Anette_Aslan
Aktives Mitglied
Liebes Sterndlvolk,
seit ich nun meine Kamera für Astrozwecke habe, hat sich meine Fahrweise in den Himmel völlig verändert! Bin ich früher Sternenjägerin gewesen oder hab gar Vergleiche mit dem Seegeln herbeiphantasiert, wenn ich mit dem Teleskop durchs Weltenmeer bin, so ist das Hineingleiten in den Himmel mit der Kamera doch etwas stark abstraktes und hat schon fast mit der Natur nichts mehr zu tun.
Fast (!)- wenn man am Ende all der Prozeduren schliesslich schöne Ergebnisse bekommt, versöhnt man sich wieder mit der Natur - auf höchst abstrakte Weise will ich meinen .....
Oh weh, was tu ich mir da an! Heute um 15:30h bei Tageslicht hab ich all mein Geraffel schon einmal aufgebaut, Säule schlepp schlepp, Montierung schlepp schlepp, Teleskop hin und her, Oku-Tasche rein, raus.........diverse Abdeckungen...Karten...mehrmals ins Haus, die Kamera geholt, ah dies und das vergessen und da das mit dem Einpolen noch nicht ging wegen der Tageshelligkeit spielte ich schon einmal so herum an diversen Tannenzapfen und Dachziegeln, mehr seh ich hier leider nicht, kein Wunder, dass ich nach Oben ausweiche!
Noch eine kleine Aufwärmphase im Hause, es wird trotz Nebelvorhersage eine Strahlungsnacht werden. Gegen 18h ist es schon fast minus 1 und herrlichster Glitzer überzuckert meine Sachen!
Über das hochgenaue Einpolen (hab ich früher nicht soooooo ernst genommen) will ich mich hier nicht verlieren, aber bei der Kälte kann man da leicht die Geduld verlieren, das Hirn hat da nicht so grosse Lust!
Es hat aber einwandfrei geklappt. Ich bin total mit den Kameraeinstellungen unter schönstem Himmel beschäftigt. Es muss wohl die ISS gewesen sein, die so kurz nach 18h durch den Perseus gen Süden schwebte? Ich konnte der nicht hinterher, mein Teleskop trägt nun Geweih!!!!
Ei, was einem da doch alles entgeht um letztendlich noch mehr rauszukriegen???? Eine Sternschnuppe aus der Cassiopeia saust über mir nieder, es knisterst schier der Himmel hoch droben, aber ich muss mich mit Belichtungszeiten und ISO-Werten vergrätzen und nur auf eine Sache konzentrieren, der M31, mit Sterntracking in der Goto hab ich sie an der Kette!!! Was sind das nun für Assoziationen? An der Kette ....vom freien Surfer durch himmlische Gefilde auf dem Dobson reitend leg ich die Andromedagalaxie an die Kette! Die Kamera wird zum Käfig dann!
Ja, doch, hab sie auch mehrfach akzeptabel genau da drinne, aber vor lauter Kälte bin ich nach zwei Stunden rein und ärgere mich aber doch irgendwie keine Sternenengergie getrankt zu haben, mir fehlt da was! Nun betrachte ich zwar meine fette Beute am PC, ja - bin auch ganz stolz - aber mir fehlt was! Ich glaub vor lauter Technik hab ich was ganz wesentliches verpasst:
ihr wisst schon, gel? Genau, das!!!!
komisch
Gruss von einer total unterkühlten Anette
seit ich nun meine Kamera für Astrozwecke habe, hat sich meine Fahrweise in den Himmel völlig verändert! Bin ich früher Sternenjägerin gewesen oder hab gar Vergleiche mit dem Seegeln herbeiphantasiert, wenn ich mit dem Teleskop durchs Weltenmeer bin, so ist das Hineingleiten in den Himmel mit der Kamera doch etwas stark abstraktes und hat schon fast mit der Natur nichts mehr zu tun.
Fast (!)- wenn man am Ende all der Prozeduren schliesslich schöne Ergebnisse bekommt, versöhnt man sich wieder mit der Natur - auf höchst abstrakte Weise will ich meinen .....
Oh weh, was tu ich mir da an! Heute um 15:30h bei Tageslicht hab ich all mein Geraffel schon einmal aufgebaut, Säule schlepp schlepp, Montierung schlepp schlepp, Teleskop hin und her, Oku-Tasche rein, raus.........diverse Abdeckungen...Karten...mehrmals ins Haus, die Kamera geholt, ah dies und das vergessen und da das mit dem Einpolen noch nicht ging wegen der Tageshelligkeit spielte ich schon einmal so herum an diversen Tannenzapfen und Dachziegeln, mehr seh ich hier leider nicht, kein Wunder, dass ich nach Oben ausweiche!
Noch eine kleine Aufwärmphase im Hause, es wird trotz Nebelvorhersage eine Strahlungsnacht werden. Gegen 18h ist es schon fast minus 1 und herrlichster Glitzer überzuckert meine Sachen!
Über das hochgenaue Einpolen (hab ich früher nicht soooooo ernst genommen) will ich mich hier nicht verlieren, aber bei der Kälte kann man da leicht die Geduld verlieren, das Hirn hat da nicht so grosse Lust!
Es hat aber einwandfrei geklappt. Ich bin total mit den Kameraeinstellungen unter schönstem Himmel beschäftigt. Es muss wohl die ISS gewesen sein, die so kurz nach 18h durch den Perseus gen Süden schwebte? Ich konnte der nicht hinterher, mein Teleskop trägt nun Geweih!!!!
Ei, was einem da doch alles entgeht um letztendlich noch mehr rauszukriegen???? Eine Sternschnuppe aus der Cassiopeia saust über mir nieder, es knisterst schier der Himmel hoch droben, aber ich muss mich mit Belichtungszeiten und ISO-Werten vergrätzen und nur auf eine Sache konzentrieren, der M31, mit Sterntracking in der Goto hab ich sie an der Kette!!! Was sind das nun für Assoziationen? An der Kette ....vom freien Surfer durch himmlische Gefilde auf dem Dobson reitend leg ich die Andromedagalaxie an die Kette! Die Kamera wird zum Käfig dann!
Ja, doch, hab sie auch mehrfach akzeptabel genau da drinne, aber vor lauter Kälte bin ich nach zwei Stunden rein und ärgere mich aber doch irgendwie keine Sternenengergie getrankt zu haben, mir fehlt da was! Nun betrachte ich zwar meine fette Beute am PC, ja - bin auch ganz stolz - aber mir fehlt was! Ich glaub vor lauter Technik hab ich was ganz wesentliches verpasst:
ihr wisst schon, gel? Genau, das!!!!
komisch
Gruss von einer total unterkühlten Anette
Anhänge
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: