Askar bringt endlich den SQA130

Ich habe mal angefragt.

Laut der Zeichnung hat der OAZ einen Weg von 30 mm, welchen er herausfahren kann. Das sind wohl genau die 30 mm, welche zwischen den Range von 46-76mm liegen. Also theoretisch wäre der OAZ bei 46 mm sowie bei 76 mm jeweils am Anschlag, und bei den empfohlenen 55 mm mitten drinnen.

Ich vermute, ihr habt da alle recht.
 
Und genauso war es bei mir.

Mit Rotator, OAG, Filterschublade war ich bei 75mm.

Ich kam manuell gerade noch in den Fokus. Aber es blieb kein Platz mehr für eine vernünftige Fokuskurve.

Jetzt ist der OAG rausgeflogen und das gute alte Leitrohr kam wieder zum Einsatz.

Wirklich schade, das alles so knapp bemessen ist.

Aber sonst wirklich ein schönes, schönes Teil (der 106er)

Gruß
Thomas
 
Wirklich schade, das alles so knapp bemessen ist.

Mir ist das leider bis heute ein Rätsel, weshalb selbst neue Optiken mit so altbacken knappen Abständen kalkuliert werden. In der heutigen Zeit mit OAGs, elektronischen Feldrotatoren, Filterschubladen/Filterrädern, Tilter, Schnellwechseleinheiten.... 20-30 mm mehr machen die [zensiert] doch auch nicht fett.

Auch die Option, dass man z.B. den 360 Rotator am OAZ abschrauben kann, und stattdessen mit dem Platzgewinn z.B. einen elektronischen anbringen kann, wäre auch eine Idee, welche ich als Hersteller einbringen würde.

Nebenbei zufällig entdeckt, da ich gerade die Zeichnungen durchgehe, ist mir das mit den genaueren Angaben bezüglich Arbeitsabstand aufgefallen:

1764177522527.png

Quelle: SQA130-Jiaxing Sharpstar Optical Instrument Co., Ltd.
 
Auch die Option, dass man z.B. den 360 Rotator am OAZ abschrauben kann, und stattdessen mit dem Platzgewinn z.B. einen elektronischen anbringen kann, wäre auch eine Idee, welche ich als Hersteller einbringen würde.
Hallo Dane, genau das haben bereits einige leute gemacht. Auf dem Discord von Proxisky gibt es dazu bereits zwei Leute die das so ausgeführt haben. Ich kann mal fragen ob ich die Bilder bekommen kann.
CS Ben
 
Hallo Ben,

es wäre sicher interessant! Zum einen was für ein Gewinde zum Vorschein kommt, wenn man den Rotator abdrehen kann, und zum anderen, wie viel man dadurch gewinnt. Ein paar Millimeter müssten da ja drinnen sein. :LOL: Ich selbst bräuchte den Rotator nicht.
 
Hi Dane,
aus Erfahrung mit dem SQA85 und SQA106 kann ich dir sagen, dass es für die Abbildung keine Rolle spielt, wie lang der Kamerastrang ist, solange er den Vorgaben entspricht. Ich habe am SQA106 einen Rotator mit OAG, Filterrad und Touptek IMX455M. Insgesamt 66mm ab Rotator bis Sensor.

Wie auf den Zeichnungen der Produktseite angegeben, ist der Fokusweg 76mm und es bleiben auch mir damit gerade mal 10mm Fokusierweg (gemessen). Es ist ratsam, den Fokusmotor per Software wntsprechend zu begrenzen, da diese ja im Allgemeinen keine Rutschkupplung haben.


Grüße Markus
 
@Dane Vetter
Ich würde sagen du besorgst als Erster einen.
Wenn der bei dir, die harte Qualitätsprüfung durchläuft, gut funktioniert und du damit kein Pech hast, können wir bedenkenlos kaufen :) :y:
 
Hi zusammen,

ich muss mir wohl noch so ein Qualitätssiegel überlegen, welches ich dann auf bestandene Produkte aufkleben kann. :D Ne danke Leute, ich hab so langsam mal genug von irgendwelchen Versuchen. ;)

Mein Auge habe ich ja unter anderem auch hier drauf geworden, weil ja vielen von den SQAs so schwärmen, da lasse ich mich doch da schon etwas dazu hinreissen. Natürlich mit der Hoffnung, möglichst von Problemen und Unzufriedenheit verschont zu werden! Es muss ja noch möglich sein, von beginn an ein einwandfreies Produkt zu erhalten. :)

Was das Thema Arbeitsabstand angeht, und ich ja gerne 75 mm ab einem M54 Gewinde hätte, so könnte sich das wohl tatsächlich durch das entfernen des Rotators bewerkstelligen lassen. Wie hier von Ben schon weiter oben mitgeteilt, scheinen das welche bei den 106er gemacht zu haben. Askar bestätigt hier auch, dass sich der Rotator entfernen lässt. Das wäre dann wohl auch für mich eine Option, da ich den Rotator nicht benötigen würde. Ich lass mir gerade von Askar noch die Infos geben, dass das beim 130er wie beim 106er gleich ist, oder falls nicht, wie es da aussieht bezüglich Gewinde, und wie viel Platz man gewinnt.

Der Hinweis bezüglich fehlender Rutschkupplung ist gut. :y:
 
Mein Auge habe ich ja unter anderem auch hier drauf geworden, weil ja vielen von den SQAs so schwärmen, da lasse ich mich doch da schon etwas dazu hinreissen. Natürlich mit der Hoffnung, möglichst von Problemen und Unzufriedenheit verschont zu werden! Es muss ja noch möglich sein, von beginn an ein einwandfreies Produkt zu erhalten. :)
Hey Dane, ich muss sagen, dass davon einfach nicht unbedingt auszugehen ist. Auch bei meinen zwei SQA85 war einer dabei, bei welchem ich erstmal Hand anlegen musste, da der OAZ so schlecht eingestellt war, dass er rumgewackelt hat - kein Drama, aber es war was zu tun. Auch habe ich gestern einen Post im Proxisky Discord gesehen von jemandem, dessen SQA85 deutliche sphärische Abberation im Fokus zeigt (nur ein vorläufiges Ergebnis). Und die Ansprüche, welche wir (auch zu recht bei den Preisen und gemachten Versprechungen) an die Produkte stellen sind einfach inzwischen krass hoch - da muss man davon ausgehen, dass man auch mal eine Gurke erwischt. Rückgaberecht schützt zum Glück vor sowas, wenn man nicht selbst Hand anlegen will.
Bezüglich Abbildung sind allerdings sowohl die zwei 55er SQAs, als auch die zwei 85er SQAs die ich habe erste sahne.
Viele Grüße
Ben
 
Hi Ben,

danke für den Hinweis. Das ein OAZ so schlecht eingestellt ist, dass er wackelt, klingt natürlich nicht berauschend, genauso wenig auch die sphärische Aberration im Fokus. Dass es bei den SQAs so eine Gurkenlotterie gibt, war mir gar nicht bewusst. Besonders in der Preisklasse eines SQA 85 hätte ich da bestimmte Erwartungen, welche die beiden erwähnten Makel eher ausschliessen. Aber meine Ansprüche sind wohl mal wieder viel zu hoch ;)

Nebenbei, was ich gerade per Zufall gesehen habe, bei TS wurde das Datum von Mitte Januar auf März 2026 angepasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber meine Ansprüche sind wohl mal wieder viel zu hoch
Hey Dane, ich habe da ehrlich gesagt eine sehr gemischte Einstellung dazu, denn:
Auf der einen Seite zahlen wir viel Geld für unsere Hobby und erwarten zu recht, dass das uns verkaufte Produkt (Teleskop) frei von Mängeln und genau so top performt, wie es uns die ganzen schönen Stats aus der Werbung versprechen.
Auf der anderen Seite sind diese Teleskope (auch die höher preisigen) inzwischen ein Massenprodukt und kein Manufaktum und bieten inzwischen unglaubliche Leistung und qualität im Schnitt für das Geld. Wenn man bedenkt, was man inzwischen für Qualität bekommt für welches Geld - vor 20 Jahren hätte man nicht den Preis eines gebrauchten Polos dafür gezahlt sondern eher eines Passat Jahreswagens....
Von daher versuche ich für mich eine gute Balance zu finden - wenn ich den OAZ selber fixen kann mache ich es und werde glücklich mit dem Scope, ärgere mich nicht und freue mich über die kleine Bastelstunde.
- wenn die Optik so daneben ist, dass Sie meinen Erwartungen nicht gerecht wird, geht sie halt zurück an den Verkäufer (hatte ich zum Glück noch nicht, da die einzige echte Gurke die ich gekauft habe ein Gebrauchtkauf war :/).
CS Ben
 
Hi Ben,

ich kann deine Einstellung verstehen, und in gewissen Sinne vertrete ich sie ja auch praktisch so. Und wenn ich am Ende bei einem neuen 11K€ Teleskop die wackelnde Taukappe selbst fixe, bei einer neuen 4K€ Montierung mechanische Teile wechsle und schmiere u.s.w. Ich habe da sicher irgendwo ein gewisses Verständnis bzw. Toleranz dafür, wie ich das hier ja auch in vielen Beispielen gezeigt habe. Und ja, teilweise bereitet es ja auch einen gewissen Spass.

Und mittlerweile bei meinen ganzen Erfahrungen welche ich hier ja teilweise mitteile, habe ich mir schon die Einstellung verinnerlicht, dass ich beim Kauf eines neuen Gerätes schon fest damit rechne, dass etwas gefixt werden muss, oder ich einfach etwas störendes finde. Und ich einfach nur hoffe, dass es nichts zu grosses ist, und ich es noch selbst fixen kann. Und das stimmt mich teilweise schon etwas nachdenklich, da ich es z.B: von anderen Hobbys wie die normale Fotografie, in der ich auch umfangreich mit hochwertigen Equipment ausgestattet bin - so gar nicht kenne.

Bei einem 5K€ Apo wie der SQA 130 - Wenn da der OAZ wackelt, mag das zwar schön sein, wenn man das selbst fixen kann, aber ich finde trotzdem: Eigentlich darf das gar nicht passieren. Eigentlich sollte der OAZ sogar perfekt ausgerichtet sein, und das spielfrei.
 
Hallo zusammen,

für diejenigen, welche dich wie ich für einen längeren Backfocus interessieren: Ich habe von Askar eine Zeichnung erhalten, welche ich aber nicht veröffentlichen darf, da die technische Dokumentation sich gerade in der finalen Phase der Verifizierung befindet. Sollte hierzu Interesse sein, soll ich einfach an den Support verweisen.

Ich würde aber dennoch kurz die Info weitergeben, was ich hier sehe: Direkt am OAZ wird es ein M87x1 Gewinde dargestellt, von dem aus dann eine Distanz von 110 mm bis zur Sensorebene angegeben ist.

Wenn man nun die 30 mm Fokusweg halbiert, und somit noch 15 mm abzieht, sollten theoretisch noch 95 mm vorhanden sein. Praktisch gesehen braucht man wohl keine 15 mm Fokusweg, weshalb da sicher auch noch mehr herauszuholen wäre.
 
Kann man den sqa130 denn justieren? Blöde frage vll aber ich sehe dazu nix.

Viel spaß damit!
Den Okular Auszug soweit ich weiß.. aber nicht die Linsen selbst.. nicht mit HausMittel. Aber ich bin heut sehr früh morgens spontan mit dem Fernreise Zug gemütlich zu TS vor Ort gefahren nach meinem APO Fieber letztes Wochenende. Hier werden alle gelieferten Refraktoren vorm Verkauf auf die optische Bank gepackt.

Also ich hoffe, dass mein Exemplar einfach so passt wie es ist und einfach Spaß macht.(Es gibt ja durchaus Serien Streuung wenn man div. YouTube Berichte sieht.. deswegen auch die persönliche Abholung..nicht das beim Transport etwas passiert)

Was ich mit dem schnellen Newton in Zukunft mache (vielleicht verkaufen, vielleicht für Planeten oder kleine Galaxien behalten..), überlege ich nach den ersten Eindrücken mit dem SQA
 
ready for action. ich hoffe das wetter lässt heute oder in den kommenden 2 tagen etwas zu.

eine frage vorab - ich hatte bisher nur gute Erfahrung mit dem sesto senso von Primalucelab.
Hier habe ich der einfachheit halber den ZWO EAFn montiert. Ist das normal, dass der soviel "freispiel" hat?


thx

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Es muss auch ein Spiel bestehen, weil Getriebe.

Wobei mittlerweile gibt es auch sog. "Anti-Backlash-Getriebe" :cool:

Aber mit den richtigen Parametern, ist das Getriebespiel beim EAF in ASIAIR oder NINA oder ... kein Problem.
 
Danke fürs Feedback. Werden den Backlash heut noch weg-kalibrieren. Laut Händler ist es ein wenig zuviel des guten und ich bekomm netterweise einen Ersatz.
Aber für den ersten Sterntest sollte das egal sein.
Ich hoffe der Wind lässt mal nach
 
Dein EAF ist ja noch relativ neu, meiner ist noch die 12V Version und hat etliche Kilometer aufm Tacho. ;)

Kleiner Tip: kleb mit Tape ein Schaschlikstab oder ähnliches an den Feinfokusknopf, so sieht man deutlicher wenn der Backlash überwunden ist.
Stelle die Schritte in der Asiair auf 1 und klick Dich dann durch bis der Stab sich bewegt, diesen Wert gibst Du dann als Korrekturwert ein.
 
wetter könnte morgen passen. ich hoffe es klappt ein paar stunden zumindest.
hier der Vollständigkeit halber das mitgelieferte Optik Zertifikat.

was meint ihr?

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Hallo Andreas,

ich bin leider nicht sehr standfest im lesen von solchen Testbildern, würde das für mich aber auf ein hohes Niveau der Optik deuten. Ich habe mal zum Spaß die Grafik in KI gehauen, welche alle vier Testaufnahmen analysiert und bewertet hat. Das Ergebnis: Die optische Korrektur ist für einen seriengefertigten Quadruplett-Astrographen außergewöhnlich gut.

Aber ich würde da nicht drauf vertrauen. Vielleicht kann hierzu jemand mit richtiger Erfahrung was sagen. :)

Was ich aber eigentlich sagen möchte: Falls du zu einem Feldtest kommst, würde ich dich bitten, mal eine Testaufnahme zu machen, bei dem du einen Stern der Größenklasse 1 oder mindestens 2 mal ins Zentrum nimmst. Und dabei ruhig mal ein paar Minuten belichtest. Einfach um mal zu sehen, wie hellere Sterne dargestellt werden.
 
wetter könnte morgen passen. ich hoffe es klappt ein paar stunden zumindest.
hier der Vollständigkeit halber das mitgelieferte Optik Zertifikat.

was meint ihr?

Den Anhang 530192 betrachten

Es fehlen Angaben zum Test. Wurde der Test im Doppelpass gemacht (doppelte Empfindlichkeit)? Ist eine Seriennummer vermerkt um den Test deinem Teleskop zuzuordnen? Wie weit wurde hier defokussiert?

Sinnvoll wäre das Ronchigramm in Weißlicht oder die drei Farbkanäle einzeln, bei gleichem Fokuspunkt ebenso wie die Sternscheibchen.

Der äußere Ring intrafokal ist heller als extrafokal was ein Zeichen für leichte sphärische Abweichung ist.

Mag mich täuschen, einen Hauch Coma kann man vielleicht noch ausmachen (leichte Unsymmetrie der inneren Ringe zw. intra und extrafokal).

Kurz gesagt, so identischer beide Sternscheibchen beidseitig des Fokus sind, so besser ist die Optik.

Aber meiner Meinung alles im Rahmen und eine gute Optik.

Du kannst die Optik vei Gelegenheit ja selbst testen, Tutorial aussagekräftiger fotografischer Sterntest
 
Es fehlen Angaben zum Test. Wurde der Test im Doppelpass gemacht (doppelte Empfindlichkeit)? Ist eine Seriennummer vermerkt um den Test deinem Teleskop zuzuordnen? Wie weit wurde hier defokussiert?

Sinnvoll wäre das Ronchigramm in Weißlicht oder die drei Farbkanäle einzeln, bei gleichem Fokuspunkt ebenso wie die Sternscheibchen.

Der äußere Ring intrafokal ist heller als extrafokal was ein Zeichen für leichte sphärische Abweichung ist.

Mag mich täuschen, einen Hauch Coma kann man vielleicht noch ausmachen (leichte Unsymmetrie der inneren Ringe zw. intra und extrafokal).

Kurz gesagt, so identischer beide Sternscheibchen beidseitig des Fokus sind, so besser ist die Optik.

Aber meiner Meinung alles im Rahmen und eine gute Optik.

Hi!

ja der Test wurde mit doppelter Empfindlichkeit gemacht und es ist die Seriennummer vermerkt und auch der Name des Prüfers vom Shop.
Wobei ich mich hier nicht gut auskenne - würden Abweichungen bei den Test Bildern doppelt so heftig ausfallen im vergleich zu einem Test am Stern, draußen?
 
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