hallo winfried,
uneingeschränkt recht gebe ich dir zu deinem statement.
was mich eigentlich persönlich an vielen empfehlungen zum thema astrofotografie stört:
anscheind bezieht man sich zu oft auf bildergebnisse, wie sie in magazinen und auch in foren präsentiert werden.
ich glaube das nicht jedermann solch perfekte bilder im sinn hat, wenn er in dieses hobby einsteigen möchte und das der eine oder andere auch deshalb nicht diese jahrelange erfahrung und die 100% ausrüstung (zu immensen preisen) braucht.
ich mache auch bilder mit meinem teleskop und dieses ist sogar noch azimutal aufgestellt und trotz alledem kommen gute ergebnisse dabei heraus.
2-3 minuten belichtungszeiten sind auch da ohne weiteres machbar, obwohl ich meisst max 2 minuten nehme.
alleine solche bilder zu machen und dann am notebook zu bearbeiten macht schon "mörder laune".
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showflat.php/Cat/0/Number/499796/page/0/fpart/1/vc/1
schau mal hier, im oberen drittel der ersten seite des verlinkten threads, dort habe ich mal ein bild eingestellt.
ist zwar noch lange nicht das, was hier so an erstaunlichen bildern im forum präsentiert wird, aber ich persönlich bin schon damit recht zufrieden damit.
klar bekommt man mit immer besserer ausrüstung auch immer bessere ergebnisse hin.
klar braucht es jahrelange erfahrung für diese perfektionierten bilder, aber nicht jedermanns ziel ist die oberste liga.
gerne wird hier auch ein bericht von sven w. verlinkt, der dem ambitionierten astrofotografen ersteinmal aufzeigen soll, was auf ihn zu kommt.
ich bin froh, dass ich diesen artikel erst viel später gelesen habe, denn dann hätte ich von vorne herein schon keine lust auf das gehabt, was mir nun viel freude bereitet.
wie bei allen anderen hobbies auch, gibt es auch hier diverse abstufungen zw. rookie und master.
gruß
andi