Sven_Wienstein
Aktives Mitglied
Hallo Michael,
dem kann man letztendlich leicht erliegen, wenn die Optik sich gut fokussieren lässt, was beim moderaten bis langen Öffnungsverhältnis von Refraktoren recht oft gegeben ist. Und so zieht man die Vergrößerung immer höher, wir kennen die Berichte, dass mit dem 4mm Okular plus Barlow auch der Farbfehler weg (=per Stäbchensehen grau geworden) war. Die buchstäbliche Erleuchtung ist die Umkehr des Prozesses, indem man bewusst aus der Übervergrößerung schrittweise zurück geht und immer wieder findet, dass dieselben Details kleiner und mit mehr Kontrast bei weniger Vergrößerung machbar sind, bis man auf einmal wieder in ganz normalen AP Bereichen um 0,7mm AP angekommen ist. Es ist am Ende immer besser, die Kontrastreserve einer guten Optik bei vernünftiger Vergrößerung zu nutzen, um eben Details mit schwachem Kontrast zu sehen. Die gehen bei Übervergrößerung nämlich unter. Eigentlich ist die (echt) erfolgreiche Nutzung von Übervergrößerung eher ein Nachweis für einen schlechten Visus.
Ist eine nüchterne Sichtweise auf die Dinge. Daran ändert der AS 80/1200 neben meinem 80L nichts, der 130 CaF2 neben meinem ED Triplett rüttelt nicht daran, weder Volks-Apo noch SD115S, nicht TMB 100/800, kein ED114SS und auch kein 100/900 ED-R. Alles wunderschöne Optiken, mit denen man nicht auf die Beugungsgrenze einhämmern muss. Sie bleiben auch ohne den Superlativ schön.
Clear Skies
Sven
dem kann man letztendlich leicht erliegen, wenn die Optik sich gut fokussieren lässt, was beim moderaten bis langen Öffnungsverhältnis von Refraktoren recht oft gegeben ist. Und so zieht man die Vergrößerung immer höher, wir kennen die Berichte, dass mit dem 4mm Okular plus Barlow auch der Farbfehler weg (=per Stäbchensehen grau geworden) war. Die buchstäbliche Erleuchtung ist die Umkehr des Prozesses, indem man bewusst aus der Übervergrößerung schrittweise zurück geht und immer wieder findet, dass dieselben Details kleiner und mit mehr Kontrast bei weniger Vergrößerung machbar sind, bis man auf einmal wieder in ganz normalen AP Bereichen um 0,7mm AP angekommen ist. Es ist am Ende immer besser, die Kontrastreserve einer guten Optik bei vernünftiger Vergrößerung zu nutzen, um eben Details mit schwachem Kontrast zu sehen. Die gehen bei Übervergrößerung nämlich unter. Eigentlich ist die (echt) erfolgreiche Nutzung von Übervergrößerung eher ein Nachweis für einen schlechten Visus.
Ist eine nüchterne Sichtweise auf die Dinge. Daran ändert der AS 80/1200 neben meinem 80L nichts, der 130 CaF2 neben meinem ED Triplett rüttelt nicht daran, weder Volks-Apo noch SD115S, nicht TMB 100/800, kein ED114SS und auch kein 100/900 ED-R. Alles wunderschöne Optiken, mit denen man nicht auf die Beugungsgrenze einhämmern muss. Sie bleiben auch ohne den Superlativ schön.
Clear Skies
Sven