eckehardt70
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Hallo,
seit Jahren spiele ich mit dem Gedanken, mir wieder ein Zeiss Jena Objektiv 50/540 zu besorgen und ein kleinen Refarktor daraus zu bauen.
Ein solches Objektiv hatte ich mal zu DDR Zeiten direkt in Jena gekauft und in ein Kunsstoffrohr gepackt. Die rund 150 Ostmark waren für mich ein ordentlicher Haufen Geld.
Mit einem Kumpel sind wir dann noch nach Sonneberg zu Paul Ahnert gedüst um uns ein paar Basteltips aus erster Hand abzuholen.
Mit dieser Röhrchen hatte ich dann als Schüler meine ersten astonomischen Beobachtungserfolge mit einem richtigen Fernrohr.
Nach der Wende habe ich das Röhrchen für einen Appel und nen Ei an einen Kumpel verkauft. Es musste dann ein Quelle Refraktor mit 70mm Öffnung sein, bei dem sich aber schnell Ernüchterung, und die Erkenntnis einstellte, daß man nicht den blumigen Versprechen in bunten Katalogen glauben darf.
Auf meine Suchanfrage antwortet ein Forenteilnehmer und bot mir ein solches Objektiv in einem ladenneuen Zustand an. Danke Christian!
Ein Carbonrohr mit 56mm Innendurchmesser und 2 mm Wandungsstärke konnte ich als Reststück kaufen. Eine Verschiebehülse habe ich aus POM schwarz drehen lassen. Ein Streifen aus 2mm Moosgummi ist an der richtigen Stelle als Blende in das Auszugsrohr platziert.
Ein paar Rohrschellen habe ich mir aus Multiplex gefertigt und mit Hartwachs behandelt. Die Verschiebehülse besitzt Gewindbohrungen im Raster und wird über 3 Kunsstoffschrauben gehalten. So kann ich durch verschieben der Hülse mit und ohne Zenitprisma beobachten und auch eine DslR adaptieren.
Zum Fokussieren dient eine variable Verlängerung die einen Helikal Auszug besitzt.
Für den schnellen Blick auf die Sonne habe ich mir dann noch einen Baader Sonnenfilter gekauft. Der erste Blick durch das Röhrchen zeigt ein makelloses Bild, wie ich es von dieser Opik erwartet habe. Zur guten Qualität dieser kleinen Optik kann man ja einiges im Netz finden.
Man darf bei aller Lobdudelei nicht vergessen, das es nur 50mm Öffnung sind. Für einen schnellen Blick auf die Sonne ist das aber ideal und bei meinem ersten Blick auf die leider fleckenlose Sonne, konnte ich die Granulation sehen. Macht auf jeden Fall Spaß mit dem Kleinen und ist auch kaum ein Aufwand, daß Gerät einsatzbereit zu bekommen.
Refraktor auf Fotoneiger ohne Zenitprisma:
Link zur Grafik: https://farm2.staticflickr.com/1962/44238657585_901e8ab17d_c.jpgDSCN6163 by Thomas Eckardt, auf Flickr
Refraktor mit Zenitprisma und Baader Sonnenfilter:
Link zur Grafik: https://farm2.staticflickr.com/1906/44428869314_a543ef4880_c.jpgDSCN6155 by Thomas Eckardt, auf Flickr
Einzelteile:
Link zur Grafik: https://farm2.staticflickr.com/1922/45150513351_f8bfd95a61_c.jpgDSCN6149 by Thomas Eckardt, auf Flickr
CS
Thomas
seit Jahren spiele ich mit dem Gedanken, mir wieder ein Zeiss Jena Objektiv 50/540 zu besorgen und ein kleinen Refarktor daraus zu bauen.
Ein solches Objektiv hatte ich mal zu DDR Zeiten direkt in Jena gekauft und in ein Kunsstoffrohr gepackt. Die rund 150 Ostmark waren für mich ein ordentlicher Haufen Geld.
Mit einem Kumpel sind wir dann noch nach Sonneberg zu Paul Ahnert gedüst um uns ein paar Basteltips aus erster Hand abzuholen.
Mit dieser Röhrchen hatte ich dann als Schüler meine ersten astonomischen Beobachtungserfolge mit einem richtigen Fernrohr.
Nach der Wende habe ich das Röhrchen für einen Appel und nen Ei an einen Kumpel verkauft. Es musste dann ein Quelle Refraktor mit 70mm Öffnung sein, bei dem sich aber schnell Ernüchterung, und die Erkenntnis einstellte, daß man nicht den blumigen Versprechen in bunten Katalogen glauben darf.
Auf meine Suchanfrage antwortet ein Forenteilnehmer und bot mir ein solches Objektiv in einem ladenneuen Zustand an. Danke Christian!
Ein Carbonrohr mit 56mm Innendurchmesser und 2 mm Wandungsstärke konnte ich als Reststück kaufen. Eine Verschiebehülse habe ich aus POM schwarz drehen lassen. Ein Streifen aus 2mm Moosgummi ist an der richtigen Stelle als Blende in das Auszugsrohr platziert.
Ein paar Rohrschellen habe ich mir aus Multiplex gefertigt und mit Hartwachs behandelt. Die Verschiebehülse besitzt Gewindbohrungen im Raster und wird über 3 Kunsstoffschrauben gehalten. So kann ich durch verschieben der Hülse mit und ohne Zenitprisma beobachten und auch eine DslR adaptieren.
Zum Fokussieren dient eine variable Verlängerung die einen Helikal Auszug besitzt.
Für den schnellen Blick auf die Sonne habe ich mir dann noch einen Baader Sonnenfilter gekauft. Der erste Blick durch das Röhrchen zeigt ein makelloses Bild, wie ich es von dieser Opik erwartet habe. Zur guten Qualität dieser kleinen Optik kann man ja einiges im Netz finden.
Man darf bei aller Lobdudelei nicht vergessen, das es nur 50mm Öffnung sind. Für einen schnellen Blick auf die Sonne ist das aber ideal und bei meinem ersten Blick auf die leider fleckenlose Sonne, konnte ich die Granulation sehen. Macht auf jeden Fall Spaß mit dem Kleinen und ist auch kaum ein Aufwand, daß Gerät einsatzbereit zu bekommen.
Refraktor auf Fotoneiger ohne Zenitprisma:
Link zur Grafik: https://farm2.staticflickr.com/1962/44238657585_901e8ab17d_c.jpgDSCN6163 by Thomas Eckardt, auf Flickr
Refraktor mit Zenitprisma und Baader Sonnenfilter:
Link zur Grafik: https://farm2.staticflickr.com/1906/44428869314_a543ef4880_c.jpgDSCN6155 by Thomas Eckardt, auf Flickr
Einzelteile:
Link zur Grafik: https://farm2.staticflickr.com/1922/45150513351_f8bfd95a61_c.jpgDSCN6149 by Thomas Eckardt, auf Flickr
CS
Thomas