(Apo-) Achromat

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Servus Tanja,
ein Triplet ist sicher was feines für die Astrofotografie. Allerdings braucht Eichi dann noch einen Flattner, um auch in den Ecken scharfe Sterne zu haben. Da weiß ich nicht, ob das in sein Budget passt. Leider habe ich auf die schnelle kein Astrofoto, das mit diesemTeleskop entstanden ist, gefunden. Aber dieser Bericht ist auch schon sehr positiv:

http://www.photoinfos.com/astronomie/Scopos-Apo-80-560-Triplet.htm

CS
Gottfried
 
Hallo Gottfried,

arbeitest Du mit dem LVI-Smartguider? Wie sind Deine Erfahrungen damit?
Über den LVI-Smartguider kenne ich nur sehr negative Beurteilungen. Du wärst den Berichten nach der Erste, der damit zurecht kommt. Ich bin auf Deine Antwort gespannt.

Viele Grüße

Kurt
 
Hi kurt,

Der lvi ist schrott. Ich hatte ihn selbst und habe ihn nie richtig zum guiden bekommen. Staendig meldungen wie "stern verloren" usw. Ich benutze seit jahren phd guiding, das läuft sehr gut. Du musst ev. Auf den mgen gehen.

Gruss
Der micha
 
Servus Kurt, servus Micha,
ich arbeite wie weiter oben beschrieben mit der Alccd5IIc und phd (nicht phd2). Wenn der LVI 2 untauglich sein sollte, wäre der mgen von Teleskop Austria die Alternative.

CS
Gottfried
 
Hallo Zusammen,

so sehr ich mich für all die Beiträge bedanken möchte, umso mehr bin ich jetzt verwirrt und unsicher. Ich weiß garnicht, wie ich mit meinen laienhaften Fragen an die Qualität der Antworten rankommen soll.

Ich hatte wie gesagt eigentlich großen Gefallen daran gefunden, mit einem Super-Tele ein ordentliches Objektiv für Astro und Natur gefunden zu haben. Und dazu noch transportabel und leicht. So sehr Benni1234 davon begeistert ist, so weniger scheint es Gottfried zu empfehlen bzw. Christian empfiehlt dann andere Teles.

Teleskop, Tele und Apo's stehen weiterhin zur Auswahl aus meiner Sicht. Aber eventuell lege ich mir diese Entscheidung noch in die Zukunft und konzentriere mich zunächst auf das Autoguiding. Da das Thema Budget öfters angesprochen wird: Ich bin jemand, der kauft besser alle paar Monate einmal richtig, statt mehrmals unzufrieden. Wenn der LVI Schrott ist, dann sicher nicht. Lieber 1x den MGEN und dafür zufrieden.

Jetzt hätte aber nochmal eine Frage: Kann man einen OAG denn zwischen Kamera und Objektiven wie meinen 18-55mm und 55-250mm aus der Sig einsetzen? Dann hätte ich nämlich schon mal auch den Umgang mit einem Autoguider im Griff und sehe wieviel Technik da noch hinzukommt und kann mich wieder mit dem Thema Optik beschäftigen. Ich denke mal die OAG-Technik ist deutlich kompakter als einen zusätzlich Sucher dran hängen zu haben. Und stand-alone ist auch gern gesehen. Könnt ihr eigentlich nur den MGEN empfehlen, oder ist zB der SynGuider auch gut genug? Der kostet knapp die Hälfte.
 
Servus Eichi,
wenn Du Dein (übrigens ganz gutes) 55-250mm Objektiv hernehmen willst, brauchst Du keinen OAG. Du schraubst Kamera mit Objektiv auf Dein Teleskop, nimmst das Teleskop als Leitrohr (oder auch nur den Sucher).
Da sparst Du ja erstmal einiges, besorgst Dir den MGEN und sammle Erfahrungen mit Autoguiding. Der MGen kann auch Deine Kamera auslösen.
Generell habe ich nix gegen Teleobjektive, glaube aber, aufgrund der Erfahrungen mit teuren Festbrennweiten, sowie den bei photozone dargestellten Abbildungseigenschaften, dass die langen Zooms in der Astrofotographie nicht ideal sind.
Die kürzeren Teles sind unproblematischer, und im Sommer/Herbst gibt es viele Objekte, für die Du kein Teleskop brauchst.
Wenn das alles gut klappt, kannst Du irgendwann später auch durchs Teleskop fotografieren. Am vielseitigsten steigst Du vermutlich mit Sucherguiding (damit habe ich keine Erfahrungen)ein, das könntest Du dann für fokale Aufnahmen mit dem Teleskop auch verwenden.

Cs
Gottfried
Gottfried
 
Hallo Gottfried,
das mit meinem Objektiv höre ich gerne. :)
Beim OAG geht es mir weniger darum, ob ich es wirklich für die Fotos brauche als dass ich es mich mit der Technik vertraut mache. Der MGEN wird es dann wohl werden. Aber nochmal zum OAG: der große Vorteil ist doch, dass ich eben kein zusätzliches Teleskop/Sucher brauche, oder nicht? Sucher plus Adapter kosten ja auch mehr als 100€. Stelle ich mir das zu einfach vor?
Gruß
Eichi
 
Hallo Eichi,

zwischen dem Canon-Objektv und dem Canon-Kameragehäuse kann man keinen OAG einbauen. Der Abstand zwischen der Anlagefläche des Objektivs und dem Kamerasensor muss genau eigehalten werden. Bei Canon sind das genau 44,0 mm. Mit einem OAG würde dieser Wert überschritten. Wenn Fotoobjektive mit einem OAG verwendet werden sollen, muss man eine Kamera verwenden, bei welcher sich der Sensor nicht so tief im Kameragehäuse befindet. Wenn der Abstand des Sensors von der Objektivanlagefläche am Gehäuse der alternativen Kamera zum Beispiel nur 35,0 mm beträgt, stehen 9,0 mm für einen OAG zur Verfügung, denn 9,0 mm plus 35,0 mm ergibt wieder die für Canonobjektive erforderlichen 44,0 mm. Einen solchen OAG kann man kaufen.
Die Warnungen vor dem Smartguider sind aus meiner Sicht mehr als berechtigt.

Viele Grüße

Kurt
 
Damit entfällt aber auch der Einsatz einer Canon DSLR, denn so einfach kann man bei diesen Kameras den Sensor nicht vorverlegen. Verschluß und Spiegelmechanik sind noch im Weg.
Sucherguiding ist aber eine gute Wahl, die auch recht zukunftsfest ist. Auch, wenn der Sucher neben der Kamera das einzige Teleskop auf der Montierung ist.

Grüße

*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus Eichi,
den OAG einzustellen erfordert eine gewisse Zeit. Deshalb habe ich, wenn ich mit Tele- oder Normalobjektiv fotografieren wollte, manchmal den OAG am Teleskop angeschlossen, die Canon aber weggebaut. Dafür den rückwärtigen Objektivdeckel an den Canon-Adapter des OAGs. Das hört sich komplizierter an, als es ist, halt ein recht spezieller Adapter zwischen Teleskop und guiding-cam.
Auf der andern Seite ist Sucherguiding preisgünstiger als ein OAG....

CS
Gottfried
 
Zitat von MichaelBonn:
Hi kurt,

Der lvi ist schrott. Ich hatte ihn selbst und habe ihn nie richtig zum guiden bekommen. Staendig meldungen wie "stern verloren" usw. Ich benutze seit jahren phd guiding, das läuft sehr gut. Du musst ev. Auf den mgen gehen.

Gruss
Der micha

Ich hab mir den LVI SG2 sehr günstig (150 Eur.) besorgt und es ist in der Tat eine fummelige Angelegenheit - langsam komme ich aber in brauchbare Bereiche.
Das Teil hat kein Sub-Pixel guiding und der Sensor ist auch noch recht klein und scheint in der Empfindlichkeit weit hinter Produkten wie dem MGen hinterher zu hinken. Das heisst man braucht recht viel Brennweite (und auch Öffnung) auf dem Leitrohr. (Off-Axis hab ich nicht versucht, denke aber dass es aufgrund der nicht so hohen Empfindlichkeit nicht grade eine Freude wäre). Lange Brennweite und kleiner Sensor führen dazu, dass es nicht ganz leicht ist einen Leitstern der hell genug ist auf den Sensor zu bekommen. Wenn das erst mal geschafft ist funktioniert das Teil ganz gut.

LG
Lars
 
Servus,

ich möchte mich nochmal im Hinblick auf ein festbrennweitiges Teleobjektiv, gerechnet für die Fotografie einbringen.
Ich selbst habe unter anderem das Nikon Nikkor f5,6//400mm ED.
Es ist die Version mit konventioneller Fokussierung über Schneckengang und mit Goldring, also mit einem ED-Glaselement.
Schaut man sich den optischen Aufbau an, dann fühle ich mich stark an einen fotooptimierten Triplett-APO erinnert. Im Objektiv sind Blenden zur Streulichunterdrückung eingearbeitet.
Vorne sind 3 Linsen, welche ein ED-Element beeinhalten, hinten zwei Linsen, welche die Funktion der Bildfeldebnung übernehmen.
Also: Vixen-Level Schiene an den Stativring drangeschraubt, so auf die Montierung draufgesetzt und Kamera dran, fertig ist das Astrofotoequipment.

Klingt jetzt alles sehr einfach, aber wieso muß man immer alles verkomplizieren.

CS Christian

PS: ich habe mein 400er Nikkor gebraucht für 300,-- Euro in der Bucht ergattert. Terrestrisch ist so gut wie kein Farbfehler im Vollformat erkennbar.

 
Hallo zusammen,
Na gut, als purer Anfänger lasse ich das mal mit dem OAG, vor allem da ich zur Zeit mir nicht sicher bin welche Optik ich in Zukunft verwenden möchte.
Ich würde dann den Mini 9x50 Sucher schon mal kaufen. Den kann ich ja parallel zur Kamera ausrichten und es als optischen Sucher verwenden. Mit den 250mm durch die Kamera hatte ich eh immer Probleme mein Objekt zu finden. Wenn es mein Geldbeutel zulässt dann den Mgen auf den Sucher dazukaufen.
Hoffe dass mein Plan vernünftig ist?
Gruß
Eichi
 
Servus Eichi,
gute Idee. So kannst Du Deine Knipse leichter ausrichten und später den MGEN anschließen.
Da mit meiner HEQ5 und 650mm ohne Guiding 30-60 sec gehen, könntest Du mit deutlich weniger Brennweite auf 1-5 Minuten kommen (wenn Du Routine im genauen einnorden gewonnen hast).
Was mit 15 frames a 30sec geht, siehst Du hier:

http://www.astrobin.com/142455/?image_list_page=3&nc=&nce=

Viele Grüße
Gottfried
 
Hallo Gottfried,
also mit so einem Bild wäre ich schon sehr glücklich!! Die Vorgehensweise ist genauso wie meine, anhand der Kommentare im Link.
Der Mini 50mm-Leitfernrohr wird es werden. Welchen 1,25" Zenitspiegel würdet ihr dazu empfehlen? Reicht der seitenverkehrte (28€) für meine Zwecke oder sollte ich auf einen mit 99% Reflektion usw. für 89€ greifen?
Viele Grüße
Eichi
 
Hallo Eichi,

Zitat von Xylophon:
Ich würde dann den Mini 9x50 Sucher schon mal kaufen. Den kann ich ja parallel zur Kamera ausrichten und es als optischen Sucher verwenden. Mit den 250mm durch die Kamera hatte ich eh immer Probleme mein Objekt zu finden.

Ähnlich gehe ich zur Zeit vor und habe einen Heidenspass! Nachdem ich Tests mit 900 mm Brennweite auf der NEQ3 beging, bin ich wieder zu 300 mm zurückgekehrt. Anbei das recht günstige Equipment, hier ohne Kabel, und M81 von gestern Abend mit 90-Sekunden-Belichtungen. Wenngleich die Fotos nicht höchstprofessionell erscheinen, so staunen dennoch Freunde, Verwandte und Arbeitskollegen :)

Viele Grüße und klaren Himmel

Markus

 

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Hallo Markus,

genau SO(!) stelle ich mir das aktuell auch vor! Wie stellst Du aber die Parallelität sicher? Ich werde das auch mit Alu-Platten zusammenbauen.

Nochmal die Frage: Welchen Zenitspiegel? Reicht für unsere Anwendung ein günstiger seitenverkehrter ZS? Geht es einem auf die Nerven dass es seitenverkehrt ist? Ist eine Reflexion von 99% wichtig statt nur 90%?

Gruß
Eichi
 
Hallo Eichi,

Zitat von Xylophon:
Wie stellst Du aber die Parallelität sicher?

Nach erfolgtem Aufbau der Montierung in der Dämmerung ist beispielsweise Capella derzeit durch den Sucher der Canon schnell und einfach am Nordwesthorizont zu erkennen, d.h. fokussieren, mittig in den Canon-Sucher bringen und anschliessend den Winkelsucher über die entsprechenden Schrauben ins Fadenkreuz bringen. :) Was ich hier so einfach schreibe bedarf natürlich einer gewissen Sorgfalt, eine anschliessende Test-Aufnahme des Zielobjekts zeigt dann die Trefferquote :)

Zitat von Xylophon:
Ich werde das auch mit Alu-Platten zusammenbauen

Alu ist ein sehr dankbarer :biggrin: Werkstoff...

Zitat von Xylophon:

Da kann ich Dir nur bedingt weiterhelfen. Ich benutze einen bereits vorhandenen TS-Winkelsucher 8x50 mit aufrechter und seitenrichtiger Abbildung, was durchaus hilfreich ist.


Möglicherweise sind meine Ratschläge und Erfahrungen durch die aktuell für mich sehr erfreulichen Resultate zu subjektiv, die richtigen Profis können Dir noch dutzende bessere Ratschläge geben. Davon abgesehen wünsche ich Dir viel Erfolg und klaren Himmel!

Markus
 
Servus Eichi,
vielleicht auch einen gradsichtigen Sucher? Meinereiner tut sich mit einem Winkelsucher alleine sehr schwer. Winkelsucher mag ich nur in Kombination mit einem Peiler (Rigel Quickfinder, Telrad....). Wenn kein Peiler da ist, bin ich mit dem Winkelsucher hilflos. Mit einem Gradsichtsucher finde ich die Gegend dann schon eher. Ein Zenitspiegel macht wiederum ein seitenverkehrtes Bild (kein Problem bei Planeten oder Mond), Sternkonfigurationen schauen dann anders aus. Da würde ein Amiciprisma weniger verwirrend sein, weil alles wie in der Aufsuchkarte aussieht. Oder Du druckst Dir seitenverkehrte Karten aus...

CS
Gottfried
 
Hallo Zusammen,

so sieht das bei mir nun aus, die Parallelität kann ich auch sehr schnell mit den Schrauben der Sucherhalterung einstellen. Ich habe mich dann doch für einen geradsichtigen entschieden.

Jetzt habe ich aber ein anderes Problem: Ich sehe ja mit dem Sucher viel weiter als mit dem Objektiv!

Auf der einen Seite ein Sucher mit 162mm Brennweite: http://www.teleskop-express.de/shop...r-mit-justierbarer-Halterung---Astrofoto.html

mit Okular: http://www.teleskop-express.de/shop...r---12-5-mm-Brennweite--50--Gesichtsfeld.html

Auf der anderen Seite Canon 1100D mit 250mm. Mit Crop-Faktor 1,6.

Ich müsste doch durch die Kamera viel weiter sehen können als mit dem Sucher? Liegt es am verwendeten Okular? Wo ist mein Denkfehler?

Gruß
Eichi
 

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Ich hab es, glaub ich. Okular-/Objektivbrennweiter=Vergrößerung. Die Suchervergrößerung vom 1000D ist wohl 1 bei 50mm. Mit einem 250mm Tele macht das dann eine Vergrößerung von 5. Bei meinem angeschafften Sucher ist die Brennweite 162mm, und die des Okulars 12,5mm. Das macht knapp 13.

D.h. ich brauch ein Okular mit deutlich mehr Brennweite...
 
Hallo Eichi!

Zitat von Xylophon:
Jetzt habe ich aber ein anderes Problem: Ich sehe ja mit dem Sucher viel weiter als mit dem Objektiv!

Versuche es doch mit diesem Link:

Link

Teleskoptyp: Linse
Objektiv-Ø: 50
Brennweite: 162

Abschliessend suchst Du Dir ein passendes Okular aus. Verwende unter Grafikauswahl bitte ein Motiv, dass Du bereits kennst, im Zweifelsfall den Mond. Vergleiche mit Erfahrungen durch Deinen Canon-Sucher.

Hierbei handelt es sich lediglich um eine Simulation, möglicherweise hilft sie Dir weiter. Den Sternfreunden Münster ist für dieses Tool zu danken! :applaus:

Viel Erfolg!

Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Markus,

vielen Dank für den Link!

Wenn ich das alles richtig verstehe, habe ich ja mit dem Okular und der Linse eine Vergrößerung von knapp 13 (laut Link sind es 12x). Das müsste ja umgerechnet das ergeben, was ich mit einem Objektiv mit einer Brennweite von 600mm sehen würde. Da lohnt es sich ja fast einfach mal mit dem Sucher allein in der Tasche aufs Feld zu laufen. Andromeda so nah zu sehen, wäre schon was feines.

Da ich ja aber den Sucher zum Finden von Objektiven nutzen wollte, habe ich mir dazu noch einen 40mm Plössl gekauft. Damit sollte ich erst mal gut ausgestattet sein.

Jetzt müsste es mal wieder klare Nächte geben und ich auch mal Zeit haben! :)

Gruß
Eichi
 
Hallo Eichi,

Zitat von Xylophon:

Der Dank gebührt mehr den Sternfreunden Münster, die dieses Super-Tool entworfen haben :applaus:

Zitat von Xylophon:
Da lohnt es sich ja fast einfach mal mit dem Sucher allein in der Tasche aufs Feld zu laufen

Bitte nicht verwechslen! Die Andromeda-Simulation zeigt Dir das Gesichtsfeld, sie simuliert! Inwiefern Du identische Resultate durch Deinen Sucher erhältst sei aufgrund der eher geringen Öffnung überdenkenswert. Es müsste stockdunkelst sein, Dein Vitamin-A-Gehalt überdurchschnittlich :)

Zitat von Xylophon:
Da ich ja aber den Sucher zum Finden von Objektiven nutzen wollte, habe ich mir dazu noch einen 40mm Plössl gekauft

Meiner bescheidenen Erfahrung nach hast Du ein für Deine Situation recht gutes Okular erworben.

Zitat von Xylophon:
Jetzt müsste es mal wieder klare Nächte geben und ich auch mal Zeit haben! :)

Eichi, wünsche Dir klaren Himmel, viele Grüße!

Markus


 
Hallo nochmals,

heute habe ich endlich meinen 40mm Okular bekommen. Passt! Jetzt habe ich eben 2 Okulare, eines mit dem ich dir Richtung grob einstelle, und eines das zielgenauer ist und womit ich die Parallelität besser einstellen kann. Damit komme ich schon mal zurecht.

Aber noch eine Frage zum Beobachtungsstandort: Bisher bin ich zum Park nebenan gelaufen, alles rübergeschleppt, auf- und abgebaut. Auf Dauer nervig! Ich würde gerne einen Platz finden, der mit dem Auto erreichbar ist und wo ich direkt am Auto aufbauen kann. Es gibt in meiner weiteren Umgebung wohl ganz gute hochgelegene Stellen, aber die sind mir eigentlich zu weit weg. Wie machen es die mobilen Astronomen unter euch? Kann ich einfach auf irgendein Feld fahren und dort parken? Nicht dass Anwohner, Polizei oder Tiere auf mich aufmerksam werden! Und rechtlich will ich auch keine Probleme bekommen. Ich habe zwei Autobahnen in meiner Nähe, mit der ich schnell aus der Stadt komme..

Gruß
Eichi
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Eichi,

ich nutze in der Regel Wandererparkplätze. zu einem Ort mit toller freier Südsicht bis zum Horizont führt einer der seltenen Feldwege an dem es kein "Durchfahrt verboten" Schild gibt.

Entsprechende Karten im Web fand ich immer mehr als dürftig. Ich bin daher öfters eine Zeit lang rumgefahren um passende Orte zu finden.

CU
Klaus
 
Hallo Zusammen,

nochmal eine Frage zu den APOs: was rechtfertigt eigentlich die 200€ Unterschied zwischen den 80/480 Triplet EDs zwischen der Marke Omegon (sogar mit Koffer) und TS (800€)? Wäre der Omegon ein ganz guter Anfang?

Ich kann mich wahrlich weiterhin nicht entscheiden, ob ich mir ein weiteres Tele bis 600mm, ED APOs oder den 130PDS zulegen sollte. Wobei der 130PDS aufgrund Transport eher ausfällt. Naja, und es würde wohl keine APOs geben, wenn ein neuer Tele die gleiche Qualität erreichen kann, wobei ja hier in diesem Thread schon anderes behauptet wurde.

Mir hat übrigens das heutige Foto vom M8 von honza66 echt die Sprache verschlagen. Solche Details mit einem Apo in 21 Min... Ich will auch! :D



 
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