"Anfänger-Filter"

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Hi Günther,

im "Kleingedruckten" steht bei dem 8nm'er

Planoptisch poliert für höchste Abbildungsgüte. Nur 6nm Halbwertsbreite mit Transmission von 93 Prozent. Für Beobachtungen Planetarischer Nebel bei höchstem Bildkontrast.

Denke also, ist alles beim Alten ... ;)
 
Hallo Ralf,

ah jetzt ja, wer lesen kann.....!
Warum man 8 nm angibt und im Kleingedruckten 6 nm.....Marketing ist für mich ein unergrünlicher Sumpf.

CS
*entfernt*
 
Hallo!

Noch eine Nach-Frage :) ...

Kann man bei den hier im Thread aufgeführten Filter-Herstellern in etwa folgende generelle "Marken"-Abstufung annehmen, wobei jetzt nicht unbedingt geringere Qualität, sondern ein "anderes" Preis/Leistungverhältnis als Kriterium über die ganze Filter-Palette des jeweiligen Herstellers in betracht gezogen ist:

Thousand Oaks
Lumicon
Astronomik
Baader

?)



 
Hallo Ralf,

NEIN!
Für mich persönlich geht das quer Beet.
Das sieht für jeden Filter anders aus,
das sieht für jedes Teleskop (erreichbare/genutzte AP) anders aus,
das sieht für jeden Nutzer anders aus,
das sieht für jede Himmelsqualität anders aus,
Das sieht für jedes Objekt anders aus.

Einzig auf den Baader O III als Erstfilter für Teleskope mit gut großer erreichbarer AP lege ich mich fest, weil ich das oft genug im Vergleich gesehen habe.


CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

tja, ich hatte ja schon sowas "befürchtet" ... ;)

Ich glaube mittlerweile, dass die "Filter-Beratung" doch um einiges "komplzierter" ist, als die für die Anfänger-Okularauswahl ... obwohl hier das Angebot anscheinend bedeutend "überschaubarer" und in gewissem Sinne auch "messbarer" ist.

Letztenendes läuft es darauf hinaus, dass man seine eigenen Erfahrungen und Vergleiche (mit verschiedenen Typen/Hersteller) machen muss ... bis dahin ist zunächstmal immer die letzte "eigene Wahl" das Beste oder zumindest das Bessere ... :)

Aber gottseidank muss man ja nicht wirklich "durch die ganze Mühle" - dafür gibt es ja euch hier :super:
 
Hi Ralf,
keinen UHC-E , sondern lieber einen "richtigen".
Dazu einen OIII und das ganze CLS Zeug wie genannte vergessen.
Kenne die Baader Filter nicht alle, erwarte hier aber eigentlich eher gute Leistung.
Ansonsten schau doch mal auf Andre Knöfels Homepage. Er hat doch zig Filter hinsichtlich des Durchlasses getestest und die Ergebnisse online.
Anhand der Kurven sollte sich schon zeigen, was man an Leistung erwarten kann - zumindest als gute Orientierung.
CS
 
Hi Zusammen,

was helfen einem die Kurven, wenn man sie nicht interpretieren kann?

Was man als wichtigsten Punkt hervorheben kann und muss:

Ab erster Stelle steht für den Einsatzzweck der Filtertyp: OIII, UHC usw.
Wenn man sich dann für einen OIII entscheidet (aus naheliegenden, im Thread hinreichend beleuchteten Gründen), dann kann man eben den Filter noch auf Teleskop und typischen Standort abstimmen durch Wahl des Herstellers, also Wahl der "feineren Eigenschaften". Das ist im Thread auch beleuchtet worden.

Nun zu Breitband/CLS/Deepsky/LPR/LPB/CLR... Diese Klasse ist für die allermeisten Sternfreunde uninteressant. Interessant wird sie in drei Fällen:
1. Fotografie
2. Sehr spezielle Objekte unter guten Bedingungen => Ergänzung, wenn schon alle anderen Filter da sind.
3. Kleine Teleskopöffnung, so dass oft bei sehr kleiner AP (unter 2mm) beobachtet wird. Also Vergrößerungen von mehr als dem halben Optikdurchmesser in Millimeter. Aber auch dann sollte ein UHC im Vordergrund stehen, hier aber sicher eine weniger dichte/kräftige UHC-Version (UHC-S).

Clear Skies
Sven
 
Re: "Anfänger-Filter"

Hi Armin,
Hi Sven,

im Prinzip ist es sicher für den Anfänger schwierig, diese Diagramme zu "Interpretieren" ... zumindest wenn es gezielt um die (Erst-)Auswahl eines zu seinen Bedingungen und Zielen passenden Filter "rauszulesen" geht.

Aber nach all den Beratungen, die zumindest mir hier zuteil wurden (und wovon hoffentlich auch einige Mitlesern profitieren konnten ;) ) kann man zumindest anhand solcher "Bildchen" erkennen, dass sich manche Filter der selben "Sorte" (UHC, OIII) doch von Hersteller zu Hersteller und auch bei den Untertypen (OIII-E) in den Kennlinien an bestimmten "Punkten" erheblich unterscheiden ... allerdings das jetzt in "gezielt praktischem Nutzen" umzusetzen würde ich jedenfalls derzeit noch euch überlassen ... :)

Übrigens zu der immer wieder auftauchenden "AP-Problematik" werde ich mit ein paar Fragen doch mal 'nen eigenen Thread aufmachen (weiss nur noch nicht "wo" ;) ) - denn obwohl ich auf euren tollen HPs die Infos zur AP "studiert" habe und den "physikalisch-biologischen" Zusammenhang annehme kappiert zu haben, fehlt mir ein bisschen die Erkenntnis für die "pragmatische Umsetzung" in die tägliche Spechtelpraxis ... :schwitz:

Oder hatte ich was "überlesen" bzw. übersehen in euren tollen Info-Pools ... ?)

edit/Wörter "vergessen" ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: "Anfänger-Filter"

Hallo Ralf,

eigentlich gibt es da pragmatisch nur eine Erkenntnis:
Jedes Teleskop erlaubt durch passende Okularwahl den Einsatz eines AP-Bereiches von 7mm (hellstes Bild) bis etwa 0,5mm (dunkelstes Bild). Kleinere APs sind zwar theoretisch, aber praktisch kaum Sinnvoll, ebenso sind größere APs nicht nutzbar, weil das Licht nicht ins Auge gelangt.
In der Praxis erlauben nicht alle Teleskope die Nutzung des gesamten AP-Spielraumes, weil es passende Okulare nicht zu kaufen gibt (und das auch mit gutem Grund).

7mm AP sind an jedem beliebigen Teleskop gleich hell, 05mm AP gleich dunkel. Somit sind alle Teleskope auf den gleichen Spielraum an Bildhelligkeit beschränkt, nur mit unterschiedlicher Vergrößerung und unterschiedlichen Lichtverlusten "im Innern" (Vergütung, Verluste im Glas und an Spiegeln).

Das ist die ganz pragmatische Sichtweise auf dieses Thema. Beim Filtereinsatz ist eben zu bedenken, dass ein Filter wie der 6nm Baader OIII ab 6mm AP aufwärts eine Top-Leistung bringt, dass aber am Teleskop mit f/10 die AP auf maximal 5,5mm beschränkt ist, weil sich darüber hinaus keine Okulare kaufen lassen. Also wäre ein 6nm Baader OIII möglicherweise nicht die beste Wahl für ein SC.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Ralf,

die AP Frage passt recht gut in diesen Thread.

Ohne Filter(!!!) gibt es eine "Milchmädchenrechnung" die mir schon viel geholfen hat.
Nutzbare AP ist in etwa mit der visuellen Grenzgöße in Mag. gleichzusetzen (die beiden Werte haben nichts miteinander zu tun, außer dass sie zufällig passen).

Ich gehe genau nach dieser Faustformel (soweit okulartechnisch machbar) vor und bringe sie auch gerne ins Gespräch.
Es geht dabei tatsächlich nicht darum, wie weit die Pupille öffnet, sondern einzig um die Objekterkennung bei der niedrigsten sinnvoll anwendbaren Vergrößerung (Übersicht/Großfeld) und für die Aufsuche von Objekten.
Da ist es eben so, dass ein Objekt (z.B. GX/schwacher OH/KH) welches z.B. am 8" Dobson mit einem 42 mm Okular, also bei 28fach und 7 mm AP zu finden sein müsste (Größe/Helligkeit) unter einem 5 Mag Himmel so nicht zu finden ist, da es im grauen Umfeld absäuft.
Nun nehme ich eben keinen Skyglow- oder CLS-Filter, der den Himmel um das geblockte Licht dunkler macht und die GX ebenfalls sondern ich nehme mein
30 mm Okular mit 5 mm AP und sehe den Himmel etwas dunkler. Auch die gesuchte GX wird entsprechend dunkler aber mit dem Vorteil, dass sie auch größer wird und damit meine Wahrnehmungsschwelle überspringen kann.
Zudem meine ich festzustellen, dass ich Hellgrau und Mittelgrau
nicht so gut unterscheiden kann, wie Mittelgrau und Dunkelgrau, also sehe ich einen mittelgrauen Fleck vor dunkelgrauem Hintergrund besser!?
Nach der erfolgreichen Aufsuche sind dann durchaus noch Vergrößerungssteigerungen drin.

Als Beispiel für 8" F/6 fällt mir ein Beochtungsabend mit Kumpel Frad ein, ganz tief im Süden, Schütze pp, Kugelsternhaufen, offene Haufen, Nebel.
Fred mit dem 40er Okular und ich mit dem 30er Okular grasen die Gegend ab, "sprechen" uns von Objekt zu Objekt und Fred hatte häufig Schwierigkeiten mit der Objekterkennung.
Ganz krass war es am sehr großen aber lockeren KS M 55 (-31°), trotz super 6+ Mag Himmel im Horizontdunst kaum noch 5 Mag Grenzgröße. Ich habe M 55 als deutlichen hellgrauen Fleck vor mittelgrauem Hintergrund und Fred findet ihn nicht. Ich bin noch rüber zu ihm gegangen, er war an der richtigen Stelle und...nichts!!!
Dann schraubt er sein 25 mm Okular rein und der Nebel ist genau da wo er sein soll, etwas deutlicher noch als in meinem 30er Okular.
Fazit: Reine AP Sache.

Das gilt mit O III und UHC Filter an entsprechenden Objekten nicht. Mit Filter kann man 7 mm AP auch unter 4 Mag Himmel nutzen, man sollte nur sehen, dass sich die Augenpupille auch entsprechend weit öffnen kann, also Streulicht in die Augen vermeiden (Beobachtungstuch).
Man wird den Nebel zwar schwächer sehen als unter besten Bedingungen, dieses Minus kann man einfach nicht kompensieren, ob mit oder ohne Filter diese zwei Mag gegenüber Landhimmel mit 6 Mag sind unwiederbringlich verloren, aber im Rahmen der Filterwirkung wird man ihn sehen können. Der Filter dunkelt eben im besten Fall alles ab bis auf den Nebel.

Warum ist nun ein harter O III eher etwas für große AP, wenn er doch den Nebel nicht schwächt?
Dies liegt daran, das jede Optik durch ihre Öffnung in der Lichtsammelleistung beschränkt ist und dass man mit höherer Vergrößerung (bedeutet kleinere AP) diese Lichtmenge zusätzlich "beschneidet". Dadurch wird nicht nur das Umfeld immer dunkler sondern auch der Nebel, bis er unbeobschtbar wird (das gilt übrigens für alle Objekte, mit und ohne Filter).
Gefiltert bedeutet das, dass Filter mit breiterem Lichtdurchlass bei kleiner AP dann ein helleres Bild auch vom Nebel bringen und daher dafür besser geeignet sind.
Sie haben also für Detailbeobachtung in großen Gasnebeln, für kleine PNs die höhere Vergrößerung brauchen ihre Vorteile. Gut einsetzbar sind sie ebenso an lichtstarken Nebeln wie Hantel, Ring pp, die auch unter mäßigen Bedingungen schon bei großer AP auffallen oder wenn man unter sehr guten Bedingungen Nebel mit eingebetteten Sternhaufen oder mit sternenreichem Umfeld beobachten will.

Unabhängig von diesen Betrachtungen steht die Tatsache, dass es verschiedene Nebelklassen gibt und die sprechen eben auch auf die verschiedenen Filter unterschiedlich an (O III, H ß und UHC), wobei bei den verschiedenen Vergleichen und Objektlisten immer von sehr guten äußeren Bedingungen ausgegangen wird.
Unter nicht optimalen Bedingungen steht die Empfehlung zum guten/harten O III als Erstfilter am 8" F/6 dazu in keinerlei Widerspruch.

CS
*entfernt*

 
Re: "Anfänger-Filter"

Hallo Sven,

jo, das ist in etwa das ,was ich "verinnerlicht" hatte ...

Jetzt mal die Filter aussenvor gelassen ... ich dachte, es gäbe da eventuell sowas wie "Faustregeln" unter welchen Umständen man auf welche AP (im Zusammenspiel Teleskop+Okular) "zurückgreift" ... also ungefähr so:
Bei einem "bad sky" und DSO ist es günstig eine AP von xy zu nutzen etc.

Mir ist auch klar, dass bei einer höheren Vergrösserung "es dunkler wird" (AP wird kleiner) und umgekehrt ... aber ;) gibt es da nicht sowas wie "Faustregeln" für den optimalen Einsatz ... oder ist das alles einfach die "übliche Kopfarbeit" des Spechtlers, alle "Komponenten" wie Seeing, Lichtverschmutzung etc. und Zielobjekt mit dem vorhandenen/eingesetzten Equipment (Teleskop, Filter, Okular etc.) zu "verrechnen" ... ? ?)

Dann wäre ja "AP" eigentlich nix anderes, als die Vorgabe optischer Grenzwerte für die sinnvolle Abstimmung Teleskop/Okular ... also nie nix unter 0,5mm oder über 7mm "zusammenschrauben" (mal von irgendwelchen Sondersituationen - falls vorhanden - abgesehen) ... ? :schwitz:

Möglicherweise habe ich ja viel zu viel "Kompliziertheit" in dem AP-Thema "vermutet" ?)

edit/Anmerkung: Sorry Günther, ich hatte Dein Post erst jetzt gesehen ... ich arbeite ;) es mal durch und "frage nach" ... :)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Günther und Sven,

ich "vermute" ;) mal, dass ich es jetzt kapiert habe ... auch die "AP/vMag-Anpassungsrechnung" und ihre "Effekte".

Mir fehlt halt einfach ein bisschen mehr Praxis - hatte ja bisher nur ein etwas "hektisches" FL ;)

Also - rein nach "Optikerrechnung" würden sich für meinen f/6 - gilt dann ja wohl für alle f/6er - folgendes "Okularspektrum" ergeben:

3mm bis 42mm Brennweite entsprechend 0,5mm bis 7mm AP

Soweit die Theorie ;)

Für mich dürfte - wegen der Vergrösserung und meinen "Balkon-Konditionen" - sicher schon bei 5mm, oder evtl. noch 4mm, derzeit der "Seeing"-Ofen aus sein :(

Und 42mm wären wohl ebenfalls wegen meiner "Millionendorfrandlage" etwas arg "blendend" - es sei denn, ich schiebe den "Harten" davor ;) - oder?

Wird Zeit, dass ich wiedermal durch die Röhre gucken kann ... und dann :augenrubbel:




 
Re: "Anfänger-Filter"

Hallo Ralf,

so ist das richtig. Du bist quasi mit Deinen suboptimalen Bedingungen einmal mehr der Looser, weil du zwei Übersichtsokulare brauchst. :/
Eines für max AP mit Filter und Eines für grenzgrößenangepasste AP ohne Filter.
Ich hab das aber auch, nutze am Dobs und am kleinen Refri das 38er TS WA und das 30er BW. :Trost:

Mein vorheriger Aufsatz hängt übrigens an einem wichtigen Punkt etwas in der Luft.
Die tatsächlich gegebene bessere Nutzbarkeit von breitbandigeren Filtern bei kleiner AP lässt sich so einfach nicht erklären, denn was Nebel ist, sollte so oder so gleich hell oder dunkel bleiben.

Da fehlt mir als Praktiker wieder Mal etwas Theorie.
Ein möglicher Erklärungsansatz wäre, dass die harten Filter den Nebel doch etwas schwächen, z.B. um nahe Nebenlinien, was bei großer AP nichts ausmacht bzw. bei Lichtverschmutzung sogar erwünscht ist, weil diese Linien bei breitbandigen Filtern in der Umgebungshelligkeit untergehen. Unter besten Bedingungen und/oder bei kleiner AP und entsprechend dunklem Umfeld sind diese Linien bei "weicher" Filterung dann sichtbar und und tragen zu einem helleren Nebelbild bei. ?)
Hat noch jemand eine Idee? :help:

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Ralf,
das paßt doch was Du rechnest und überlegst.
Mal aus der Praxis betrachtet wird nun z.B. klar,
warum ich mir mit einerm 35mm PanO und einem 26iger Nagler
2 Übersichts- /Großfeldokulare leiste. Je nach Himmel, paßt das PanO am f/5 nimmer zu meiner Pupille.
da hilft auch kein Filter was, weil die Ap am Okular nicht in die Pupille paßt. Nehme ich doch das PanO dann verschenke ich letztlich Öffnung. Also nehme ich lieber weniger Ap.
Der ganz harte Baader ist aus meiner Sicht nur gewinnbringend wenn man wirklich tollen Himmel hat. Das heißt wenigstens 6 mag GG. Da ich die selten habe, nehme ich lieber einen "weicheren " OIII - be imir den Lumicon.
CS
 
Re: "Anfänger-Filter"

Hallo Ralf,

hier sollte doch schlichtes Ausprobieren zum Erfolg und zu verlässlichen Erfahrungswerten ohne Kopfrechnen führen...

Clear Skies
Sven
 
Hi Günther, Armin und Sven,

- probieren geht über studieren - :cool:

insoweit stimmen sicher alle Sven zu :)

Jetzt gehe ich es mal an, und mach mich a bisserl "ärmer" indem ich mir etwas (mehr) zum Probieren besorge ... ;)

Also Filter:

2"-Ausführung war ja geklärt.

UHC:
Tendiere zum Astronomik Profi UHC

OIII:
Schwanke immer noch zw. Baader "hart" (6nm) und Baader "weich/CCD" (10nm) und dem Astronomik Profi OIII (18nm)

Die OIII-Entscheidung würde ich ja jetzt gerne mal von einer "Abstimmung" durch euch Dreien abhängig machen ... :erschreck:

Wobei Armin ja schon ein deutliches Votum für "weich" gegeben hat (Lumicon ginge wohl nur als "sehr gberaucht" von der Preisklasse her ;) ) und Günther sich vehement ;) für die "knallharte" Version ausspricht, die zudem noch die kostenfreundlichste Option wäre ...

Es ist jetzt natürlich schon etwas unfair, Sven um ein Votum zu bitten ... aber vielleicht kannst ja zumindest andeuten, zu was Du unter den gegebenen Umständen "tendieren" :) würdest ...? ?)

Ansonsten würde ich dann mal zu den Würfeln greifen ... ;)


Übersichtsokular:

Im Moment habe ich ja das TSWA 32 ... nach der "AP-Story" habe ich das Gefühl, dass gerade bei DS-Aktivitäten früher oder später eine "Abrundung" des Oku-Sortiments zu diesem nach unten und nach oben Sinn machen würde.

Da sind mir in "meinem Preissegment" die beiden Nachbarn meines TSWA 32 aufgefallen:

TSWA 26 und TSWA 38 (hat Günther ja schon erwähnt)

Die Beschreibung klingt (wie immer ;) ) gut ... aber würden die tatsächlich für mich "taugen" ... oder verenne ich mich da wieder in "unnötige Erwartungen" ...?

Als andere Okulartypen in dem Bereich sind mir noch die beiden SWAN 25mm und 40mm aufgefallen ... die hier aber scheinbar nicht so gebräuchlich sind ... ?)


Mal ein Blick in die ferne Zukunft (meiner Okularkiste) ... ;)

Wie würdet ihr das für mich brauchbare "Okularspektrum" bestücken ... also mindestens WW (so um die 65° oder mehr) ... aber welche Brennweiten dann?

Sagen wir mal so um die 8 (oder bis 10?) Okulare ... ?)


 
Re: "Anfänger-Filter"

Hallo Ralf,

schau Mal da
http://www.svenwienstein.de/HTML/baader_oiii.html

und noch etwas zu AP und Filternutzung.

Auch unter 5 Mag Himmel kann Deine Pupille maximal öffnen, also im Mittel rund 7 mm. Dazu muss es nicht stockdunkel sein.
Du musst nur vermeiden, direkt in helle Sttörlichtquellen zu schauen, wie im "Balkonthread" besprochen.
Dann verschenkst Du auch kein Licht/keine Öffnung.

Derzeit, mit dem 32er Okular, ist die Gefahr auch nicht allzugroß, 5,3 mm AP ist nicht wirklich extrem, eigentlich so ein Kompromiss für alle Fälle, also gut anwendbar, auch mit Filter.

So rate ich Dir auch, zunächst mit diesem einen Okular zu starten und nicht vor einigen eigenen Erfahrungen schon in Richtung benachbarter Brennweiten zu schielen.
Den "Looser" hab ich Dir da wirklich etwas zu früh angehängt. ;)

Wenn die Nebel Dich begeistern können kann auch ein Okular um 40 mm BW, z.B. das 38er TS, interessant werden.
Wenn sich die Aufsuche grenzwertiger Objekte für Dich als problematisch erweist, wobei ich diese Grenzen im Laufe der Jahre nur so Objekt für Objelkt angehe, denn es gibt sogenannte "Standartkerzen" genug mit denen man bei 8" Öffnung reichlich Beschäftigung hat, kann ein Okular um 20-25 mm mm BW, z.B. das 22 Vixen LVW interessant werden.

Wichtig zum Start sind

1. ca. 5-6 mm AP, besetzt mit 32er TSWA

2. ca. 3 mm AP,

3. ca. 1,5 mm AP,

4. ca. 0,8 mm AP

am 8" F/6 Dobson m.E. leicht bis stark weitwinklig zu besetzen mit Goldkante/Blaukante, Hyperion, Speers-Waler, LVW, Pentax/Nagler/Panoptik-Klasse,
je nach Lust und Geldlaune.

Später, mit mehr eigener Erfahrung wirst Du selbst sehen, wo noch etwas fehlt, relativ sicher AP 2 und 1, auch 0,7 mm AP wird gerne angestrebt, sogar 0,5 mm obwohl seltenst nutzbar und oft auch ohne Detailgewinn.

Meine Preis-/Leistungssieger sind im sehr günstigen Bereich die Goldkanten, ansonsten ganz klar die Speers Waler.

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Günther,

jo, das war die richtige Antwort (auf meine "unfaire" Frage ;) ) ... spart dem Sven die "Stimmabgabe" :biggrin:

Es war eh nicht ganz "korrekt", hier über Equipment "abstimmen zu lassen" ... zumal ich ja selber geschrieben hatte, dass ich nach all euren Argumenten etc. dann eine "einsame Entscheidung" treffen will ... :)

Das mache ich dann mal auch ... :schwitz:

Nochmals Dank an alle, die sich hier "eingemischt" ;) haben und ihre Erfahrungen und Argumente beigesteuert haben! :super:

 
Re: "Anfänger-Filter"

Hallo Ralf,

viel Streulicht:Hart
wenig Streulicht:weich
Und der 10nm von Baader ist für mich "mittel" - weich ist Astronomik mit locker 13nm oder sogar mehr.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Ralf,

jou...wird Zeit, dass Du selbst über Dein Equipment abstimmst. :cool:
Wir können nur versuchen, Dich so weit einzunorden, dass Du nicht völlig auf die Nase fällst sondern einen gelungenen Einstieg hast.
Daher halte ich auch nichts von Komplettausstattung nur durch Forenratschlag.
Besser mit einigen wenigen brauchbaren Teilen starten und dann nach eigenen Erfahrungen und erkannten Bedürfnissen, Zielen komplettieren.
Dabei jede Möglichkeit nutzen, bei Anderen an- und druchzusehen.

CS
*entfernt*
 
Re: "Anfänger-Filter"

Hallo allerseits,

da habe ich noch 'ne kleine Nachfrage ... :)

Beim Rumstöbern bei den verschieden Händlern und Herstellern ist mir aufgefallen, dass es manche Filter ausser in der 1.25" und 2" Version auch in einer SC-Version gibt oder in einer Version mit 2 Gewinden (2"+T2).

Ich nehme mal an, dass diese SC-Version nur auf die SC-Teleskope passt ... aber warum - haben die spezielle Okulare bzw. Reduzierstücke o.ä. ?

Bei der 2"-Version mit 2 Gewinden nehme ich mal an, dass das T2-Gewinde für's Anschrauben einer Kamera dient, kann mir aber nicht so richtig vorstellen, wie das in der Praxis funktioniert ... und ob solche Filter auch wie "normale" 2"-Filter nutzbar sind, denn die sehen (wenn ich das Bild richtig deute) um einiges "dicker" aus ... ?)

Filter mit verschiedenen Gewinden

"Dicker" Filter (Bild
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ralf,

ja -ja - ja, funktioniert aber...

Müsste eigentlich als Antwort reichen - interessiert Dich das wirklich irgendwie? Bleib bei Deinen Okularfiltern und frag nach, wenn Foto angesagt ist. Dann schreibe ich das ausführlich runter.

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,

hast recht ... tangiert mich ja nicht wirklich, war auch eher 'ne "Neugierfrage" ;)

Das mit dem "Fotografieren" lasse ich wohl auf geraume Zeit bleiben ... scheint wirklich 'ne "nervraubende" und aufwändige Angelegenheit zu sein (nach allem, was ich bisher so gelesen habe) :)




 
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