Anfänger und 4 Teleskope zur Auswahl

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Hagen1980

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Einen guten Tag wünsche ich euch erst mal.

Mein Name ist Andreas,komme aus Niedersachsen und möchte gerne ein Bisschen auf Alienjagd gehen :) ..Nein möchte bisschen Planeten beobachten und habe 4 Anfängergeräte zur Auswahl.


1.Messier 6" Dobson
2.Refraktor 90/500 EQ3
3.Pollux 150/1400 EQ3
4.130/650 EQ3

Mit welchen wird man am meisten Spaß haben`?
Ja weiß das es nicht die besten Sind. Aber wollte auch keine 1000€ ausgeben, um vielleicht zu Merken das ich da doch nicht so Scharf hinter her bin :help:

Falls ich was vergessen habe, Sagt es ich bin zur jeder Diskussion bereit :smiley47:
 
Hallo Andreas,

ganz subjektiv würde ich hier zum 6-Zoll-Dobson greifen, da er am unkompliziertesten zu handhaben ist und wohl auch am stabilsten "montiert" ist. Ob der nun von Messier, Skywatcher oder GSO kommt, dürfte wohl keine große Rolle spielen. Natürlich hast du hier keine Nachführung, was für die meisten von uns kein Problem darstellt. Vielleicht findet sich in deiner Umgebung ein Sternfreund mit solch einem Teleskop, um ein besseres Bild davon zu bekommen.

Viele Grüße,
Robert
 
Moin Hagen,

fangen wir hinten an... Die Nummern 3 und 4 kannst du meiner Meinung nach getrost dort lassen wo sie sind. Nummer 4 ist ein kleiner Newton auf einer nicht gerade einer der stabilsten Montierungen. Erschwerend hinzu kommt, dass du je nach Ausrichtung erst mal den Newton in den Schellen drehen musst, um überhaupt einen Blick durch Okular werfen zu können. Nummer 3 müsste ebenfalls ein Newton sein, allerdings mit einem Linsenelement, das zu der sehr hohen Brennweite führt. Optisch nicht gerade der Weisheit letzter Schluss...
Nummer 2 könnte durchaus Spass machen, wenn man größere Felder beobachten will, gerade am Planeten, bei sehr hohen Vergrößerungen wirst du aber einen ordentlichen Blausaum um die helle Planetenscheibe bekommen...
Bleibt Nummer 1 mit dem du aller Wahrschienlichkeit nach am meisten Spass bekommst.
Alternativ schau mal hier im Forum nach einem gebrauchten 8" Dobson, der dürfte in etwa in der Preisliga eines neuen 6"er liegen.
 
Danke für eure Hilfe schon mal.. Hab leider niemanden wo ich mal was Testen könnte.

Was ich noch sagen wollte, Falls es wichtig ist. Ich kann Abends/Nachts nur vom Balkon und vom Laubengang schauen. Müsste sonst Kilometer laufen und bin nicht Mobil.
 
Hallo Hagen,

Streich den Pollux, der macht nur Ärger. 90/500 sind als Reiseoptik für große Felder schön. Für Planeten weniger geeignet. 130 650 auf echter EQ 3/2 wären okay. Hier gibt es aber massig Qualitätsunterschiede. Manche Modelle haben einen suboptimalen Kugelspiegel, oft werden Montierungen irrefühtend als Eq 3 bezeichnet, die zu schwach sind und eher einer EQ 2 von Skywatcher entsprechen. Hier wäre ein Produktlink hilfreich.

Ein 6 Zoll Dobson ist ein schönes Einstiegsgerät. Es gibt zwei Messier Dobsons mit 6 Zoll. Einmal einen Tischdobson mit 750mm und einen normalen mit 1200mm Brennweite. Ich kenne keinen davon, aber bitte präzisieren dann können andere was dazu schreiben.

CU
Klaus

 
Hallo Hagen,

wenn das Gerät von der Größe her auf dem Balkon unterkommt, bietet ein 150/1200 Dobson das meiste Potenzial. Den gibt es aber von mehreren Anbietern, beispielsweise auch Skywatcher. Um das Gerät in einer möglichst vielseitigen Variante zu haben, sollte ein Produkt mit einem 2 Zoll Okularauszug das Rennen machen, auch wenn für die genannte Planetenbeobachtung 1,25" eindeutig reicht.

Eine Variante als 150/750 würde spürbar Ansprüche an die verwendeten Okulare stellen. Das gilt auch für die ganz netten 130/650 Newtons, egal ob als Mini-Dobson oder auf parallaktischer Montierung.

Alternativ würde ich für den Balkon und Planeten aufgrund der kompakten Auslegung eher über ein Maksutov Cassegrain ("Mak") nachdenken. Da gibt es ein Bresser Messier MC 152/1900 oder auch den bekannten Skywatcher 150/1500. Der Bresser Messier MC 127/1900 ist von der Optik her interessant, aber die ganze Okularadaption hängt an einer Plastikrückwand, was nicht gerade ideale Funktion bedeutet. Wenn der Mak dabei nicht auf dem Balkon gelagert werden kann, sollte der Tubus z.B. mit einer Isomatte isoliert werden, damit die lange Auskühlzeit nicht die Beobachtung durch Luftunruhe im Tubus vermiest.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,


Der Bresser Messier MC 127/1900 ist von der Optik her interessant, aber die ganze Okularadaption hängt an einer Plastikrückwand, was nicht gerade ideale Funktion bedeutet.

Das nervt eigentlich nur bei einem zusätzlichen 2"OAZ + 2" Zenitspiegel + schweres 2"Okular...dann hängt es etwas durch. Bei leichten 1 1/4" Okus wie für Planeten völlig ausreichend und kein Problem finde ich.


Hallo Hagen,

Was der 5" Mak mehr kostet als manche Alternative läßt sich wegen des kürzeren Hebels evtl an der Montierung einsparen und bei dem entspannten Öffnungsverhältnis reichen simple gute Plössl oder ähnliche Okulare für eine wirklich scharfe Abbildung.


Viele Grüße Felix
 
Brauche ich denn bei den Dobson Modellen einen Ablage wo ich den drauf stelle?`Oder sind die so riesig?

PS: Sind ja doch ganz schon groß die Dobson-Teleskope. wo lagert man so was denn? Keller wäre mir zu Heikel wegen einbruch. Und im Wohnzimmer ist auch blöde. Da ich noch kleine Kinder habe :smiley60:
 
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Hallo!

Zitat von Hagen1980:
Brauche ich denn bei den Dobson Modellen einen Ablage wo ich den drauf stelle?

Normalerweise nicht. Das ist ja eines der Hauptargumente für so ein Ding, dass man es auf eine gemähte Wiese stellen kann ohne zusätzlichen Aufwand.

Zitat von Hagen1980:
Und im Wohnzimmer ist auch blöde. Da ich noch kleine Kinder habe...

Naja, vor Einbrechern würde ich mich da nicht fürchten, denn die wissen nicht was das ist und werden sich mit so einem sperrigen Teil nicht abmühen. Stell ein altes Fahrrad oder einen alten PC daneben, dann nehmen sie das mit.
Und was das Wohnzimmer angeht: Man ist erst dann ein richtiger Amateuastronom, wenn man große Ausrüstungsteile im Wohnzimmer lagert :smiley61: Was willst Du dort auch sonst hintun?

Viele Grüße
Maximilian

PS: Wenn ich mit einem Dobson angefangen hätte, dann wäre meine erste Beobachtungsnacht auch meine letzte gewesen. Nicht jedes Teleskop ist für jeden geeignet. Ohne Nachführung (muss nicht GoTo sein, darf aber) mag ich durch kein Fernrohr schauen. Und ich kenne viele Gleichgesinnte! Bevor Du Geld ausgibst solltest Du unbedingt versuchen, durch verschiedene Teleskope zu schauen. Erst danach ist ein Kauf wirklich sinnvoll!
 
Zitat von maximilian:
...Wenn ich mit einem Dobson angefangen hätte, dann wäre meine erste Beobachtungsnacht auch meine letzte gewesen. Nicht jedes Teleskop ist für jeden geeignet. Ohne Nachführung (muss nicht GoTo sein, darf aber) mag ich durch kein Fernrohr schauen. Und ich kenne viele Gleichgesinnte! Bevor Du Geld ausgibst solltest Du unbedingt versuchen, durch verschiedene Teleskope zu schauen. Erst danach ist ein Kauf wirklich sinnvoll!

Ganz so arg würde ich es zwar nicht formulieren, aber die Empfehlung sich die "Kandidaten" mal live zu begutachten ist Gold wert!
 
Hallo Hagen,

ich werfe mal als Denkanstoß noch den neuen Besser 80 640 Nano ins Rennen. Wegen des langsameren Öffnungsverhältnisses sollte der weniger Farbe ins Spiel bringen als dein schon recht extremer 90/500. Ich habe aber keine Ahnung ob das Teil und insbesondere die Montierung was taugt. Es klingt bei dir jedenfalls so als solle das Teleskop klein sein sowie fürs Sterne gucken schnell aufgebaut. Warum also nicht mit einem kompakten Reiseteleskop einsteigen? Auch ist eine azimutale Montierung wie bei diesem Gerät für die meisten Einsteiger keine schlechte Wahl.

VG
Klaus
 
Hallo Andreas,

ich stand vor ca. 1 Jahr auch vor dieser Entscheidung. Ich wollte wieder aktiv werden und mein gefühlt 30 Jahre altes orangenes Quelle Teleskop sollte im Keller bleiben :)

Ich wusste bereits das ich nicht wirklich der "Visuelle Typ" bin, sondern in den Bereich der Fotografie einsteigen möchte.

Um die eingerosteten Kenntnisse wieder aufzufrischen entschied ich mich für einen MAK90 (90mm Öffnung und 1350mm Brennweite) ohne Montierung, aber mit der Möglichkeit das kleine Rohr auf einem Foto-Stativ befestigen zu können. ~165 € + bisl Zubehör, welches man zum "Sofort-Loslegen" nicht braucht, sofern das Stativ vorhanden ist.

Mond, Jupiter und auch die Sonne (Filterfolie in einer Fassung sind recht günstig bei "kleinen" Teleskopen):
Ich habe mehr gesehen als ich erwartet hatte!

Darüberhinaus ist so ein kleiner MAK (ich nutze ihn zwischendurch immer noch gerne) nicht so "anfällig".
Ich musste bisher nichts reinigen, nachjustieren/korrigieren oder umbauen...


Ich rüstete dann vor kurzem auf eine GOTO Montierung von Bresser (EXOS-2) um. Leider ein Fehler meinerseits, da ich Fotografieren möchte und diese Montierung nicht so gut geeignet ist. ABER Beobachten funktioniert mit einer GOTO Montierung (es gibt bessere als die EXOS-2) super.
Allerdings musst du dir von vorne herein bewusst sein, dass du mit "kleineren" Rohren keine Galaxien oder Nebel sehen kannst wie man sie von Fotos kennt! Der Mond und die
Fotos wo ein kleinerer Jupiter mit 4 kl. Monden zu sehen ist, sehen aber 100% genau so aus wenn du visuell beobachtest.


Gruß
Dennis
 
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Huhu...

Nein für eine stationäre Säule fehlt mir doch der Platz.

Also, ich hab wem gefunden auf die Schnelle.Wo ich mal durch ein Teleskop durch schauen könnte. Auch blutiger anfänger der junge Mann. Es war ein Omegon Teleskop N 76/700 AZ-1. Ich weiß selber das es nix Halbes oder Ganzen ist :) ABer auch durch so ein billig teil fande ich das schon interessant was man so sieht. Mond war spannend, Hab sogar den Jupiter mit 3 monden gesehen :applaus:

Fande ich schon mal ganz Geil alles :)
 
Hallo Hagen,


na das ist doch mal ein Anfang! Wenn Du wirklich hauptsächlich Mond und Planeten beobachten möchtest würde ich Dir zu einem vergleichbaren Spiegelteleskop raten. Den Grund kannst Du Dir auf der verlinkten Seite selber ansehen: http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_jupiter.htm

Günstige Refraktoren erzeugen einen Farbfehler der gerade bei höheren Vergrößerungen und an Planeten viele Details kostet. Bereits eine deutliche Verbesserung zum 76/700 (hatte ich auch mal einen) ist ein 102/1300 Maksutov von Skywatcher oder der 114/900 Newton von allen möglichen Herstellern. Gerade der 114/900 Newton ist sehr oft billig gebraucht zu bekommen. Refraktoren die an Planeten gleich viele Details zeigen kosten deutlich mehr oder werden sehr lang und brauchen eine stabile Montierung. Der 102/1300 Maksutov läßt sich zur Not noch auf einem stabilen Fotostativ nutzen besser wäre auch hier eine kleine Montierung.

Das mal so als Input...


Viele Grüße Felix
 
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Ich hab zu Danken für den ganzen Input ;)

Das was ich zum testen hatte ist schon ne wackelige Sache, und der sucher auf dem Omegon Teleskop N 76/700 AZ-1 ist schon ne Katastrophe :)

Aber hat schon Spaß gemacht trotz alledem


Ich glaub ich leg noch ein paar € mehr zur Seite und gib gleich bisschen mehr aus. Grenzen nach oben gibt es ja nicht.

PS: Auf was sollte ich allgemein achten wenn ich mir was neues an Teleskopen anschaffe?
 
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Hallo Hagen,

tja, so Grundgedanken: Nicht alles Geld für teure Goto-Steuerung auf den Kopf hauen, wenn dann eine zu billige Optik oben drüber schielt. Außerdem hängt viel Beobachtungsgenuss am gut gewählten Okular. Wenn dafür kein Budget bleibt, ist die Sache auch frustrierend.

Clear Skies
Sven
 
Zitat von Hagen1980:
PS: Auf was sollte ich allgemein achten wenn ich mir was neues an Teleskopen anschaffe?

Ich würde sagen, dass es stabil ist und zu dir und dem was du beobachten willst passt.
Wenn du es weit tragen musst, achte auf das Gewicht!
Wenn du gerne Deep Sky Objekte beobachten willst (Nebel, Galaxien, usw.) nimm mindestens 6 Zoll = 15cm Durchmesser, besser mehr).
Bedenke, dass du auch Geld für Okulare und Filter brauchen wirst (die sind oft teurer als das Teleskop selbst).

Und zu guter Letzt: Ich halte ein Dobson mit 6 oder 8 Zoll auch für das beste Einstiegsgerät - einfach weil es ein robustes Allround-Teleskop ist und man damit den Himmel super kennenlernen kann.

Grüße, Mario
 
Ja mit den Okular hab ich mich schon beschäftigt. Was sinnvoll wäre und was nicht wegen max Vergrößerung und co. Aber da kann man ja auch sehr viel Geld bei lassen.


Ja bei den Dobsen werde ich wohl Probleme mit dem Platz haben.

Aber das 102/1300 Maksutov gefällt mir sehr gut.. Ist aber auch Schwierig die Entscheidung hehe
 
Hallo!

Zitat von Hagen1980:

Nein, leider nicht. Vor ein paar Tagen habe ich bei wirklich gutem Seeing Jupiter in einem guten 10 Zoll Newton beobachtet und man hat vielleicht 1/10 von dem gesehen, was dieses Bild zeigt.

Zitat von Hagen1980:
Oder ist das so weil du ein Foto davon gemacht hast?

Ein Foto? Eher tausend! Und dann die 10% besten davon noch gemittelt. Tippe ich jetzt mal.

Viele Grüße
Maximilian
 
Oh doch so viel aufwand :)

Aber schon geil wie er so aussieht.Gibt es denn ein Teleskop was erschwinglich ist, wo man den so sehen könnte? :)
 
Zitat von Hagen1980:
Gibt es denn ein Teleskop was erschwinglich ist, wo man den so sehen könnte? :)

Klare Antwort: Nein!

Diese Details direkt zu sehen ist fast unmöglich.
Wenn, dann nur mit einem richtig großen Teleskop wie man es in Sternwarten findet bei extrem gutem Seeing und einem Standort in der Wüste oder auf einem Berg.

Mario
 
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Hallo Leute,


jetzt mache ich mich sicher unbeliebt aber das kann man so nicht stehen lassen. Die auf dem Foto sichtbaren Details sind mit 5" visuell schwierig da Jupiter zur Zeit so tief steht aber mit 6" schon leichter machbar bei höherem Stand geht z.B. mit einem 8"f6 Dobson schon erheblich mehr an Details. Das wichtigste bei die Planetenbeobachtung ist Geduld um auf gutes Seeing zu warten - das ist zur Zeit Mangelware und der niedrige Stand tut ein übriges. Da heißt es noch mehr Geduld haben. Aber es ist weder ein Standort auf einem Berg noch ein Teleskop der Profiklasse nötig.


Viele Grüße Felix
 
Zitat von Felix42:
Hallo Leute,


jetzt mache ich mich sicher unbeliebt aber das kann man so nicht stehen lassen. Die auf dem Foto sichtbaren Details sind mit 5" visuell schwierig da Jupiter zur Zeit so tief steht aber mit 6" schon leichter machbar bei höherem Stand geht z.B. mit einem 8"f6 Dobson schon erheblich mehr an Details. Das wichtigste bei die Planetenbeobachtung ist Geduld um auf gutes Seeing zu warten - das ist zur Zeit Mangelware und der niedrige Stand tut ein übriges. Da heißt es noch mehr Geduld haben. Aber es ist weder ein Standort auf einem Berg noch ein Teleskop der Profiklasse nötig.

Also zumindest bei mir machst du dich damit sicher nicht unbeliebt. Viel eher beneide ich dich!
Ich habe seit rund 25 Jahren mit vielen Newtons (meist Dobsons) gearbeitet. Viele davon 8'' und ich hätte noch bei keinem die Details dieses Fotos visuell gesehen (Auch nicht an 14''. Mit dem 50cm Spiegel der Linzer Sternwarte war Jupiter in etwa in dieser Qualität, aber selbst dort würde ich sagen, entdecke ich auf dem Foto hier mehr als ich dort in der Warte gesehen habe.)

Also entweder hast du deutlich schärfere Augen als ich, oder einfach die besseren Teleskope/Spiegel.

Aber man sieht mal wieder, wie unterschiedlich wir das Gesehene in unserem Hobby wahrnehmen.

Mario
 
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Hallo Felix (Alle),

jou so ist das.
Ich war gerade testhalber mit dem 8-Zöller + Binoansatz draußen.
Okay, bis ich bei dem heute ziemlich üblen Seeing und teilweise durchziehenden Schlieren bis hin zu richtigen Wolken so ein Bild zusammen hatte musste ich mir aus dem Seeing viele überlappende Bilder im Verlauf von einer halben Stunde zusammenklauben, aber diese Details sind locker drin. Wenns besser ist und mehr drin ist, oder auch bei guten Schatten-/Monddurchgängen halte ich das auch mal ne Stunde und länger durch.

Man muss halt als Visueller jeden Chance nutzen, raus zu gehen und schauen, ob man mal gutes Seeing erwischt. Das ist auch bei grundsätzlich schlechter Vorhersage lokal immer mal drin und wenn es nur Minuten sind. Gerade in der Dämmerung ist das häufig interessant und wenn man das erwischt, dann kommen unvergessliche Beobachtungen dabei heraus.

Gruß
*entfernt*
 
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