Alles Dobson .. oder was ?

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Hallo Ralf,

klar darfst du fragen warum und gerne beantworte ich dir deine Frage auch.

Ich hatte irgendwann mal die neue Idee (habe ich öfters mal), mich mit der Astronomie zu beschäfftigen und am besten wollte ich so ein "tolles" Teleskop in meinem Garten aufstellen und mir alles anschaun, was es da so im "Weltraum" zu bewundern gibt.
Dann hatte ich nebenbei im Internet natürlich auch gesehen, dass man sogar Bilder von derart Objekten machen kann.
Das wollte ich auch machen und ich war Feuer und Flamme.

Vor diversen Jahren hatte ich dann dieses Forum gefunden und genau die Frage aller Fragen gestellt gehabt ... "was für ein Teleskop brauche ich".

Ich habe mich mit dem Thema beschäfftigt, habe mir zig Bücher gekauft, alles aus dem Internet aufgesogen, was dieses so zu bieten hatte und dann mich entschlossen mir nach all diesen Tipps und Tricks einen 8 Zoll Dobson zu kaufen (GSO)

Ich bin ganz und gar nicht menschenscheu (ganz im Gegenteil sogar, aber jetzt irgendwo hin zu fahren, auf irgentwelche Treffen, das lag mir nun gar nicht so).
Ich habe mir bei Steinway in Hamburg schon Klaviere/Flügel von 3000 bis 100000 Euro angehört und selber angespielt und könnte bis dato nicht das wesentliche unterscheiden.

Wenn mich jemand fragen würde, was er sich anschaffen sollte, wenn er auf seiner Terasse/Balkon/Garten ein astronomisches Instrument aufstellen wollte, mit dem er auch noch tolle Bilder von Mond, Planeten und auch Deep Sky Objekten machen könnte, dann hätte ich da schon etwas zu empfehlen :)

Dafür bräuchte man die hier öfters beschworenen Unsummen auch nicht, denn irgendwie wird hier doch gerne mal vergessen, dass man auch Gebrauchtware kaufen kann :)

Nicht selten habe ich wirklich schon lachen müssen, wenn ich hier manche "Mindestvoraussetzungen für die Astrofotografie" habe lesen müssen :)

Gerne wurden da ja auch bestimmte Artikel stets verlinkt und wenn man dort als "Neuling" seinen Wissensdurst stillen wollte, dann hatte man schon keinen Bock mehr auf Astronomie und schon gar nicht mehr auf Astrofotografie.

Geht alles auch ganz anders und vor allem auch sehr gut auf eine ganz andere Art und Weise. Diese ganzen überteuerten Empfehlungen sind ganz und gar nicht notwendig, um wiklich gute Ergebnisse für einen selber und sein Umfeld zu generieren.

Ich mache das nun so schon seit zig Jahren und mit sehr guten Ergebnissen, zumindest für meine Ansprüche.

Ich würde jedem von einem Dobson abraten, der mich nach einer Einsteigerlösung fragen würde. Ersteinmal mit einem Fernglas in den Himmel schaun ist auch überflüssig und man muss auch nicht auf irgendwelche "Treffen" gehen, wenn man vernümftig einsteigen will.
Sicher ist es nicht von Nachteil, wenn gerade so ein Treffen in seiner Nähe statt findet, aber wer hat schon das Glück, dass gerade soetwas in seiner Nähe von statten geht, wenn man gerade die Idee hat, mit diesem Hobby anzufangen ..... aber wie gesagt ... ist alles Geschmacksache.

Gruß
Andi

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Andi,

ich habe auch kürzlich als Anfänger nach Rat hier im Forum gefragt. Mir wurde ein 8" Dobson empfohlen, mir leuchtet auch ein warum und ich möchte nächste Woche bestellen.

Weshalb würdest Du einem Einsteiger von einem Dobson abraten?

Viele Grüße
Jürgen
 
Der Aufbau einer nicht allzugroßen Parallaktischen Monti geht doch flux, wenn man sie nur visuell nutzt.
Kurz hinstellen und grob nach Norden ausrichten, durchs Loch vom Polsucher schauen und soweit verdrehen/Polhöhe ändern, bis Polaris sichtbar ist. Das reicht visuell um mit gelegentlichen Korrekturen beobachten zu können. Wie Tubus + Gegengewicht ausbalanciert werden müssen lässt sich gut markieren - das kann man bequem nachmittabs beim Auspacken machen, ebenso wie den Sucher kurz zu justieren.

Diese Aufstellung kann man dann schrittweise je nach Bedarf verbessern und zudem wie schon erwähnt für 'Schnellspechteleinsätze' 3 Markierungen auf den Boden machen.

cs
Jürgen

edit:
Dass ein großer Newton auch ordentlich justiert sein möchte wird ja auch gern unterschlagen - klar, ist kein Hexenwerk, erst recht mit etwas Übung und geeigneten Hilfsmitteln - aber eine Montierung Aufzubauen halte ich für Anfänger für einfacher, begreifbarer. Bedenkt man noch, dass man das auch noch bei nicht wirklich abgedunkeltem Himmel machen kann und dass man der Ausrüstung lieber ein wenig Zeit zum Auskühlen gibt (ok, bei kleinen Refraktörchen eher weniger näötig), dann kann man die "verschwendete" Zeit auch gut ignorieren.
 
Zitat von Highsky:
Hallo Andi,

ich habe auch kürzlich als Anfänger nach Rat hier im Forum gefragt. Mir wurde ein 8" Dobson empfohlen, mir leuchtet auch ein warum und ich möchte nächste Woche bestellen.

Weshalb würdest Du einem Einsteiger von einem Dobson abraten?

Viele Grüße
Jürgen

ich rate niemandem von einem dobson ab, wenn er sich einen kaufen möchte, denn wie ich wenige posts vorher schon geschrieben hatte, ist es geschmacksache.

ich habe nur geschildert, was meine persönliche meinung dazu ist und einen dobson würde ich mir nicht mehr kaufen, wenn ich in einem nächsten leben mal wieder astronomie anfänger bin :)

in einem sind sich aber sicher alle einig. wer erstmal dies kauft, dann doch lieber das oder einen grösser geht doch auch, um dann wieder eine neue idee zu haben, der zahlt viel viel geld für seine ausrüstung und hat viel geld verschleudert.

gerade anfänger neigen zu soetwas, wie ich es aus meinen anfängertagen nur allzu gut von mir selber kenne.


 
Hallo Andi,

Es stimmt nicht das nicht auch auf den Gebrauchtmarkt hingewiesen wird, ich mach zb. das immer. Meines Erachtens ist der Gebrauchtmarkt für Einsteiger sowiso die beste Möglichkeit günstig zu einem ersten Teleskop zu kommen. Man spart sich zumindest 30-50% gegenüber einem Neukauf und kann sich somit auch für relativ kleines Budget gleich ein fähigeres Instrument anschaffen. Das Problem dabei ist nur man braucht dafür Geduld, was die Meisten absolut nicht haben.

Der Rat sich die Teleskope mal live anzuschauen ist sicher auch extrem wichtig. Ob man das jetzt bei Teleskoptreffen, bei Astrokollegen oder im Laden macht bleibt eigentlich relativ egal und jedem selbst überlassen. Man bekommt aber erst ein Gefühl für die Dinge wenn man sie mal gesehen und angefasst hat. Auf Bildern schauen ja alle Teleskope irgendwie gleich aus und man kann sich die Unterschiede grad als Einsteiger nicht oder nur sehr schwer vorstellen. Aus diesem Grund wäre ich mit standartmäßigen Dobson Empfehlungen auch sehr, sehr vorsichtig.

Ich selbst würde mir als Neueinsteiger auch keinen Dobson mehr kaufen ich schließe aber trotzdem nicht aus dass so ein Gerät für andere durchaus sehr befriedigend sein kann, die leistungsfähigkeit steht ja ausser Frage.
 
Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Leute,

wie viele Jahre wird es noch dauern, bis das (Schein)Argumet mit der fehlenden nachführung der Dobsons aus den Foren verschwindet?
http://www.biophysik.uni-freiburg.de/Reiner/ATM/Plattform/Plattform.html
Gibts inzwischen aus verschiedensten Quellen auch zu kaufen.

Es soll auch Tatsachen geben, die Entscheidungen dafür oder dagegen ausfallen lassen.

Gruß
Günther

ohne jetzt zu wissen, was derart "plattform" kostet, so wird meines erachtens ein dobson vor allem mit dem argument empfohlen, dass man mit diesem gerät "viel öffnung für wenig geld" bekommt, was ja auch stimmt.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
ohne jetzt zu wissen, was derart "plattform" kostet, so wird meines erachtens ein dobson vor allem mit dem argument empfohlen, dass man mit diesem gerät "viel öffnung für wenig geld" bekommt.

Bin da auch nicht der Experte dafür aber bei TS kostet die Plattform von Geoptik ca. 1000 Euro. Sowas ist also für Einsteiger mit begrenztem Budget also absolut uninteressant zumindest wenn er es sich nicht selber bauen will. Kommt mir ein wenig so vor wie mit Wohnwagen Autorennen fahren, ja es funktioniert, trotzdem machens nicht viele.
 
Zitat von AndiHam:
in einem sind sich aber sicher alle einig. wer erstmal dies kauft, dann doch lieber das oder einen grösser geht doch auch, um dann wieder eine neue idee zu haben, der zahlt viel viel geld für seine ausrüstung und hat viel geld verschleudert.

:super:

Richtig.
Dafür ist der jenige anschließend kein Einsteiger mehr und kennt zumindest seine Bedürfnisse und Präferenzen.
 
Hallo,

langsam bewegen wir uns vom eigentlichen Thema „es kommt immer der 8“-Dobson als Tipp für Anfänger“ weg und diskutieren mehr über das Thema „Schubsen ist doof“ oder „Gerödelmitschleppen ist doof“.

Warum also immer der unvermeidliche 8“-Dobson-Tipp: Es liegt wohl mehr daran, dass die allgemeine Meinung im Forum dahin geht, dass alles mit Öffnung unter 6“ müde belächelt wird (Moment, ich vergaß den „dann kannst gleich für ein paar Euro mehr den 8“ nehmen“-Einwurf). Dann kommt der „ich hab aber nur 80 € zur Verfügung“-Einsteiger und nen 8“-Pott bekommt man beim besten Willen nicht auf ne EQ2. Bleibt also nur die Rockerbox, die ich mir zur Not auch selber zimmern kann. Kann man dann in einer Beratung nicht mal den Mut aufbringen und jemanden zu einem Gerät kleiner 8“ raten und den Shitstorm der anderen User im Forum ertragen? Gerade wenn jemand explizit eine parallaktische Montierung möchte? Für meinen 4“ Mak auf ner EQ2 habe ich 200 Steine hingelegt (Okus waren zuvor schon da) und bin derzeit mehr als zufrieden (klar, nen 6“ Dobson hätte ich dafür auch bekommen, hab aber derzeit keinen Platz dafür). Die Montierung hab ich schnell aufgebaut und gröbstens eingenordet, aber dennoch nervt mich das Teil. Ich mag es einfach nicht, kann aber nicht genau erklären warum das so ist. Es ist toll, dass ich nur ein bisschen an der Welle drehen muss und mein Beobachtungsobjekt bleibt im Fokus (mehr oder weniger). Dennoch werde ich mir mittelfristig noch zusätzlich einen größeren Dobson zulegen. Das ist meine persönliche und subjektive Einstellung zu Dobs versus deutsche Montierung.

Quintessenz des Ganzen für mich: Wenn jemand explizit KEINEN Dobson möchte, soll man ihm den nicht andauernd aufschwatzen. Jeder hat seine persönlichen Vorlieben und Abneigungen. Bei einem begrenzten Budget kann man dann aber eben nicht mehr zu einem 8“er raten, wenn eine parallaktische Monti gewünscht wird, dann muss man eben mit kleineren Geschützen anfangen (was ist so schlimm an nem 114er Newton für den Einstieg?). In solchen Fällen soll sich dann eben die „viel Öffnung für wenig Geld“-Fraktion etwas zurücknehmen. Auch wenn es sich oft anders liest in manchen Themen: mit meinem 4“er sehe ich auch noch andere Dinge als nur den Mond.

Viele Grüße
Markus
 
Demnach wäre das ideale Einsteigergerät
a) etwas, das man schon längere Zeit kennt und auch verglichen hat. D.h. man ist Teil einer Spechtelgruppe oder Volkssternwarte
b) etwas Gebrauchtes mit gutem Wiederverkaufswert. Ist der Wiederverkaufswert gut, ists ja automatisch kein 'Schrott'.
Passt das Teil zufällig - wunderbar.
Passt das Teil doch nicht so - naja, man hat ja nen guten Wiederverkaufswert und weis dann, was man wirklich haben möchte.

Das Ideale Gerät allein aufgrund der Erfahrung anderer auszusuchen ist eben schwierig. Man kann nicht abschätzen, inwiefern sich eigene Bedürfnisse mit denen der Berater decken - und umgekehrt.

Einfacher wirds dadurch auch nicht gerade - aber immerhin sollte deutlich sein, dass ein Dob zwar immernoch Vorteile bringt, aber keine Rechtfertigung hat, sozusagen die Alleinherrschaft im Einsteigerbereich für sich zu beanspruchen.

cs
Jürgen
 
Hallo juristicus,

Du hast natürlich vollkommen Recht. Jedes Teleskop hat seinen Himmel und seinen eigenen Reiz. Ich beobachte zb. auch oft gern den Mond mit meinem 70/400 Refraktor und finde es einfach toll wie handlich das Instrument ist und wie schnell es zur Beobachtung bereitsteht. Bei den grossen Geräten überleg ich es mir oft dreimal ob es sich aüberhaupt noch auszahlt das ganze Gerödel für ein paar Minuten rauszuschleppen, da muss man sich definitiv konsequent den Abend dafür Zeit nehmen. Rein von der Anzahl der Beobachtungen wird der Refraktor also klar öfter verwendet, die grossen Instrumente dafür länger. De facto zeigt mir der kleine Refraktor aber nicht viel mehr als ein Fernglas worauf man natürlich Einsteiger in Diskussionen schon aufmerksam machen sollte. Beide Fraktionen haben da also irgendwie Recht.
 
@ jürgen,


so ist es, denn schon allein die frage nach goto oder nicht goto lässt schon wilde diskussionen entbrennen.

die einen wollen mit karte in der hand von stern zu stern bis zum ziel hoppen und die anderen wollen lieber das gerät selber zum ziel fahren lassen.

wie bei vielen dingen im leben, so sind auch hier die geschmäcker sehr vielfältig.

nun hat man es am anfang natürlich schwer sich vorzustellen, was man für sich selber möchte und vor allem, was man später dann noch machen möchte.

will man sich später z.b. auf das thema astrofotografie stürzen, so stellt man dann eventuell plötzlich fest, dass die voher noch ganz gut funktionierende montierung gar nicht mehr gegeignet ist.

ich habe sowieso ein problem mit dem begriff "einsteigergerät", denn das hallt irgendwie negativ nach und klingt so nach :"erstmal was billiges, um dann fest zu stellen, dass man wieder etwas anderes braucht, weil dieses "einsteigergerät" für die neuerlichen zwecke ungeeignet ist.

jemand der seinen führerschein neu hat, muss je nach kassenlage ja auch nicht erst in einem trabbi anfangen :)

oftmal ist es im endeffekt sogar günstiger, wenn man zu anfang etwas mehr investiert, als dauern wieder neues zu kaufen.
so kleinigkeiten wie "nun habe ich einen neuen tubus, aber nicht daran gedacht, dass mein okularsatz gar nicht mehr zu dem neuen gerät passt" zerren auch am geldbeutel.

gruß
andi
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@juristicus:

Wobei natürlich ein Einsteiger, der explizit eine parallaktische Montierung will auch bereits genau über das spätere Teleskop Bescheid wissen sollte, denn ich suche gerade bei begrenztem Budget in den seltensten Fällen die Montierung aus ohne eine genaue Vorstellung zu haben, was später mal drauf soll.
Eher wird dann wohl auf die Werbung vertraut, die die bekannten Komplettsets von Teleskop + parallakt. Mont. + Okulare + Goto und wasweißichnochalles für 200-300 Euro im Programm haben. Dann sollte man aber schon darauf hinweisen, dass zu diesem Preis qualitativ ganz klar Abstriche gemacht werden müssen und zum selben Preis die puristische Teleskopform "Dobson" mehr optische Qualität bietet. Wenn der Einsteiger dann immer noch sagt, die komfortable Bedienung ist ihm wichtiger als das, was das Teleskop zeigt, dann is gut. Dann kann man vielleicht wirklich sagen, der ist mit einem Dobson schlecht beraten.
Aber ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass den meisten Anfängern wichtiger ist ist, möglichst viel zu sehen. Ich sage nur: "Knackscharfe Galaxien", "Details an den Sternen" und "Ein APO ist so teuer, und man kann damit nicht mal Farbe sehen?" :erschreck:

Schönen Gruß,
Tilo
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von FireWok:
Ich sage nur: "Knackscharfe Galaxien", "Details an den Sternen"

Leider gibts ja nur sehr wenige Seiten im Internet wo versucht wird den visuellen Eindruck im Okular wiederzugegeben, und zumindest bei den Seiten die ich so kenne sind die Darstellungen oft auch nicht wirklich realistisch. Hier wäre m.E. wirklch noch eine Menge Nachholbedarf auch was die Darstellung von Seeingeinflüssen betrifft die man so durchschnittlich erwarten kann. Was ich zur Einschätzung aber echt gut finde sind die Aufnahmen die so bei Youtube reingestellt werden. Anhand dieser Videos kann man auch ohne Tau schon in etwa erahnen was einen da so erwartet. Für lichtschwache DS-Beobachtungen funktioniert das aber freilich auch nicht.
 
schau dir doch nur die Seite hier an:
Ein Einsteiger kommt zum ersten Mal auf diese Seite und sieht schöne bunte Astrofotos, noch einige schöne, detailreiche Planetenbilder - was wird er wohl denken, bzw wo werden nun seine Erwartungen liegen?
 
Zitat von juristicus:
.....
Quintessenz des Ganzen für mich: Wenn jemand explizit KEINEN Dobson möchte, soll man ihm den nicht andauernd aufschwatzen. Jeder hat seine persönlichen Vorlieben und Abneigungen. Bei einem begrenzten Budget kann man dann aber eben nicht mehr zu einem 8“er raten, wenn eine parallaktische Monti gewünscht wird, dann muss man eben mit kleineren Geschützen anfangen (was ist so schlimm an nem 114er Newton für den Einstieg?). In solchen Fällen soll sich dann eben die „viel Öffnung für wenig Geld“-Fraktion etwas zurücknehmen.
....

Hi Markus,

also wenn man sich mal so anschaut, wem denn so ein 8"-Dobson in der Regel "untergejubelt" ;) werden soll, dann sind es doch die "Standardeinsteiger":
- mit arg limitiertem Budget von so ca. 200 bis 500 EUR
- mit wenig klarer "Spezialisierung" (Mond, Planeten, DS, halt von allem etwas)
- mit dem Wunsch nach "einfacher" (=intuitiver!) Hantierung und Bedienung
- mit dem Wunsch nach "Schnelleinsatzfähigkeit" und relativ guter Transportabilität
- mit dem Wunsch nach einem leistungsfähigen Gerät für die "ersten Jahre"
- mit dem Wunsch nach einem Teleskoptyp, dessen optimale Nutzung keine hohen "Folgekosten" (z.B. f/5-Okularproblematik) bedingt
- etc.

Ich habe übrigens noch nie hier gelesen, dass einer unserer engagierten und kompetenten Berater einem Einsteiger was "aufgeschwatzt" hat (was er partout nicht haben wollte). "Schwatzen und schwätzen" tun leider hier einige derjenigen, die selbst noch etwas "feucht hinter den Ohren" sind. Von denen werden schonmal desöfteren die hier zitierten Plattitüden eingeworfen, die sie irgendwo aufgeschnappt haben, und meinen, diese jetzt fast schon dogmatisch weitergeben zu müssen ... ;)
 
Zitat von mceuskadi:
...wo werden nun seine Erwartungen liegen?

Hallo Leute,

ich war bis vor Kurzem mehr an Astrofotos und ihrer Entstehung interssiert, aber durch das Mitlesen auch hier im Instrumente-Board interessiere ich mich auch immer mehr fürs Visuelle. Auch mir fiel die häufige, pauschale Empfehlung eines 8"-Dobsons auf. Bei den Erwartungen fängts wohl an. Und da gehts auch schon los. "Mit dem Dobson siehst Du für Dein Geld am Meisten." Das mag sein, aber unter welchen Bedingungen?
Wer kann denn unter der Woche zu einem dunklen Plätzchen fahren, das möglichst frei von starkem, lokalem Seeing ist?

Vom Balkon zu Hause könnte man ja, wenn man am nächsten Morgen früh raus muss, auch mal einen Blick auf den Himmel werfen.
Da ist möglichst viel Öffnung vielleicht kontraproduktiv. Aber was soll man nun machen. Man hat für das Budget eben nur das eine Gerät, den Dobson auf Empfehlung gekauft.


So, oder so ähnlich könnte das Szenario nach so einer pauschalen Empfehlung aussehen. Eigentlich sind manche Threads hier nach meinem Empfinden sogar so verlaufen, dass ich den Satz des "Beratenen": "Ihr habt mich überzeugt, ich hol mir den Dobson.", der nach nur wenigen Stunden fiel, sogar als unüberlegten Schnellschuss empfand.

Nur selten kommt der Rat, das Ganze ruhig angehen zu lassen. Ebenso selten wird nach den persönlichen Vorraussetzungen und Prioritäten gefragt und wo das Gerät am Häufigsten benutzt würde. Es scheint mir, dass die meisten Berater von ihren persönlichen Vorraussetzungen und ihrem eigenen Enthusiasmus ausgehen.

Der Satz oben, mit dem Gemüsezüchten ist für mich das Letzte! Wenn ich sowas lese, kommts mir hoch. Das is sowas von überheblich. :mauer: Braucht man technisches Verständnis, um vom Sternenhimmel begeistert zu sein? Wer so eine Begeisterung bei einem Anderen schon im Keim erstickt, weil er ihn für unfähig hält, zu lernen, wie man eine parallaktische Montierung einnordet...ist das Selbe, wie ein Fahrlehrer, der seinem Fahrschüler am ersten Tag schon sagt, er solle sich ein Fahrrad kaufen, weil er noch nicht Autofahren kann.

Als Anfänger hat mans schwer, wenn man hier länger mitliest, sich ein Bild über die verschiedenen Systeme zu machen. Jedes hat für sich scheinbar mehr Nach- als Vorteile. Das hat mich u. a. bis dato davon abgehalten, rund 700 Euro für ein Teleskop und nötiges Zubehör auszugeben, das für meine Gegebenheiten geeignet wäre, und das ist eben KEIN 8"-Dobson. ;) Die anderen Gründe wiegen aber schwerer. Da wären die Anzahl der Gelegenheiten zum Sternekucken der letzten zwei Jahre ( fünf mal ) und die fehlenden Möglichkeiten, Optimierungen am Teleskop vornehmen zu können. Auch die Unsicherheit, einen dejustierten Refraktor zugeschickt zu bekommen. Ich bin kein Freund von Hin-und-her-schicken-bis-es-passt.

Gruß André
 
Hallo Ralf,

Punkt für dich! Der kompetente Berater tut das bestimmt nicht und lotet prinzipiell die Möglichkeiten aus. Ich kann mich noch an eine Einsteigerberatung erinnern, da wurde penetrant immer wieder der 8" Dobson hervorgekramt, obwohl der Themenersteller immer wieder klar gemacht hat, dass er eine parallaktische Montierung wünscht, warum auch immer (will das jetzt nicht raussuchen, aber war das bei Logis "Einsteigerthema" nicht auch schon so?).

Dann nehmen wir mal das Budget das du nennst, 200 - 500 € und deine Punkte dazu. Aus meinem limitierten Erfahrungsschatz kann ich dann also meinen 4" Mak empfehlen: kostet nur 200 € auf EQ2 (visuell geht das ziemlich gut) und dann investiere ich noch 150 € in Okulare, bei knapp f13 tuts da normales Plössl-Zeug und ein Übersichtsokular (keine f5-Problematik). Dann habe ich für 350 € ein feines kleines Teleskop mit parallaktischer Montierung, das ich in ner Fototasche transportieren kann, das schnell aufgebaut ist und mit dem ich noch genügend Objekte beobachten kann, bis es langweilig wird und ich aufrüsten will. Was noch? Ach ja, es soll alles machen, aber nix g'scheit. Jupp, paßt auch. Hab also alle deine Punkte erfüllt.

So einen Tipp habe ich noch nicht gelesen! Kleines Budget muss nicht immer NUR "Dobson" heißen. Ich hab riesigen Spass mit meinem Mak (auch wenn ich mit einer Rockerbox wohl glücklicher wäre), einem Anfänger kann man ja auch mal was "exotischeres" empfehlen, soll heißen was mit Öffnung <8".

Viele Grüße
Markus
 
Hallo juristicus

Zitat von juristicus:
So einen Tipp habe ich noch nicht gelesen!

Und warum glaubst du?

Weil die Leute einfach keinen Bock drauf haben wenn dann nicht selten gleich von allen Seiten mit irgendwelchen abstrakten Optiktheorien, Serienstreuung u.ä. (die in der Sache meist nichts beitragen) über sie hergefahren wird wenn man sowas empfiehlt. Aber glaub mir, es gibt sicher auch genügend Leute die wie du gute Erfahrungen mit einem solchem Equipment gemacht haben! Wenn man hingegen einen Dobson empfiehlt kann man ja nicht viel falsch machen, deshalb auch die ganzen Nach-plapperer der Meinungsführerschaft. Dadurch verstärkt sich der Effekt natürlich noch.
 
Jeder darf alternativ beraten - mit Begründung

Hallo André,

diese ganze "nicht den Dobson" Idee scheitert einzig und allein an einer Alternative, die in den Rahmen passt. In den Finanzrahmen vor allem und da reden wir einfach mal über 500 Euro.
Natürlich kann ich für 500 Euro eine Menge Teleskope und Montierungen kaufen, Zubehör naja (und da geht's schon los), aber was ist da sinnvoll? Wie weit komme ich mit 500 Euro, wenn ich "Refraktor" drüber schreibe? Wie weit komme ich mit "Newton, parallaktisch"? Welche Einschränkungen in der Handhabung sind hinzunehmen?

Ich möchte aber auch daran erinnern, dass die Leute die auf Dobson beraten ja auch in der Mehrzahl den Wunsch 150mm f/6 Newton vertreten, weil ein solches Gerät eben auch in dem besagten Rahmen parallaktisch und handhabbar vorstellbar ist.
Dass die 6" f/6 Empfehlung eher selten kommt liegt meiner Meinung nach daran, dass der nun umgesetzte 6-6er einfach fehlkonzipiert ist, weil er die Fotografie zu stark in den Vordergrund stellt. Für diesen Zweig aber scheint mir und anderen die sinnvollste Einstiegsvariante die der getrennten Beschaffung zu sein. Erst einmal beobachten, dann später eine Optik anschaffen, die voll auf Foto ausgelegt ist. Da spielt dann auch Öffnung eine viel weniger dominante Rolle.

Insofern, und es ist hier schon gefallen: Wenn das Ding gut ist, warum dann etwas schlechteres empfehlen, nur damit es dem geneigten Mitleser nicht langweilig wird?!?

Denn mal zum hinter die Ohren mitschreiben:Es ist niemandem verwehrt, in jedem Frage-Thread Alternativen vorzuschlagen. Man muss nur schlüssige Argumente dafür finden und diese vermitteln.
Von der Seite angefasst scheint es da ein Defizit bei denjenigen zu geben, die nicht genau wissen, was am 8" f/6 Standarddobsen denn das große Problem wäre.

Also, hakt mal das blubbern hier ab und setzt Euch selbst im Einzelfall hin und macht den besseren Vorschlag. Das bessere ist des guten Feind.

Clear Skies
Sven
 
Re: Jeder darf alternativ beraten - mit Begründung

Zitat von Sven_Wienstein:
Dass die 6" f/6 Empfehlung eher selten kommt liegt meiner Meinung nach daran, dass der nun umgesetzte 6-6er einfach fehlkonzipiert ist, weil er die Fotografie zu stark in den Vordergrund stellt.

Hi Sven,

Damit hast du leider hundertprozentig Recht! Ein solcher visuell optimierter, leicht montierbarer und okularunkritischer 6-6 Newton wäre für viele Einsteiger sicher ein gangbarer und bezahlbarer Weg und somit eine echte Alternative. Leider wurde es ja "nicht ganz ideal gelöst" um es mal schön zu formulieren.
 
Re: Jeder darf alternativ beraten - mit Begründung

Moin zusammen!

Hm, dies Gejammer über den verwursteten 6" f/6 verstehe ich nicht ganz. Es gibt von SW einen 150/1000-mm-Newton (f/6,7), der bei einem großen süddt. Händler angeboten wird. Okay, der Tubus hat zwar "nur" einen 1,25"-Auszug, aber sonst?!
 
Re: Jeder darf alternativ beraten - mit Begründung

Naja "nur" 1,25" ist aber schon eine Einschränkung wenn man ein wenig mehr Feld haben will. Mit einem 68° 24 mm Okular kommst du da auf mikrige 3,6mm AP was für DS ja schon rel. mager ist. Drüber gibts halt nur mehr die Plössls und die sind als Überblicksokulare ja auch nicht besonders reizvoll. Auch von der Montierbarkeit auf der EQ3-Klasse ists auch schon extrem grenzwertig. Find ich aber zumindest trotzdem noch besser als den bestehenden Foto f/6.
 
Re: Jeder darf alternativ beraten - mit Begründung

Hallo Sven,

das Bessere ist des Guten Feind. Leider ist das Bessere auch meines Geldes Feind. Sonst müßten wir hier nicht diskutieren. Meine Lösung kann ich nicht empfehlen, weil ich einfach durch zu wenige Teleskope gesehen habe, um das guten Gewissens empfehlen zu können und weil ich einfach erst ein Jahr in der Materie unterwegs bin. Vielmehr steht hier das reflexartige Vorschlagen des 8" Dobsons zur Debatte. Wie gesagt, im Verhältnis Öffnung zu Preis unschlagbar, aber nicht in jedem Fall das taugliche Gerät.

Ich werde mir mit Sicherheit auch einen holen. Das aber erst später, wenn ich wirklich weiß, was ich tue (und der Gebrauchtmarkt dann voll ist mit "Aussteigerangeboten"?).

Viele Grüße
Markus
 
Re: Jeder darf alternativ beraten - mit Begründung

Zitat von night_rider:
Naja "nur" 1,25" ist aber schon eine Einschränkung wenn man ein wenig mehr Feld haben will. Mit einem 68° 24 mm Okular kommst du da auf mikrige 3,6mm AP was für DS ja schon rel. mager ist. Drüber gibts halt nur mehr die Plössls und die sind als Überblicksokulare ja auch nicht besonders reizvoll. Auch von der Montierbarkeit auf in der EQ3-Klasse ists auch schon extrem grenzwertig.

eventuell eine einschränkung, die einen grossteil gar nicht interessiert.
mein gesamtes inventar besteht z.b. nur aus 1.25 zoll zubehör, mit ausnahme eines 2 zoll zenitspiegels, welchen ich zu meinem lx-200 dazu bekommen hatte.

auch in sachen astrofotografie gibt es nicht nur schwarz und weiss und nicht jeder (oder vielleicht auch nur die wenigsten) sind an highendbildern interessiert, welche man nur mit exorbitant teurer hardware machen kann.

allerdings kann man auch super aufnahmen von nebeln, galaxien, sternenhaufen usw. usw. machen, wenn man kein speziell fotografisch ausgelegtes teleskop besitzt.

ich habe z.b. all meine aufnahmen nur mit einem sc 10 zoll und einem ed-80 gemacht.
der sc hatte sogar nur eine gabelmonierung und dennoch habe ich schon viele staunende menschen gesehen, als ich z.b. den ringnebel als bild vorgeführt hatte. den habe ich sogar mit einer uralten atik-2c aufgenommen.

weil mir allerdings der schwere 10 zoll sc zuviel aufwand bereitet hatte, wenn ich ihn vom wohnzimmer auf die terasse hiefen musste, bin ich dann auf einen 150/750 newton umgestiegen.
gerade dieser newton war für meine zwecke bestens geeignet und auf einer cam angefriemelt, konnte ich damit sehr schöne ergebnisse erzielen.

aus platzgründen (gerät steht immer im wohnzimmer) habe ich jetzt den newton gegen einen 6 zoll rc ausgetauscht und bin wohl jetzt bei der ausrüstung angekommen, bei der ich auch bleiben werde.

gruß
andi
 
Re: Jeder darf alternativ beraten - mit Begründung

Zitat von AndiHam:
eventuell eine einschränkung, die einen grossteil gar nicht interessiert.

Naja, gerade das erreichbare Feld und die Deepskyfähigkeit also große AP wird ja oft und gern als Argument für einen Newton und gegen ein Mak gebracht. Als Planetennewton ist der Skw 6"f/6,7 aber vom Konzept und vom Preis her schon keine so schlechte Kombi für einen Einsteiger mit Fokus auf Planeten find ich.

Auch der 6"f/5 Newton ist ja im Grunde ein relativ fähiges und günstiges Instrument wenn diese Okularempfndlichkeit nicht wäre die wieder alle Vorteile zunichte macht. Hab selber lange mit so einem 150/750 beobachtet und finde das Gerät eigentlich nicht so schlecht konzipiert. Fairerweise muss man ja sagen dass die Abbildung der "billigen" Standartweitwinkelokulare bei f/6 ja auch noch nicht gerade das gelbe vom Ei ist, nur eben ein wenig besser. Für mich war das Instrument deshalb eher mehr eine Übergangslösung.

Fotografie ist ja wieder ganz ein eigenes Thema.
 
Zitat von juristicus:
....
Dann nehmen wir mal das Budget das du nennst, 200 - 500 € und deine Punkte dazu. Aus meinem limitierten Erfahrungsschatz kann ich dann also meinen 4" Mak empfehlen: ....

Hi Markus,

hmmm ... wenn, dann wohl nur, falls nicht eines der "Wunschkriterien" die Allroundfähigkeit bzgl. der Objekte ist, sprich: wenn der Fragesteller bereit ist, auf sowas wie "zumindest etwas Richfield" zu verzichten bereit ist ... ?)

Also alles wieder eine Frage des "ausführlichen Dialogs" und eine Frage, an welcher Stelle der Einsteiger bereit ist, Kompromisse einzugehen ... :)

Wie wir alle wissen, gibts die "wahre Eierlegendewollmilchsau" ja nicht wirklich ... zumindest nicht in diesem Zusammenhang ... und noch wahrscheinlicher nicht unter 6" ;)

Nicht ganz ernst gemeinte Anmerkung:
Kann es sein, dass Du ein bisschen einen "Minder-Öffnung-Komplex" hast ... den solltest aber nicht von dem "blöden" Spruch 'ab 8 Zoll gehts erst richtig los' oder so, "ableiten" ?) ;)

Ich find mein kleines 90er Megrezchen auch ganz schnuckelig ... und für so etliches saugut geeignet und ziemlich "vielspassig", ums mal so zu beschreiben :)
 
Zitat von Quentchen:
... und für so etliches saugut geeignet und ziemlich "vielspassig", ums mal so zu beschreiben :)

...ja zb. für die hübsche Nachbarin...da schlägt er glatt jeden Dobson...

Ist übrigens auch nicht ganz ernst gemeint, sorry musste einfach sein wegen dem geilen Satz! :totlach:
 
Halbe Sachen

Hallo Winnie,

Okay, der Tubus hat zwar "nur" einen 1,25"-Auszug, aber sonst?!

dieser 1,25" Auszug des 150/1000mm führt dazu daß das Teleskop
einen stark eingeschränkten Einsatzbereih hat. Große wahre
Gesichtsfelder sind wegen der Beschränkung auf Okulare mit
maximal 27mm Feldblendendurchmesser nicht drin:

Bei 27mm FB und 1000mm eleskopbrennweite sind knapp 1,55° drin.

Der 150/900mm kann mit 2" Auszug Okulare mit maximal 46mm
Feldblendendurchmesser nutzen. Damit sind bei 900mm Teleskop-
Brennweite immerhin 3,18° wahres Gesichtsfeld möglich.
Das ist gut das doppelte was der 150/1000mm bringen kann.

Hätte man den 150/900mm nun auch noch wie hier im Forum
angeregt mit niedriger Brennpunktlage gebaut (unter Verzicht
auf die Möglichkeit mittels DSLR zu photographieren, mittels
einer Webcam würde ja trotzdem möglich sein), dann wäre es
ein rundum empfehlenswertes visuelles Teleskop für Einsteiger
und Fortgeschrittene gewesen, auf GP-Clone-Montierungen.

Alternativ kann man natürlich auch den Tubus des 150/1000mm
mit einem größeren Fokussiererloch versehen, einen niedrig-
bauenden 2" Fokussierer einbauen, einen etwas größeren Fangspiegel
einbauen, dann hat man einen visuell allroundigen 6"f/6,66 Newton.

Der Aufwand ist aber groß (auch finanziell) und beim neu
entwickelten 6"f/6 hätte man das ganze Paket ohne Mehrpreis
direkt von Werk haben können. Wollte man Händlerseits aber
offensichtlich nicht.

MfG,Karsten
 
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