Anspruchsloser Einsteiger: Dobson von Kson?

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juristicus

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Ein herzliches Hallo an die Foren-Gemeinde!

Bisher habe ich immer nur mitgelesen, da die meisten Dinge ja oft schon gefragt wurden. Jetzt stelle ich doch mal eine konkrete Frage und hoffe, dass das nicht wieder in einen „Glaubenskrieg“ ausartet (kleine Anmerkung: die Streitkultur in diesem Forum ist sehr angenehm, man liest sich gerne durch die Beiträge, da habe ich schon anderes mitbekommen...).

Vielleicht noch ein paar Worte zu meiner astronomischen Motivation: habe schon immer den Nachthimmel mit den Augen betrachtet und kannte die meisten Sternbilder schon. Im Januar musste ich einen Amazon-Gutschein verbraten und habe mir –mehr aus Spaß und zur Zierde in meinem Büro- das Celestron Firstscope gekauft. Als ich es benutzt habe und mich mit diversen Karten und Büchern durch manche Himmelsobjekte gekämpft habe, war ich begeistert! Neue Okulare haben meine Begeisterung dann nochmals anwachsen lassen. Und seit einiger Zeit komme ich immer verschlafen in die Arbeit. Und jetzt, wie es eben kommen muss, will ich etwas Größeres. Was ich auch noch sagen muss: ich habe Familie und demgemäß wenig Zeit zum Spechteln, d.h. ich will ein kompaktes Teleskop, das schnell und ohne Firlefanz aufgebaut ist und das ich auf meine Berghütte mitnehmen kann. Ich bin jetzt auch nicht auf bestimmte Objekte fixiert (noch nicht), ich würde einfach mal alles von Mond über Planeten bis Deep-Sky abgrasen, ich bin eigentlich von allen Objekten da draußen fasziniert (beim Firstscope ist die Auswahl ja nicht so groß). Wie man sieht, bin ich leicht zu begeistern, auch wenn das beobachtete Objekt nicht gestochen scharf ist.

Meine Wahl wäre bis jetzt auf ein Orion Starblast 6 (150/750) gefallen. Ich bin heute noch im „Biete“-Board über ein Kson Dobson 160/1300 gestolpert. Das liegt preislich deutlich unter dem Starblast, hat aber die größere Brennweite (und evtl. bekomm ich das auch noch zum Restgepäck ins Auto, wenn es wieder auf die Hütte geht).

Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Kson sammeln können? Ich konnte zu diesem Thema nichts konkretes finden. Das Aussehen dieses Gerätes ist... nun ja, etwas „rustikal“ und wenig Vertrauen erweckend. Aber Nachts ist es ja eh dunkel;) und wie man immer liest: auf die Optik kommt es an (bei dem Preis?).

Es würde mich wirklich freuen, wenn mir jemand was zu dem Kson sagen könnte (oder zum Starblast, wenn es die größte Fehlinvestition meines Lebens sein sollte).

CS (darf ich das als Anfänger schon abkürzen;)),
Markus
 
Hallo Markus,


kleine Anmerkung: die Streitkultur in diesem Forum ist sehr angenehm, man liest sich gerne durch die Beiträge, da habe ich schon anderes mitbekommen...

Schreib das blos nicht in der blauen Lagune, da sind einige A.de-User eben wegen ihrer Streitkultur Feindbild Nummer eins... :totlach2:

Zu Deiner Frage: im Prinzip ist der 160/1300 Kson wie gechaffen als Einsteigergerät, die lange Brennweite oder genauer: das langsame Öffnungsverhältnis von ungefähr f8 ( 1300 : 160 = 8,125) ermöglicht schon ziemlich gute Abbildungsleistung mit recht einfachen Okularen wenn die Qualität der Optik stimmt. Einziges Manko: man erreicht nicht so große Felder am Himmel wie beim 150/750. Leider gibt es diese Marke erst seit kurzem auf dem deutschen Markt so daß so gut wie keine Erfahrungen vorliegen. Ich vermute daß im Sektor der preiswerten Einsteigergeräte die Qualitätsschwankungen bei allen herstellern etwa gleich sind, man bei Kson also kein größeres Risiko eingeht als bei der Alternative Skywatcher 150/1200. Dazu kommt daß diese relativ kleinen Spiegel langer Brennweite nicht sooo schwierig herzustellen sind wie ein größerer Spiegel der ein schnelles Öffnungsverhältnis hat wie ein 200/800 (800 : 200 = f4) wie er gerne für die Fotografie verwendet wird. Absolut optimal sind die preiswerten Geräte alle nicht, allerdings ist es nicht schwierig gerade einen Newton etwas zu optimieren und den eigenen Bedürfnissen anzupassen wenn man bei mehr Beobachtungserfahrung gerne etwas mehr Leistung/Komfort aus seinem Teleskop holen möchte. Bemüh einfach mal die Sichfunktion hier im Forum oder Google nach "Dobson Tuning", "Tubusschwärzung Velours","Tubus belüften", du wirst staunen wie einfach und billig sich viele Maßnahmen umsetzen lassen.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Markus,

ich denke auch, dass Du mit dem Kson kein höheres Risiko gehst als mit anderen "Marken". Es gibt halt noch wenige Erfahrungsbereichte.

Auffällig ist die ziemlich fette FS-Spinne, aber irgendwelche Kleinigkeiten wird man in diesem Preissegment immer finden. Wenn solche Sachen irgendwann stören (tun sie am Anfang meistens nicht so sehr), kann man was dagengen tun (Tuning).

Der F/8 ist so ziemlich mit jedem Okulardesign zufrieden, das wird über F/6 zu F/5 schon deutlich schwieriger.

Eigentlich erwarte ich, dass Du gar nicht soooo anspruchslos zu sein brauchst. ;)

Gruß
*entfernt*
 
hallo,

ein mir sehr bekannter Händler hat in China das Angebot von Kson gesehen und lieber darauf verzichtet es ins Sortiment aufzunehmen, trotz der sehr günstigen Preise. Es fiel mir dann auf, dass kein einziger renommierter Händler weltweit mit dieser Marke handelt. Bemüht mal Google, vielleicht findet sich inzwischen was.

lg Tommy
 
Hallo,

Kson ist erst seit kurzer Zeit im Hobby-Astronomiebereich tätig und deswegen noch nicht so weit verbreitet.

Wir beschäftigen und bereits seit längerem mit den Produkten von Kson und haben uns das komplette Angebot schicken lassen.

Einiges davon ist für den europäischen Markt unbrauchbar, aber vieles davon ist sehr Interessant und Konkurrenzfähig. Da wir mit dem Hersteller sehr intensiven Kontakt haben, können wir in die Weiterentwicklung und Optimierung einwirken.

Wir haben die Dobson, und anderes, vor der Entscheidung Kson zu vertreiben, zu Sternfreunden und Testern zum experimentieren gesendet und haben sehr positive, detaillierte Rückmeldungen erhalten.

Ein paar Erfahrungsberichte unter (weitere folgen): http://www.teleskop-spezialisten.de/erfahrungsbericht.html

Es gibt sehr viel was wir selber optimieren müssen (Spiegel entspannen, Grundjustage, Schrauben austauschen, ...), aber es lohnt sich, da die Abbildungsqualität sehr gut ist und die Beobachtung mit diesen Teleskopen sehr viel Freude bereitet.

Und das zu einem sehr günstigen Preis bei guter Ausstattung und Leistung!

Klare Nächte und Grüsse!

Karl
 
Guten Morgen!

Ich möchte mich für die Einschätzungen von Euch vielmals bedanken. Ich werde wohl zunächst die Finger von dem Kson lassen. Die "Pimp-My-Dobson-Idee" wäre zwar sehr interessant, aber vom Zeitaufwand derzeit eher schlecht mit zwei kleinen Kindern, evtl. dann wenn die aus dem Haus sind, also so in 20 Jahren (oder mehr, wenn die nach dem Papa kommen;)) Außerdem war ich am Wochenende mit der ganzen Familie unterwegs und ich denke inzwischen mal nicht, dass der Kson bei einer größeren Reise da noch reinpassen würde.

Ich glaub den Kson setze ich auf die Wunschliste für nächstes oder übernächstes Jahr, könnte ganz interessant sein zu beobachten was passiert, wenn man an einem Teleskop rumoptimiert, wie von Felix vorgeschlagen (ist ja mit 200 Euro finanziell nicht die Große Anschaffung). Ich werde dann jetzt wohl weiterhin Erfahrungen sammeln und nehme den Starblast 6.

Nochmals vielen Dank und die besten Grüße aus Regensburg,
Markus
 
Hallo zusammen!

Jetzt wärme ich doch noch mal dieses Thema auf, evtl. hat ja inzwischen jemand einen 160er Dobson von Kson gekauft und kann ein wenig dazu sagen?

Inzwischen bin ich fast von dem Starblast wieder weg und möchte doch einen Dobson mit größerer Brennweite (auf Urlaubsfahrt geht –nach neuesten Erkenntnissen- grad mal noch das Firstscope rein, wenn ich an meiner Unterwäsche spare :pfeif: ). Da die Familie nie weiß, was sie mir schenken sollen, wollen sie mir ein neues Teleskop besorgen (ein Übersichtsoku springt bestimmt auch noch raus). Da derzeit der SW 150er Dob auch nur noch 199.- € kostet, wäre ich über kurze Einschätzungen von jemanden, der ein Kson zumindest schon mal gesehen hat, sehr glücklich.

Dann noch eine kleine Zusatzfrage: ich würde so ein Teil auch gerne auf dem Balkon (Richtung Süden, 4. Stock, Nachbarbalkon direkt drüber) nutzen. Ich stell mir das jetzt mal so vor, dass ich das Teil, je nach Objekt, auf ne Kiste stelle. Stell ich mir das jetzt zu einfach vor? Zur Not müsste ich raus auf die Wiese...

Vielen Dank für eure Einschätzungen!
Markus
 
Hallo Markus,

genau so macht man das. Die Kiste sollte stabil sein und nicht wackeln.
Der Balkon muss allerdings schon mindesten 120 cm breit sein, jeder Zentimeter mehr ist besser, denn das Rohr ist bei 1300 mm Brennweite auch etwa so lang. Du musst schwenken können und der OAZ sollte nicht weit über die Brüstung hinausragen, sonst hängst Du auch drüber.
Ich habe 140 cm Balkonbreite die ich manchmal für einen 6" F/6 mit 100 cm Rohrlänge zum Schnellguck nutze, das ist halt sehr bequem.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

das läßt mich hoffen, der Balkon hat ne Tiefe von ca. 1,80 (leider ist er auch nur unwesentlich breiter). Im schlimmsten Fall häng ich mich mit meinen Klettersachen an den Blumenampelhaken, um an den OAZ zu kommen ;)

Danke!
Markus
 
Hallo Markus,

na da wirst Du keine "Siemens-Lufthaken" brauchen um Dich zu sichern. Das geht bequem ohne Klimmzüge. ;)
Ideal ist so ein Balkonstandort nie, es geht nichts über eine freie Wiese außerhalb der Bebauung mit möglichst dunklem Umfeld, aber man kann das durchaus machen und Spaß haben.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Markus,

für das angedachte Teleskop sollte der Balkon reichen, ich habe in den letzten Tagen mit dem geliehenen 12"f4 eines Freundes auf einem Balkon von ca. 1,3 x 1,3 Meter beobachtet, ist eng aber geht. Ein halber Meter mehr in alle Richtungen bringt einiges an Bewegungsfreiheit.


Viele Grüße Felix
 
Guten Morgen!

@Günther: Sei bloß mit dem Lufthaken vorsichtig, wir haben da schon einen Azubi verloren, der ist bis heute noch nicht wieder aufgetaucht ;)

@Felix: Wow, wenn so ein riesiges Rohr auf dem kleineren Balkon geht, dann hab ich ja mit dem 6" auf meinem paradiesische Platzverhältnisse (die Länge müßte ja ungefähr so wie bei meinem Wunschdob sein)! Immerhin gut zu wissen, dass meine hochtheoretischen Theorien zur Balkonbeobachtung auch in natura wohl funktionieren werden.

Viele Grüße,
Markus
 
Moin zusammen,

nun ich gehöre seit heute zu den Besitzern des Kson Dobson 160/1300, und wie es zu erwarten war, meint der Wettergott ebend solches als wolkig und Regenerisch zu machen.

Ich kann also bis jetzt nur was zum allgemeinen Aussehen usw. sagen.


Der Dobson nebst der Rockerbox wurde in einem Packet geliefert und war sicher und gut verpackt gewesen.

Der Aufbau war innerhalb von 15min vollzogen und ich warte nun darauf das es Wettertechnisch aufklart. Positiv ist, das es alles mit Kreuzschrauben zusammen gefügt wird, ein Kreuzschlitzschraubendreher ist dabei und der ist ebenfalls sehr stabil.

Rein äußerlich gesehen macht der Kson Dobson doch was her,( wobei es natürlich auch Geschmackssache jedes einzelnen ist ) die Verarbeitung ist gut . Was evtl. ein wenig störend wirken könnte ist der Okularauszug. Es ist zwar ein 2" Auszug mit Reduzierung auf 1,25" dafüß aber recht simpel gehalten, aber bei solch einem Preis darf man auch nichts exklusives erwarten. Meiner Meinung nach kann man den ruhig bei Bedarf etwas pushen , sprich einen anderen draufsetzten.

Was ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist, ist die Rockerbox, die mit Ihren 12,5Kg doch schwer ist,aber dafür sehr stabil daherkommt.

Die Streben des FS sind im akzeptabelen Bereich ( was die dicke angeht ) der HS ist gut justiert und wird durch 3 Schrauben sicher gehalten. EIn nachjustieren war bei mir zumindest nicht erforderlich.

Auch sehr gut ist der mitgelieferte LED Sucher. Ist im Prinzip einem TelRad sehr ähnlich und die Handhabung ist auch einfach man könnte meinen das dort ein TelRad beim zu heissen Baden eingelaufen sei ;-)

Was für mich Neu ist, ist das Kugellager auf welchen die Rockerbox bez. des bewegens sitzt. Es sind 3 kleine Rollen die in einem dreieck angeordnet sind. Funktioniert aber einwandfrei.

Soviel nun erstmal zum Äußerlichen des Kson Dobson und dessen Verarbeitung.

Gruß
Newton40
 
Hallo Newton40,

vielen Dank für deinen ersten Eindruck. Dann natürlich noch ein paar Fragen:

Dass der OAZ natürlich nicht der Burner ist, war ja klar, aber sitzt er wenigstens fest, ohne zu wackeln und verstellt sich nicht von selbst?

Du schreibst auch, dass der Sucher wie ein eingeschrumpfter Telrad aussieht. Ein Plus für mich im Gegensatz zum SW-Dobs war eben dieser Sucher (da spar ich mir den Fuffie für den Telrad). Sieht man damit auch was? Meinst du mit geschrumpft auch die Projetionsfläche für die Ringe oder nur insgesamt den Körper des Suchers?

Dann werde ich mal um gutes Wetter für dich eingeben, immerhin hat der Papst ja mal an meiner Arbeitsstätte gewirkt ;)

Viele Grüße,
Markus
 
Hallo Markus,

Der OAZ sitzt fest und was ich bis jetzt so feststellen konnte verkeilt der sich nicht und wackelt auch nicht.

Man könnte wirklich meinen daß der LED Sucher ein geschrumpftes TelRad ist. Im Prinzip ist da alles genauso wie bei einem TelRad. Heilligkeit ist einstellbar, auch die Justierschrauben ähnelm dem des uns bekannten TelRad´s. Die Projektionsfläche ist meiner Meinung nach nur minimal kleiner wie bei dem TelRad aber den Unterschied merke ich pers. kaum .Ringe sind m.E. Identisch im Prinzip also wirklich das gesammte Teil wirkt da ebend wie ein " eingelaufenes TelRad ".

Na wenn das nicht hilft, dann weiß ich auch nicht weiter ;-) wenn wie du sagst sogar unser Heiliger Vater bei Dir irgendwann mal gearbeitet hatte.

Gruß
Newton40
 
Hi Markus...Hi (Name bekannt)


Das mit der Ähnlichkeit zum Telrad kann ich so nicht stehen lassen, obgleich ich recht viel mutmassen muß....

Zum einen KANN die Kontruktion des beim KSON verbauten LPS nicht so sein wie beim Telrad - es fehlt schlicht an der nötigen Fläche um die Kreise in der benötigten Grösse zu projizieren !
Ich tippe eher auf ein Design wie es DIESER Artikel aufweist.

Der Telrad ist ungleich größer und seine Kreise haben eine gewisse Größe die dazu führt, daß man exakte Feldangaben an den Himmel bekommt.

Die Kreisgröße ist nicht zufällig irgendwie gewählt, sonder hat Unterteilungen in 0,5° 2° und 4° !!!

Das kann der kleine LPS unmöglich bieten...

Der LPS wird irgendwas derartiges projizieren eine gleiche Nutzbarkeit mit Telradkarten ist also nicht analog möglich !!

Des weiteren bin ich mir recht sicher, daß (Name bekannt) noch nie einen Telrad besessen hat.

Einen kleinen Grössenvergleich mit einem Telrad, einem RIGELfinder und ner Tüte Milch hatte ich mal HIER angefertigt
Womöglich verdeutlicht das die (un-)möglichkeiten des kleinen LPS


Gruß und CS

Der Jan
 
Hallo Der Jan,

also dem kann und muss ich nauch wiedersprechen.

Es ist nicht annähernd das was du meintest, zum anderen ist da genug Platz vorhanden und auch ein TelRad ( das was wir alle kennen ) dort zu platzieren .
Auch werden wie bei dem TalRad 3 Kreise angezeigt.
Das Ding nennt sich : KSON Electronic Reflex Circular Finder.

Ich werde auch gleich einmal versuchen Bilder von diesem Gerät ein zustellen.

Gruß
Newton40


Öhm, wie kann ich denn hier Bilder einstellen???
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ok vergessen wir das mit dem Einstellen.

Schau mal hier nach, da findest du etwas zu dem von mir genannten Gerät:

http://www.stargazer.hk/Kson3.htm


Das sollte alles erklären.

Ausserdem sagte ich nicht das es ein TelRad im kleinformat sei, sondern einem TelRad ähnlich ist, ebend geschrumpft.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo ?,

ist schon okay, so ein "verkürzter" Telrad wurde auch früher schon mal in D. angeboten, das könnte immer noch dieses Teil sein. Da wird nur auf den fetten, langen Batteriekasten verzichtet.
Wenn ich mir die bilder der Ksons so anschaue, dann scheint es angeraten, sich sofort um eine Tau-/Streulichtkappe zu kümmern, die Streben und der Fangspiegel sitzen doch sehr nahe an der Öffnung.
Bei Stör-/Streulichteinfall schlägt das voll auf den Kontrast durch.
Einfach eine leichte, passende Röhre, vorne außen auf den Tubus stecken. 1,5xD-Tubus über vordere Fangspiegelkante hinaus, aus Moosgummi, schwarzem Schaummaterial(alte Isomatte) oder sonst eine einigermaßen formstabile, innen geschwärzte/velourierte Röhre.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo zusammen,

also ich wäre ganz froh, dass der Kson LPS nicht so groß ist wie der Telrad. Dieses Monster sieht unförmig aus, hat aber die netten Teilkreise, welche Abstandseinschtätzung und eine neue Platzierung ermöglichen. Was der Kson darstellt, weiß ich nicht, vielleicht sind es keine solchen graduierten Abstände, vielleicht aber doch.
Dann müsste man nur herausfinden welche.

Ich meine bevor man sich in die Beobachtungstheorie vergräbt sollte man das Gerät einfach mal auspacken und am Himmel loslegen. Eine zusätzliche Taukappe können die meisten Fernrohre gut vertragen und den Rest sollte man nicht per se aufgrund von Internetbilchen madig machen, nur weil es ein Kson ist.


CS,
Stefan
 
Hi Stefan,

deswegen hab ich mir ja auch solch einen Kson Dobson geholt.
Nur wie gesagt meint der Wettergott es alles andere als gut und nett im Moment :-(


Wenn es endlich aufklaren wird, bin ich direkt mit dem Gerät draussen und schaue mal was es kann usw.

Gruß
Newton40
 
Hallo Stefan,

falls das auf mich gemünzt war, lies mal Post 3 im Thread. ;)
Die Tau-STREULICHTkappe halte ich für sehr wichtig, damit das Teleskop auch wirklich zeigen darf, was es kann.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

ganz deiner Meinung, was es die Taukappe angeht. Wie geschrieben, die kann jedes Fernrohr vertragen; also ran damit und auf zum Himmel.

Wenn der neue Eigentümer etwas zu dem Scope schreiben würde, fände ich das klasse. Von den Ksons habe ich noch recht wenig Erfahrungsberichte gelesen.

CS,
Stefan
 
Hi zusammen,

ich erwähnte ja schon das ich jetzt nur auf dementsprechendes Wetter warte. Bis jetzt hat der Wettergott aber leider kein einsehen. Und gerade direkt an der Küste ist das mit dem Wetter so eine Sache für sich. ;-)

Sobald sich für mir eine gelegenheit bietet werde ich einen Bericht hier " abliefern " . Doch bis dahin heisst es ebend warten.

Gruß
Newton40
 
Moin zusammen,

wie versprochen hier mein First Light, wenn auch leider Wetterbedingt etwas kurz geraten



Sonntag 07.11.2010 19:15 bis 19:45


Habe soebend das 1. Kurze ( knappe 3omin ) First Light mit dem Kson Dobson tätigen können. Ziel war Jupiter.

Zuerst habe ich den Leuchtpunktsucher ( das eingelaufene TelRad )einmal "justiert", was auch erfreulicher Weise sehr einfach ging. Als nächstes kam dann das 32mm SuperPlössl an die Reihe.

Mit einer Vergrößerung von 40fach war es recht einfach gewesen Jupiter nebst 4 Monde ins Gesichtsfeld zu bringen. Etwas "rumgewandert " dann wieder zurück zu Jupiter und Okularwechsel zum 7mm SuperPlössl, also ca. 185fache Vergrößerung.

Es stellte sich auch gleich ein wenig Enttäuschung ein da sich Jupiter nicht richtig Scharf abbilden ließ.
Dachte zuerst daran das es eine falsche " Bedienung " meinerseits sein könnte und habe es mit dem Seben Zoom Okular auf 8mm Probiert.

Allerdings war da auch die gleiche Sache das sich Jupiter nicht schraf einstellen. Nächste Vergrößerung/ Verkleinerung war da dann 12mm was ca. 108fache Vergrößerung entspricht.

Da wurde es deutlich besser und das Jupiter Wolkenband wurde sichtbar. Die Monde zeichneten sich als feine Punkte ab. Bei der ganzen wenn auch leider nur kurzen Beobachterei stellte ich fest das es einen guten Unterschied macht ob man mit oder ohne Taukappe beobachtet.

Ohne Taukappe hatte ich immer so eine Art von kleinen weißlich/grauen Nebel, sehr fein aber dennoch störend. Mit der Taukappe war es nicht der Fall gewesen.

Nächste mögl. Vergrößerung war dann auch wieder mit dem SebenZoom auf 18mm ( ca. 70fache Vergrößerung ) Da zeichneten sich die Wolkenbänder des Jupiter deutlich ab und die Monde hatten die " Form von kleinen feinen Nadelköpfen ". Ok , 70fach nis nicht der reisser und die abbildung is auch noch recht klein aber es war ebend dennoch detailreicher und schärfer wie vorher gewesen.

Nebenbei hatte ich mir auch einfach mal Cassiopeia angesehen und dort wurden die einzelnen Sterne auch als feine " Nadelköpfe " abgebildet.

Leider zog dann wie immer bei uns Hochnebel auf und ich musste ebend nach ca. 3omin aufhören. Das Gerät hatte ich durchgehend draußen stehen so das ich sagen kann das der Spiegel gut ausgekühlt gewesen ist.

Der " Fehler " bez. der Vergrößerung bei dem 7mm und 8mm Okular lag mit größter Wahrscheinlichkeit an der hohen Luftfeuchtigkeit. Nach einem Gespräch mit dem Händler ( via Mail ) stellte es sich herraus das er die gleichen Probleme hatte und zumindest für diesen Abend eine Vergrößerung über 108fach nicht hingehauen hatte.

Im großen und ganzen war ich sehr zufreiden auch wenn ich gerne wesentlich länger beobachtet hätte.

Ich möchte auch drauf hinweisen das ich nicht so ein Perfekter berichteschreiber bin wie evtl. jemand das denken mag. Ich schreibe es so auf wie ich es bei meiner Beobachtung empfunden habe. Seid also nicht enttäuscht oder ärgerlich wenn ich nicht mit Grenzgößen / Mak usw. daherkomme. Auch bin ich der Meinung das bei einer Beobachtungszeit von 30min man nicht wirklich alles sehen und auch beschreiben kann was dieser Dobson zu leisten vermag. Ich hoffe das ich es in den kommenden Tagen schaffe mal mind. 2-3Stunden draussen verbringen zu können.

Bis dahin allzeit Klare Nächte

Newton40

 
Hallo Newton!

Was du beschreibst kann durchaus am schlechten seeing gelegen haben. Wenn die Sterne keine Kometen sind dann scheint ja schonmal die Justage zu gelingen, dass is auch ne Menge wert.
Was mich interessieren würde, wär wie der Sucher sich bei Hochvergrößerungen schlägt.
Der skywatcher Leuchtpunktsucher ist da für mein empfingen etwas zu hell....

Gruß Deadlock
 
Hallo Newton40,

das ist doch schon mal ein Wort! Solange das mit der Unschärfe wirklich an der Luftfeuchtigkeit liegt...

Das mit dem Sucher interessiert mich auch brennend, da der für mich eben der Pluspunkt zum SW-Dobson ist.

Nur am Rande: hast du die beiden beigelegten Okus mal versucht? Es heißt ja, dass die ursprünglich beigelegten gegen hochwertigere ausgetauscht wurden. Das würde mir dann nochmals ein paar Euronen sparen (bis der Drang zu besserem Equipment wieder einsetzt), da mir zumindest das 25er schon gute Dienste leisten könnte...

Viele Grüße,
Markus
 
Hallo Deadlock und Markus,

jetzt muss ich doch auch einmal nachfragen wie Ihr das meint mit dem Sucher ?

Also die Lichtempfeindlichkeit des LED Sucher´s ( also dem eingelaufenen TelRad ) ist regulierbar von eklig hell bis leicht zu erahnen, wenn das damit gemeint ist . Da ich mir dessen aber nicht sicher bin frage ich lieber nach :)


Die Okulare sind alle samt SuperPlössl und ich für meinen Teil bin mit denen recht zufrieden. Sicher gibt es besseres was dann aber auch wiederrum teurer ist.

Die beigelegten haben meinen Anforderungen genüge getan und irgendwann werde ich auch dann mal entsprechend bessere haben, aber diese sind m.E. eine gute Wahl .

Die Sterne werden nicht als " Kometen " abgebildet :) sondern wirklich als kleine feine Nadelköpfe.

Ich hoffe das es sich endlich mal wettertechnisch beruhgit und ich länger raus kann. Is ebend auch ein Nachteil unmittelbar an der Küste zu wohnen ;)


Gruß
Newton40
 
Hallo Newton40,

das "leicht zu erahnen" war genau die Info, die ich haben wollte. Ob man damit auch was findet (und nicht nur sucht) konntest du bestimmt noch nicht testen bei ner halben Stunde. Bei Jupiter als Ziel kann man da jetzt bestimmt nicht viel sagen...

Dass da solide Okus dabei sind, reicht mir schon mal. Solange es kein Alibi-Beilage-Schrott ist, werde ich da bestimmt noch einige Zeit zufrieden mit sein.

Viele Grüße,
Markus
 
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