsweise ein Docter Nobilem mit Randunschärfe nur rein subjektiv, oder aufgrund eines physiologischen Effektes schärfer zeichnet.Gruß Mike
Hallo Mike.
Nun, klingt doch sehr widersprüchlich? Die Kompetenz der Beurteilung fehlt, die Möglichkeitsform ("ich denke") schreibt aber dem Nobilem die angedachte Leistung zu

Klingt ja fast so, als wenn das Fuji nicht schärfer sein dürfte, denn wo kämen wir denn da hin, wenn wir da hin kämen, wo wir dann wären, wenn den alten Gläsern und der Fangemeinde aus Voreingenommenheit die Leistung der Optik gestohlen würde.
Gemein, kleiner doofer Scherz, sorry.
Ich führte ja auf, ich hebe keinen Zweifel an den Leistungen vergangener Tage und jener, die beispielsweise Docter aufweist.
Im Gegenteil, Porros in diesem Preissegment dürften gern im Sortiment erweitert werden.
Die Effekte der visuellen Wahrnehmung sollte auch nicht überbewertet werden, jedoch auch nicht gänzlich in der Beurteilung aus den Augen verloren gehen. Denn sie erklären einiges an Leistungen, die eben NICHT im Glas sondern im Beobachter verankert sind.
Letztendlich spielt das Gericht nach Rezept für die Geschmackswahrnehmung durch eigene Zutaten keine Rolle, solange es lecker ist.
Ab und an aber wird mir an der einen oder anderen Stelle durch zu viele Konjunktive eine zugesprochene Leistung rekrutiert.
Vor allem dann, wenn optische Zusammenhänge wie Kontrast und Schärfe, vor allem Transmission nicht im Zusammenhang, sondern gegenüber neuen Gläsern argumentativ in der Isolationshaft gelobt aufgestellt werden. Den Faktor Beobachter mal außen vor gelassen.